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reusendrescher

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  1. Das war jetzt aber schon Sarkasmus.
  2. Schlafmittel sind eigentlich keine Narkotika sondern Hypnotika. Je nach Anwendungszweck gibt es welche zum Einschlafen und welche zum Durchschlafen. Empfehle als Fachkraft.bei Bedarf Melatonin, das ist das körpereigene Einschlafhormon, das produziert wird, wenn's drumrum dunkel wird. Also sehr gut verträglich. Funktionieren tun sowohl Narkotika als auch Hypnotika, indem sie an Nervenzellen im Hirn andocken, dazu ist die Form der (Boten-) Stoffe ausschlaggebend, müssen ja an den entsprechenden Stellen andocken um die gewünschte Nervenreaktion auszulösen. Das funktioniert beim Aspirin und bei Ecstasy also prinzipiell in etwa gleich. Blöd nur, wenn man sich die Nervenzellen dauerhaft mit z.B. reichlich LSD verklebt und hängenbleibt. Zu Hypnotika und Träumen, da gab es in den 70'ern mal "Quaalude" in der Apotheke, Trippelpack zum Ein- und Durchschlafen mit schönen Träumen dabei. Wenn man die Keule des Einschlaf-Knockouts allerdings überwunden/abgewehrt hatte, latschte man die nächsten 8-10 Stunden durch seine eigene reale Traumwelt. Hat sich damals schnell rumgesprochen, und nachdem Bowie und Konsorten die Nummer mit den 'Ludes allerdings ordentlich übertrieben hatten gibt's das Zeug heute nur noch in einzelnen Ländern in Afrika. Wenn ich mal Rente geh...
  3. Nee, das war doch super, @Yamawudri. Man erinnert sich, dass die AIDS-Hysterie damals auch erst langsam nachliess, als massiv darüber informiert wurde, dass man zur Ansteckung in aller Regel schon eine (mikrobiologisch betrachtet) solide Dosis ziemlich konzentriert und weit in den Körper reinknallen muss. Ok, keine aerosole Tröpfcheninfektion, aber gleiche Faktoren: Virendichte, Virenanzahl und Platzierung. Und durch die unterschiedlichen Übertragungswege ist Covid-19 natürlich schon 'ne ganz andere Hausnummer, eh klar.
  4. Dazu der kindische Trump-Verweis auf hohe Fallzahlen durch hohe Testfrequenz. Damit sagt er allerdings auch, dass z.B. Deutschland durch ungenügendes Testen hunderttausende an Fällen unterschlägt, denn nur so erklären sich für ihn ja niedrige Zahlen. Genauso Norwegen, Dänemark, Australien, Neuseeland, Südkorea +++ Wissenschaftler? Pannemann!
  5. @klausio: Nochmal die Bitte, Artikelzitate zu begründen. So hat das was von Zeitung in die Ecke schmeissen. Oder vielleicht auch: "Nun kloppt Euch mal schön"....?
  6. - Weil Putin heute für weitere 16 Jahre im Amt bestätigt wurde. - China ab heute ernst macht und in Hong Kong die Leute auf Jahre in Konzentrationslager weggesperrt werden, nur weil sie mit der falschen Fahne geschwenkt haben. - Trump auch heute wieder nichts zu sagen und keine Antworten hat. Scheisstag!
  7. "Gott ist tot" (Nietzsche) "Nietzsche ist tot" (Gott) "Tote reden nicht" (Django) Jeder nach seiner Façon.
  8. Institutionalisierter Glaube kann es einem bestimmten Menschenschlag immer noch viel zu einfach machen, labile Menschen in ihre Gewalt zu bringen. Nein, das muss man nicht tolerieren, z.B. bei dogmenhafter Indoktrinierung von Kindern schmier z.B. ich ab. Labile heranwachsende/erwachsene Menschen sind in diesem Fall doch einfach suchende Seelen, die aus irgendeinem Grund absolut und sofort eine konkrete Antwort haben müssen, mit möglichst wenig selbstständiger Refllektion. Die Psychos an der Spitze sind dagegen leicht zu entlarven: Sie reden von Glauben und handeln (und forden), als ob sie es wüssten. Paradox. Und allein deshalb schon mehr als suspekt. Exorzismus ist nur ein extremes Beispiel. Evangelisten, Salafisten, auch der politisch missbrauchte Buddhismus in Myanmar- alles der gleiche menschenverachtende Dreck. Wenn man Jesus, Mohammed, Siddharta, Konfuzius und andere statt als Religionsstifter dagegen lieber gleich als Philosophen versteht, dann wird's interessant. Da ist für jeden was dabei (für mich ist's einfach statt des Esotherik-Klimbims erstmal der jeweilige moralische Werte-Kanon der einzelnen Philosophen. Denn im Kern geht's doch bei jeder Religions-Philosophie auch ganz wesentlich um das Auskommen miteinander und untereinander). Aber wenn's komplett vorverarbeitet gepredigt wird, dann stimmt doch was mit der Philosophie nicht. Richtig angewendet muss sie doch im Kern Raum zum Nachdenken geben. Dem einzelnen. Nicht der Masse. Glaube, soweit vorhanden, kann doch nur persönlich und deshalb privat sein. Diese zappelnde, kreischende und zungensprechende Massenhysterie bei einigen Events ist doch einfach nur widerlich (und das sind ja gerade deshalb auch mit die extremsten Corona-Hotspots. Was da alles durch die Luft fliegt...Igitt!). Dazu dann vielfach grenzüberschreitende moralische Wertvorstellungen und entsprechende Persilscheine für z.B Kindesmissbrauch/misshandlung ("Bereust Du?" "Ja!" "Dann ist es gut"). Pfui Deibel! Wenn mir also ein Pfarrer sagt: "Wir sind alle Zweifler", dann hab ich Zeit für den. Wenn aber einer kommt (z.B. die Schwefelpredikanten von den Zeugen) und sagt: "Hör mal, das ist so und so. Da ist dieser zornige Gott, den wir ständig und demütigst besänftigen müssen" dann knallt sehr, sehr schnell und mit einem saftigen Reisegruss nach Dantes Inferno die Tür vor der Schnute zu. Nichts gegen (auch und vor allem intern!) sozial verträgliche Religionsausübung, einige sind eben spiritueller veranlagt, muss man aushalten. Hauptsache, der moralische Kompass ist richtig kalibriert. Und zu @pötpöt hätte ich da z.B. sehr grosses Vertrauen. Aber wer zur Predigt geht oder predigt, nur damit ihm einer abgeht...: "!" Meine Meinung.
  9. @pehaa Einfach, weil es alles immer noch Wahrscheinlichkeiten sind. Die Wahrscheinlichkeiten sind wie gesagt an Gesetzmässigkeiten gebunden. Auch der Fall des Würfels wird durch die Physik des Wurfs bestimmt. Und die wiederum durch Temperament, körperliche Verfassung, etc, die sich auch wieder erklären lassen. Aber: all diese Faktoren können wir in Summe nicht prozessieren, und deshalb nicht steuern, weil uns dazu die geistige Kapazität (und in diesem Fall auch die körperliche Geschicklichkeit) fehlt. Also ERSCHEINT es uns als zufällig. Und je komplexer (und deshalb unverhersehbarer) das Zusammenspiel aller Faktoren, desto offensichtlicher ist für uns der "Zufall". Wenn wir den Fall des Würfels also physikalisch beherrschen würden, was in der Theorie absolut möglich ist, dann wäre er kein Zufall. Genau wie Kicker treten, Kiste läuft (ok, schlechtes Beispiel, aber Du verstehst, was ich meine. Wenn man die Physik im Griff hat, sollte es klappen). In gewissem Masse versucht jedes Kind aber irgendwann mal, diese Prozesse zu steuern und beim Würfeln zu beschubsen. Die Stümperhaftigkeit dabei wirkt dann allenfalls komisch. Den Zufall (und damit den glücklichen Umstand, das "Glück") zu steuern haben allerdings die Kesselgucker beim Roulette gut drauf, durch ausgiebiges Training lässt sich das Ergebnis des Wurfs schon vor dem "rien ne va plus" im Kopf berechnen (Und wer dabei erwischt wird fliegt raus). Der von Dir genannte Blitzeinschlag fällt in ein weiteres Feld der Wissenschaft dazu, die der langfristigen Wetterprognosen. Da wird seit Jahrzehnten viel geforscht und investiert um den "Zufall", z.B. mit Hilfe der Chaostheorie, aber auch mit gesammelten Fakten, Schritt für Schritt zurückzudrängen. Den Zufall durch Verständnis zu bezwingen ist im Prinzip der Kern aller Wissenschaften, die dem Menschen irgendeine Form der Kontrolle versprechen. Ein Zufall ist für einen Wissenschaftler also letztlich nur ein noch nicht verstandener Zusammenhang einer bestimmten Dynamik. Aber theoretisch gibt es ihn nicht.
  10. Zwar schon. Schon Einstein wusste ja, dass Gott nicht würfelt. Aber vielleicht hat jemand eine harte Nuss auf Lager?
  11. Bin da ganz beim Lesch. Natürlich gibt es keine Zufälle. Nur grössere und kleinere Wahrscheinlichkeiten. Welche wiederum ihren jeweiligen Gesetzmässigkeiten folgen. In jedem Bereich. Zufälle wären etwas unkontrolliertes. Aber die Dinge fallen zusammen, weil es in der jeweils gegebenen Situation gerade am Besten passt, von der Mikrobiologie bis zur Begenung auf der Strasse. Und wenn der Luftstrom aufhört, fällt genau die nächstgelegene Kugel ins Glas und Du gewinnst im Lotto (oder auch nicht). Welche Kugel das ist bestimmt (bei den gegebenen Verhältnissen innerhalb der Lottomaschine) einzig die Physik des Luftstroms. Ich denke, jeder "Zufall" lässt sich erklären?
  12. Gedächtnisprotokoll, googlen ist ja nicht, also mit Vorbehalt: DNA besteht aus 4 verschiedenen AminoSÄUREN und bleibt in Summe sauer. Die Anordung der einzelnen Säurebausteine gibt den genetischen Code vor wie ein binärer Code beim Computer, der ja auch je nach Anordnung (1001101000...) was anderes macht. RNA (gibt unterschiedliche für verschiedene Zwecke innerhalb der Zelle) ist eine Kopie der DNA, die bei der Zellreproduktion entsteht, allerdings in etwas konzentrierter (einfacherer) Form. Ich meine, da fehlen Proteine... Der genetische Code der Zelle sagt: Sei fruchtbar und mehre Dich. Das tut sie bis an die Grenzen des Wachstums (z.B. Wirt tot oder vom Immunsystem/Medikamenten ausgeknockt. Den Wirt zu töten liegt nicht im Sinne des Eindringlings, aber gerade neuartige Viren sind hierfür noch nicht hoch genug entwickelt und hauen erstmal rein, während alte Stämme oft symptomlose Verläufe hervorrufen. Auch ein Lepra-Verlauf zieht sich heute, unbehandelt, wesentlich länger als vor 2000 Jahren. Nicht nur der Wirt passt sich also der Gefahr an, sondern auch, und gerade, der Erreger seinem Umfeld). Mutationen sind "Unfälle" bei der Reproduktion, in den meisten Fällen passiert weiter nicht viel. Oder die neue Zelle ist einfach nur defekt (so fangen auch Krebsgeschwüre an, die allerdings aus evolutionstechnischer Sicht komplett sinnlos sind, für Zelle und Wirt). Bei manchen Erregern ergibt sich aber auch eine neue, für die Zelle nützliche Eigenschaft, die sie gegenüber den ursprübglichen Zellen dominanter und u.U. für den Wirt erstmal schädlicher macht. Mutationen sind auch der Kern jeder Evolution in allen Lebensformen, basieren aber letztlich im Einzelfall wie gesagt auf Zufällen. Aber in Summe ergibt sich seitens der Natur durchaus ein "Trial and Error"-Prozess durch den sich eine Spezies den gegebenen Umständen auf Dauer anpasst. Das ist es, was Darwin auf Galapagos umgehauen hat. Zurück zum Thema: Richtig gefährlich KANN es werden, wenn 2 verschiedene Virenstämme aufeinandertreffen und verschmelzen. Absolut (!) nicht wahrscheinliches Horrorbeispiel unter Coronaviren: Covid-19 trifft auf MERS und vereinigt die Sterblichkeitstate bei MERS mit der Ansteckungsrate von Covid-19. In dem Fall kämen wir mit 1 Jahr Lockdown wohl noch gut weg. Nochmal: Das ist sehr, sehr, unwahrscheinlich!
  13. "and the public gets what the public wants" (Auswahl) -> "what you see is what you get" (Qualität) -> "and the public wants what the public gets" (Vorbei...!) (P. Weller 1979; natürlich aus dem Run-Klassiker "Going Underground" )
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