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  1. Ich schließe mich hier mal an... Bin zwar erst 36, aber ich kann die Beweggründe nachvollziehen und kann auch zum Thema erzählen... Ich fange mit Schullaufbahn an. Viele Schulwechsel in jungen Jahren mitgemacht, wegen diversen Umzügen und Trennung der Eltern. Dann Hauptschule (Kumpels waren alle aufm Gym und die Eltern Anwälte, Lehrer und Ärzte), empfand das immer etwas unangenehm aber egal...dann Wirtschaftsschule/höhere Wirtschaftsschule für EDV und das Fachabi gemacht. Danach Ausbildung zum Kfm Groß-/Aussenhandel (Autoteile/Industriebedarf), erfolgreich beendet. Konnte nicht übernommen werden, also direkt im Anschluss aus Interesse eine Ausbildung zum KFZ Mechatroniker bei VW/Audi begonnen und erfolgreich beendet. Während den letzten 1,5Jahre Ausbildung in Koblenz bei der HWK Betriebsassistent im Handwerk mit Teil 3+4 des Meisters gemacht. Dann 2009 Umzug von RP nach Sachsen (der Liebe wegen). Beim Audi Zentrum in Chemnitz als Mechatroniker gearbeitet und nach 2Jahren in Teilzeit (2x Abends unter der Woche und Samstags ganztags) den Meister fertig gemacht. Arbeit an sich bei Audi hat Spaß gemacht, aber die Aufstiegschancen waren ausgereizt und mehr Geld gab's damals auch nicht. Also ab zum Porsche Zentrum...da war vieles besser vor allem die Kohle, aber Famile und andere Freizeitbeschäftigungen sollte man dort besser nicht haben, anfänglich war noch alles super. Später dann wochenlang Samstagsdienste hintereinander, viele spontane Überstunden ohne die Möglichkeit diese abzubummeln. Gab aber noch andere schlimmere Baustellen, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Da ich gerne offen meine Meinung sage und anspreche, wenn mir etwas nicht passt und die jüngeren Kollegen teilweise dann mit auf mein Boot gesprungen sind, war ich natürlich ein Dorn im Auge...zum Glück bin ich Steinbock und dickköpfig! Hab dann mein Ding bis zum Ende im Mai 2018 durchgezogen und Dienst nach Vorschrift abgeleistet. War trotzdem das beste Pferd im Werkstatt-Stall und hab dann ganz spontan meine Kündigung abgegeben. Seit Juni 2018 bin ich bei der DEKRA als KFZ Sachverständiger unterwegs (endlich weg von Vorgabe-Arbeitszeiten die sich ein Theoretiker ausgedacht hat) und kann bis jetzt nur sagen, nie wieder ein anderes Unternehmen!!! Hier möchte ich alt werden. Sehr gute Dekrainterne Ausbildung, 38,5 Stunden/Woche, Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld, Überstunden können wenns sie anfallen zeitnah abgebummelt werden, kein Samstagdienst, 30 Tage Urlaub, KM Geld 0,36€/Km, Telefonvertrag (auch zur privaten Nutzung, ohne Limit), Altersvorsorge, etc. Achja, der Einstieg war befristet auf 2 Jahre und trotz Corona wurde mein Vertrag auf unbefristet verlängert und das, obwohl mein Haupstsitz in einem Autohaus bis jetzt auf Eis gelegt wurde. Soll heißen, dass ich seit März bis heute auf Abruf zu Hause bin und das ohne Kurzarbeit Meine drei Kinder (7,3 Jahre und 9Monate) und meine Frau danken es mir und ich mir auch. Keine schmutzigen Hände mehr, ich komme jetzt entspannter von der Arbeit, als früher aus dem Urlaub und ich hab wieder Geduld am eigenen Auto/Roller zu schrauben. Ich hatte immer Kollegen neben mir, die gejammert haben, dass dieses und jenes scheiße ist und das Sie sich das nicht länger gefallen lassen, aber die arbeiten immer noch in der gleichen Bude. Ich denke es gibt da verschiedene Typen: Die, die resignieren. Die, die sich nicht richtig trauen (Familie, Sicherheit,etc.), für mich nachvollziehbar. Die, die reisen, ich hoffe ich bin am Ziel angekommen Die, die (endlich) zufrieden sind. Gruß Markus
  2. So, endlich Feierabend. Mit großem Interesse habe ich dieses Topic verfolgt und etwas weiter oben schon ein wenig kundgetan. Folgendes ist zwar etwas am eigentlichen Titel vorbei aber ich wollte einfach mal meine Situation beschreiben nachdem es hier schon etliche getan haben. Mit 14 Jahren hatte ich meine erstes Ciao. Nachdem mein Vater seinerzeit mit mir den Motor neu gelagert und gesimmert hatte war für mich klar: Du wirst KFZ-Mechaniker. Also habe ich nach dem Hauptschulabschluss eine Ausbildung in einer Werkstatt mit Schwerpunkt Oldtimerrestauration begonnen und auch abgeschlossen. Nebenbei habe in in der Abendschule den Realschulabschluss gemacht. Im Anschluss habe ich noch 3 Jahre als Geselle in der Firma gearbeitet. Da mein Chef jedoch hoffnungsloser Alkoholiker war habe ich gekündigt und mich freiwillig für ein Jahr als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr gemeldet. Dort hat es mir aber überhaupt nicht gefallen. Den ganzen Tag in der Instandsetzung nur neue Ketten auf den Panzern montiert oder andere stumpfsinnige Arbeiten verrichtet. Kurz vor dem Ende der Wehrdienstzeit habe ich mich beim Land NRW als Justizvollzugsbeamter beworben. Nach einem 2-tägigen Auswahlverfahren wurde ich als Einziger von 20 Bewerbern für geeignet eingestuft und letztendlich eingestellt. Das ist mittlerweile 29 Jahre her. Es heißt Beruf kommt von Berufung. Mein Beruf war Mechaniker. Ich musste mich erst an die vollkommen neue Aufgabenstellung gewöhnen und ganz langsam reinfinden was mir aber nicht sonderlich schwer gefallen ist. Ich bin dann recht schnell befördert worden und habe bis heute Gefallen an dem sehr abwechslungsreichen Dienst gefunden. Es hat sich jedoch einiges sehr verändert im Laufe der Jahrzehnte. Der Eintritt in den Ruhestand ist von 60 auf 62 Jahre erhöht worden, die wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 auf 41 Stunden erhöht worden und das Urlaubsgeld komplett gestrichen worden. Aber das ist Klagen auf höchstem Niveau, wie gesagt der Beamtenrock ist eng und schmal, aber er wärmt doch. Was ich dort verdiene hätte ich als Schrauber niemals erreichen können. Leider muss ich mir das durch Früh-, Spät-und Nachtdienst sowie Feiertagsdienst erkaufen. Auch habe ich immer 12 Tage am Stück Dienst was nicht gerade familienfreundlich ist. Durch eine politische Fehlentscheidung wurde meine Behörde vor 4 Jahren als einsturzgefährdet angesehen und vorübergehend geschlossen. Da ich Landesbeamter bin wurde ich deshalb zu einer anderen Behörde versetzt. Anstatt einfachen Weg zur Dienststelle von 50 Kilometern hatte ich darum 130 Kilometer zu fahren. D.h. morgens um 2:50 Uhr aufstehen, 130 Kilometer zur Dienststelle und nach 8 Stunden 12 Minuten 130 Kilometer zurück....12 Tage am Stück. Das war der Punkt wo ich aufgeben wollte. Darüber hinaus war ich in der Sicherungsverwahrung als Abteilungsbeamter eingesetzt, ein Klientel welches nicht einfach im Umgang war und ich als das Konzentrat der Schlechtigkeit bezeichnen möchte. Mittlerweile bin ich jedoch wieder bei meiner alten Behörde wo ich sehr zufrieden bin. Ich habe in der Laufbahn alles erreicht und bereue nicht seinerzeit dort angefangen zu haben. Ich habe noch 8 Jahre bis zur Pension, ein Wechsel kommt für mich nicht mehr in Frage. Ich bewundere hier jedoch jeden, der auch im gesetzten mittleren Alter einen Neuanfang wagt und infolge dessen ein gewisses Risiko eingeht. Davor ziehe ich ehrfürchtig meinen Hut und zolle ihm Respekt. Als Ausgleich um den Kopf nach einem anstrengenden Tag frei zu bekommen bin ich im Hobbykeller oder in der Garage und schraube an so bescheuerten alten Blechrollern...
  3. Wer kennt es nicht?! Man fährt mit einer Gruppe Kumpels auf nen Run und kurz nach dem Ortsschild bleibt der Erste liegen weil er den Wartungsstau an seiner Reuse gerne in der Gruppe, spontan und am Straßenrand behebt. Für diesen Fall habe ich jetzt immer einen (oder mehrere) Aufkleber dabei mit dem dann das "Pannenfahrzeug" gebrandmarkt wird. (Natürlich nach vorhergehender Hilfeleistung) Am Ende der Saison sieht man dann schnell wer da Defizite zu verzeichnen hat. Wer da auch Bock drauf hat kann diese Aufkleber bei mir bekommen. (Abmessungen ca. 5x5cm, hochwertiges Vinyl, UV beständig) 1 Aufkleber: 1.- Versand per Brief:1,- Abholung in Augsburg auch möglich Beste Grüße Alex
  4. He Bazi, ich hab da was zum Thema "Wartungsstau" Die wirds jetzt immer geben wenn "unplanmäßig auf der Strecke geschraubt" wird.
  5. ...wenn ihr auch immer so nen billigen Discounter Kram kaufen müsst.....aber auch ihr kommt noch drauf - wer billig kauft, kauft 2x
  6. Sicher würde man man sowas gerne nutzen um die ausgefallene Run-Saison etwas zu kompensieren. Doch leider gibt es klare Regeln vom Veranstalter, der LCD steht mit dem DMC im Kontakt und hat Rahmenbedingungen erfragt, das Ergebnis: es darf vom LCD gerne ein Stand o.ä. zur Unterstützung der Starter aufgebaut werden, Handel ist untersagt, kein Verkauf, nur eine (1) Person darf diesen Stand betreuen, Hygieneregeln inkl. 1.5m Abstand usw. sind einzuhalten. Das macht es ja quasi sinnlos über weiteres nachzudenken. Es ist dieses Jahr eben so. Trotzdem ist der LCD auch für die Förderung des Motorsport zuständig, zumindest der mit Lambrettas. Das dieses u.U. nicht allen Mitglieder zugute kommt liegt ja nicht am Club, es können sich ja viel mehr in dem Thema engagieren.
  7. 2 Punkte
    BTW, ich hab das in der Extremform einmal mitgemacht. Das war mir aber zu asozial. Da wurden die Möbel zerlegt und mit Farbe besprüht, in die Ecke gepinkelt etc. ... dafür war ich zu behütet brav erzogen und mit zu viel Emphatie versorgt.
  8. Alltagsmopete - 1973er v50 mit M200 50r, die hat jetzt ein Kumpel von mir übernommen..
  9. Niemand kommt am "Javaanse way of restoring" vorbei, scheint's... Nene, da werd ich meinen Schweisserklaus schon von abhalten.
  10. Eine Bekannte von mir macht das. Sie verdient ganz gut, lebt aber in einer Eineinhalb-Zimmer-Wohnung und hat kein Auto. Bei Hobbys, Klamotten, Urlaub etc. wird sich grundsätzlich für die Billig-Lösung entschieden. Da hätte ich persönlich keinen Bock drauf. Die Frage ist ja auch, was macht man mit dem Geld? Sparbuch? Bei 0.05% Zinsen im Jahr? Etwas mutiger investieren? Klar, aber was, wenn das sauer abgesparte Geld dann empfindlich zusammen schrumpft (hat jemand im Spätsommer 2017 Bitcoins gekauft? )? Und wenn einen morgen der Blitz beim Scheißen trifft, freuen sich die Erben über die unvermutete Kohle. Hm...
  11. Kann man so machen. Aus aktuellem Anlass würde ich aber sagen: sich 30 Jahre wegen etwas einzuschränken, das vielleicht nie eintreffen wird, wäre nicht mein Weg. Nach meiner unmassgeblichen Meinung gibt es 2 Wege zum Glück: 1. Job als Lebenseinstellung. Eigene Selbständigkeit oder irgendwas, worin man richtig aufgeht. Dann ist die Zeit, das Geld, Überstunden usw. ganz egal. Durch Begeisterung und den Spass daran verdient man quasi halbautomatisch mehr als genug. Hab ich so gemacht als ich jung war (U30), mit ner Selbständigkeit in der Veranstaltungsbranche. Manchmal 400 Stunden/Monat an Kunden abgerechnet. Hat nie wehgetan. War ne schöne Zeit. 2. Job als Mittel zum Zweck. Dann möglichst mit wenig Aufwand, gesund, ohne viel Stress, ohne Sorgen unterm Kopfkissen. Also irgendwas semi-aufregendes, sicheres, vorhersehbares mit geregelten Arbeitszeiten, bei dem man sich im Spiegel nicht wie der geilste Obermacker fühlt und weniger verdient. Die Sachen fürs Herz kann man dann in der fest zugesicherten Freizeit machen. Mach ich seit Ü30, seit Ü40 mit 4Tagen/Woche. Ich halte einen guten Kompromiss immer für besser als eine Extrem-Lösung wie in Deinem Vorschlag. Wie viel Zeit Du haben wirst, weisst Du jetzt noch nicht. Auf dem Sterbebett ist eine "hätte ich doch bloss mal..." - Liste ziemlicher Quälkram. Und was ein EUR und eine Rente in 30 Jahren wert sein mag, darüber mag ich erst Recht nicht nachdenken. Ich hab den "Umstieg" halt schon mit 30 gemacht. War super so, würde ich wieder machen. Ob ich nochmal eine "grosse" Veränderung vornehmen werde, wird die Zeit zeigen.
  12. Könntet Ihr euch weiterhin im Wirtschaftstopic über eure beschissenen(?) Jobs und Kundschaft auskotzen? Hier geht's in erster Linie um Menschen die Geld gegen Lebensqualität eintauschen oder wollen.
  13. Na logisch. Er hat zwar "nur" 18 Beiträge verzapft, aber diese waren derart ergiebig, dass man sich auf 19 Seiten daran abarbeiten konnte. An absoluten Zahlen gemessen, hat er nicht viel geschrieben, aber inhaltlich dafür wirklich sauber argumentiert, kaum provoziert und ist ausgesucht freundlich aufgetreten. Und auf so jemanden reagiert dann die Gemeinde vielfältig und auch ausdauernd. Natürlich ist das im Grundsatz nutzlos und hält den nächsten Käfer nicht davon ab, ähnlich zu agieren. Aber was mich angeht, so war mir fad und ich mochte mich wieder mal wie so häufig selbst nicht. Und dann verselbständigt sich so etwas machmal. Falls Du damit sagen wolltest, "ihr habt den Käfer zu viel gefüttert und ihm überhaupt erst eine Plattform gegeben", so hast du damit sicher recht.
  14. Und jetzt noch was mit nem Benzinkanister (wir treffen uns vollgetrankt) und nem Zündkerzenschlüssel (kann mir bitte jemand nach xy nen Kerzenschlüssel vorbeibringen
  15. eher leid, oder? macht mal lieber auf EFFEKTIV, dann spart ihr euch die meisten probleme trotz viel geld ausgeben ps: die touren von SIP sind sau geil, das video mit der amalfiküste hab ich immer wieder gerne aufgerufen
  16. Servus ich habe heute den BFA in meine Rally 200 gepackt .... den Motor habe ich um 3 mm nach links versetzt . Habe eine abgedrehte Trommel welche ich für meine Breitreifen nutzte um Max. An den Kulu Deckel zu kommen damit ich den Motor weniger versetzen muss .... Die T5 Lüra Abdeckung habe ich je nach Bereich um 5-8 mm flacher gemacht . Am Backen kräftig gebogen . Jetzt sind ca 3mm zwischen Lüra Abdeckung und Backen. Ist Sau knapp ! mal als Hinweis für Sip : 1. bringt mal ne passende Lüra/Zylinderhaube auf den Markt. Das gebastel mit dem Edelstahlstück und noch ne originale T5 Haube, die man nimmer neu kriegt , ist der Hohn für den Motor. 2. Bei einem Motor in der Preisklasse erwarte ich eine SAUBERE Doku . Und kein schmier PDF. Das ist super unprofessionel. Welche Drehmomente für die Schrauben ? Was ist zu beachten , ect. Malossi hat das deutlich besser gelöst ! 3. Ich habe 4 verschiedene 10er Nüsse getestet , keine einzige passt in den Zylinder . Erst nachdem ich eine abgedreht habe und am Zylinder Platz machte ging es .... 4. der Guß vom Zylinder ist ne Frechheit für Die Kohle . Mag sein es ist ne Kleinserie, dann stellt wen hin der den scheiß sauber egalisierten , VOR dem Nikasil beschichten ! mein Zylinder passte erst nach gut 30 Minuten in den Block weil der Fuß Nikasil Batzen hatte und schlecht entgratet war ..... mal sehen wenn er läuft .... Grüße Dominic
  17. Hallo an alle! Roland (hat leider keinen Account hier) und ich wollen für Sonntag eine kleine Ausfahrt planen. Es soll zum Forsthaus Heisenküche gehen, ca. 60km One Way. Abfahrt um 10.30 an der Löwenbastion. Dann fahren wir gemütlich hin, trinken dort einen Kaffee oder essen eine Kleinigkeit, schnacken etwas und machen uns dann wieder auf den Heimweg. Wer gerne mitkommen will ist herzlich willkommen. Bitte gebt kurz Nachricht, ich kümmere mich um eine Reservierung dort. Wir hoffen auf rege Beteiligung Coronaregeln werden natürlich beachtet.
  18. Daran anknüpfend. Hatte vor ca. 15 Jahren auch eine Trennung, behielt die gemeinsame, teure Wohnung und musste sie dafür auszahlen und dafür wiederum den Kredit aufstocken. Komplett hirnverbrannt, weil ich nicht in der Lage war, schlicht den Lebensstandard etwas herunter zu schrauben und brachte mich dann jahrelang fast um, zu tilgen und die Zinsen zu zahlen. Lebenserkenntnis war, nicht mehr so viel materiell zu wollen und damit nicht mehr so viel Druck zu haben, die ganze Scheiße bezahlen und dafür wie gestört im Job robotern zu müssen. Wenn man ehrlich zu sich selber ist, braucht man weniger, als man glaubt. Im Keller steht nur Müll, den man seit Jahren nicht angefasst hat. Auf dem Dachboden das Gleiche. Und die Wohnung oder das Haus muss nicht 250qm haben, wenn man nicht gerade 10 Kinder hat, noch muss man xyz. Man nimmt am Ende nichts von dem ganzen schnöden Zeug aus Holz, Stein, Metall und Alu mit, noch schert sich irgendein Erbe um den ganzen Dreck, sondern verschleudert den ganzen Kack fürn Appel und nen Ei. Und der Ferrari (den ich nicht habe), macht höchstens kurz glücklich. Und irgendwann wird er eher zur Last, wenn man dafür (und wer weiß für was noch), sein teueres, sehr kurzes Leben für irgendeine Firma aufopfert. Würde auch sagen, dass es im Leben nie zu spät ist, etwas anders/anderes zu machen, wenn es einen glücklicher, zufriedener oder auch beides macht. Nicht dass mir das alles gelungen wäre. Aber es gelingt mir zumindest im ein oder anderen Fall etwas besser als früher.
  19. 1 Punkt
    Ich brauche eure Meinung. Ich habe mir zu meinen Vespen jetzt auch einer Hexagon gekauft. Meine Frage dazu: Bin ich dadurch ein schlechterer Mensch geworden. Manche in meinen Umfeld sagen ja. Was sagt ihr?
  20. 1 Punkt
    Eine Forelle?
  21. Würde mal sagen, die Richtung stimmt. Und mit DEM Roller ja sowieso
  22. Wieso? Wenn du ein Problem mit deinem Pimmel hast gehst doch auch zum Urologen bzw. konsultierst diesen; und nicht den Zahnarzt. So ist das eben mit dem Moped da oben. Falsches Forum.
  23. Das ist eine wirklich sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion! Für mich stellt sich das irgendwie so dar: Laut Rentenbescheid muss ich noch bis 2039 ackern. Dann bin ich 67. Meine statistische Lebenserwartung liegt derzeit bei 78,9. (Statista.de). Habe dann aber statistisch mal gerade noch 12 Jahre für meinen Lebensabend, wenn mich nicht vorher ein Trecker von der Reuse holt. Daher macht es für mich keinen Sinn, bis zum Renteneintrittsalter zu ackern wie ne Hafendirne und auf die Rente zu fiebern. Also muss ich mich doch jetzt so einrichten, dass ich mein Leben genießen kann! Das heißt für mich: der Rubel muss Rollen, aber in einer Form die mich nicht krank macht und mir noch genug Luft für Familie und Freizeit bleibt. Und was die materielle Erfüllung angeht, so werbe ich auch dafür, kritisch zu hinterfragen, ob man den ganzen Wohlstandsmüll tatsächlich braucht. Wenn ich mich hier "inne Siedlung" so umsehe, dann jagen die allen falschen Propheten hinterher. Und ich kann kein gesteigertes Glück erkennen. Übrigens: ich habe immer schon das das Maul aufgerissen, dass dieses ganze Streben nach materiellen Dingen völliger Humbug ist und man das alles zum Glücklich sein nicht braucht. Dann kam die Scheidung und ich war ruck-zuck alle materiellen Annehmlichkeiten los. Das war dann doch ganz schön shyce! Aaaber: ich habe viele Dinge neu bewertet und über mich gelernt: Downgrading ist zwar manchmal unangenehm, aber es geht und befreit!
  24. Okay, Morlikäfer, MrÖlsauger und Hitler sind nicht gerade DIE Vorzeige-Österreicher auf die man als Landsmann stolz ist. Aber den gewissen Entertainment Faktor basierend auf Größenwahn und selbst erstellter Ideologie kann man ihnen nicht absprechen. Die vergangenen 19 Seiten sind grandios.
  25. Das könnte schon hinkommen, ist mit Papieren aber auch nicht billiger. Da kostet die Einzelgenehmigung über den Stoffi auch 300€ (wovon 150€ die Einzelgenehmigung selbst ist und der will ja auch was dabei verdienen). Dabei kannst du wunderbar in die Untiefen der österreichischen Landesregierungen eintauchen: meine MV Sprint mit reichlich Patina habe ich in der Stmk nicht einzelgenehmigt bekommen (bla, bla, nicht erhaltenswürdig, "die muss restauriert/neu lackiert sein", "die ist ja rostig, das geht so nicht" usw.). Selbes Fahrzeug, selber Zustand: in OÖ überhaupt kein Problem.
  26. Irgendwas in mir sagt immer wenn ich die Dinger sehe.... ...wäre geil mit Motor unten dran (duck & weg)
  27. 1 Punkt
    Der hier ist topp: https://www.powerplustools.de/hebebuhnen-motorrad-motorradhebebuhnen/scherenheber-motorrad-scherenheber-mechanisch-harley-heber-motorradheber.html
  28. Was für eine Software Version ist denn aktuell installiert?
  29. Dann hier mal die zwei Bilder die ich habe......für die Nachwelt, daß das nicht verloren geht....
  30. 1 Punkt
    Die Rollerfahrer die ich von früher her kenne haben keine Zigaretten, sondern immer so ein "komisches Kraut" geraucht ...... Und diese "Roller-Popper" sind doch hauptsächlich LUSSO gefahren. Quasi die PK der Smallframes Grüße aus Augsburg BABA'S
  31. Evo1 Mono, und Evo direkt, da passt das.
  32. Wo bin ich da nur wieder gelandet...?
  33. Gibt es hier neue/weitere Erkenntnisse?
  34. Stimmt. Früher war auch alles aus Holz. Mit Erscheinen der Cosa Kupplung als frei verfügbare Massenware am Markt, schmiss schon jeder Normaldenke vor Jahrzehnten die PX-Wichskupplung in die Tonne.
  35. ...aber nur weil Papa brav war und zwei WE geopfert hat. Karre musste ja gangbar gemacht werden da sie seit 2013 rum stand. Tank verrostet etc.... Das letzte WE also Tank entrostet, Reifen gewechselt, Vergaser gereinigt, etc. mit Junior zusammen und dabei alles erklärt. Dann Karr zusammen gebaut und Probefahrt um die Firma aber irgendwie die Karre nicht in den grünen Standgasbereich bekommen bzw. erst bei 4,5 Umdrehungen der Gemischschraube, Fazit Falschluft. Sonntag Abend dann allein angefangen den Motor zu strippen. Fazit Kulu-Simmerring defekt, dann Montag und Dienstag Abend alles gefixt, bei der Demontage kamen noch defekte Kabel, etc... raus, ihr kennt das ja. (wenn man einmal anfängt zu graben) Lange rede kurzer Sinn, ich bin froh das die Woche rum ist, die Karre rennt, zugelassen ist und gestern nachmittag mit 3h Verspätung meinem Junior zur Verfügung stand. *Hach* Jetzt ist mein ältester wieder angefixt und meine Jüngste gleich mit. Meine Regierung muss diesen Herbst, allerspätestens nächsten Frühsommer ran (Fühersschein vorhanden) und nächsten Sommer gibt´s Familienkorso ins Allgäu in irgend eine Eisdiele...
  36. IBei mir ging der Umstieg vor zwei Jahren vonstatten. Ursprünglich Kfz-Mechatroniker nach dem Abi gelernt. Danach Maschinenbau studiert. Danach in einigen, teils größeren teils kleineren Buden mit teils größeren und teils kleineren Kunden gearbeitet. Am Ende in einer kleineren Bude zu beschissener Entlohnung die Aufgaben von Vertrieb, Projektleitung und Konstruktion mit Personalverantwortung inne gehabt. Hat mir dann so sehr gestunken (den ganzen shice mit agilem Projektmanagement blablub (alles längst vergessen) längst hinter mir gehabt), dass ich 2018 per Direkteinstieg für Mangelfächer in den Lehrerberuf in BaWü eingestiegen bin. Aufgrund meiner vorherigen schlechten Bezahlung (andere Kriterien waren wichtiger) war das für mich finanziell ein Aufstieg. Bin jetzt noch ein Jahr im öffentlichen Dienst angestellt und werde danach verbeamtet auf Lebenszeit. Ich würde nie behaupten, dass die letzten zwei Jahre leicht waren, und der Ausblick auf die nächsten 5 Jahre sieht auch nicht einfacher aus. Aber das Arbeiten ist etwas komplett anderes. Komplette Selbstorganisation und -verantwortung. Ich glaube nicht, dass ich oder die Kollegen weniger als 40h/Woche arbeiten, aber es ist ein anderes Arbeiten und fällt einem daher nicht so sehr auf. Seit zwei Jahren fahre ich morgens begeistert zur Arbeit, jeden Tag. Und das, obwohl die Berufsschüler im gewerblichen Bereich (Kfz und Industriemechaniker) in Einzelfällen echt hart anstrengend sein können. Wie gesagt, bisher nicht bereut. Wer damit leben kann keine großen Gehaltssprünge mehr zu machen und sich mit A13/A14 zufrieden geben kann, dem kann ich diesen Umstieg nur empfehlen. Aber ist natürlich auch nicht für jeden was, das ist auch klar. Wenn man keinen Zugang zu den kleinen Wichsern findet, dann gibt's schlechtes Klima in der Klasse. Bis nächstes Jahr gibt's in BaWü noch eine Zulage für Direkteinsteiger in Mangelfächern, welches das Angestelltengehalt im öffentlichen Dienst auf nahezu A13 Besoldung hebt, wodurch der Wille zum Direkteinstieg gesteigert werden soll. Hätte bei mir auch ohne funktioniert. Die Freizeit und (Achtung, Redensarten die dir auf den Sack gehen) work-life-balance sind unschlagbar.
  37. +update***! MYH 2020 nun am 29.08.2020! Wir, die Bremer Vespa-Freunde, der VC Hannover sowie der Passione Vespa Club Wolfsburg, rufen zu unserer Sternfahrt und Treffen um 12h auf. Unter Einhaltung der allgemeinen, gültigen Hygienekonzepte sowie Mindestabstandregeln etc. wollen wir uns am Parkplatz des Vogelparks Walsrode treffen. Auf das Einkehren in einem Ausflugslokal wollen wir bewusst verzichten. Trotzdem freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit euch ....zudem wollen die diesjährigen Patches und Aufkleber an Euch verteilt werden. Meet Point Bremen: 29.08. um 09:30h Kristallpalast Weserpark, Abfahrt 10:00h Die anderen Meet Points bitte hier in diesem Thread posten. See you in Walsrode & n-joy the Ride!
  38. 170km Harztour war saugeil! Start in Blankenburg über Thale - Treseburg - Bodetal - Rappbodetalsperre - Elend - Braunlage - Sonnenberg - Altenau - Okertal - durchs Harzvorland zurück Nach Blankenburg und noch mal hoch zum Ziegenkopf. Tankstop in Braunlage Rastplatz am Ziegenkopf
  39. 1 Punkt
    Nochmal Hamburg... Die bundesdeutsche Keimzelle des Poppertums war wohl das Johanneum ca. '81, Roller damals schon quasi Pflichtaccessoir (oder von Mama im Golf Cabrio gebracht werden, Yoghurette-Style). Ausfahrten eher wenig, mehr Treffpunkte wie "Café Schöne Aussichten". Soundtrack: ABC, später Soft Cell und anderer SynthPop. MT's eher später, als die Docksides erst Sanchos, dann Mosquitos wurden, die Boss Bundfaltenhose erst Edwin, dann Liberto und der Bennetton Kappa. Mitte der 80'er gab's noch die weniger betuchten Popper mit ihren Ciaos, Edwin und Lacoste. Und alle immer Burlingtons. Muttern hätte wohl gern einen Popper gehabt, aber mir waren die ständigen Markenwechsel zu blöd. Mit "einmal Perry, immer Perry" war man auch so immer gut aufgestellt.
  40. naja, was ist das dann, wenn nicht schlecht? 27 PS und eine um Welten bessere Kurve hatte ich mit dem Malossi Sport. ca 30ccm weniger, kein eigenes Gehäuse mit breiterem Drehschieber und mit einer Megadella Box Und das kostet weit weniger...
  41. Boah, das ist übel. Für ne V50 schlucken zu müssen. 1989 war meine erste PX geschenkt. Ich musste mit meinen zarten 15 weder blasen, noch schlucken. Übrigens bis heute nicht. Notfalls einfach den vom Verkäufer gewünschten Preis bezahlt und es mir dann selber gemacht. Wie die Zeiten sich ändern - echt ganz übel.
  42. Hi, häng mich mal an, hab das gleiche vor, da es aber mein erstes Projekt sein wird werde ich auf deine Ergebnisse warten -> vielen Dank schon mal
  43. Ja sicher habe ich das... aber je mehr man liest, desto mehr wird man verunsichert. Bei dem einen ist der Auslass abgerissen (wie geht sowas?!) zu hart gefräst, Auspuff unter Spannung verbaut? Der andere bekommts nicht sauber abgestimmt. Und der 3. hat den Auslass 1mm hochgezogen?! Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich zwar weiß was Steuerzeiten sind und diese auch messen kann, aber nicht, was genau passiert, wenn man den Auslass bearbeitet bzw. den Zylinder hochsetzt (theoretisch schon, aber nicht in km/h, ps oder u/min auf der Straße) - ich habe keine Erfahrungen damit und im Moment auch keine Zeit, diese zu sammeln. Sagen wir so, ich hab den ganzen Winter geschraubt und will jetzt einfach nur fahren... obwohl ich mir zutrauen würde, die Steuerzeiten auf nen boxauspuff passend zu fräsen... ca 120-175 ?! - mehr allerdings nicht... wo bekommt man so ne Schablone her ;) ich hab hier n schönen LML Membran Motor mit großen ÜS, n 24er SI und einen Polini Box Auspuff, und will einfach nur einen nicht klappernden, sauber abstimmbaren Stadtmotor, ohne Überraschungen. Gibt’s jemanden, der den Zylinder pnp mit Box-Pott fährt und berichten kann? Danke!

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