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reusendrescher

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gay-sf-lord (9/12)

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  1. Nö, die Provokation wurde noch sachlich im Covid-Topic abgewatscht, das hier hat @vespakneevel dann noch unnötig hinterhergekaspert, damit war die Grenze zu F&S dann überschritten.
  2. Wenn jemand den Gelangweilten bespassen will, der ist im Schwurbelkübel…
  3. An lauen Abenden mit mitgebrachtem Rotem Schwarzbier (Blonde Edition) im Szeneviertel an der Ecke gammeln und labern, während die Clubs und Kneipen drumrum pleite gehen. Eine Begleiterscheinung der Gentrifizierung.
  4. Ein ordentlich durchmischter Run mit Psychobilly, '79'er, Rocksteady, Manchester Rave, Punk, Schlager, etc. ist prinzipiell vielleicht nahe dran am feuchten Hipster-Traum. Aber oft steckt bei den Leuten etwas mehr Gelassenheit und Kreativität im Detail dahinter.... Hipster sind da eher eine Pseudo-Subkultur, nicht natürlich verwachsen, sondern im Baukasten-System (selbst?) gestaltet.
  5. Mal sehr generell und augenzwinkernd zusammengefasst. Hipster sind postmoderne, urbane Hedonisten und generell oft Leute, die sich aus allen Bereichen mit "Clout" (also etwas echtem) bedienen, aber generell nirgends in die Tiefe gehen. Von allem nur "die 10 Besten Sachen", bitte, jetzt und hier. Das kann dann alles sein von Northern Soul und Post-Punk/Synth Pop/Death Metal, etc. bis Craft-Biere, exotische Reiseziele und finnische Honigsorten. Wer doch etwas mehr erzählen kann, gilt als Held. Die Entscheidung zwischen Altblechroller und Horex wird ohne persönlichen Bezug oder namentliche Kenntnisse aus dem Bauch heraus getroffen, man lässt basteln und patinieren. Listen und Anregungen zu relevanten Themen finden sich in einschlägigen Publikationen wie "GQ-Magazin". Es geht darum, sein eigenes Gemisch aus anderer Leute 10-Besten-Listen zu verkörpern, beim Cornern versucht jeder, dem anderen „seine“ 10-Besten-Listen anzupreisen.. Eine Art ewig-währender Selbstfindung und Sinnsuche. Aussehen tun sie dann wie der Herr mit Bart und Baumfällerhemd und stellen letztlich doch alle das gleiche dar. Ach ja, und natürlich ist keiner ein Hipster, wenn man ihn darauf anspricht, sondern Individualist.
  6. Mit eingeklapptem Ständer und wenn das 2. Bein auch noch hochkommt, sieht's weniger gestellt aus. Muss der Fotograf eben schnell sein....
  7. So gehörte sich das um 1975, alles andere war "Arbeitsplatz-Pendler" (s. Hintergrund):
  8. @Motorhuhn: Dochdoch, die Skellies (von Skeleton, weil gestripped) haben als Skinhead/Suedehead-Roller einen sehr festen Platz (hauptsächlich Früh-70'er) in der Geschichte der Rollerkultur. So was baut kein Kernprolet aus Zufall. Vorstadtkrokodile kam später...
  9. Der dürfte bei diesem klassischen Skellie (mit sorgsam und zeitgemäß gewähltem Anbau-Gelöt, das war nicht billig) einen äußerst hygienischen Haarschnitt, kariertes Button-Down, Röhrenhosen und solides Schuhwerk tragen... Und immer gut Boss Reggae auf den Ohren. Nur so ein Gefühl...
  10. Ok. Mein Stand war ca. 1983. Quelle: Bravo oder Pop Rocky oder was im Pausenraum der Mittelstufe so rumlag....
  11. Ja. Aber da kann nicht jeder kommen, es muss belegt sein, dass man allgemein unter dem Künstlernamen (oder auch als Harekrishna "Rama") bekannt ist und dass die Verwechslung mit der realen Person mit Schwierigkeiten verbunden ist (Johann Hölzel hatte z.B. Probleme mit Flugreisen und Hotelunterkünften, die aus steuerlichen Gründen von seiner Agentur auf "Falco" gebucht waren).
  12. Unser altrechter Direx bestand auf die Anrede "Herr Dr. B.", was von vielen Schülern beflissentlich ignoriert wurde. Nachdem er deshalb wiederholt Leute vor versammelter Mannschaft zusammengefaltet hatte, landete die Sache beim Schülerrat, der herausfand, dass der Dr. ein Dr. ing. war, der den Schulleiterposten nur als Sprungbrett in die Politik/Verwaltung angenommen hatte. Der Schulsprecher belehrte ihn dann ganz neutral, dass er in seiner gegenwärtigen Position keinen Anspruch auf den Titel hätte, da diese Qualifikation für das gegenwärtige Amt keine Bedeutung hat. Bei einem Dr. der Erziehungswissenschaften, Verwaltungswissenschaften, o.Ä. wäre das anders gewesen. In der folgenden Projektwoche hat er noch einen Schnupperkurs in Ingenieurswesen gegeben, nur dort hat er dann (wohl zurecht) noch auf den Titel bestanden. Und weg war er.
  13. Im Kern bleibt aber, dass die, meiner Meinung nach ungebührlich in Anspruch genommene, gesetzliche Sozialversicherung die Gemeinwirtschaft belastet. Ob direkt oder nochmal für sich verpackt macht da doch rein praktisch keinen Unterschied?
  14. "Freie Bürger kaufen ein gegen Corona" klingt irgendwie nach "Hamburger Matrosen saufen gegen Rassismus". Naja, wenn's hilft.
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