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reusendrescher

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  1. Durchschnittsalter durchaus vergleichbar, daran liegt's nicht: I: 46,3 Jahre D: 46,0 Jahre Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248994/umfrage/durchschnittsalter-der-bevoelkerung-in-den-eu-laendern/ Geht natürlich nicht darum, irgendwelche Schuldzuweisungen anzubringen, sondern den Sinn von Massentests zu unterstreichen. Und wenn der Sinn mal bei der Bevölkerung angekommen ist, würden wohl die wenigsten in Deutschland den freundlichen Leuten, die im Auftrag des Gesundheitsamtes anklopfen, den Test verweigern. Wenn es an Test-Kapazitäten fehlt, ist es die Aufgabe des Krisenstabs, diese Defizite auszugleichen. Also, Hopp, Herr Spahn. Das schlechte Gesundheitssystem ist wohl eher auf die politische Geschichte der Nachkriegszeit zurückzuführen, und 1993 explodierten dann die Altparteien/Volksparteien im grössten denkbaren Korruptionsskandal (->Mani Pulite), seitdem ist die Parteienlandschaft zersplittert und stark populistisch geprägt. Politische Korruption immer noch nicht im Griff. Das sind die Verwalter der Gesellschaft. Und wie gesagt, Durchschnittsalter in etwa gleich wie Deutschland... Extrem viele Alte gibt's auch hier, nur sieht man sie nicht so wie in Italien... Mittelmeerdiät (viel Fisch, Olivenöl...) ist wohl in vielerlei Hinsicht eine Glaubensfrage. Alt werden hat allgemein viel mit Bock drauf haben zu tun, deprimierte sterben statistisch gesehen früher...
  2. Es ging generell um die grundsätzliche Wirkung des Virus auf den Organismus und konkret darum, dass die Menschen in Italien von den demografischen Verhältnissen und der allgeimeinen körperlichen Verfassung her den Deutschen sehr ähnlich sind. Worin liegt also der Unterschied? Der Unterschied zwischen besserer und schlechterer Kontrolle besteht in der Erfassung der Ausbreitung. Und das hat Italien (+Spanien, +USA, + Frankreich....) bis jetzt wesentlich schlechter gerissen, daher die höheren Sterberaten im Verhältnis zu den Fallzahlen. Hohe Sterberate im Verhältnis zur bestätigten Gesamt-Fallzall = Hohe Dunkelziffer und damit wenig Kontrolle über die Situation. Überall auf der Welt, egal welche Umstände.
  3. Massentests als Strategie: ist wie beim Schiffeversenken: je mehr Bomben Du abwirfst, desto klarer wird das Bild. Man rückt der Dunkelziffer zu Leibe, kann neue Infektionsherde frühzeitig erkennen, die Massnahmen gezielt ein- oder aussetzen, Ressourcen sinnvoll verteilen, etc. Kurzum: die Kontrolle gewinnen. Natürlich wird vorausgesetzt, dass die Bevölkerung nebenher die vorgegebenen Massnahmen befolgt. Süd-Korea macht das seit einem Monat so, mit sehr beachtlichem Erfolg.
  4. Die Sterblichkeitsraten dürften überall auf der Welt die gleichen sein, weil immer wieder das gleiche Virus auf die gleichen Menschen trifft. (wenn man mal von Äusserlichkeiten absieht, dass z.B. in der Türkei oder auch den meisten afrikanischen Ländern die Gesamtbevölkerund entschieden jünger ist, die Gesundheitssysteme überall stark variieren, etc.) Es gilt: nach heutigem Wissensstand ist niemand von vornherein immun! Wenn sich 100 Leute anstecken und 10 davon sich positiv testen lassen, von diesen 10 dann einer daran stirbt ergibt sich eine statistisch erfasste Sterblichkeit von 10%. In Wahrheit wäre es 1%. Das Virus ist in Italien nicht aggressiver als in Deutschland. Die niedrigere Sterberate belegt nur eine bessere Kontrolle. Deshalb das beste Mittel weiterhin: Testen bis der Arzt kommt! Sowohl gezielt als auch stichprobenhaft. Je präziser man die Situation einschätzen kann, desto gezielter lassen sich Massnahmen kontrolliert lockern. Und nun mal den Arsch hoch, Herr Spahn! Ihr Typ wird verlangt, da geht noch einiges...
  5. Keine Ahnung, wer Dich da verarscht hat, aber die Merkel war's nicht, hatte schon vor'm WE deutlich über Lockerungen erst nach Ostern gesprochen: https://www.tagesschau.de/inland/corona-exit-strategie-105.html Find doch mal raus, wer's wirklich war, schlechte Quellen gehören ja angeprangert... Ich rate mal: schon wieder Der Locus? Denen würde ich dann aber mal wirklich schreiben, ist ja gemein! Ok, hab das etwas anders gemacht und ins Statistik-Archiv geguckt: Heute um Mitternacht vorraussichtlich knapp 80.000 Fälle. Vor 10 Tagen knapp 30.000 Fälle. Noch einfacher ging gerade nicht. Dein Publikum hier proaktiv erstmal als potentielle Schwachköpfe hinzustellen ist nicht eben elegant...? Komm mal wieder runter! Die Merkel hat Dir, wie oben belegt, GAR NICHTS versprochen. Erst sich nicht richtig informieren und dann die eigene Unwissenheit anderen anhängen. Hat was amerikanisches.... Ausserdem kann man bei der 10-Tage-Regelung nur von einem absoluten Mindeststandard reden. Da kann man dann jeden 2. Tag auf's neue wieder die Lichter ausknipsen .... Wenn Sie lieber auf Nummer Sicher geht und ein paar Margen einbaut, dann hält das entsprechend länger. Denk mal drüber nach. Wenn Du Dich Ostern schon beim Bad in der Menge gesehen hast, überleg doch mal, was Lockerungen bedeuten kann: z.B. Gruppen bis 4 erlauben oder ganz kleine Grillabende. Guck mal, wir wollen alle unser altes Leben wieder haben. Da arbeiten wir dran. Kann mir vorstellen, dass da so einige keinen Bock auf Extra-Genörgel bestimmter Einzelner haben... Erinnert mich etwas an den ersten Hageltag in der Infanterie- danach war Ruhe.
  6. @berlinwestside: Na da hast Du jetzt aber krass das Thema gewechselt. Eben waren wir noch bei klassischen Kinderkrankheiten und dem üblichen Erwerb der Immunität dagegen (Meines Wissens werden auch die zitierten Windpockenerreger komplett aus dem System geworfen). Herpes, wie auch Hepatitis B und vor allem C, HIV, usw., usf., sind da eine ganz andere Hausnummer für das Immunsystem, klar! Von autoimmunen Krankheiten mal ganz zu schweigen. Welche Herausforderungen an einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gestellt werden wird ja gerade erst noch erarbeitet. Vorsichtige Prognosen sprechen von 12-18 Monaten ab offiziellem Ausbruch im Januar. Bitter enttäuschend ist, dass die Pharmakonzerne in Erwartung des grossen Reibachs immer noch scheinbar im Wettrennen gegeneinander zu sein scheinen, anstatt sich effektiv zu vernetzen...
  7. 1.) Nein. Immunität nach abgeschlossenem Krankheitsverlauf bedeutet, dass Dein Immunsystem mittels extra selbst entwickelter Antikörper die Welle der Krankheitserreger komplett getötet hat, die Reste der Erreger werden ausgeschieden. Das Immunsystem stellt daraufhin die Produktion genau dieser Antikörper weitestgehend ein. Nur ein paar Antikörper patrouillieren für den Rest des Lebens auf der Suche nach "ihrem" Feind durch's System. Wenn genau so ein Eindringling das nächste mal einfällt, wird augenblicklich (=ohne Entwicklungszeit) wieder die Massenproduktion gestartet, der Erreger wird blitzkriegmässig geschlagen, bevor es zu Symptomen kommt. Zum Vergleich die Impfung: Hier werden entsprechende Krankheitserreger ohne DNA/RNA gespritzt, sie richten keinen Schaden an und reproduzieren sich nicht. Der Körper nimmt sie aber als Eindringlinge wahr und bekämpft sie auf genau die gleiche Weise. Eine Impfung ist also eine kontrollierte Krankheit ohne Krankheitsverlauf. Auch hier werden die Reste hinterher komplett ausgeschieden. 2.) und wenn jeder so denken würde (frühzeitige Ansteckung) hätten wir schon lange italienische Verhältnisse. So schlau waren die am Anfang auch. Es ist ausserdem unwahrscheinlich, dass Du im zeitlichen Rahmen dieser Pandemie von "Kerngesund" (sowieso eine zweifelhafte Aussage, wirklich sicher weiss man's echt nie) in "Risikogruppe" stolperst. Wobei das natürlich passieren kann, wenn die Leute scharenhaft vom Home-Office zum Bed-Office übergehen. Bewegung hilft!
  8. Du lässt die Dunkelziffern ausser acht. Nach dieser Rechnung wären für Italien (60 Mio Einwohner) Beim bisherigen Verlauf 6 Mio Opfer zu beklagen. Eine glaubwürdige Studie aus GB legt aber zu Grunde, dass bei 66 Mio Einwohnern bis zur Erlangung der Herdenimmunität ca. 500.000 Opfer zu beklagen sein würden. Sorry, Erbsenzählerei, ist natürlich immer noch Massentotschlag durch unterlassene Hilfeleistung! Über den Wahrheitsgehalt dieser Statistiken kann man nur spekulieren. Ebenso über die Hintergründe. Tatsache ist allerdings: Bei Abemillionen Krankenhaushalten ist dies nicht die Norm. Ein grösseres Risiko sind die multiresistenten Keime (MRSA), die dank des stümperhaften Rumgesaues mit Antibiotika in Tierzucht und bei Zipperlein zunehmend auf Stationen auftreten und dort sehr ernsthaft und aggressiv bekämpft werden. Die totale Ausbreitung der Pandemie lässt sich aus den Statistiken nur sehr bedingt herauslesen. Es wird 1.) vertuscht (Putin liess alle Lungenentzünden erstmal generell als solche registrieren, ohne Covid-19 gesondert zu spezifizieren), 2.) geschludert (Der Bürgermeister vo Vo bei Bergamo hat festgestellt, dass 35 gemeldete Covid-19 Opfer einer tatsächlichen Abweichung von ca. 150 Verstorbenen im gleichen Zeitraum gegenüber des Normalen gegenüberstehen. Dieser Blip erklärt sich daraus, dass die Kapazitäten nur ausreichen, um Verstorbene in Kliniken und Pflegeheimen zu testen. Wen's zu Hause erwischt, ist raus) und 3.) versagt (der Sudan hat überhaupt kein Gesundheitssystem, das diesen Namen nur annähernd verdient. Und in Brasilien: Von offizieller Seite werden keine annähernd korrekten Zahlen aus den Favelas zu erwarten sein, einfach, weil die Armen der Regierung komplett egal, wenn nicht sogar ein Dorn im Auge sind). Fazit: Den Zahlen aus D, Skandinavien, etc. kann man m.M.n.glauben schenken. Aber für wohl alle Länder gilt: Gewissheit können nur Blips in der Sterblichkeit über den betreffenden Zeitraum geben. Wenn die offiziellen in den betreffenden Ländern die Zahlen irgendwann mal rausrücken. Vielleicht. Der Ansatz ist super! Bin auch der Überzeugung, dass Massentests der Schlüssel zum Erfolg sind. So kann man die Ausbreitung gezielter bekämpfen, die regionale Lage insgesamt präziser beurteilen und eventuell die Massnahmen genau dort entsprechend zielgerichtet lockern oder verstärken. Der wohl effektivste Weg durch die Krise, für die gebeutelte Volksseele, aber auch für die (Volks-) (Privat-) Wirtschaft. Kleine Korrektur: SARS2 ist nicht aus SARS1 mutiert sondern aus dem gleichen Stamm entstanden. Ist also nicht der Sohn, sondern der Bruder...
  9. Wir sind uns ja prinzipiell einig, aber hier hast Du was missverstanden. Es geht nicht um zu erwartende Funde aus dem Alltagsleben (salopp oben als "archäologischer Plunder" bezeichnet), sondern um kulturhistorisch Wertvolles, weil umfassend, selten oder für den Fundort ungewöhnlich. Eben für Lokalhistoriker und Museumskuratoren wirklich Interessantes. Und wer sich daran (!) vergreift beklaut uns alle, rechtlich wie moralisch. Zum Thema "liegt sonst eh nur im Boden rum". Ja, und da gehören bedeutende Funde bis zur Exkavation durch Archäologen nach deren Meinung auch hin. Beispiel Opferschätze auf Gotland nochmal. Wenn sie gewollt hätten, dann hätten sie die Insel schon vor Jahrzehnten leergeräumt. Aber sie lassen jetzt alles bewusst für spätere Generationen liegen, die vielleicht mit einem höheren Wissensstand tiefere Rückschlüsse ziehen können, als das heute möglich ist. Ebenso Norwegen: Hier liegen mehrere bekannte Wikinger-Langboote mit reichlichen Grabbeigaben in der Erde und warten ihre Zeit ab, obwohl es vielen "Langzeitstudenten" gehörig in den Fingern juckt... Aber klar, in vielen Fällen fehlen in D auch einfach die Kapazitäten für wichtige Grabungen, da wird z.B. zu erschliessender Baugrund oft vorgezogen, obwohl die Ausbeute dann erwartungsgemäss relativ mager ist. Kurz zur Person: ich zieh ein paar mal im Jahr los, der Reiz besteht dann in der möglichst selbstständigen Bestimmung der Fundstücke und der Herstellung des historischen Zusammenhangs, gerne mit lokalgeschichtlichen Vorkenntnissen und einer guten Dosis Phantasie. Hobby eben. Ach ja, und seit Jahrzehnten keine Folge BBC "Time Team" ausgelassen...
  10. Keine Ahnung, was diese Überzeichnung soll...? Raubgrabungen in D kann wohl auch 2020 niemand ernsthaft leugnen, der sich mit der Materie befasst. Wenn die Himmelsscheibe nicht gerade mal so ein Jahrtausendfund gewesen wäre hätte es doch kein Schwein mitbekommen oder auch nur interessiert. Das haben die Idioten und ihre Hehler doch erstmal komplett falsch eingeschätzt... Und dann lief es aus dem Ruder und wurde immer heisser... Wer Sachen aus der Erde holt und behält, die gesetzlich dem Land oder dem Staat gehören, tut doch letztlich nichts anderes als Leute, die direkt ins Museum einsteigen. Beklauen uns alle. Kunst, Kultur, Geschichte, alles unseres- bis es im Hinterzimmer über'n Tisch geht und dann als altes Familien-Erbstück in der Bucht landet... Klar passiert das jeden Tag! Leute, die routinemässig -> in der Nähe <- von aktuellen Ausgräbungsstätten sondeln, tun das ja wohl eher nicht, um den Archäologen beim Sachensuchen zu helfen... Auch wenn Du das noch nicht erlebt hast, Schoeni, frag doch mal irgendeinen Archäologen. Meiner sagt, die nerven richtig. In Haithabu, wo erst ein Bruchteil archäologisch erschlossen ist, haben sie mal einen mit seinem Gerät in sein Auto geprügelt. Anzeige hat der nicht erstattet.... Und auf Gotland wird sondeln direkt mit Haft bestraft, weil die Dichte an vergrabenen Opferschätzen so hoch ist wie sonst nirgends. Solche Sachen kommen nicht von Ungefähr.... Nee, wenn ich mal meinen Wikingerschatz finde, poste ich hier den Zeitungsartikel mit dem schulterklopfenden König Und fühl mich auch nicht dümmer als der schlaue Raubbuddler... Ist wie mit den Reusen. Schönes Hobby. Aber wer damit reich werden will, sollte lieber was Vernünftiges machen. Für viele einfach das interressantere Golf... Es gibt hier übrigens ein altes, verfallenes Dorf, wo die Kinder im Sommer ab und zu von Studenten betreut sondeln können. Ihre "Schätze" (archäologischer Plunder, echt, aber nichts ungewöhnliches) bekommen sie erklärt, und können sie dann am Ende gegen Kekse, Waffeln und Kakao eintauschen. Im Herbst wird das dann alles wieder verbuddelt....
  11. Sorry, damit kann ich jetzt genau gar nichts anfangen. Bei uns wird in jedem Fall grundsätzlich alles getan, um jedes Leben zu retten, solange die Kapazitäten ausreichen. Was bis jetzt auch in D der Fall ist. Auf welche Parameter stützt sich die Aussage Deines Bruders? Alter, Allgemeinzustand, Diagnose, Geschlecht, Vorerkrankungen, solche Faktoren würden die Aussage schon mal deutlich konkretisieren... Ich meine, klar, Leute, die auf der Intensiv landen haben überdurchschnittlich oft eine medizinische Vorgeschichte, die sie letztlich dahingebracht hat, sind ja bei weitem nicht alles Unfallopfer. Dass bei denen auch später nach der Reha nicht wieder alles optimal (sondern bestmöglich stabilisiert) ist, sollte auch klar sein, also liegt ein grösseres Risiko für neue (alte) schwere Komplikationen, vielleicht auch in erhöhtem Mass innerhalb der nächsten 2-3 Jahre, vor... "Beatmete Intensivpatienten", wer ist das? Lungenpatienten? Kreislaufpatienten? Badeunfälle? Komatöse Patienten? Schlagpatienten? Postoperative Narkosepatienten? Drogenopfer? COPD-Patienten? Apneu-Patienten? Etc.? Sorry, aber das musst Du schon genauer erklären. So pauschal kann's jedenfalls nicht stimmen... Die einzelnen Diagnosen haben einfach viel zu unterschiedliche Langzeitverläufe. Nichts gegen die medizinische Kompetenz Deines Bruders, kenne ihn ja nicht, aber ich bin sicher, er hat das detaillierter erklärt. Und das wäre vielleicht interessant....! In jedem Fall scheint es aber, wie oben beschrieben, äusserst verfrüht, Prognosen zum Langzeitverlauf von, ganz konkret, Covid-19 zu erstellen.
  12. Alles klar, @freerider13, bin einfach immer auch bestrebt, unnötigen Druck aus dem Topic zu nehmen. Einfach, weil viele damit gerade gar nicht gut klarkommen. Deshalb ist es prima, dass wir hier zusammen im Wesentlichen ein fakten- und sachbezogenes Topic aufgezogen haben. Der reale Horror in Spanien und Italien ist den meisten wohl schon reichlich genug, mit nicht-bestätigten Befürchtungen, Gerüchten und Vermutungen ist wirklich niemandem geholfen, der Orientierung sucht. Und die können wir wohl gerade mal alle ganz gut gebrauchen. Du hast Dich natürlich vorsichtig ausgedrückt, aber die Message war klar und deutlich. Deshalb hab ich's einfach mal wissenschaftlich auf den Punkt gebracht: Solange niemand die eventuellen Spätfolgen von Covid-19 mit Sicherheit beurteilen kann, bleibt es einfach: Spekulation. Es war mir einfach wichtig, das klarzustellen, ohne Deine Sorge kleinzureden!
  13. Bislang gibt es m.W. auch noch keine Zahlen, bei wie vielen überhaupt eine Fibrose ausbricht? Zum Beispiel die (äusserst seriöse) DW berichtet, dass man bei 140 von 140 getesteten Patienten nach der Gesundung fibröses Gewebe in den Lungenbläschen gefunden hat. Fibröses Gewebe bleibt aber ganz allgemein sehr häufig nach einer Lungenentzündung, egal welcher Art, zurück. Auch in ganz anderen Fällen, z.B. bei Stichverletzungen in der Hand durch (unsachgemässes.....?) Rollerschrauben. Da kann die Narbe, vor allem wenn sie tief aber klein ist, schnell mal verknöchern. Fibröses Gewebe nach einer Lungenentzündung muss also absolut nicht zwangsläufig mit einer pathologischen Fibrose als eigenständig fortschreitendem Krankheitsbild zusammenhängen! Die tatsächlich eingebundenen Forscher sehen sich selbst erst ganz am Anfang. Da scheint es wenig zielführend, wenn Menschen in der Peripherie jetzt schon meinen, die (fatale) Antwort zu haben....? Natürlich sollte sich jeder bestmöglich schützen... Aber nicht, weil irgendjemand glaubwürdig behauptet, alles andere wäre ein Todesurteil. Weil das einfach niemand tut... Quelle u.a.: https://www.dw.com/de/corona-spätfolgen-genesene-haben-teilweise-reduzierte-lungenfunktion/a-52838231
  14. @butze: Offizielle glaubwürdige Statistiken wird es dazu unter DT nicht geben... Ich prognostiziere: in republikakanisch verwalteten Staaten wird die Ansteckungs- und Sterberate deutlich niedriger ausfallen. Quasi jeder Rep. Gov. wird von sich aus versuchen, einen möglichst lauschigen Platz in der Nähe des 12-Finger-Darms des Präsidenten zu ergattern. Es ist alles so kaputt da drüben... Trump war kein Unfall, sondern bestätigt seine Wähler in allem, was sie hören wollen. Er stellt ihre Schwächen als seine Stärken da- und sie fühlen sich in ihrer Abscheulichkeit stark und gut und im Recht. Wenn die Dems in ihren Staaten h\here Zahlen haben liegt es an moralisch verwerflichem medizinischen Personal und ist sowieso Gottes gerechte Strafe. USA 2020. Nachhaltig kaputt.
  15. Eins meiner Lieblingsstücke, einfach mal mit einem Billig-Piepser los. Echter Männer-Nagel, hab ihn gleich an der Uni katalogisieren lassen. Ergebnis: ist meiner, da nach 1537 gefertigt (Reformation, ist hier die Grenze zu Altertümern: alles bis 1536 gehört dem Staat, alles ab 1537 (im öffentlichen Raum und auf eigenem Grund) gehört dem Finder. Der Staat hat lediglich ein Vorkaufsrecht zum Marktwert). Gefertigt zw. 1650 und 1680 zur Ausbesserung einer mittelalterlichen Stabkirche, die dann mal abgebrannt ist. Extrem gut erhalten, da über die Jahrhunderte erst vom Holz, dann von der Asche geschützt. Quasi NOS mit leichtem Flugrost, man sieht jede Kerbung und jeden Hammerschlag. Passt zeitlich auch optimal zur englischen Kanonenkugel, die mein Opa bei Restaurationsarbeiten in einer alten Friedhofsmauer gefunden hat. (Anekdote am Rande: Meine Oma, erklärte Pazifistin, wollte "das hässliche Ding" mal abstauben, worauf es vom Kaminsims rollte und ihr den Zeh brach. Der behandelnde Arzt konnte sich wohl nicht mehr einkriegen, als er als Behandlungsgrund "Pat. von 1665 abgefeuerter Kanonenkugel getroffen" eintrug...)
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