@BilletFactory
In der Oberflächenrauhigkeit der HZ Bohrung, seh ich bei deinen Wellen schon noch Potential schlummern.
Mit einer feineren Oberfläche erreichst locker 3-5to mehr Ein und Auspresskraft, auch ohne kleben.
Es stellt sich natürlich die Frage, lohnt sich ein "neues", halbwegs brauchbares
Rauheitsmessgerät für €1200-1300, von gebrauchten Messgeräten rate ich ab.
Man kann die Geräte zwar mit den Kalibrierplättchen justieren,
aber wenn Umtausch (bei elektronischen Geräten) ausgeschlossen ist,
dann liegt das Ding da und funzt nicht.
Dann die Kostenfrage der Möglichkeit die HZ Bohrung zu schleifen,
Koordinaten Schleifaufsatz an der Deckel, oder Fräsmaschine, da muss die Maschine aber hochgenau arbeiten.
Meine Wangen schleif ich auf der Drehmaschine mittels Schleifsupport,
die Maschine hat auf 450mm eine Winkelabweichung von 1/100mm.
Drehzahl des Schleifkörper's 50000 U/min
Die Wangen werden in Exzenteraufnahmen dem Hub entsprechend gefertigt,
aufgenommen und fest gepratzt, das funzt 100%ig
Die Korundschleifkörper haben 20mm Ø, werden dementsprchend mit dem Diamant abgezogen, um in die 19,5er Bohrung zu kommen,
dann seitlich zugestellt und die Bohrung masshaltig geschliffen.
Was zugestellt wird, seh ich an einer 1/1000 Messuhr.
Wenn noch 2-3/100 Aufmass in der Bohrung sind, wird der Schleifkörper nochmals hauchdünn genau linear mit dem Diamant abgezogen.
Bei dementsprechendem "ausfunken", d.h. ohne zuzustellen,
bekommt man eine dermassen feine Oberfläche.
Zu berücksichtigen beim ausfunken, es wird die Bohrung um 1-2 mµ grösser,
also dementsprechend vorher aufzuhören zuzustellen.
pr
Abbildung: Hier beim schleifen eines Pleuel's und die zentrale Bohrung einer Wange der zweigeteilten Welle.
Exenteraufnahme für das schleifen der HZ Bohrung reich ich nach.