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powerracer

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gay-sf-lord (9/12)

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  1. Leute vergesst bitte nicht, als der Auftrag von HaBibi erteilt wurde waren wir schon voll in der Inflationsphase. Du kannst doch seit geraumer Zeit keinen Kostenvoranschlag machen der länger wie 2-3 Wochen verbindlich ist. Egal ob Motorenteile, Werkzeug und Hilfsmittel in der Werkstatt, dich erschlagen die Kosten. Nur ein Beispiel, vor ca. 6 Monaten konnte ich bei Prespo- Kartsport hochwertige versilberte Pleuellager vom IAME X30 für €21 das Stück ordern, gerade reingeguckt €53,50 da kann man leider langfristig nichts kalkulieren, pr
  2. Also bei mir bekommt der Kunde "alle" Altteile mit zurück, selbst wenn es nur ne 7er U-Scheibe ist,
  3. Ölschauglas oder andere Kontrollmöglichkeit sollte ein Motor in dieser Preisliga eigentlich haben, ist aber nur meine Meinung, pr
  4. Standard ist bei jedem Cross Motor, hier bei ähnlich konstruierten Buchsen die axial auf Druck belastet werden, das hinten noch ein zylindrischer Teil des Wellenstumpfes sein muss. Dann ist in der Buchse eine Senkung oder in Radiusform wo sich ein O-Ring schön verspannen kann. Beim verschrauben wird der O-Ring gequetscht und dichtet sowohl die Planfläche der Buchse und den Ø des Wellenstumpfes ab. Hier bei den Crossern sitzt auf der Buchse das Pimärritzel und muss vom Getrieberaum zum Kurbelraum abdichten. Beim kleben muss mann sehr schnell sein, kommt nachdem der Kleber schon gebunden hat nochmals Axialdruck auf die Buchse dann bricht der Kleber wieder auf und die zu dichtende Stelle wird nach kürzester Zeit wieder undicht. pr
  5. Du hast recht, dem roten Edding nach die gleiche Welle 17/100 unrundVerschleiss oder Fertigungsfehler?
  6. Hier denke ich wird die Krux begraben liegen, aber selbst bei 100k kann bei ordentlicher Oberflächenhärte kein so grosser Verschleiss auftreten, das wäre ja im Ø 0,171 mm? Oder @ard_2ist die mit Ø11,358mm ne Ausschusswelle? Komm da in deinem Text nicht ganz klar. Gruß
  7. @LiDoNidarf man (ich) erfahren mit welchem WF Du im Moment am BFA 306 zufrieden bist, gerne auch per PM, danke Gruß
  8. An dieser NW kann man zumindest 90° versetzt zur Pittingbildung den Ø noch messen. So hundsmisserabel wie der Lagersitz für die Nadeln von der Oberflächenrauigkeit geschliffen ist, komischerweise auf der gegenüberliegenden Seite ist die Rauigkeit deutlch besser, wie wenn das Werkstück beim schleifen gerattert hätte. Oder, was ich fast nicht glaube, aber das Bild des Wellenstumpfes wo das RiKuLa drauf sass, die zu klein vorgedreht wurde, sprich die Schleifzugabe war zu klein und die Oberfläche nicht sauber. Hier ist ganz eindeutig die gedrehte Oberfläche zu sehen. @TobiPrvon diesen Stellen die ich meine wäre ne "Makroaufnahme" wirklich geil, aber schau dir die Oberfläche zumindest mal mit der Lupe an. Dann geh ich mal davon aus, das auch die Zylindrizität zu wünschen übrig lässt. Denke vorne im Bereich der Pittingbildung ist die Welle dicker, da reicht schon ein um 1-1,5/100 zu grosser Ø um den Ölfilm durchzudrücken. Wenn nicht genügend Platz für den Schmierfilm da ist, in der Regel im Ø 3/100 laufen die Nadeln Stahl auf Stahl. Hier muss mit einer Bügelmessschraube mit schmalen Messschnäbeln gemessen werden, z.B. mit nem Einstichmikrometer, mit normaler Bügelmessschraube kommt man nicht nah genug an den Rand wo die Welle am dünnsten ist. Wie @Pholgixerwähnt, mit den Nadel Varianten wird das überbewertet, im Gegenteil, die Nadelenden lassen so viel Raum, das statt eines Freistiches ein Radius stehen bleiben könnte, was der Festigkeit nur zu gute kommen würde, pr
  9. In jedem Werkzeugbau steht eine Entmagnetesierplatte, da wird das Werkstück oder das Messmittel von einer bestimmten Richtung durchgezogen. (Pfeil ist am Gerät) Geht aber auch auf dem Magnettisch einer Flachschleifmaschine. Hier wird ein bis zweimal der Magnet ein und ausgeschaltet. Was ich gar nicht erwähnt habe, da die Nadellager der Wellen nicht mit Öl durchspült werden, verbleibt dieser magnetische Schlamm ewig lang im Käfig des Nadellagers und richtet hier enormes Unheil an. pr
  10. Wenn ich das so les, stellen sich mir die Nackenhaare auf! Im Ölbad oder Mischungsgeschmiert laufende Teile, egal ob Nadeln, RiKuLa oder Walzenlager haben magnetische Bauteile absolut nichts zu suchen!! Denn selbst durch die geringste Magnetkraft bleibt Mikrometallabrieb an diesen rotierenden Teilen haften, sogar Abrieb der Beschichtung vom Zyli ist schwach magnetisch. Da ist dann wirklich das kleinere Übel mit wenig Fett die Bauteile zu montieren, ich verwende dafür z.B. eine "Messing- Pinzette"! Durch das Lagerspiel, in der Regel im Ø 3/100 das für den Ölfilm vorhanden sein muss, reicht der Platz aus das sich der Abrieb regelrecht auf den "weicheren" Untergrund aufrolliert und eingedrückt wird. Und unsere HW und NW sind nun mal weicher wie die Lagermaterialien. Das sind dann diese Bilder von der wunderschönen "Pittingbildung"! Es reicht schon aus, wenn man gedankenlos sein Mobiltelefon mit "Magnethülle" auf Verpackungen diverser Lagerteile legt, wenn das mal passiert, die Teile auf Magnetismus prüfen. Stück Papier nehmen, auf die Oberseite paar feine Feilspäne oder Schleifstaub streuen, dann auf der Unterseite vom Papier die zu prüfenden Bauteile hin und her bewegen, wenn sich da nichts tut dann ist es O.K. Ganz klar sollten auch die NW, HW, Pleuel usw. auf Magnetismus überprüft werden. falls ja, die Bauteile unbedingt "entmagnetisieren!" pr
  11. Mehr Gewicht am Lüra bringt mehr Laufkultur, damit aber die Kuwe weniger tragen müsste wäre das Mehrgewicht zwischen den HL besser aufgehoben, d.h., ordentlich Wolfram in den Wangen und mit passendem Faktor gewuchtet,
  12. Werter @Crank-Hank, ich will die Ori Polräder in gar keinem Fall überbewerten, aber von den mittlerweile zig gewuchteten Polrädern ist mir halt folgendes aufgefallen. Es sind Polräder im Umlauf wo auf der Rückseite kaum Wuchtbohrungen eingebracht sind, es werden ja von Werk aus alle Polräder gewuchtet. D.h., diese Polräder sind vom Guss her sehr gleichmässig. Dann wiederum hatte ich Polräder in der Hand, da waren um die Wuchtung zu erreichen eine Unmenge von Bohrungen eingebracht, schätze übern Daumen bestimmt 15-20g. Da man ja mit dem Doppelzirkel an diesen Stellen keine Chance hat zu prüfen, wenn dann bewegt sich das dann auch nur im zehntel mm Bereich der Wanddicke. Da hilft dann nur der Blick mittels Strobolampe von hinten seitlich zwischen die Lüfterschaufeln bei laufendem Motor mit Gasstössen. Hier sieht man dann ganz genau wie die Gussoberfläche springt. Es soll ja vorkommen das bei Ausschöpfung all unserer Möglichkeiten die wir in diesem Topic angerissen haben die Vibs in den Griff zu bekommen, der ein oder andere scheitert. Vieleicht hat der ein oder andere ein Polrad im Regal liegen, oder kann sich mal ein's ausleihen das sehr wenige Wuchtbohrungen aufweist und ein solches testen. Wenn das dann eine deutliche Besserung bringt, kann jeder selbst entscheiden ob er bei dem vorteilhaften "schweren" Ori Polrad bleibt, dieses pimpen lässt oder was auch immer. Mit "pimpen" meine ich folgendes, das Polrad wird aufgespannt, die Lüfterschaufeln eingescannt und auf der CNC Maschine im Schaufelgrund so wenig wie nötig nachgefräst. Die vorhandenen Wuchtbohrungen werden beim wuchten wo nötig mit Stahlgewindestopfen, evtl. sogar mit Wolfram Cu 80/20 oder 75/25 verschlossen.
  13. Da ich, sowie höchstwahrscheinlich die meisten von uns die Wärmebehandlungsverfahren der verschiedensten Wellenhersteller nicht kennen, kann ich nur das Endergebnis festhalten. Und das spricht Fakten, wenn ich bei einer zerlegten Welle die Wange zwischen Spitzen auf Planschlag an den Wangenplanflächen prüfe. Natürlich zuvor vergewissert das die Zentren i.O. sind! Aus welchem Material meine Wellen gefertigt sind, sowie welche (r) Wärmebehandlung dabei unterzogen wird oder werden, hab ich ja hier im GSF schon des öfteren kund getan. pr
  14. Die gegossenen Schaufeln der Piaggio Lüfter taumeln von der Masse und masslich her gesehen, alle. Es können gegossene Flächen masslich nie genau gegossen werden, kommen ja über die Stückzahl noch Auswaschungen im Gussmodell dazu. Bei den Wanddicken der Lüfterräder kommt da einiges zusammen. Perfekt sind da die CNC gefrästen Lüfterkränze, hier dürften sich die Abweichungen marginal verhalten. Bei den Kurbelwellen müssen wir unterscheiden, ob nach der Wärmebehandlung die Wangen beidseitig zwischen den Spitzen geschliffen wurden, als auch die HZ Bohrungen fertig geschliffen wurden. Ist das nicht der Fall, werden solche Wangen garantiert taumeln. Dann sind Wellen auf dem Markt, die in bestimmten Bereichen der Wange, siehe DS Wangen, geschmiedete oder gegossene Flächen aufweisen. Solche Flächen werden zusätzlich auch zum taumeln neigen. Bei den Wellen die ich bisher gebaut habe, hat es eine Bearbeitungszugabe von mind. 1mm im Ø und 5/10 in der Wangendicke gebraucht um die Masshaltigkeit zu erreichen. Weniger Bearbeitungszugabe in der Wangendicke, z.B. 2-3/10 reichten nicht aus. So stark verziehen sich die Wangen, selbst bei nitrierten Bauteilen passiert ein enormer Wärmeverzug! Was ich in meinen zig Berufsjahren als Werkzeugmacher erlebt habe, was da als absolut verzugsfrei deklarierte Härteverfahren angepriesen wird, "sichelkrumme" Werkstücke wurden und werden angeliefert!! Wir dürfen nicht vergessen, wir haben Ø von teils ü90mm und mehr, dann z.B.riesenlange Wellenstümpfe wie z.B. die Limawange einer Lamy, da wird jede Menge Material zerspant wo dann bei der Wärmebehandlung enorme Spannungen freigesetzt werden. Selbst zwischengeschobenes "spannungsarmglühen" hilft da nicht. pr
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