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KFZ: Ing.-mäßige Minderleistung im Quadrat


M210
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Ich falle gerade vollends vom Glauben ab.

 

Seit vielen Jahren kann die einfachste Arbeit = der Wechsel der Scheinwerferbirnen am Auto einer gynäkologischen Meisterleistung gleichgesetzt werden.

 

Zuletzt regte ich mich schon wahnsinnig auf, dass beim Audi B8 8K der Birnenwechsel nur erfolgen kann nach Demontage desselben per Torxbit und zwei ineinandergesteckten Verlängerungen auf kleiner Ratsche. 

Weil das Ganze mega verfickt ausgeführt ist, setzt Audi sog. long life Birnen ein, die ein Autoleben lang halten sollen, was nur erreicht wird durch Schonung des Glühfadens. Resultat: keine Lichtleistung und Blindflug.

 

Neues Auto - NOCH beschissenere Aktion notwendig.

BMW F20

Man muss das Auto aufbocken, Rad abnehmen und eine Serviceklappe im Radhaus entfernen, um dann angeblich die Birne tauschen zu können. Danach wieder alles retour und die Räder per Drehmomentschlüssel wieder ordnungsgemäß montieren.

Dann das Gleiche auf der anderen Seite.

 

Wie sollen das meine Eltern mit 77 und 81 Jahren leisten? Ohne Torx und großen Drehmomentschlüssel samt der Möglichkeit, nachts am Straßenrand/Gehweg das Auto aufzubocken?

 

Wie kann so eine unbeschreibliche ausgewachsene Minderleistung der Designer, Techniker und Ingenieure bei Audi und BMW durchgehen? 

Das ist doch schon Methode und Vorsatz und keine gedankenlose Fahrlässigkeit mehr. :wallbash:

 

 

Sind mehr solcher Fauxpas bekannt?

Hilft zwar keinem, aber das Ärgernis ist ja wohl mega. :shit:

Edited by M210
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vor 7 Minuten hat M210 folgendes von sich gegeben:

 

BMW F20

Man muss das Auto aufbocken, Rad abnehmen und eine Serviceklappe im Radhaus entfernen, um dann angeblich die Birne tauschen zu können. Danach wieder alles retour und die Räder per Drehmomentschlüssel wieder ordnungsgemäß montieren.

Dann das Gleiche auf der anderen Seite.

 

Das ist doch schon Methode... 

 

Genau das gleiche musste ich dieses Jahr bei meinem E91 auch schon machen und dachte mir das Selbe... :wallbash: 

Konnts kaum glauben (Ging um Standlicht aka Tagfahrlicht) Hab dann bis zum Winterreifen Wechsel gewartet :satisfied:

 

Klar ist das Methode - wie sollen die Werkstätten sonst was verdienen... 

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welche Autos fallen durch blendende Scheinwerfer auf

 

Smart und BMW sowie fast alle größeren SUV....

 

weils kaum ein Laie und net mal alle Werkstätten hinkriegen, die Birnen richtig einzubauen..

 

wenn ich tagsüber bei  Sonnenschein ein Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern sehe >> Depp

 

1 Scheinwerfer an 1 Scheinwerfer tot >> Oberdepp

1 Scheinwerfer OK 1 Scheinwerfer blendet >> Oberdepp

1 Scheinwerfer blendet 1 Scheinwerfer tot >> König der Deppen

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Wundert's Dich? Die Industriellen hängen bei den Vertragswerkstätten doch mit drin. Und die werden den Quandts, Porsches, Piëchs und Co. gehörig auf's Dach steigen, wenn nur die Idee aufkommt, dass man Autos wieder selbst warten kann.

 

Anekdote dazu aus dem Bekanntenkreis, damals als Lehrling in einer Citroën Werkstatt: Der Lehrling hat sich ein zweites Standbein aufgebaut und nach Betriebssschluss für die DS/SM/BX/CX/-Stammkunden alle normalerweise im Fahrzeug verstreuten Sicherungen in einem Kästchen unter dem Beifahrersitz gesammelt. Irgendwann hat's der Chef gerafft und ihm mit den Worten: "Was glaubst Du denn, womit wir hier unser Geld verdienen?" die Papiere in die Hand gedrückt.

 

Der Lehrling hat heute eine Grosswerkstatt auf Sri Lanka und checkt routinemäßig bei allen Fahrzeugen den Raum unter'm Beifahrersitz, nicht, dass da ein Angestellter auf dumme Gedanken kommt. :-D

 

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Daher fahre ich keine neuen Autos sondern mindestens 10 Jahre alt. NOCH kann ich da zumindest die Doofarbeiten selber machen. Gut, die nächste Karre fällt dann wahrscheinlich auch langsam in den Bereich "Für jeden Scheiss in die Werkstatt".

Hoffe der Sharan BJ.2008 hällt noch nen Weile :whistling:

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rechte Scheinwerferbirne Skoda Roomster Diesel Bj. 2010: schnell mal Freitag nachmittag vor einer weiteren Fahrt zur freien Werkstatt bei mir ums Eck, nach 20 Minuten hat der Arme aufgegeben.

Auch weitere Versuche meinerseits und meiner Nichte mit kleinen Händen scheiterten.

Dann eben Werkstatttermin beim Skoda-Händler ausgemacht, nach einer Stunde kam im Büro der Anruf, dass es teurer werde, weil - was Wunder - der Dieselfilter ausgebaut werden muss. War mir schon klar, hab's mir ja angesehen und den Ausbau für nahezu unmöglich gehalten (3 Schrauben, eine davon durch massive Aluröhrchen im Abstand von 1 cm überbaut). Wie die das dann gemacht haben, ist mir schleierhaft, gekostet hat der Birnenwechsel dann 65 € :wallbash:

 

In den 80ern war ich mal als Mitfahrer eines 2CV in Westberlin. Auf der Heimreise haben uns dann die DDR-Grenzer (!) nicht mehr in die BRD einreisen lassen, weil eine Abblendlichtbirne kaputt war. Immerhin halfen sie uns, indem sie jeden ankommenden Autofahrer fragten, ob er Ersatzbirnen dabei hätte. Nach einer dreiviertel Stunde fand sich eine und wir durften weiterfahren. - Sowas wäre heute nicht nur mangels DDR, sondern auch, weil sich eine Birne u.U. gar nicht mehr mit Bordwerkzeug tauschen lässt, nicht mehr möglich.

 

Zukünftig ist dann der einfache Birnenwechsel bei Autokauf ein mitentscheidendes Kriterium...

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Eigentlich gibts da seit Jahren ein Gesetz. Gilt nicht für LED soweit ich weiß.

 

Mir bekannte Beispiele:

A Klasse erste Serie durchs Radhaus

Opel Tigra Frontschürze runter

Golf 4 ( geht gerade so mit sehr kleinen Händen und Aufwand )

Mini R56 durchs Radhaus (meine Frau musste sowas ja haben)

MX5 Modell NC Beifahrerseite Wischwasserbehälter drei Schrauben lösen und wegklappen, Fahrerseite Innenkotflügel raus (Schwester hat einen, Birnen wechselt die Werkstatt)

 

Das ist für mich inzwischen beim Autokauf ein Punkt auf meiner Liste der Showstopper.

 

Die richtige Krönung sind aktive Motorhauben zum Fußgänger Schutz.

Ungünstiger Treffer vorn -> wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Daher fahr ich nun halt politisch NOK einen SUV, da komm ich überall dran.

 

http://www.motormobiles2.de/autoberichte/lampenwechsel_eu_0611.html

Edited by MyS11
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vor 2 Stunden hat Rita folgendes von sich gegeben:

wenn ich tagsüber bei  Sonnenschein ein Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern sehe >> Depp

Bei unseren Autos ist das Abblendlicht dauerhaft an. Da kein Tagfahrlicht vorhanden finde ich das sinnvoll - es gibt auch bei bestem Wetter schattige Stellen und da ist es dann umso interessanter...

Dämlich finde ich, wenn die Leute alles der Lichtautomatik überlassen und dann bei Nebel und Dunst (aber hell) ohne Licht fahren.

 

vor 2 Stunden hat dorkisbored folgendes von sich gegeben:

Daher fahre ich keine neuen Autos sondern mindestens 10 Jahre alt. NOCH kann ich da zumindest die Doofarbeiten selber machen.

 

Volvo V70 II Bj. 2005:

 

...auch zur Frage der weiteren bekannten Beispiele passend.

 

Skoda hat es beim Octavia geschafft, eine praxistaugliche Lösung zu verbauen (Scheinwerfer komplett entriegel- und rausziehbar).

Schade, dass auf so ne Idee wohl kaum einer kommt. Oder aber wieder einer eine super Sparmaßnahme gefunden hat...

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was ich an neuen Karren übrigens vollkommen daneben finde, ist der sich ausschaltende Scheinwerfer, wenn geblinkt wird. Also optisch ist das für mich der Supergau, dicht gefolgt von dem "nach außen laufenden" Blinker :repuke: was ist denn am guten alten Blinken falsch?

 

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vor 38 Minuten hat dorkisbored folgendes von sich gegeben:

was ich an neuen Karren übrigens vollkommen daneben finde, ist der sich ausschaltende Scheinwerfer, wenn geblinkt wird. Also optisch ist das für mich der Supergau, dicht gefolgt von dem "nach außen laufenden" Blinker :repuke: was ist denn am guten alten Blinken falsch?

 

 

Bei vielen Scheißeimern kann man den Blinker doch kaum erkennen, wenn das Tagfahrlicht an ist und beides im selben Gehäuse steckt. Ich finde das schon sehr hilfreich. 

In der Regel sollte sich auch nicht das Abblendlicht ausschalten, sondern tatsächlich nur das Tagfahrlicht. Im Dunkeln erkennt man den Blinker dann nicht... 

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Die SW Birne scheint das Ärgernis Nr. 1 zu sein. Klar, weil sie das sicher am ehesten ausfallende Teil sein wird.

 

Und ja, mir ist auch so, dass es hieß, dass einfache Arbeiten vom Fahrzeugeigner ausführbar zu sein haben. Aber die Beispiele hier führen die Maßgabe ja mehrfach tatsächlich und belegt ad absurdum.

 

Vollidioten. Könnte kotzen bei sowas.

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Sprinter 906 und 907 super zugänglich und in einen Bajonetthalter montiert, geht ruckzuck. Ford Transit ist die Hölle! Rechts muss der obere halter vom wischwasserbehälter abgeschraubt werden und zurseite gebogen werden, dann gehts mit leichten schürfwunden und viel gefluche. Bei Ford selbst ist vorgabe scheinwerfer raus.

 

Aber wo ich jedesmal richtig brechen könnte sind Bremsscheibenwechsel Ford Transit hinten. Da müssen die steckachsen raus :repuke:. Beim Sprinter geht das echt easy. Ford-Die tun was :repuke:

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Schwiegerpapas BMW E90 (2006er) und mein vor anderthalb Jahren verkaufter A6 4F (ebenfalls 2006): ebenfalls total kagge beim Birnenwechsel. Details erspare ich an dieser Stelle. Beim 2001er Golf 4 meiner Tochter hab ich mittlerweile eine Routine entwickel, die Birnen (H7) einigermaßen zügig zu wechseln und ohne danach an den Händen auszusehen, also ob ich mit ner 10er Packung offener Rasierklingen jongliert hätte.

 

Was bin ich froh als neues Auto meinen Jimny zu haben. Er hat zwar LED, aber selbst bei den einfacheren Ausführungen mit H7 ist ein Birnentausch kein Hexenwerk. Wie überhaupt der gesamte Motorraum des Autochens aussieht, als ob man in den späten 80ern steckengeblieben wäre. Sehr geil, da ist kein Humbug drin und man erkennt jedes Bauteil durch einen kurzen Blick. Ich hab z.B. noch nie an einem Auto eine AHK so leicht verbaut wie an diesem.  Alleine die Elektrik: ein Traum.  Und die Mechanik war kaum der Rede wert.

 

Möchte mal wissen wer den Konstrukteuren gesagt hat, daß bei den meisten anderen Autos alles so sch**** verbaut sein muß, wie es aktuell ist.

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