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milan

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  1. Da sieht man's mal wieder. Der @heizer beantwortet Fragen schon, da ich grüble ich noch rum, wie die Frage zu verstehen sein könnte. Ich bin zu umständlich, mein Leben spielt im Konjunktiv...
  2. Jetzt wird‘s abenteuerlich. Aber du gäbst einen guten Anwalt ab.
  3. Auch wieder ein grds. guter Gedanke. Allerdings fehl es ja an einem Mietvertragsverhältnis. Insbesondere zwischen Mr. Green und dem Eigentümer der PKWs.
  4. Ich hab‘ keine Ahnung. Im Mietrecht geht man davon aus, dass vom Mieter bei Auszug hinterlassene Gegenstände grds. so ein bis zwei Monate aufbewahrt werden müssen. Wahrscheinlich (ich bin kein Mietrechtler), weil man danach von einem Besitzaufgabeentschluss ausgehen kann(?). Das wird man so auf ein auf einem freien Parkplatz abgestelltes Fahrzeug aber wohl nicht anwenden können. Am Ende wohl eine Entscheidung im Einzelfall, je nach konkreten Umständen. Bei einer wertlosen Schrottkarre in der Sandgrube wird man wohl eher von einem Besitzaufgabeentschluss ausgehen können, als bei einem wertvollen Oldtimer auf einem Parkplatz. Lösen kann ich den Fall so aus dem Stand raus auch nicht. Vielleicht seh ich die Lösung nicht, vielleicht gibt es auch keine klare Lösung. Persönlich würde ich, bevor ich mir die Karren „aneigne“ und verscherbel (ewig können die Dinger ja nicht stehen bleiben), jedenfalls eine belastbare Wertfeststellung und Dokumentation vornehmen, also Gutachten, um bei etwaigen späteren Schadenersatzforderungen auf der halbwegs sicheren Seite zu sein, was die Schadenhöhe angeht. Für den worst case.
  5. Um es vielleicht noch mal ganz klar zu fassen: Eine "Fundsache" setzt voraus, dass sie "verloren" gegangen ist. "Verloren" setzt eine Besitzaufgabe voraus, die entweder freiwillig erfolgt ist, also mit Besitzaufgabeentschluss, oder unfreiwillig, weil verloren oder den Standort vergessen. Ein Besitzaufgabeentschluss dürfte beim Abstellen auf einem freien, wenngleich privaten Parkplatz aus den von phehaa genannten Gründen mindestens fraglich sein. Versehentlich und unbemerkt aus der Tasche gefallen sind die Fahrzeuge wohl auch eher nicht. Und ob man einfach unterstellen kann, dass der Eigentümer den Standort vergessen hat...? Wobei man, um es ganz sauber zu differenzieren, bei einem unterstellten, bewussten Besitz- und Eigentumsaufgabeentschluss i.S.v. "ich will den Mist nicht mehr haben" eher in § 958 BGB landet, die Sache also "herrenlos" wäre und man sie sich einfach durch Inbesitznahme aneignen könnte. Das "freiwillige Verlieren" ist eher ein Spezialfall.
  6. Wer nicht fragt, hat sein "Nein" schon erhalten. Also probieren. Rechtlich könnte es aber schwierig werden zu begründen, dass es sich um eine Fundsache handelt, da die PKWs insoweit zunächst "verloren" gegangen sein müssten. Das bedeutet (freiwillige oder unfreiwillige) Besitzaufgabe. Ob man davon beim Abstellen auf einem, wenn auch fremden, Parkplatz tatsächlich wird ausgehen können? Also ein Besitzaufgabewille feststeht? Genau. Da ist das Problem.
  7. Auch guter Gedanke, der Teufel steckt jedoch im Detail: Ein Aufgebotsverfahren kann nur der (vermeintlich) Berechtigte (hier also voraussichtlich der tatsächliche Eigentümer) einleiten. Das Aufgebotsverfahren dient nicht dem Zweck der Berechtigungserlangung, sondern lediglich der Kraftloserklärung eines Dokuments, das der Berechtigte "verloren" hat.
  8. M.E. schwierig bis unmöglich. Und genau nicht der Scheunen-Fall, bei dem ich eine Scheune mit überraschendem Inhalt erwerbe. Es stellt mir vielmehr jemand etwas einfach auf meinen Parkplatz und lässt es dort stehen. Solange ich keinen Eigentumsaufgabeentschluss daraus ableiten kann, sehe ich keine Möglichkeit, das Ding in mein Eigentum zu überführen. Bin gespannt, aber da hilft wohl auch kein Oldtimer-Anwaltswissen weiter...
  9. Guter Gedanke, geht aber leider nicht. Dazu müsste man Eigenbesitzer sein, was den Glauben daran voraussetzt, Eigentümer zu sein. Scheidet also aus.
  10. Danach war´s dann aber aus, mit deinen wöchentlichen Besuchen bei diesem Schrottplatz, oder?
  11. Auf jeden Fall. Allerdings beschränkt sich die Ausgangsfrage nicht auf das Internet. Es hätte ja auch ein von AH an Kai überlassener Aktenordner sein können, dessen Inhalt an die Printmedien weitergegeben wird. Oder ein Aktenordner, der AH aus seinem Büro gestohlen wird.
  12. Und da zeigt sich das ganze Dilemma. Wer entscheidet, welche Tat welche Maßnahmen rechtfertigt? Kuchenfreund? Pehaa? Reuse? Eine Horde Anonymer? Das Gewalt und Eingriffsmonopol liegt nicht ganz unberechtigt grds. beim Staat (inkl. Gewaltenteilung). Sauschwieriges Thema... Snowden, AH, Steuer-CDs
  13. Ich hab am Faaker See (Österreich!) die Tage 35.- wegen Fahren ohne Helm gelaazt. 100m von der Scheune zum Gepäck. Heulsusentopic?
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