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Alles zum neuen VMC Ranger 213ccm hier rein

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb PXCop:

Ich muss jetzt auch mal kurz was dazu schreiben, auch wenn ich mich die letzten Wochen bewusst rausgehalten habe aber ich würde trotz all eurer Expertisen auch mal in den Raum werfen, dass anfangs Fragen auf die Bedüsung nicht beantwortet wurden, dies liegt wohl evtl. auch daran, dass der Zylinder es fetter braucht als man es vielleicht erwartet (hat).

Zudem steht auf der zweiten Seite des "Beipackzettels", dass das Kolbenringstoßspiel geprüft und auf 0,3 - 0,35 mm eingestellt werden muss und ich bin mir sicher, dass das einige nicht gelesen/gemacht haben (da ich bereits weiß, dass einige mit deutlich weniger gefahren sind).

Was ich damit sagen will: ja, es gibt hier viele Faktoren, die dazu führen, dass der Zylinder hops geht und der ein oder andere Faktor liegt dann vielleicht auch ein wenig an uns selbst und nicht am Hersteller.

Ach ja, auf dem Beipackzettel stehen 13-14 Nm für die Schrauben der M8 Stehbolzen...

Über diese Problematik wollt ich vor paar Tagen schreiben, aber nach Rücksprache mit dem @PXCop hielt ich mich noch bedeckt.

Sollen sich ja im Haus VMC einige Leute sehr fleissig bemühen eine evtl. Ursache zu finden.

Fakt ist, bei dem Zyli vom @Sprint_Cruiser ist trotz gelaufenem Zyli, Laufleistung ist mir nicht genau bekannt, aufgehübschter Laufbahn per flexhonen bei einem Kori der Ringstoss mit knapp 2/10mm viiiel zu eng.

Hatte im Neuzustand bestimmt knapp 0,15mm???

Durch's flexhonen kann ich optisch dazu keine sichere Aussage machen, ob hier nach dem abklemmen auch solche Schlieren sichtbar waren.

Der 2. Ring passte mit 3/10mm

Das eine Schadensbild von dem einen Zyli "oben recht's" passt eigentlich zu diesem Phänomen.

Auch andere abgebildete Zylis zeigen diese typischen Schlieren.

Wenn man nicht's am Auslassstutzen modifizieren möchte, Nord Lock drunter und wie @gonzo0815 schreibt mit max. 9 N/m anziehen, evtl. zusätzlich mit "mittelfest" sichern.

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Veröffentlichte Bilder

Geschrieben

Ich musste ordentlich feilen, biss das Ringspiel passte. Hätte ich nie gemacht, wenn ein Freund mich nicht drauf aufmerksam gemacht und es deutlich angeraten hätte..

Frei nach dem Motto: Son' Quatsch, habe ich noch nie gemacht.....

Geschrieben

Schaut's, ich weiß ja net was da an Material dabei ist aber im Prinzip ist es bereits grober Unfug Stehbolzen für GG Zylinder mit ähnlichem anzugsmoment zu verwenden, und falls net ist es noch gröberer Unsinn Stehbolzen für GG Zylinder mit niedrigeren Anzugsmoment für aluzylinder anzuziehen da man damit nie in den korrekten Bereich kommen kann. (Ohne da jetzt viel nachrechnen zu wollen).

Rlg

Christian

Geschrieben

Das "irgendwas" wurde hier in den letzten paar Seiten eh schon ausführlich erläutert.

Der verschraubte Auslass, verzieht die Zylinderbohrung. In Verbindung mit zu viel Drehmoment an den Stehbolzen und nicht kontrolliertem Ringstoßspiel führ dann zum Klemmer.

Begünstigt durch einen Auspuff mit zu kleinem Stinger.

Aktuell kann man sich mit einfachen Maßnahmen helfen. Stehbolzen mit 2Nm weniger anziehen, Auslass mit 9Nm oder weniger anziehen, Auspuff mit min 20mm Stinger fahren.

Soweit hat das bei mir bis jetzt funktioniert, auch bei extremer Hitze von ü30°C Außentemperatur, auf den letzten 500km.

Hoffentlich bleibt es auch so, im August und September stehen auch ein Wochenende und eine Woche Südtirol an.

Helmut hat ja schon einen Vorschlag bezüglich des Auslasses vorgebracht, wäre interessant ob das dann zum gewünschten Erfolg führt.

Generell schade das VMC mal wieder was halb fertig gedacht hat und auf den Markt wirft.

Geschrieben

Mal eine Frage an die Ranger Fahrer war bei euch der auslassstutzen schon verschraubt aus der Packung raus? Ich hab meinen aus zweiter Hand und da war der Stutzen drauf. Hab den dann noch mal runter gemacht der war brutal fest angezogen sogar mit loctite.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Blechnase O:

Mal eine Frage an die Ranger Fahrer war bei euch der auslassstutzen schon verschraubt aus der Packung raus? Ich hab meinen aus zweiter Hand und da war der Stutzen drauf. Hab den dann noch mal runter gemacht der war brutal fest angezogen sogar mit loctite.

Ist nicht verschraubt….

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Blechnase O:

loctite

erhöht das Losbrechmoment beim lösen...

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Blechnase O:

Mal eine Frage an die Ranger Fahrer war bei euch der auslassstutzen schon verschraubt aus der Packung raus? Ich hab meinen aus zweiter Hand und da war der Stutzen drauf. Hab den dann noch mal runter gemacht der war brutal fest angezogen sogar mit loctite.

Nö, wäre sich in der Originalverpackung auch nicht ausgegangen.

Schrauben und O-Ringe liegen in eigenem Sackerl bei.

Geschrieben

Da es ja so tolle Präzisionsscheiben in 2/10mm Dicke gibt, gäbe es noch eine Möglichkeit.

Man legt zwischen Zylinder und Halteplatte je Schraube eine Scheibe unter, also gesamt 4 Stück.

Um den Stutzen gegen Vib's zu stabilisieren die Stirnseite des Stutzen's mit Dirko Rot, bzw. ähnlicher Dichtmasse, benetzen.

Wenn die Dichtmasse abgelüftet hat, dann erst den Stutzen montieren.

pr

Geschrieben

Edit: Erster Teil war Quatsch. Hatte nen anderen Flanschaufbau im Kopf...

Wir wäre ein anderer Flansch - entweder ein Kugelflansch wie an den Simonini-Lambretta-Umbauten oder einfach nur ne stumpfe Platte, wie bei ner Smallframe...?

Bearbeitet von AAAB507

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb nitrocraft:

Vor etwa 2 Wochen hat die GS den Ranger bekommen, extra für die SIP Tour nach Rom.

https://youtu.be/XwJ2TdZJjPE?si=6IBJGa2EPDYIBEgH

Heute auf Instagram sieht das arg nach nem verreckten Ranger aus. Echt richtig scheisse wenn das auf so ner Tour passiert. Irgendwas ist mit dem Ding faul.

SIP Tour.jpg

Hätte er mal den Malle drauf gelassen. Ich hab’s auch gleich gedacht

Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb dorkisbored:

Ich frag mich ja, was der Stutzen am Ranger jetzt so anders macht als am Explorer, das die Bude deswegen in einer Tour klemmen soll.

Der Stutzen wird nix anders machen als alle andern.

Aber wenn man den Zylinder auf max. Aufbohrt und überall Material einspart, rächt sich das halt irgendwo.

Was 2 Möglichkeiten zulässt.

  1. VMC kennt das Problem und es ist ihnen scheißegal

  2. Das Problem tritt nicht so häufig auf dass sich VMC darüber Gedanken machen wollte.

Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen und es liegt wieder am Endverbraucher den Klumpen fertig zu entwickeln.

Wenn er läuft ist es ja ein top Motor, retrospektiv hätte ich mir aber auch lieber den Malle draufgeschraubt und wäre sorgenfrei unterwegs.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb gonzo0815:

Aktuell kann man sich mit einfachen Maßnahmen helfen. Stehbolzen mit 2Nm weniger anziehen, Auslass mit 9Nm oder weniger anziehen,

Nur die Stehbolzen oder dann auch die zusätzlichen Kopfschrauben?

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb dorkisbored:

Ich frag mich ja, was der Stutzen am Ranger jetzt so anders macht als am Explorer, das die Bude deswegen in einer Tour klemmen soll.

Es wird die Frage sein, wie genau ist der Stutzen masslich toleriert und gefertigt?

Entweder wird kein grosser Wert drauf gelegt, dann können (könnten) Stutzen im Umlauf sein die innen an der Planfläche gar nicht drücken!?!

Geschrieben

Ich bin leider aus beruflichen Gründen noch nicht dazu gekommen meinen Jungfräulichen Ranger auf den Weg zu Helmut zu bringen ich hoffe dass dies am Wochenende klappt

Geschrieben

sollte jemand Passscheiben für den Auslassstutzen benötigen, ich habe Mindestbestellmenge 100 Stück 6,00x12,00mm in Stärke 0,2mm bestellt. Gehen kostenlos, gegen Spende an das GSF per Brief raus!

Bearbeitet von vnb1t

Geschrieben

Heut kam der Zyli vom @VespACMAn , erstmal das aufgeschmierte Alu "mechanisch" entfernt, aus bestimmten Gründen nicht mit Säure.;-)

Bei dem Zyli kann ich eine gute aussage machen da die Bohrung mit Klemmerspuren durch flexhonen nicht aufgehübscht war.

Dann mit im Anlieferzustand festgeschraubtem Auslassstutzen einmal mit dem Läppdorn durch.

An den dunklen Stellen ist die Bohrung enger und drückt am Läppdorn.

Dann Zyli gesäubert, Stutzen gelockert und nochmals mit dem Läppdorn von der gleichen Seite her durch.

Erschreckend was sich hier verändert, vor allem das "deformierte" Material recht's vom Auslass federt nicht mehr zurück und drückt zwar auch recht's vom Auslass, aber in anderem Bereich extrem.???

Bild 1 (link's) "gelockerter" Stutzen

Bild 2 (recht's) "festgeschraubter" Stutzen

20260624_165937.jpg

1000060719.jpg

Geschrieben

Von wie vielen Hundertstel reden wir an der Stelle?

Nur damit ich das etwas einordnen kann.

Was wäre da jetzt das Mittel der Wahl? Honen ggf. aufs nächste ÜM?

Geschrieben

Naja, aber selbst ich weiß dass man das Stoßspiel kontrolliert bzw. anpasst wenn man ein neues Kit oder Ringe einbaut.

Ist ja jetzt kein supergeheimes Spezial Wissen.

So wie ich das verstanden habe machen die Ringe eben Schaden am Zylinder wenn zu geringes Spiel herrscht oder brechen ganz. Wie genau das dann aussieht müssen andere sagen, dazu fehlt mir die Erfahrung.

Außer bei Quattrini musste ich bis jetzt so gut wie immer das Stoßspiel anpassen.

Falls nicht bekannt 0,004 x Zylinderbohrung in mm ergibt das Stoßspiel.

Geschrieben

Hab meinen letztes Jahr im Juli bekommen und da war der Beipackzettel schon dabei. Musste auch ein paar Feilenhübe machen bis es gepasst hat. Kein sichtbarer Schaden an den Ringen ist eher normal, der hält schonwas aus, Stoßenden sind vielleicht blank poliert?

Geschrieben
Am 23.6.2026 um 11:54 schrieb nitrocraft:

Vor etwa 2 Wochen hat die GS den Ranger bekommen, extra für die SIP Tour nach Rom.

https://youtu.be/XwJ2TdZJjPE?si=6IBJGa2EPDYIBEgH

Heute auf Instagram sieht das arg nach nem verreckten Ranger aus. Echt richtig scheisse wenn das auf so ner Tour passiert. Irgendwas ist mit dem Ding faul.

SIP Tour.jpg


Laut dem sozialen Kanal, ist die Truppe ja beim Hersteller eingetrudelt. Da könnte man das Problem ja quasi "auf den Tisch legen" whistling

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb gonzo0815:

Naja, aber selbst ich weiß dass man das Stoßspiel kontrolliert bzw. anpasst wenn man ein neues Kit oder Ringe einbaut.

Ist ja jetzt kein supergeheimes Spezial Wissen.

So wie ich das verstanden habe machen die Ringe eben Schaden am Zylinder wenn zu geringes Spiel herrscht oder brechen ganz. Wie genau das dann aussieht müssen andere sagen, dazu fehlt mir die Erfahrung.

Außer bei Quattrini musste ich bis jetzt so gut wie immer das Stoßspiel anpassen.

Falls nicht bekannt 0,004 x Zylinderbohrung in mm ergibt das Stoßspiel.

Das Stossspiel an @VespACMAn Koris war ursächlich "nicht" mit am Klemmer beteiligt.

Ein Kori hatte 0,35mm (0,38mm zwickte), der zweite 0,40mm

Zu der Frage, von wieviel hunderstel reden wir.

Wenn die erhabenen Stellen in der Zylibohrung, dunkle Stellen wo der Läppdorn drückt, egalisiert sind passt der "A" Kolben nach wie vor.

Du kommst ja beim messen mit dem 2 Punkt Innenmessgerät an die erhabenen Stellen kaum ran, da diese Stellen nicht unbedingt genau gegenüber liegen.-(

Ich stell noch die insgesamt vier Aufnahmen der Bohrung vom oben genannten Zyli ein, hier sieht man die insgesamt extrem unrunde Bohrung!

Es sugeriert dir das Messgerät immer ein ganz anderes Einbauspiel, aber dem ist nicht so!

Diese erhabenen Stellen, sprich Beulen mittels "honen" egalisieren zu können wird nicht funktionieren.

Wurde hier im Forum schon bis auf's Messer diskutiert, anders beim läppen, hier nimmt der Läppdorn nur Material an den Beulen (erhabenen Stellen) ab.

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb powerracer:

Das Stossspiel an @VespACMAn Koris war ursächlich "nicht" mit am Klemmer beteiligt.

Ein Kori hatte 0,35mm (0,38mm zwickte), der zweite 0,40mm

Zu der Frage, von wieviel hunderstel reden wir.

Wenn die erhabenen Stellen in der Zylibohrung, dunkle Stellen wo der Läppdorn drückt, egalisiert sind passt der "A" Kolben nach wie vor.

Du kommst ja beim messen mit dem 2 Punkt Innenmessgerät an die erhabenen Stellen kaum ran, da diese Stellen nicht unbedingt genau gegenüber liegen.-(

Ich stell noch die insgesamt vier Aufnahmen der Bohrung vom oben genannten Zyli ein, hier sieht man die insgesamt extrem unrunde Bohrung!

Es sugeriert dir das Messgerät immer ein ganz anderes Einbauspiel, aber dem ist nicht so!

Diese erhabenen Stellen, sprich Beulen mittels "honen" egalisieren zu können wird nicht funktionieren.

Wurde hier im Forum schon bis auf's Messer diskutiert, anders beim läppen, hier nimmt der Läppdorn nur Material an den Beulen (erhabenen Stellen) ab.

@gonzo0815 , zu der Frage in welchem hundertstel Bereich sich die masslichen Abweichungen bewegen.

Kann ich nicht beantworten, da ich mangels Messmaschine die sog. Beulen (Erhabenheiten) mit dem Supito nicht erfassen kann.

Ich kann nur solange läppen, bis der Läppdorn überall satt aufliegt.

Hier die angekündigten vier Bilder vom vorher angekünidgten Zylinder.

Das zweite von link's, ist eine Aufnahme mit "lockerem" Auslassstutzen

20260624_164303.jpg

1000060720.jpg

1000060721.jpg

1000060722.jpg

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