Jump to content

Leaderboard


Popular Content

Showing content with the highest reputation since 12/28/19 in all areas

  1. 10 points
    Da die Lüfterradabdeckung für den PX Motor in der GS Optik, die von den großen Shops verkauft wird, hinten und vorne nicht passt, hab ich mir selbst eine gebaut. Aus zwei mach eins Schneiden Schweißen Schleifen Grundieren Lackieren Patinieren Versiegeln
  2. 9 points
    So, bin jetzt auch mit dem 8X durch und wie @Tim Ey (hier) auch alles andere als Glücklich! Da ich beim LF-Gehäuse schon eine saftige Mängelliste schreiben mußte, Pinasco es offensichtlich immer noch nicht gelernt hat, schreibe ich hier halt wieder eine: Lagersitz Kurbelwelle KuLu-Seite zu groß, ohne kleben fällt das Lager bei 60° von selbst heraus. Lagergassen wurden vermessen und passen zum Glück sehr genau (+-0,015), jedoch wurden die Dichtflächen am Zylinderfuss und beim Membraneinlass VOR dem Zentrieren der Hälften einzeln schlecht bearbeitet und so ergiebt sich bei der Zylinderfussdichtfläche eine zueinander "verdrehte" Planfläche mit einer Stufe zw. den Hälften von bis zu 0,3mm. Diese Stufe setzt sich im Membraneinlass fort und da die Membranblätchen keinen Anschlag haben, knallen die genau auf diese Stufe wenn man sie nicht beseitigt. Diese Stufe setzt sich natürlich auch in der Zylinderaufnahme fort und kann den Zylinderfuss klemmen. Die horizintale Position der Schaltgabelaufnahme sowie die Position für die Achse der Schaltgabel passen nicht sodass die Schaltgabel im 1., leer und 2. Gang an der Schaltklaue angeht und die Hauptwelle blockiert! (mußte die komplette Schaltgabel umbauen um das passend zu bekommen) Die Bohrungen für die Stellschrauben der Gangseile sind freihändig gebohrt und passen weder vom Winkel noch von der Höhe zum Schaltrad. Bohrung für die Kickstarterwelle ist zu klein, die Welle ließ sich nicht mal ansatzweise probestecken, also mußte nachgespindelt werden. Der Sitz des Kickstarteranschlaggummis paßt auch nicht ganz -> das Kickerritzel wird nicht ganz frei gegeben, wenn man den Gummi nicht dünner schneidet. Der Sitz für die Sicherungsscheibe-Kickstarterritzelandruckfeder ist zu klein (also Sitz vergrößern oder Scheibe abdrehen) Durch sehr viele Lunker im Guß haben manche Gewinde mit den orig. Längen der Motorblockschrauben zu wenig Tragkraft und können ausreißen. Die Bohrung für die einzige originale M7 Motorblockschraube hat 6,4mm und sitzt noch dazu zu weit aussen, sodass sie sich durchdrehen kann. Durch sehr viele Lunker im Guß erlebt man beim Abdrücken gerne mal eine richtige Überraschung -> bei mir hat es an einer der Grwindebohrungen für die Zündgrundplatte, die ja eigentlich nicht mit dem Kurbelgehäuse verbunden sind, kräftig rausgeblasen. Fazit: Pinasco hat es wieder mal geschafft einen GUSSROHLING herzustellen von dem man, wenn man nicht über die nötige Messtechnik und einen sehr gut ausgestatteten Maschienenpark verfügt, TUNLICHST DIE FINGER LASSEN SOLLTE!
  3. 6 points
    Der Motor fährt sich wirklich extrem gut. Allerdings war die Lautstärke kaum tourentauglich, was ja eigentlich so gedacht war. So stand die Weihnachtszeit ganz im Zeichen der Geräuschdämmmung. Das ist jetzt ein Fox Dämpfer und die Ansaugung in eine gedämmte Airbox. Sieht jetzt schon fast aus wie serie, ein Freund druckt jetzt mal die ersten Teile um das System etwas einfacher hin zu bekommen. So komme ich jetzt auf 86 db bei einem Meter Entfernung und ca. 5000 U/min. Der Prüfstand zeige keinen Leistungsverlust
  4. 6 points
  5. 6 points
    Vorher Nachher mehr Bilder und Arbeitsschritte gibts hier Link
  6. 5 points
    Nach dem gangbar machen, aufpolieren, TÜV und Zulassung
  7. 5 points
  8. 5 points
    Eine Sprinthaube ist nicht unbedingt die erste Wahl für diesen Motor, ohne Breitreifenumbau aber machbar. Nun habe ich ein Paar von den Dingern neu gekauft und eine davon zersägt, jetzt bringe ich das auch zu Ende. Das sind 22mm, die auch auf der Gepäckfachseite eingesetzt werden müssen. Ich glaube zusätzlich zum Handschuhfachtank bau ich noch einen zum Gewichtsausgleich in die Gepäckfachseite. Da sollten insgesamt 24 Liter Sprit reinpassen. Genug für den nächsten Cannonball Run — wenn er denn kommt.
  9. 5 points
    So, abschliessend noch die Vergleichsfotos - schade, dass die Kaskade Schrott war. Vorher Nacher
  10. 5 points
    Nach der Fertigstellung der Lambretta kommt mir heute in einem Dorf irgendwo am Ring das Pendant entgegen. Also Sachen gibt´s...- Auf dem Handschuhfach unterschrieben hat Johnny Cecotto's Teamkollege Marc Hessel, der damals in der DTM die Startnummer 1 fuhr - und mir den Roller aktuell direkt abkaufen möchte. Das letzte Bild stammt von https://tourenwagen-classics.com/ und zeigt den DTM M3 von Marc Hessel, gefahren Mitte/Ende der 80er Jahre. by Britalian Collection
  11. 4 points
    Kelle du bist gerade auf n Jupiter, oder? Was wirfst du dir an, dass du entspannt sein kannst wenn 3 Typen auf donnernden, bebenden, hungrigen Maschinen hinter dir mit den Hufen scharren, der Vergaser rechts lauthals röchelnd, der Sterz bellend, die Gashand zittrig nervös vorm Fluelapass? Das möchte ich auch mal rauchen. Und wie kannst du behaupten der Gussklumpen sei nicht vom Alu zu unterscheiden. Selbst Marcellos Schnitte, die mal wirklich vom Motorsport keinen Schimmer hat, trocknet unten aus wenn du klingelnd an der Eisdiele vorrollst.
  12. 4 points
    Habe dieses Wochenende das Trittbrett patiniert und bis ich einen Originalen Seitendeckel finde den gelackten dem Rest angepasst....finde passt nicht so schlecht
  13. 4 points
  14. 4 points
    Aufbau läuft original Schlitzrohr, Emblem, Hupe, Schriftzug sind wieder an Ihrem Platz.
  15. 4 points
  16. 4 points
  17. 3 points
    moin, hier das neue markenunahbhängige topic für alle Bonneville begeisterten. zeigt her eure ideen oder schon vorhandene projekte. linksammlung bonneville, fülle ich nach und nach mit meinen und euren links der ursprung allen übels: https://www.amazon.de/Mit-Herz-Hand-Anthony-Hopkins/dp/B00R6NVOYU/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=world's+fastest+indian&qid=1577041157&sr=8-4 bestellen und eintauchen, wer noch nicht hat zur Einstimmung / get the flavour: http://www.speedhunters.com/2013/08/temple-of-speed-the-bonneville-salt-flats/ The last peacefull place on earth Visit Bonneville and your city life will quickly retreat into back of mind. http://www.speedhunters.com/2011/05/things_to_do_before_you_die_gt_gt_hit_the_bonneville_salt_flats/ flats, schöner film von nigel petrie für uns alle, oder war schon jemand vor ort? https://www.lowbrowcustoms.com/blog/rookies-guide-racing-bonneville-salt-flats/#sthash.74m1T0lo.dpbs SCTA, Bonneville Speed Week und World Finals, Mojave. klickt euch mal durch. unten sind noch links zu rookiee orientation etc. auch die checklisten und abnahmeprotokolle sind ganz interessant, das sieht man auf was bei der technische abnahme geachtet wird. http://www.scta-bni.org/ USRFA, World of Speed https://saltflats.com/ BUB Speedtrials Bonneville https://bonnevillespeedtrials.com/ Straigtliners. Elvington und Pendine Sands. Da kann man vor dem großen Sprung über den Teich erstmal ausgiebig testen https://straightliners.events/index.php/events/motorcycle-events/pendine-sands-records https://straightliners.events/index.php/events/motorcycle-events/top-speed-tuesday GSF für Landspeedracing http://www.landracing.com/forum/index.php vespa auf den salz http://www.vespalabs.org/ lambretta auf dem salz. Wegen Urheberrecht ohne dem Bericht aus der Scootering. Thanks Mike for the scan
  18. 3 points
    Sollte noch erwähnen das alle m200 Auspuffe wie falkr , boa 200. Quattrini und lakers und co weiter benutzt werden können.
  19. 3 points
    Larry Hagman, bekannt für seine Darstellung als J.R. in "Dallas", ist abgetreten. Hier mal ein paar Fakten, u. A. zitiert aus "VVC Journal #39" und "American Scooterist". Hagman erwarb seine erste Vespa, eine gelbe Douglas Rod Model, 1953, während er in London im Rahmen seines Wehrdienstes bei der US-Luftwaffe die GI's unterhielt. Während dieser Zeit teilte er sich eine Junggesellenbude mit dem britischen Schriftsteller Henry Kleinman, wo die beiden nichts anbrennen liessen. Eines abends hatte Kleinman eine junge Schwedin, Maj Axelson, zum Tee gebeten und gerade als er mit der 25-jährigen eintreten wollte, kam Larry mit der Vespa angebrezelt, vollgepackt mit Unmengen Whisky, Gin und Säckeweise Verpflegung aus US-Lagerbeständen. Maj brach in spontanes Lachen aus und ließ sich daraufhin über das nächste Jahr von Larry auf langen Landpartien mit der Vespa umwerben, bis sie schliesslich 1954 heirateten. Nachdem er 1956 aus dem aktiven Dienst entlassen wurde, zogen die beiden nach New York, wo er seine Schauspielkarriere in Off-Broadway Theatern begann, während sie in einer billigen Kellerwohnung im Künstlerviertel Greenwich Village wohnten. Er hatte damals entweder seine Douglas mitgebracht, oder ein ähnliches Modell in New York erstanden, mit dem sie zwischen seinen Engagements intensiv die USA bereisten. Unter anderem verbrachten sie einige Zeit bei John Wayne, wo sie auf dem Wohnzimmerboden campierten. Das einschneidendste Erlebnis mit der Vespa kam dann 1958, als Maj im 9. Monat schwanger war und die beiden zu einer Party wollten. Hagman: "Die Wahl stand zwischen der Vespa und dem Austin-Healey, aber Maj wollte, dass ich den Roller vorfahre, weil sie den Fahrtwind so erfrischend fand. Ich hätte es besser wissen sollen...! Wie auch immer, ich hob sie hinten auf die Vespa und sie strahlte: "Larry, das ist wie damals in London! Lass uns losfahren!" Sie hielt sich gut fest und wir fuhren in die Nacht davon. Weniger als eine Meile später traf ich ein Schlagloch und die Fruchtblase platzte. Vermutlich das einzige mal, das sich ein Schlagloch als nützlich erwies. Statt der Party ging es also ins Lennox Hill Hospital, wo uns der Arzt erzählte, dass die Fahrt die Geburt ausgelöst hatte." Als sie später die Krankenhausrechnung bekamen und klar wurde, dass sie entweder die Vespa oder den Healey verkaufen mussten, war die Sache einfach: Sie verkauften den Healey. Larry's Liebe für Vespas ist auch später von seinem Ruhm nicht getrübt worden. In den 80ern konnte man ihn überall in L.A. auf einer seiner Vespas antreffen, manchmal sogar im Hühnchen-Kostüm. Es wird auch berichtet, dass er die Leute von Scooterworks in Anaheim engagierte, um den Einparkern von seinen Lieblings-Restaurants das Rollerfahren beizubringen, damit sie sauber mit seinen Fahrzeugen umgehen. Einem von ihnen kaufte er sogar eine PX200. Obwohl Hagman am besten bekannt war für seine Darstellung des fiesen, rechten Republikaners, war er persönlich das genaue Gegenteil. Er hat sich stark politisch engagiert, unter anderem hat er keine Möglichkeit ausgelassen, George W. Bush öffentlich zu kritisieren. Larry Hagman hat später aus gesundheitlichen Gründen alle seine Fahrzeuge verkauft, bis auf eins: Eine Vespa, mit der er bis zum Schluss gefahren ist.
  20. 3 points
  21. 3 points
    so meine Lüfterradabdeckung ist fertig vorher nachher mehr Bilder und die Arbeitsschritte gibts hier Link
  22. 3 points
    Vollständige Rückmeldung mit Bild gab es hier auch noch nie und die Nichtversenderquote ist mit einer Person auch unter Durchschnitt, so zumindest meine Beobachtung der letzten Jahre. Also eigentlich muss man bis hierher schon zufrieden sein. 100% bei sovielen Erwachsene Menschen ist n.m.D illusorisch.
  23. 3 points
    Bisher ist mir nur eine bekannt. Laut PNs und Posts im Topic sollten eigentlich alle verschickt haben. Die anderen posten halt einfach nix. Womit ich wieder zum Post hinsichtlich Fun, Regeln und Kindergarten komme.... Ich könnte jetzt wieder zusammensuchen wer nicht gepostet hat, alle anschreiben, Fristen setzen, etc. nur um dann einen Hals zu bekommen wie Erwachsene sich nicht an die einfachsten Regeln halten können wie beispielsweise einfach kurz eine PN zu beantworten. Oder an die grundlegenden Regeln der Höflichkeit. Hab ich keinen Bock zu. Natürlich könnte es nun sein, dass das alles damit zusammenhängt, dass (manche ?) GSF-Mitglieder keine Benachrichtigung über neue Themenbeiträge oder PNs bekommen und das man am Handy leicht was übersieht aber ehrlich... ist mir echt scheiß egal. Für Christel wurde eine (leider nachträgliche) Lösung gefunden. Wer sonst nix bekommen und sich nicht gemeldet hat... selbst schuld. Verschicken und zustellen übernehme ich jetzt nicht auch noch.
  24. 3 points
    Also das mit den 3,5 cm den Motoer nach hinten zu versetzten fällt tatsächlich fast nicht auf.... Aber das wird man dann erst sehen wenn das mal auf eigenen Rädern steht. Aber erst mal weiter zum Heckumbau: Damit der Vergaser auch zur Karosserie hin mehr Platzt hat, habe ich nochmal eine Ausbuchtung rein gemacht. Also die Karosserie markiert von wo bis wo ich die maximal bearbeiten kann um Platz zu schaffen. Die limitierenden Punkte sind zum einen die Backen, also die Höhe, dann die Tiefe die man im Rahmen bis zum Tank hat. Das ist aber ordentlich Platz was man da rausholen kann, ca. 3,5cm Tiefe bis zum Tank und nach vorne und hinten bin ich auch auf das maximale gegen was die Karosserie und die Backen her geben. Als Rahmensauger wollte ich mich nicht mit einem 60er Schlauch zufrieden geben sondern da musste schon ein 70mm Schlauch her. Der BFA Motor will ja auch beatmet werden. Dafür hab ich mir aus Blechsegmenten einen Bogen gemacht, dass ich da schön in den Rahmen rein komme und die Ausrichtung des Rohrs zum Rahmensauger kann so optimal positioniert werden damit der Schlauch gerade und ohne abknicken oder verdrehen zum Vergaser gelegt werden kann. Dann noch schnell einen Ansugstutzen gebastelt damit der Vergaser nach vorne Steht. hier einmal im ausgefederten Zusatnd und im eingefederten. (Die PX ist hinten ca. 3,5 cm teifer als orginal) Im Rahmen selbst wurde das Rahmensauger-Rohr noch mit einem Ring versehen wie einen Art Trichter, damit da keine scharfe Kante ist und so der Luftstrom nicht behindert wird. Die Motoraufnahme wurde natürlich noch versträrkt...... aber eins nach dem andren. also zum einen ist der Winkel hier statt aus 1mm Blech aus 2mm Blech: Dann Wurde ein Knotenblech eingestzt aus 1,5 mm: Dann nochmal ein Blech mit 1,5 mm: Die ganze Motoraufnahme hinten ist jetzt quasi doppelt so dick wie orginal. Zudem wurden noch alle was vorher gepunktet war nochmal komplett verschweißt. Dann habe ich noch eine Verstrebung reingeschweißt:
  25. 3 points
  26. 3 points
    ich mache grade eine sammlungsverkleinerung...
  27. 3 points
  28. 2 points
    Satt heißt eigentlich nicht "unhungrig" sondern kommt von lat. satis - genug. Deswegen auch: "Ich hab es satt!" oder "lebenssatt sein". Es wäre also auch korrekt, "satt" für Flüssigkeiten zu verwenden. ("Dahinten gibt's Schampus satt"). Warum man "satt" nur für Speisen, nicht für Getränke verwendet, ist wohl einfach Konvention. Oder man denkt, von einem guten Essen aufstehend und "Mann bin ich satt"-sagend eigentlich nur: Ich hab genug (von allem - Essen und Trinken)
  29. 2 points
    Ein Koga Miyata Qualitativ eines der besten Fahrrädern, die ich je hatte.
  30. 2 points
    das ist bei mir mal eben in einer Stilllegung geendet.... vor 20 Jahren weil der Herr in feinem Grün dann genauer gekuckt hat und der Auspuff nicht eingetragen war
  31. 2 points
    Wenn ich meinen ersten Roller (P80X) von '81, gekauft 1991 für 700 Mark, wieder sehen will...………... …..schau ich in die Garage Schick dem Ron doch 3000€ Anzahlung, dann kappt das mit dem neuen Blechschaltroller!
  32. 2 points
    Marco von den Stoneheads macht das Rennen und den Run machen mehrere Helfer aus verschiedenen Clubs. Unter anderem die Revolted Females, Red Barets, Stoneheads und weiteren freiwilligen Helfern. Gesendet von meinem SM-A405FN mit Tapatalk
  33. 2 points
    Bremsenreiniger ist da nicht die beste Wahl, da der Korrosionsschutz drin hat bzw. teilweise ne Art Ölfilm hinterlässt. Der Tipp Aceton zu nehmen ist schon sinnvoll.
  34. 2 points
    Preis: 1950€ Ort: 04626 Schmölln Bin am überlegen meine Pk 80 S abzugeben, da ich Geld für ein neues Pk Projekt brauche. Die Pk wurde vor 2-3 Jahren sangestrahlt, grundiert und lackiert. Hat jetzt natürlich hier und da ihre Gebrauchsspuren, aber nichts tragisches. Motor bekam erst nen frischen Service. Verbaut sind hier: -Ets Gehäuse auf Membran gefräst -Sip Vape Gleichstrom Variante -133er Dr (bearbeitet) -Ets Welle -Polini Membranansauger auf 2 Klappen umgebaut -24er Dello Phbl -Drt Runner Nebenwelle -Sonnenkupplung hier aus dem Gsf -2.65er Primär mit Gsf Repkit -Sportbanane Läuft so perfekt vollgasfest als Daylidriver von hier bis nach Timbuktu. Fahrwerksmäßig hat sie Yss Dämpfer vorne und hinten, sowie eine ScootRs Scheibenbremse mit Nissin Sattel, Stahlflexleitung und einer Radialbremspumpe. Die Vespa hat einen komplett neuen Kabelbaum für Gleichstrom, das gibt ein ziemlich gutes Licht. Außerdem gab's gleich noch einen Sip Digitaltacho. Eingetragen sind: -Polini 133 -28er Vergaser -Auspuff mit Bsau (gibt einen freie Hand bei der Auspuffwahl) -Membranansauger TÜV hat sie noch bis nächstes Jahr Juni. Ist aber derzeit abgemeldet. Die auf den Bildern verbaute Sitzbank wird noch gegen eine originale Pk S Monobank getauscht. Bei Fragen einfach ne Pn an mich.
  35. 2 points
    Bei solchen Teilen gibt es Spezifikationen und Toleranzen die einzuhalten und zu kontrollieren sind. Findet das nicht statt, hat der Hersteller seine Prozesse nicht im Griff oder er scheißt ganz einfach darauf und denkt sich, die Deppen kaufen ja eh alles. Das hat null Komma nix mit Rollerfahrer oder Tuner zu tun. Die Leute/Betriebe die Teile für die Raumfahrt herstellen, sind auch eher selten Astronauten
  36. 2 points
    Aber genau mit solchen Punkten muss man doch als Anbieter solcher Produkte umgehen können. Kritische Stellen/Maße müssen eben ordentlich toleriert sein und in der Qualitätsverfolgung entsprechend überwacht werden.
  37. 2 points
  38. 2 points
  39. 2 points
  40. 2 points
    Vielleicht mal VCVD Treffen probieren
  41. 2 points
  42. 2 points
    83er PK80s champagner. Heute frisch im Fuhrpark Vor dem waschen.
  43. 2 points
    Borletti, der alte Stricher macht da nichts mehr. Will aber wohl nächstes Jahr mit irgendeinem Österreicher eine 750er-Lambretta auf den Markt bringen. Und wenn der das will, dann macht er das auch. Ist mit 3.000 Schleifen eingestiegen. Teufelskerl
  44. 2 points
    Wenn ich mal mein Bescheidenes Fazit abgeben darf bezüglich dem Pinasco Membran Motor. Also ich muss auch zugeben ich war erst mal enttäuscht, was die Leistung anbelangt. Aber nach dem letzten Samstag am Prüfstand mit den Daten dazu bzw. unter Berücksichtigung des Motor Setup und Steuerzeiten, finde ich das dann doch gar nicht so schlecht. Man muss halt berücksichtigen das die Steuerzeiten sehr gering sind mit 173/125 (VA24) Und wie T5Rainer schon geschrieben hat… Das mit dem Zylinder hochsetzten, mit den resultierenden Steuerzeiten bzw. dem mini Vorauslass von 23…. Naja, das da jetzt keine Wahnsinns Leistung raus kommt ist kein Wunder. Darum find ich die ca. 30 PS / 30 Nm, trotz geringen Steuererzeiten und 28er Vergaser echt mehr als in Ordnung. Und das schaffe ich mit dem MHR nicht -> zumindest nicht mit den Steuerzeiten !!! Ich hab dann mal Interesse halber nach ein paar Setups gesucht die Vergleichbar sind: Hier mal als Beispiel 3 Kurven mit gleichem Auspuff, Membran, 30er Vergaser, 60 Hub Blau: mein MHR Motor mit Steuerzeiten 185 "mit liebe" aufgebaut (zylinder aber Orginal unbearbeitet) Rot: ein identischer MHR Motor aber eher "P&P" ohne große Bearbeitung Grün: der Pinasco Motor P&P aber mit Steuerzeiten von nur 173 und 28er Vergaser Daher würde ich das eher mit einem gut gemachten MHR Motor vergleichen…. An einen „großen Qattrini Motor“ wird man wohl nicht ganz hin kommen mit dem Pinasco…. Aber wer weiß… Daher, mein Fazit…. P&P kann der Pinasco das was er wohl auch soll. 30 PS / 30 Nm sind durchaus locker drin und man bekommt eine sehr schöne fahrbare Kurve. Das ist wohl auch das was Pinasco wollte. ohne Fräsen ohne irgendeine geringste Bearbeitung. P&P ist der Motor/Zylinder sicher kein Lesitungswunder und das sollte er wohl auch nicht sein. ABER… ich sehe da viel Potenzial und ich behaupte mal, dass man den ganz schnell auf 40PS bekommt mit ein bisschen Auslass hochziehen und Steuerzeiten anpassen. Zudem würde ich am Einlass nochmal ran gehen -> Kurbelwelle noch mehr Lippe und ein bisschen Aufräumen. Das hätte man besser lösen können wie z.B. bei dem neuen Malossi V-one Gehäuse wo die Membran ein Stück vor der Kurbelwelle sitzt und dadurch Strömungstechnisch im Vorteil ist. Jetzt kann man natürlich auch ein Malossi V-One Gehäuse nehemen mit einem MHR und man wird da sicher bei weit Ü30 landen, auch gesteckt.... Den großen Vorteil an dem Pinasco Kit gegenüber andren Setups sehe ich vor allem aber auch durch: - dem etwas massiveren Gehäuse, - breite Kurbelwelle, - Kurbelwellen Lagerung, - Verzahnte Kupplung, Und das Preis/Leistung Verhältnis find ich bei dem Pinasco kit schon sehr attraktiv. Und sind wir ehrlich 30PS reichen zum fahren…. PS: Wer wirklich Leistung sucht bei LF und das ganze mehr oder weniger P&P, sollte sich wohl einen BFA holen. Preislich kommt man da aber wohl eher auf mindestens das doppelte. Momentan aber der geilste Shit, und einfach "die Macht" , da ist auch der Quttrini ein Mofa dagegen…. Ich betreibe ja mit dem BFA Motor eher "downsizing" weil der gesteckt zu viel Leistung hat... ach ja und nochwas: Wenn ich mir die Kurve mal anschaue mit dem DSE Auspuff und den hochgestezten Zylinder mit dem beschissenen VA von 23 und dann macht der scheiß Pinasco motor 17 PS Vorresoleistung..... da schlummert doch Potenzial. Zudem der DSE Auspuff normalerweiße nicht gerade für Vorrsolesitung bekannt ist.... Und er dreht wirklich schön weit aus.... ähnlich wie das immer bei den Quattrini ist. Also da geht sicher noch was wenn man will.....
  45. 2 points
    So... bei der Bajaj ist die Transportplatte und das Steib-Nachbauboot schon mal testweise draufgesetzt, damit die Lütte nächstes Jahr auch mal mitfahren kann (ist jetzt süsse 2 Jahre alt) ... das 10cm verbreiterte Boot sieht gar nicht mal so schlecht aus . ..
  46. 2 points
    Hättest sie mal im olack gelassen ...
  47. 2 points
    Ja genau Deshalb hab ich damals bei meinem 1er GTI das kleine Kennzeichen vorne nicht eingetragen bekommen. Unterkante waren ca. 15 - 20 cm Hat aber bei zig Kontrollen nie Ärger bereitet.
  48. 2 points
    Endlich – die erste Reise mit der PX seit 35 Jahren Vertrauen ist wichtig, wenn man zusammen verreisen will. Also lege ich meine Hand vor der Abfahrt auf die Sitzbank und sage: „Wir schaffen das“. Der Plan ist: In drei Tagen aus der Südheide nach Ostfriesland über Leer und an der Küste gen Osten entlang wieder zurück. Als Navi gibt es einen groben Ausdruck aus Kurviger.de und den Sonnenstand samt Windrichtung. Wir starten gegen heftigen Westwind und erreichen nach einigen Tankstopps, einem heftigen Regenschauer mit brutalen Windböen und Stopps in der Sonne bei Eis und Kuchen den Campingplatz in Leer. Stress mit Autofahren gibt es fast gar nicht. Der Gesamteindruck dieses Platzes ist etwas in die Jahre gekommen, aber 10€ für Roller und Zelt mit Duschen ist sehr fair. Abends ist Stadtfest in Leer und wir Rollern da noch mal vorbei. Leer ist nett und ich sage dem tapferen Zweitakter, dass er jetzt mit moin sera zu grüßen hat. Dann ins Zelt auf die Isomatte, was im fortgeschrittenem Alter auch nicht mehr so locker abgeht wie vor 40 Jahren. Am nächsten Tag dann Richtung Fähre Ditzum um nach 18 Km von einem netten Ostfriesen zu erfahren, dass diese wegen einer Veranstaltung nur Fahrräder mitnimmt. Also wieder zurück nach Leer und durch den Emstunnel Richtung Emden. Durch die Innenstadt will ich nicht, also nach Zettel und Nase südlich um das Hafengebiet bis zur Fähre nach Borkum. Dann endlich eine Vespa – eine weiße APE mit Flaggen und einem echt kernigen Vollbart-Ostfriesen knattert an einer Kreuzung an mir vorbei. Unter lautem Gehupe grüßen wir uns. Dann geht es gegen den heftigen Wind (ja er hat auf Ost gedreht) mit Tempo 70-80 weiter. Irgendwo steht ein Fasan am Straßenrand und rennt mir genau vor die Mopete. Vollbremsung (ich hab ja keinen Grill dabei) und uns geht es allen gut. Über die diversen Orte mit den Fähren zu den Inseln geht es bis nach Hooksiel auf den Campingplatz. Super gepflegt aber mit 24€ auch teurer. Sofort bei der Ankunft sind Leute da und führen Benzingespräche über Zweitakter und alte Zeiten. Ich muss Bier und Schnaps zur Begrüßung mit trinken – nett. Am dritten Tag geht es früh los - es soll 30 Grad geben. Ab und an versagt meine Papier geführte Navigation und ich fahre dadurch wunderbare kleine Straßen mit fast null Verkehr aber auch manchen Kilometer extra. Zur Not ist Onkel Google ja auf dem Handy. Insgesamt werden es dann 760 Km und bei der Rückkehr sind wir beide glücklich und ich bedanke mich für die tolle Zeit zu zweit. Pannen: keine Stress: nö Strecke: schön wiederholen: jo Leistung reicht: ja – das entschleunigt
  49. 2 points
    Die Fahrt Hier die eher emotionalen Eindrücke. Die Strecke beschreibe ich in Post 4, je nach aktuellem Kenntnisstand. 18.05.2019 Tag 1 12:00 Uhr. Mole Fehmarn. Endlich geht´s los! Noch nicht so richtig, sondern „Anrollern Ferienstraße“ sozusagen. Da ich hier im Norden ansässig bin (zwischen Hamburg und Lübeck), und auf der eigentlichen Tour nicht 200 Km ZickZack fahren möchte, fahre ich die nördlichste Etappe separat. Dementsprechend kleines Gepäck. Karte Werkzeug Regenhose Stulle „La Nonna“, meine kleine Nuova von 1967 müsste klar sein. Am Liebsten würde ich mit ihr die gesamte Tour fahren, bin mir aber noch nicht im Klaren, ob ich für die lange, restliche Strecke, wegen des Gepäcks nicht lieber „Blue Mess“ nehme, meinen Reiseroller, eine Sprint Veloce von 1977. Obwohl die Anreise eigentlich nebensächlich ist, wollte ich nicht stumpf auf der Autobahn hinfahren. Also heute früh, gegen 08:00 Uhr los. Schön gemütlich durch die Holsteinische Schweiz. Es ist neblig, kalt, einsam. Und wunderschön. Zum Glück war ich nicht zu eitel und habe „Lang“ untergezogen. Hier an der Mole in Puttgarden ist „Hauen und Stechen“ angesagt. Hier kauft der Schwede seine Lebensmittel. Vor wenigen Jahren hat man hier ein großes Fährschiff festgemacht und außer Dienst gestellt. Der bordeigene, übliche Dutyfree-Shop, wurde „vergrößert“. Alle 4 Decks des Schiffes sind jetzt Dutyfree-Shop, größter in Europa! Unglaubliche (!) Mengen an Bier, Wein, Schnaps, ein paar Erdnüsse. Mit Gabelstaplern wird den jeweiligen Kunden (Privatpersonen) die gekaufte Ware auf Palletten zum Bus gebracht. In dutzenden von Bussen werden die Gepäckräume randlos vollgepackt und weil das ja nie und nimmer reichen kann, haben die meisten Busse einen Anhänger von der Größe eines handelsüblichen 7,5 Tonners. Ich überlege kurz, ob ich mir schnell ´n Liter Tanqueray No.10 kaufe, entscheide mich aber dagegen, will mir die gute Laune nicht verderben. Abfahrt! Die Strecke geht nett los, Durchfahrt durch Burg dann ätzend, wie immer. Gesteckt voll mit Touristen, Wochenende, Naherholung Hamburg, Boutiquen, Nepp, Pizza. Und Eis brauch ich jetzt noch nicht. Die Fehmarnsund-Brücke liegt jetzt in gleißender Sonne, bei der Anreise, vor einer Stunde, konnte ich die oberen Ausläufer der Bögen wegen des Nebels nicht sehen. Geht doch! Es gibt noch Hinweise Nach dem unvermeidbaren Stück Autobahn wird´s richtig schön. Weißenhaus, Lütjenburg, Malente, Eutin. Holsteinische Schweiz eben. Wunderschöne Waldpassagen, entlang an unzähligen Seen, alles dabei, von verwunschene Märchenwelt bis zweckdienlicher Schnellverbinder zwischen zwei Orten. Zwischendurch mal schnell fahren, ist ja auch nett. Ich muss nur immer wieder aufpassen, wenn die DFAO von den Hauptverbindungen abweicht. Die Hinweise sind schlecht, man will den Verkehr ja raushalten hier. Irgendwann juckt mein Nierengurt. Unmerklich erst, dann lästig, unerträglich, schmerzhaft. Ich muss anhalten, irgendetwas scheuert mich wund, ´ne naht, oder so. Ausziehen, nachsehen, nix zu sehen, alles gut. Geht wieder. Kurz vor Plön schießt ein Polizeiptransporter aus einer Nebenstraße und stellt sich quer vor den vor mir fahrenden Wagen. 3 Polizisten mit Maschinengewehren, schusssicheren Westen und Helmen springen raus. Klar wird, dass sie nicht wegen meines Auspuffs gekommen sind, sondern die Straße freihalten, für den dann ranbrausenden Konvoi von gleichartigen Fahrzeugen mit gleichgestalteten Besatzungen. Klar wird auch, dass diese Strecke auf nicht absehbare Zeit unpassierbar bleibt. Alles andere bleibt unklar. Ist mir egal, ich fahre ein Stück zurück und such mir einen Umweg durch die Wälder. Irgendwann juckt meine Unterhose, gleiche Reihenfolge wie vorher. Bei schmerzhaft halte ich an. Geht absolut gar nicht. Kann mich aber hier nicht öffentlich komplett entblößen. Gedanken an Biene oder Ameise (soll ja so ein Sekret ausscheiden können) kommen auf, vielleicht in Nacken gefallen. Großes Rumgeschüttel am Straßenrand. Endlich Ruhe. Ab Scharbeutz dann Ostsee! Timmendorfer Strand. Travemünde. Ja, wunderschön. Wenn man baden will ... Oder Fisch essen... Will ich nicht! Und „sehen und gesehen werden“ brauch ich auch nicht. Und Rollerfahren geht woanders schöner! Aber in Niendorf/O. macht Giuseppe das beste Eis der Welt. Ganz nah am Wasser. Pause. Eisbecher mit Cranberrys und 2 Espressi. Giuseppe freut sich wie immer und erzählt neueste Dönekes. Lübeck muß ich mir nicht ansehen, bin ja regelmäßig hier. Ein Abstecher muss aber sein: Pflichtfoto Hostentor. Wer das nicht hat, ist nicht im Norden gerollert. Die DFAO verläuft dann zum Glück erstmal auf der Ratzeburger Allee, Groß Grönau, Groß Sarau, wird erst hinter Pogeez zur Rennstrecke neue B207. Es kratzt am rechten Oberschenkel! „Die Sau krieg ich!“ Über einen großen Bereich des Oberschenkels, planvolles Quetschen, zerstoßen, hämmern, zerreiben während der Fahrt. Puh. Gewonnen !!! Ich fahre noch bis zur Abfahrt Ratzeburg. Und steige aus. Und genau hier werde ich wieder einsteigen! Bald. Und nach Berchtesgaden fahren! Bleiben ja nur noch ca. 1573 Km. Bleiben heute noch ca. 45 Km nach Hause. Bleibt noch Zeit vorher, für´n Eis am Ratzeburger See. Rückreise unspektakulär. Abfahrt 12:10 Uhr (08:00 Uhr) 165 Km DFAO 157 Km Anreise 20 Km 2 x verfahren und Umweg wegen SEK 44 Km Abreise 2 x tanken. 7,1 Liter Regionales Essen: Stulle Highlight: Gute Jahreszeit gewählt. Der Raps blüht und somit sieht es hier tatsächlich so aus, wie auf den allgegenwärtigen Postkarten. Eis des Tages: Crystallberry-Becher bei Giuseppe Gewinner des Tages: Siehe unten Defekte: Keine Defekte Epilog Tag 1: Auf der Treppe, hoch zu meiner Wohnung, schmerzt es wieder am Oberschenkel. Alarmmäßige Komplettentblößung. Nichts zu erkennen! Auf dem Parkett liegt rücklings ein schwarzer Rapskäfer und strampelt munter. Hab den widerstandsfähigen Weitgereisten in die Freiheit entlassen. 19.05.2019 Die vorläufige Grobplanung: Bald werde ich in Ratzeburg wieder einsteigen und die restliche Strecke fahren. Auf jeden Fall, bevor die Hauptferienzeit beginnt. Wenig Gepäck, wenig Ersatzteile, ich fahre ja schließlich nicht durch den Djungel, also mal nicht übertreiben. 10 Tage sollten reichen, mal schauen, was mich alles so vom Ziel abbringen wird. Ich werde nichts vorreservieren. Keine Ahnung was mich erwartet, wo ich anhalten will, oder ganz schnell weiter. Also wird spontan da gepennt, wo es schön kuschelig ist. Deshalb fahre ich ja außerhalb der Ferienzeit. Und dann, in Berchtesgaden??? Auch keine Ahnung. Die gleiche Strecke zurück? „Auto im Zug“ zurück nach HH? Verladen in kleinen Leihtransporter und wieder hoch? Oder einfach stumpf 2 Tage lang auf die Autobahn bis Lübeck? Wer weiß? Egal! ... oder einfach weiter nach Lucca? ... 03.06.2019 Die Großwetterlage hat sich nicht wirklich verbessert. Im Gegenzug kommen mir aber immer mehr blöde Termine in die Quere, ein Starttermin wäre nämlich heute gewesen, aber das ist ja nun Geschichte. Neue Idee lautet 10.06.2019 ! Passt mir nicht wirklich wegen Pfingsten und Trubel & Co., aber da kann ich jetzt keine Rücksicht mehr nehmen, denn wenn ich in einer Woche nicht loskomme, wird es hintenrum zu eng und dann müsste ich längerfristig verschieben. Heute mal frisches Gummi hinten und Ölwechsel. Ich hab´ mir einen Angeberaufkleber gebaut. Der kommt aber erst auf die Backe, wenn La Nonna und ich am Königssee angekommen sind. 08.06.2019Tag 2 Heute war kaum Zeit für Fotos, nicht mal für Eis, und schon gar nicht für Kultur. Ich wollte einfach nur fahren! Graue Wolken, aber den ganzen Tag kein Niederschlag. Und gute Temperatur bei 20 Grad. Der Wind war nicht böig. Der Sturm war es. Jetzt weiß ich auch, warum der Roller zwei Griffe am Lenker hat. Zum Festhalten. Meinhardt hat mich noch gebracht. Erst eine schöne Anreise nach Ratzeburg, dann bis Lauenburg auf'n Mittagssnack an der Elbe und beste Wünsche. Gute Gesellschaft ! Vor der Lüneburger Heide hatte ich etwas Angst. Ich kenne sie vom Durchfahren und erinnere sie als vollgestopfte Verkehrsadern mit Verkaufsständen vor jedem Haus, einem Touristenlokal nach dem anderen und Honig und Heidschnuckenhörnern und gestickten Tischdeckchen. Aber die DFAO läuft völlig anders. Jedesmal wenn ein Schild drohend in Richtung Autobahn oder größerem Ort hinweist, biegt sie einfach ab. Es bleiben schöne, kurvenreiche Straßen, traumhafte Alleen, kleine Dörfer ohne Menschen, tolle Walddurchfahrten. Traumhaft. Die Heide war übrigens ein riesiges Waldgebiet, bevor es über Jahrhunderte abgeholzt wurde, damit man in Lüneburg‘ in riesigen Pfannen, Salz kochen konnte. Heute wird jeder frische Baumkeimling entfernt, damit die „natürliche“ Heide nicht von Bäumen verdrängt wird. Immer mal wieder gibt es auch schnelle Teilstücke. Aber ich habe mir für diese Tour verordnet, dass die Tachonadel nicht den Sichtbereich verlassen darf, heißt, angezeigte ca. 110 Km/h, nach Abzug der Veglia-Toleranz reale 100 Km/h. In Wolfsburg sieht alles anders aus als auf meiner DFAO-Karte von 1994 und ich finde mein Sträßchen nicht wieder und die kleinen Orte sind nicht ausgeschildert. Als ich sie endlich habe, ist nach 3 Km Vollsperrung. 2. Tag, 2. Vollsperrung. Die Eingeborenen können mir auch nicht sagen, wie man das umgeht und nach Almke kommt. Die Unfallstelle ist nicht einzusehen. Aufräumfahrzeuge mit Riesenbürsten und Ölsaugern fahren durch. Einige Fahrradfahrer wollen sondieren, ob der Fahradweg passierbar ist und fahren los. Und eine Nuova sieht ja eigentlich aus wie eine V50... Kleines Nummernschild... Fahrradweg... Schleichfahrt im Fahrradpulk im Blaulichtgewitter. Waren alle sehr beschäftigt. Im Celler Land bleibt es gleich schön, aber man bekommt eine Ahnung von Hügeln, die Sicht wird weiter, erhabener. Und das dann zum Spätnachmittag, in die tief stehende Sonne hinein! Die Aller habe ich gefühlte 25 mal überquert. Und Orte von denen ich wusste, dass ich sie später durchfahren würde, waren nur 20 Km entfernt, aber in der falschen Richtung. Und nach 40 Km waren sie wieder 20 Km entfernt und nach einer halben Stunde wieder. Zielgerichtet fahren geht anders :) Bin heute 383 Km gefahren und „schon“ in Wolfenbüttel. Geiler Tag ! Freu mich auf den Harz morgen. Abfahrt 08:30 Ankunft 20:30 333 Km DFAO 50 Km Anreise 3 x tanken. 11,6 Liter Highlight: Erschöpftes Eisvogeljunges von Straße geholt. Konnte nach kurzer Erholungspause weiterfliegen Eis des Tages: Entfällt Gewinner des Tages: Eisvogel Plan für morgen: Kein Wind Defekte: Keine Defekte 09.06.2019Tag 3. Besser geht nicht! Boah, ist der Harz geil. Ich bin noch völlig euphorisiert. Heute späte Abfahrt, weil Sonntags das Frühstück erst ab 08:30 angeboten wird. Kaiserwetter. Blauer Himmel, Sonne, kein Wind. Beim Beladen tippt mir Thomas auf die Schulter, Rentner aus der Gegend von Magdeburg. Will wissen, ob ich den Harz bereise. Den Königssee kennt er nicht. Aber Berchtesgaden. Aufgrund meiner Ölflaschen konnte er mich als Kollegen identifizieren und zeigt mir stolz Fotos seiner Oldtimer, zwei MZ, eine Zündapp von '58 und den „Nachfolger der Schwalbe“, hatte ich noch nie gesehen und den Namen wieder vergessen. Abfahrt. Obwohl schon spät, bin ich völlig alleine. Leere Dörfer und Straßen. Nur Kurven. Kühle Kiefernwälder, sonnige Wiesen, der Mohn blüht. Und hügelig, 8% Gefälle, Steinschlagwarnungen. Hoch zur Okertalsperre. Unbeschreiblich. Fahrt auf Flusshöhe durch‘s Tal, im Schatten der Berge direkt neben der Fahrbahn. Wenige Meter rechts sprudelt die Oker, durch Bäume sichtbar. Dann höher und höher, Kurve, Kurve, Kurve. Auf dieser Teilstrecke sind allerdings sehr viele Motorräder unterwegs, die wissen, warum. Und es gibt zig Radarfallen und mehrere Verkehrskontrollen. Die wissen auch warum! Als er mich kommen sieht, schenkt mir der Polizist ein wohlwollen des Lächeln und winkt mich durch. Die Harleys stehen am Straßenrand. Wenig später bin ich wieder völlig alleine. Kein Verkehr! Ich spreche wohlgemerkt von wunderbaren Straßenbelägen, keine Schlaglöcher oder Winterschäden, purer Luxus. Und in feinster Gegend. Bei bestem Wetter. Zu Pfingsten. Und ich bin alleine! Aber wenn man von A nach B möchte, ist das einfach zu umständlich und es gibt schnellere Alternativen. Wenn mehrere Strecken zur Verfügung stehen, wählt die DFAO immer die Schönere. Nur geil. Eigentlich bleibt der ganze Tag so. In einigen Zentren sind Stadtdurchfahrten unumgänglich. Und einmal ein Stückchen Autobahn, zwei Abfahrten lang. In Hannoversch Münden nehme ich die falsch Brücke und lande rechts der Fulda. Fuldatal, auch schön. Fehler bemerkt, umdrehen. Am Ausgangspunkt nochmal die falsch Brücke, diesmal links der Fulda geht’s in die bewaldeten Berge. Echte Spitzkehren. La Nonna hat 'n kurzen 4ten. Bei uns macht das Spaß, hier ist das wichtig! Fehler bemerkt, umdrehen. Endlich Werra. BlaBlaBla. Könnte endlos weiterschwärmen. La Nonna schnurrt wie ne Katze. Und dann, ab 18:00 Uhr noch der Knüllwald. Einfach... Ich sag nichts mehr. Hotel in Schwalmstadt. Fun Fact: Gestern hat irgendwann mein Handy geklingelt, mit einer mir unbekannten Melodie. Geprüft, wer mich angerufen hat, oder Nachricht, oder, oder... Das periodische Klingeln hat mich dann mehrere Stunden begleitet und immer wieder Überprüfungen ausgelöst. Hat mich wahnsinnig gemacht. Keine Lösung. Heute ging das wieder los. Nach einiger Zeit die Eingebung. ! Ich hatte vor meiner Abfahrt einen kleinen Tracker unter dem Sattel versteckt. Damit kann man sein Fz mit dem Handy orten, wenn es mal wegkommt. Man weiß ja nie. Dieser Tracker hat eine Zusatzfunktion. Wenn man sein Handy verlegt, kann man auf den Tracker drücken, dann läutet das Handy, damit man es finden kann. Und ich sitze den ganzen Tag auf diesem Tracker. Wie blöd kann man eigentlich sein? Ich hab ihn jetzt hinter der Hupe installiert. Praxistipp: Irgendwann, zwischen Dingsbums und Weißnichtwo, sehe ich neben der Stecke eine kleine Lichtung, ein winziges Gebirgsbächlein plätschert hinab und verschwindet unter einer kleinen, sonnenbeschienenen Steinmauer, die zum Sitzen einlädt. Anhalten. Pause. Ruhe. Idylle. Und genau in dieser märchenhaften Situation, ist das Zippo leer! Merke: Zippo kann auch 1:50 ! Abfahrt 09:30 Ankunft 19:30 317 Km DFAO, 40 Km Umweg 4 x tanken. 15,9 Liter Regionales Essen: Kaasspätzle Highlight: Harz Eis des Tages: Wieder nix Gewinner des Tages: 1:50 Defekte: Keine Defekte Suchbild 10.06.2019Tag 4. Wahn 07:00 Bin total zerschossen. Kopfschmerzen, Rücken, Nacken... Jung geht anders. Keine Lust auf Frühstück, keine Lust zu packen. Für heute sind Gewitter angesagt. Im Atlas bin ich erst auf Seite 76. Von insgesamt 143... Blues. 09:30 La Nonna ist beim ersten Kick hellwach und holt mich umgehend zurück in die freudige Stimmung der letzten Tage. Den Rest machen die Landschaft und die Strecke. Plötzlich 19. Mir gehört die Welt. Und warum hat der blöde Atlas eigentlich nur 143 Seiten? Die Strecke bleibt den ganzen Tag atemberaubend. Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Walddurchfahrten, die Kurven, die leuchtenden Wiesen am besten gefallen. Wahrscheinlich ist es der ständige Wechsel aller Komponenten. Gefälle von 14% sind ganz schön steil und bei 550 M. ü. NN denkt der Friese gern schon mal über Sauerstoffflaschen nach. Irgendwann kreuze ich eine Autobahn und habe zum ersten Mal wieder eine geografische Standortvorstellung: „Ach, diese Ausfahrt, mit den beiden hohen Säulen von McDonalds und KFC und dem hässlichen Hotel. Grobe Ecke Kassel also.“ Nur zwei Minuten später bin ich schon wieder völlig alleine und glückselig im Ichweißgradgarnichtwoichbin. 14:00 Pause Regionales Essen Vegidöner/ Pommes RotWeiß. Die Markise macht Geräusche. Regen. Ich entscheide mich gegen die Regenhose, hab ja schließlich ‘n Beinschild. Abfahrt. 20 Minuten später (ich fluche seit 18 Minuten über meine Regenhosenentscheidung), hört es wieder auf und die Sonne kommt raus. Ich werde die Jeans trockenfahren. Vogelsberg Spessart 16:00 Tanken. Regen. Gleiche Entscheidung. Weiter. Odenwald Zwischen Höchst und Michelstadt wird’s brutal, hauen und stechen. Auf der B45 zeigt der Odenwälder gerne detailliert, was sein Auto und er alles können..., aber lieber lassen sollten. Da Angst ja bekanntlich beflügelt, komme ich sehr zügig vorwärts. Kann die Landschaft nicht beschreiben, nur Augen für Rückspiegel. Starkregen in Michelstadt. Ich rette mich auf eine Tankstelle. Die Frisur hält. Nach zwei Espressi hört der Regen auf. Eine Etappe geht noch. Abfahrt. Hinter Michelstadt wird die Strecke wieder schön. Und der Odenwälder hat hier sein Interesse verloren. Weil‘s so schön war, suche ich doch noch kein Hotel in Erbach. Der Neckar bis Mosbach müsste noch gehen. Boah (sprich Boah) Geil am Wasser entlang. Nicht platt wie die Elbe. Eingerahmt von bewaldeten Hügeln (ist ja 'n Tal), hier und da liebevoll drapiert mit hübschen Burgen. Und die Strecke ist schnell, kaum Verkehr, kein Odenwälder. Es fällt mir schwer, die auferlegte Tachonadelrestriktion einzuhalten. Mosbach kommt viel zu schnell. Einer geht noch. Weiter. In einem Dorf steht eine Radarsäule. Ich hab sie genau gesehen. Sie mich auch. 18:45 Tanken in Gundelsheim. Regen. Keine Regenhose, aber erstmals Visier. Zu früh für Hotel. Macht zu viel Spaß. Weiter. Runter zur Jagst. Ich nehme das Boah von vorhin zurück. Hier ist Boah. Vollsperrung im Jagsttal. Feuerwehreinsatz im Regen. Fahrzeugbergung, Rettungswagen, Ölbekämpfung. Ein Fahrzeug, keine Fremdbeteiligung. War bestimmt 'n Odenwälder. In Jagsthausen gibt es nur das Hotel in der Götzenburg des viel zitierten Götz von Berlichingen, Berlichingen ist ein Ort weiter. Sieht mir zu teuer aus. Weiter. 20:45 Hotel in Sindrigen. Typischer Streckenverlauf. Wie kommt man am Besten nach Frammersbach ? Abfahrt 09:30 Ankunft 20:45 386 Km 4 x tanken. 15,35 Liter Regionales Essen: Naja Eis des Tages: Walnußeis mit warmem Pflaumenragout Verlierer des Tages: Regenhose Defekte: Keine Defekte 11.06.2019Tag 5. Planänderungen Achtung, dieser Post enthält Werbeeinblendungen! Der Plan für heute war: A) Weit fahren, damit ich morgen frühzeitig in Neufarn eintreffe. Dort lebt ein alter Spezi von mir und nach so langer Zeit brauchen wir viel Zeit für nicht nur ein Bier. Neufarn halte ich auch für eine gute Basis, um übermorgen ganz kuschelig die letzte Etappe anzugehen. B) Arne wollte mich durch die Hohenloer Ebene begleiten und Willy mir das Altmühltal zeigen. Hatte mich sehr gefreut, hat beides aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert. Gestern Abend tauchten Hinweisschilder „Künzelsau“ auf, immer meine Richtung und dementsprechend natürlich immer näher. Ich kann nicht 1100 Km (Stand gestern) durch Deutschland gondelnd und dann 15 Km an Michael vorbei fahren ohne ihn geherzt zu haben. Michael und seine Frau Ariane gehören zu den feinsten Menschen, die ich kenne. Zufällig ist Michael auch der beste Vespa-Restaurator Deutschlands. Punkt. Michael kann nur schön und gut und Perfekt. Leider ist er aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit nicht aktiv. https://www.scootervacanza.com/ Umweg nach Künzelsau. Michael wusste nicht, dass ich unterwegs bin. Hat sich gefreut. Wir haben uns verquatscht. Er hatte auch 'n Fläschchen SAE30 für mich. La Nonna markiert seit 2 Tagen. Will mich mal kümmern. Zurück auf die Strecke. Die DFAO bleibt wunderschön. Die Kirchen haben mittlerweile Zwiebeltürme und die Verständigung beim tanken wird anspruchsvoll. Was weg ist, bemerkt man ja nicht ... Ich hatte (Pfingsten) den Schwerlastverkehr vergessen. Immer wenn es bei größeren Städten doch mal eine Umgehungsstraße ist, ist es nicht wirklich lustig. Aber meistens bin ich zum Glück alleine im Nichts. Dinkelsbühl kann man scheinbar nur mit dem Hubschrauber erreichen. Ich gondel eine Stunde lang hin und her. Wegen Baustellen gibt es in Ellwangen drei Umleitungen. Zwei davon führen ganz weit weg... und dann wieder zurück. Die letzte Alternative führt über die A7..., direkt in einen Stau. Nach Stop and Go dann 15 Km Bolzerei. Rollerfahrer geht schönen. Aber dann wird doch alles schön. Das Wetter ist gut und wird immer besser. La Nonna läuft nach wie vor stabil, macht einen zuverlässigen Eindruck und viel Spaß. Jagsttal Oettinger Forst Und dann das Altmühltal. Grandios! Hatte mich drauf gefreut, aber sowas ...! Zunächst eng, durch Wälder, hohe Felswände direkt neben der Fahrbahn, 17% Gefälle, enge Kehren, schalten, schalten, schalten. Später offener, nur noch wenige Wolken, Sonne, sehr angenehme Temperatur, leuchtende Wiesen, Mohn, Kornblumen, langgezogene Kurven bei Beachtung der Tachonadelsichtbarkeit, aber nicht hektisch, gleiten, außerhalb der Städte nur ich, keiner vor mir, keiner hinter mir, kilometerweit kein Gegenverkehr, alles eingerahmt von bewaldeten Hügeln, Burgen, Schösser, La Nonna geht geil. Ich glaube, genau dafür bin ich gekommen. Abfahrt 08:30 Ankunft 20:30 356 Km DFAO 3 x tanken. 12,9 Liter Regionales Essen: Butterbrezn Highlight: Altmühltal Eis des Tages: Entfällt Verlierer des Tages: Keine Begleitung Defekte: Keine Defekte 12.06.2019Tag 6. Kurze Tour geht auch lange. Das Nachtgewitter war ein Nachtgewitter. Hunde, die bellen ... Die Straße ist wieder trocken. Schwül, extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Beim Packen schon durchgeschwitzt. Ich brauche unbedingt Luftkühlung. La Nonna durfte im Schuppen übernachten. Kommt beim ersten Kick, hat noch Lust. BlaBlaBla, ist ja bekannt, aber ich freu mich trotzdem jedesmal! Abfahrt. Zunächst 15 Km Zubringer. Ich schwimme im Schwerlastverkehr. Eine 300er (?) Plastikvespa überholt mich. Was stört‘s den Baum, wenn ... Ich habe alle Zeit der Welt. Dann wieder schön. Unmengen an Hopfenfeldern. Ist ja auch wichtig. Kreisverkehr, Landshut wird angezeigt, 40 Km. Ich weiß, dass ich da durchkomme. Meine Route verschwindet natürlich in entgegengesetzter Richtung in einem unscheinbaren Wald. Kleines Nummernschild vor mir. Moderne Automatikvespa. Wir fahren eine ganze Weile mit 40 nebeneinander her, jeder eine Fahrspur, und freuen uns wie die Spechte. Dennis Hopper und Peter Fonda. Landshut. Höhere Mathematik der DFAO: 40 Km = 64 Km Die Wolken machen sich weg. Geiles Rollerwetter. 12:10 Kupplungszug gerissen. Es geht gerade bergab, rolle bis zur Bushaltestelle. Ne Veloce kommt vorbei, hupt freundlich und hebt fragend den Daumen, ob ich zurecht komme. Ja, alles gut. Während ich hochkonzentriert beide Hände benötige, um den Nippel festzuziehen, ziehen 4 Ameisen hochkonzentriert einen toten Käfer durch mein Gesicht. Wo das Werkzeug schon mal offen liegt, gibt’s jetzt auch 'n ordentlichen Schluck SAE30. Weil die Fläschchen für spezielle Rolleröle von SIP, zur Befüllung von Rollern völlig ungeeignet sind, hat Michael mir noch sein Spezialfläschchen geschenkt. Michael kann nur gut und richtig! Intermezzo für Interessierte: 125 Nuova '67, gemäßigter Quatrini M1-60, RD350, TMX30, kurzer Vierter, Elektrische Sonne, VSP-Road, 18,3 PS. 13:00. Weiter Die Kupplung trennt etwas früh, da will ich nochmal ran. Jetzt nicht. Das Wetter ist eigentlich weiterhin schön. Eigentlich... Jetzt Sturmböen. Wind geht anders. Spontane Schräglagen auf gerader Strecke. Vmax 60 Km/h. Ich benötige eine komplette Fahrbahn für mich. Und hoffe, dass mich kein Odenwälder überholt. In Dorfen wollte ich eigentlich Pause machen, aber Pause hatte ich ja gerade schon an der Bushaltestelle. Ab wann darf man eigentlich von Orkan sprechen? Ich werde zum Verkehrshindernis. So einen Eiertänzer würde ich nicht vor mir haben wollen! Vmax gewagte 50 Km/h. Rette mich bis Haag. Hier sollte sowieso Schluß sein für Heute, nur viel früher. Erst ein Eis, dann noch 40 Km zu Richard. Quatschen, Pizza, Bier. Und morgen hol ich mir den Königssee! Gewitter ist angesagt. Völlig egal. Abfahrt 09:30 Ankunft 16:00 169 Km 2 x tanken. 6,8 Liter Highlight: Richard Eis des Tages: Eierlikörbecher in Haag. Gewinner des Tages: Freundliche Uralt-Ape, kleines Kennzeichen, riesige Ski-Dachbox. Defekte: Kupplungszug gerissen 13.06.2019Tag 7. Sorry, Harz! Geht doch besser. Strahlend blauer Himmel, wolkenlos, 16 Grad C schon um 08:30. Windstärke 0! Abfahrt 09:30 33 Km zurück nach Haag. Eis geht schon. 10:20 Wiedereinstieg in die DFAO. Wetter gehört unbedingt zum Glücksgefühl dazu. Heute ist Kaiserwetter. Ich gondel vergnügt durch die schöne Landschaft. Reisegeschwindigkeit 60-80 Km/h. Diverse Pausen, nicht bei den Attraktionen, in Wiesen, in Wäldern. Die Fragen nach meinem Kennzeichen häufen sich. Nach Aufklärung, begeisterte Anerkennung. Ich frage mich, ob man „Grüß Gott“ straffrei mit „Servus“ erwidern kann. Die Strecke ist wunderschön, dann atemberaubend. Die Hügel sind gewichen und geben die Sicht frei. Wenn ich nicht gerade durch einen schattigen, aber sonnendurchfluteten Wald gleite, ist jetzt vor mir das Alpenpanorama zu sehen. Kommt immer näher. Jaaa, deshalb das Ganze! Dann Chiemsee. Mir gehen die Superlative aus. Weiter. Irgendwann macht’s Puff, und schlagartig sind die Alpen da. Rein zwischen zwei Bergen. Runter, runter, runter, bis zum Boden. Gebirgsfluss rechts, undurchsichtig Türkis, gurgeln, Schaumkronen, rechts und links Felswände. Die Berge werden immer höher. Riesig. Massiv. Noch drapiert mit großen Schneefeldern, vor blauem Himmel. Klischee, Postkarte, aber einfach geil. Rauf, rauf, rauf, 860 M. ü. NN. Runter, runter, runter, 14% Gefälle, neuer Fluss, genauso schön. Endorphine ohne Ende. Das will ich immer. Ich biege ab, auf die Nebenstrecke nach Ramsau. Almen, Kühe, Glocken, kleine Bauernhöfe, Gerüche. Nix los hier. Super. Überhaupt sind in der ganzen Region wenig Touristen unterwegs. Einige, vereinzelte Wanderer. Später erfahre ich, wo die alle sind. Pflichtfoto Ramsau. Beschauliche Pause. Keine Eile. Alles Perfekt. Weiter. Ich biege um eine Kurve und Bumm, steht der Watzmann vor mir. Grandios! Berchtesgaden. Ich bin da! Zielfoto und Zeremonie. Der Ort interessiert mich nicht. Zielfoto Gute Reiseplanung. Zielschluck Laphroaig Angeberaufkleber Königssee. Hölle. Mit dem Fz kommt man nur auf 500 Meter ran. Aber hier will ich sowieso kein Foto. Es ist voll wie auf dem Hamburger Dom (Jahrmarkt) am Sonntag. Und das, außerhalb der Saison. Die Läden und Warensortimente gleichen auch dem Hamburger Dom. La Nonna wird zum Fluchtfahrzeug. Marktschellenberg. Letzter Ort Deutschlands. Aus Prinzip noch bis zur verwaisten Zollstation. Jetzt bin ich durch. Einmal Nord-Süd. Viel zu früh, und zu schön, da geht noch was. Seh mir noch die Gegend an. Rossfeldhöhenstraße könnte noch gehen. Und oben, beim Ahornkaser gibt’s den besten Apfelstrudel der Welt. Hausgemacht von der Kaserin. Privatstraße. Rundkurs, 16 Km, hoch auf 1600 M. ü. NN, für 5€ für Roller. Und jeden Cent wert! Rauf: Der kurze Vierte kann verkauft werden, der Dritte gleich mit, 'n kurzer Zweiter wäre hilfreich, nach den Kehren immer im Ersten wieder los. Runter: Leerlauf, Motor aus, nach den Kehren beschleunigt‘s so schnell, dass ich niemanden aufhalten würde, ist aber sowieso niemand da, zwischen den Kehren Vmax 90 Km/h ohne Motor, 5 Km lautloses Schweben, die Bremse stinkt. Ich daddel so rum. Wäldchen, Gebirgsbach in der Sonne, Findlinge, Wasserfällchen, Geplätscher. Da wollen meine Füße rein. Ich brauche keine Pause, bleibe aber eine Stunde. Bin wieder 8 Jahre alt, Papas Käfer parkt am Straßenrand. Weiter. Hotel in Traunstein. Abfahrt 09:30 Ankunft Ziel Berchtesgaden 13:30 103 Km DFAO 152 Km Rumgedaddel 2 x tanken. 7,7 Liter Regionales Essen: Risotto mit Schnittlauchsauce Highlight: Der gesamte Tag. Eis des Tages: Pistazie in Haag Gewinner des Tages: Die Reisedramaturgie. „Das Beste kommt zum Schluss!“ Sonderpreis: Laphroaig. Geht auch zum Entfetten der Backe für den Aufkleber. Zitat des Tages: „Von Puttgarden??? Und das in Schlappen.“ Defekte: Keine Defekte 14.06.2019Tag 8. Rückreise Letzte Chefanweisungen an Christophorus In den letzten 6 Tagen (Tag 1 hatte ich ja vor ca. 3 Wochen separat erledigt) habe ich exakt 1900 Km zurückgelegt. Ich bin nicht nach Berchtesgaden gefahren, um dort Urlaub zu machen, sondern wollte die Reise als Urlaub verbringen. Das hat wunderbar geklappt. Also kann ich jetzt auch zurück. Seit Tagen kaue ich auf folgendem rum: A) wenn ich nach München fahre und mir einen Transporter leihe, dauert das mindestens (!) einen halben Tag, bis es los geht. Plus Transporterrückgabe in SH. B) wenn ich in München „Auto im Zug“ nehme, das Gleiche, plus unbekannter Abfahrtszeit. C) ich will mir ein Fahrzeug leihen, um ein funktionierendes Fahrzeug von A nach B zu transportieren? Wie schwachsinnig ist das denn?! Also: Rückreise auf zwei Rädern! Diesmal aber anders. Ich nehme die größten verfügbaren Straßen, die nicht Autobahn heißen und so senkrecht wie möglich von Bayern nach Schleswig-Holstein zeigen. Handy vorne auf‘s Gepäck. Navi: „Schnellste Strecke, Autobahn aus.“ Bin gestern ja schon ein Stück in die richtige Richtung verschwunden. Bleiben grob nur noch 900 Km nach Hause. Beim Navi weiß ich immer, dass ich genau da ankomme, wo ich hin will... und nie, wo ich gerade bin. Weil ich mich nicht mit der Region beschäftigt habe. In diesem Fall egal, will ja nur nach Hause. Denkt man ... Zunächst alles sehr schön. In Bayern kann auch die „schnellste Strecke“ ganz schön durch die Gegend wurmen. Toll. Dann wird’s doch die klassische Umgehungsstraße, ich glaube B20. 15 Minuten 90Km/h. Mir fehlen die netten Ortsdurchfahrten. 90 ... 90 ... 90 Ich seh nichts mehr. Irgendwer hat die Landschaft geklaut. Weiß nicht wie. 90 ... 90 ... 90 Wofür habe ich eigentlich einen Schaltroller? Soll das jetzt 900 Km so weitergehen? 90 ... 90 ... 90 Ich hasse diese Piste. Nur Leitplanken. Muß weg hier. Ich habe echt den Hass! Nächste Ausfahrt raus. Will jetzt schon Pause. Lande auf irgendeiner Straße. Nur Leitplanken. Kann nirgends anhalten. Ich komme nicht von dieser Straße weg. Werde weit abgetrieben. Dicht hinter mir drängelt ein Lkw mit 95. Allerdings reagiert er gut auf Handzeichen, als ich just in diesem Moment auf Reserve schalten muß. 12:45 Tanken in Straubing. Der Anschluß bei Straubing ist die B20. 90 ... 90 ... 90 Sch... Baustelle. Umleitung. Geil. Die Welt hat wieder Dörfer, Wiesen, Kurven, 4 Gänge. Das volle Programm. Leider nur 25 Km lang. Dann wieder B20. Am Ende der Beschleunigungsspur stehen zwei dicke Motorräder und schaffen es nicht in den fließenden Verkehr. La Nonna reichen die Lücken. Endlich mal ausdrehen müssen. Nach 3 Km 90, Vollbremsung. Stehender Verkehr. In der Ferne sieht man die Leute schon ausgestiegen und quatschend. Es ist viel zu heiß, geh kaputt. Italienische Fahrweise ist angesagt, vorbei am Stau. Der Bayer hupt gerne. Nach 3 Km ein unübersichtliches Trümmerfeld, Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen. Ein Polizist freut sich über den alten Roller und findet einen Weg, mich vorbei zu manövrieren. Hinter mir ist jetzt Ruhe, von vorne weitere Rettungswagen. Die B20 wird zur B22. Zunächst das gleiche Bild. Dann verschwinden die Leitplanken, wieder Landschaft, Hügel, alles wieder da. Ab jetzt ist der Tag nur noch toll, schwer zu glauben. 15:15 Tanken in Weiden. Das Öl wird nicht reichen. Hatte 2 Liter dabei. Rückreise war anders geplant. Will ich an der Tankstelle 20€ dafür hinlegen? Die „schnellst Strecke“ läuft eigentümlich. Kleinste Dörfchen und Sträßchen, links abbiegen, rechts abbiegen, Gässchen. Ich muss auf meinen Akku achten. Ohne Navi werde ich hier verenden. Aber es ist traumhaft schön. Die Vorderradbremse muß unbedingt nachgestellt werden. Jetzt nicht. An die Kupplung habe ich mich gewöhnt, werde mich auf keinen Fall wieder in den Dreck zu den Ameisen legen. Übermorgen. In Ruhe! Hebebühne. Bier. 17:45 Tanken in Gefell (?!) Die Lehrlaufdrehzahl ist seit einiger Zeit zu hoch. Nebenluft? Kerze sieht gut aus. Ich erinnere die Brezn vom Frühstücksbüffet, hab‘s mit Käse belegt und ab in die Jackentasche. Sieht jetzt aus wie ein Auflauf, kommt aber genau richtig gerade. Weiter. Ein Gedanke nimmt Gestalt an. Habe ich vielleicht „kürzeste Strecke“ ausgewählt, anstelle "schnellste Strecke"? Versuche mir eine Deutschlandkarte vorzustellen. Und eine Gerade zwischen Berchtesgaden und Lübeck. Ich bin im Osten! !!! Die kleinen Orte, weit und breit kein Hinweis auf bekannte Ortsnamen, keine größeren Städte, die ungewöhnliche Simson-Dichte. Egal. Hab ja Zeit. Und die letzten Stunden waren einfach perfekt. Unglaublich schön. Ich sollte mal gezielt hierher kommen! Übernachtung in Jena. Radeberger. Spoiler: Seit Tagen zeichnet sich ab, wer der Gesamtsieger in der Kategorie „Gewinner“ wird. Unangefochten! We proudly present: Der Schwingsattel! Auf meiner Italientour mit der Veloce, ging täglich nach 200 Km das Gerutsche los, auf der Suche nach erträglichen Positionen. Dies sogar mit sinkender Toleranz, weil ein Po ja bekanntermaßen erinnerungsfähig ist und die vergangenen Tage berücksichtigt. Die Denfeld meiner T4 ist übrigens kein Deut besser. Heute, nach fast 500 Km und nennenswerter Vorgeschichte, ist alles vom Feinsten. Abfahrt 09:30 Ankunft 20:00 469 Km 4 x tanken. 15,8 Liter Regionales Essen: Radeberger Highlight: Kein Highlight. (Fast) alles toll. Eis des Tages: Magnum Classic an Tankstelle Gewinner des Tages: siehe Spoiler Defekte: Keine Defekte 15.06.2019Tag 9. Pronto Geiles Wetter. 21 Grad C schon um 08:30. Aber extrem schwül. Abfahrt 09:30 Tanken bei Jena. Thüringen Sachsen-Anhalt Hier hat’s Platz. Ganz weite Landschaft, riesige Felder, kleine Dörfer, runde Kirche, die aussieht, wie die Gertreidesilos der landwirtschaftlichen Genossenschaft in Schleswig-Holstein, Hügel, Alleen. Nicht spektakulär, aber sehr sehr schön. Die Sicht ist weit, weil man sich so durch die Gegend hügelt. Tolle Rollerregion. Die Straßen werden gerader, zwischendurch immer mal schnelle Fahrt, aber genußreich, nicht hektisch. Sehr schön alles. Tanken in Mansfeld. Ortsdurchfahrt. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Vor mir eine Kawasaki mit Fuchsschwänzen an den Lenkenden, hinter mir eine Simson, nicht weil es gerade Hip ist, sondern ganz offensichtlich seit über 30 Jahren im Erstbesitz. Rote Ampel. Die Simson hält neben mir, ein altes, unrasiertes Gesicht strahlt mich an. „Ist das ein Roller?“ „Ja, ein Roller“ „Noch aus DDR-Zeiten?“ „Das ist ein italienischer Roller.“ „Ach so. Läuft aber gut!“ Die Ampel wird grün. Ich frage mich noch kilometerlang, ob der mich verarscht hat. Naumburg Lutherstadt Jetzt hin und wieder auch mal Umgehungsstraßen 90…90…90… An roter Ampel will der Hermestransporter, der mehrere Kilometer hinter mir klebte, rechts abbiegen. Der volltätowierte Auslieferungsfahrer kurbelt das Fenster runter. Nicht um zu meckern. Er muss mir unbedingt mitteilen, das mein Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 86 Km/h fährt! Aschersleben Es bleibt toll. Ortsdurchfahrt. Eine Biene knallt mir ins Gesicht, schafft es aber noch rechtzeitig, ihren Stachel unterhalb der Brille, neben meinem linken Auge zu platzieren. Nothalt an Bushaltestelle. Tut weh, das letzte mal muss vor über 30 Jahren gewesen sein. Als ich alarmmäßig den Helm entferne, sticht mir ihre Kollegin ins rechte Ohr. (Anm. d. Red.: Das ist so unglaublich, spätestens jetzt wird wohl der gesamte Reisebericht nach dem Motto „Erfundene Abenteuergeschichten a la Käpt`n Blaubär“ in der Versenkung verschwinden) Ich finde sie noch krabbelnd in der Ohrmuschel des Helms, während die erste Attentäterin auf dem Frontgepäck ablebt. Nach diversen yogaartigen Verrenkungen vorm Spiegel, kann ich den Stachel am Ohr erhaben erkennen und entfernen. Um den anderen Stachel zu sehen, muss ich die Brille abnehmen. Ohne Brille sehe ich garnichts! Ich brauche Hilfe. Der Ort ist komplett verwaist. Nach 10 Minuten finde ich einen einzelnen Bauarbeiter. Er spricht weder Deutsch noch Englisch und Handzeichen interessieren ihn nicht. Ganz offensichtlich störe ich beim Rauchen. Zurück an der Bushaltestelle kommt auf der Gegenfahrbahn ein moderner Automatikroller angefahren, sieht mich fuchteln und kommt spektakulär bei mir zum Stehen. Mirko ist auf dem Weg nach Hause, hat sich gerade in Hannover seinen ersten Roller gekauft. Natürlich hilft er mir. Kurze Erklärung, Brille ab. „Da hängt ja noch der halbe Arsch dran!“ Er braucht was Flaches, mein Leatherman scheint geeignet und nach kurze Zeit präsentiert er mir das Hinterteil. Guter Mann !!! "Ich könne ihm sicherlich auch helfen." Sein Roller spring mit E-Starter an, läßt sich aber nicht kicken. Da ich ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet bin, brauchen wir nur 10 Minuten um alle möglichen Knöpfe und Schalter zu versuchen. Zufall, oder nicht, bei gezogenem Bremshebel rechts, springt der Roller auch gekickt an. Mirko wackelt sich zurück auf die Straße, ich verschwinde angeschwollen in entgegengesetzter Richtung. Mirko Das Wetter bleibt strahlend, aber ich habe mal wieder Sturm. Vielleicht die Vorboten der Gewitter, die bei Lüneburg angesagt sind. Erleichterung bringen kleine Wälder, da liegt aber jetzt Holz auf der Fahrbahn. Eine Weile fahre ich hinter einem Traktor, weil meine unvorhersehbaren Windkorrekturmanöver ein Überholen nicht zulassen. Eine Stunde lang echt K(r)ampf. Niedersachsen Tanken in Helmstedt Uelzen Zunächst B4 Richtung Lüneburg. Die ist zum kotzen, ich weiß, wird aber später erträglich. Tanken in Jelmstorf. Ich tanke 3,5 Liter, für mehr habe ich kein Öl. Der Tank wird nicht voll. Geschätzt noch 140 Km, das wird eng. Neue Anweisung: Spritsparende Fahrweise! Der Wind ist fahrbar geworden, ich umfahre Lüneburg großräumig durch tolle Wälder. Das Navi ist aus, hier komme ich zurecht. Bienenbüttel Reinstorf Bleckede Elbuferstraße. Geile Gegend, geiles Wetter. Pasta mit Schnickschnack (steht so in der Karte) in Lauenburg. Der Eisvogel ist nicht mehr da. Weiter. Hinter Lauenburg scheint die Sonne. Gleichzeitig Platzregen. Diesen Triumph kann ich der Regenhose nicht gönnen. Kurz vorm Ziel gebe ich den Sieg nicht mehr her. Nur Visier. Starkregen im Sachsenwald. Das Wetter bleibt jetzt so. Schwarzenbek Kuddewörde Umschalten auf Reserve. Gefühlt noch 30 Km. Müsste klappen. Baustelle. Umleitung. Kann ich gerade gar nicht gebrauchen. Immer noch Starkregen. Steinburg Lasbek Tremsbüttel Fischbek Elmenhorst Sülfeld. 21:00 Fertig. Ich bin nass wie `ne Katze. In der Garage steht noch `ne Dose Gin Tonic. Gute Garage! Abfahrt 09:30 Ankunft 21:00 449 Km 4 x tanken. 14,27 Liter Highlight: „Ist das ein Roller?“ Eis des Tages: Entfällt Held des Tages: Mirko Verlierer des Tages: Zwei Bienen Defekte: Keine Defekte Epilog Ich war 9 Tage unterwegs (8 davon am Stück), habe 3210 Km (2818) zurückgelegt und habe versehentlich 2 Bundesländer mehr kennengelernt, als geplant. Ich habe mir keine Burg angesehen, keine Mühle, kein Fachwerkhaus, keine Wallfahrstkirche. Gibt´s da alles in Massen an der Strecke. Ich wollte mich eigentlich abends immer im Reiseführer über die kulturellen Highlights des nächsten Tages informieren und ggf. ansehen. War mir alles egal. Habe mir genau das genommen, was mir gut tat. Super Landschaft, tolle Strecke, Füße im Wasser, gutes Eis, nette Bekanntschaften. Bleib ich halt Kulturbanause! Eigentlich ist alles gesagt! Ich hänge noch ein paar Fakten unten ran. Und einen Tipp!: Kiste hoch vom Sofa, da draußen gibt´s ne Welt! Gesamtstrecke 3210 Km DFAO laut Vegliatacho 1829 Km Tag 2-9: 26 x tanken 104,5 Liter Super Exakt 2 Liter 2-T-Öl (ergibt 1:52,5, hatte größere Toleranzen erwartet) Verbrauch 3,78 L/100Km 1 neues Hinterrad. Gummiverlust 4,2 mm Gewinner: Der Schwingsattel Verlierer: Die Regenhose Defekte: Kupplungszug gerissen Resümee: Obergeil Neue Garagendeko. So long. Gerd
  50. 2 points
    Diese Fotzen auf eBay Kleinanzeigen... Wenn man was verkauft löchern sie dich mit Fragen, wollen tausende Bilder und krass handeln und melden sich dann einfach nicht mehr. Auf meine Suche Anzeige bieten sie einem was an, fragen ohne Infos und Bilder was man zahlt und stellen es dann nach dem Gespräch online..warum gehen die einem dann auf den Nerv, und stellen es nicht einfach gleich online?!


  • Newsletter

    Want to keep up to date with all our latest news and information?
    Sign Up
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.
By using the GSF you accept our Privacy Policy and our Guidelines.