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milan

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  1. milan

    Tatort

    Völlig unrealistisch. Und das jämmerliche der Beiden nervt. Geschundene Seelen reagieren in der Regel auch nicht jämmerlich. Insofern auch wieder unrealistisch.
  2. Anrede, im Sinne persönliches Gespräch? Nein. Im Rahmen der Parteibezeichnung/Bezeichnung des Angeklagten oder sonstigen Beteiligten in einem Verfahren im Aktenrubrum/sonstige Unterlagen vermute ich, dass es einen entsprechenden Anspruch auf Aktenergänzung eher nicht gibt. was ist der Hintergrund deiner Frage? Besteht einer deiner Schüler darauf, im Zeugnis ein „Dr.“ stehen zu haben?
  3. Nein. Aber man kann es natürlich qua Autorität und Selbstbewusstsein reklamieren. Im Urteil und im Rubrum eines Prozesses muss man natürlich zum Zwecke der eindeutigen Identifikation genannt werden. In der persönlichen Anrede nicht. Da ist dann auch oft nur von Kläger/ Beklagter oder Angeklagter etc. die Rede.
  4. Welches Gesetz meinst du, wo etwas klar geregelt ist? Das über den „Dr.“-Titel (wo auch immer der geregelt ist)? Es gibt doch auch andere, gesetzlich geregelte Ausbildungsgrade, die nicht in das Ausweisdokument aufgenommen werden. Ich habe Digglers selbstbewusste Aussage, wonach es keinen Anspruch auf Aufnahme in den Perso gibt, als richtig und aus positiver Kenntnis von ihm getätigt unterstellt. War es nur Spekulation, @Dirk Diggler? Klingt für mich jedenfalls auch durchaus schlüssig. Ich wüsste nicht, woraus ein (z.B. einklagbarer) Anspruch resultieren sollte. Du hast ja noch nicht mal Anspruch darauf, dass ich dich überhaupt beim Namen nenne. Es sei denn vielleicht, du bist mein Vorgesetzter und du könntest den Richter davon überzeugen, dass ich den Dr. weglasse, um dich bewusst du diskreditieren bzw. abschätzig herabzuwürdigen. Könnte mir vorstellen, dass es dazu evtl. schon arbeitsgerichtliche Rechtsprechung gibt.
  5. Ich vermute, das liegt daran, dass es im deutschen Ausweiswesen einfach nicht vorgesehen ist, den akd Grad einzutragen, wie der Diggler schon schrieb. Er wird dann halt einfach beim Namen reingepappt, dadurch dann aber eher nicht zum Namensbestandteil.
  6. Ich weiß, was du meinst, bin aber im Interesse meiner Mandantin - und des Rechtsstaats - ganz froh darüber, wie das Gericht die Sache gehandhabt hat. 1. Zunächst weiß ich schon nicht, ob das Gericht überhaupt wusste, wer da anwaltlich auftaucht. So bekannt ist der Typ jetzt ja nicht, mir sagte der auch nix, ich hab ihn nur mal gegoogelt, manchmal riecht man solche Dinge... Im Vorfeld des Termins hatte ich auch versucht, die zuständige Richterin zu erreichen, um ihr mitzuteilen, auf wen/was sie sich ggf. gefasst machen muss, sie aber nicht erreicht. 2. Was soll ein Gericht schon viel machen, wenn jemand mit einem ärztlichen Attest erscheint? Betrug unterstellen und Attest ignorieren? Es wäre theoretisch ja denkbar, dass sich jemand, der tatsächlich ein gesundheitliches Problem mit Masken hat, gerade aus diesen Gründen den Schwurblern/Querdenkern angeschlossen hat. Auch, wenn das jetzt nicht unbedingt so wahrscheinlich ist, denkbar. Extra vorher ein eigenes gerichtliches Gutachten einholen? Wäre völlig unverhältnismäßig, denke ich. 3. Jede zeitliche Verzögerung kann ganz mies für die Arbeitgeberseite ausgehen, wegen der Annahmeverzugslohn-Problematik. Dauert das Verfahren wegen der Maskenstreiterei im Gerichtssaal mehrere Wochen und Monate länger, und es stellt sich am Ende raus, dass die streitige Kündigung unwirksam war, muss der Arbeitgeber für die gesamten Monate der Verfahrensdauer Lohn nachzahlen, ohne dafür jemals eine Arbeitsleistung bekommen zu haben.... Ich hatte im Vorfeld auch überlegt, ob ich aus dem zu erwartenden Verhalten einen taktischen Vorteil ziehen kann, mich insbesondere im Hinblick auf Ziffer 3.), dann allerdings darauf beschränken wollen, den Schwurbelanwalt mit „ach sieh an, die Presse ist auch da“ begrüßen zu wollen. Leider war er ja nicht persönlich da
  7. D‘accord, stimmt schon. Ob Ausnutzung der reinen Sozialkassen oder einer beitragsbassierten „Versicherung“ ist eigentlich Wumpe. In meinem Fall war es ja kein Impfunwilliger, sondern ein Maskenverweigerer mit Attest. Streitpunkt war zum Einen die Belastbarkeit bzw. Aussagekraft des Attest bzw. die Anforderung an dasselbige. Das ist derzeit hoch umstritten. Reicht ein Attest, das sagt, eine Maske kann nicht getragen werden (ähnlich der AU-Bescheinigung), oder muss es die Erkrankung und etwaige negativen Folgen des Tragens der Maske genau schildern, um es dem Arbeitgeber zu ermöglichen, die Legitimität des Verweigern zu prüfen. Unklar sind derzeit aber auch die Konsequenzen bei einer ausreichend attestierten Maskenunverträglichkeit. Aktuell geht man wohl davon aus, dass das dann so ähnlich wie eine Arbeitsunfähigkeit ist. Rumturnen lassen im Betrieb ohne Maske muss man ihn nicht. Und spätestens nach dem Entgeltfortzahlungszeitraum gibt es dann auch kein Gehalt mehr. Schwierig wird es für die Arbeitgeber allerdings wieder durch die zeitweilig eingeführte HOME-Office Angebotspflicht, da so ja dann gearbeitet werden könnte. Mit der hatte der Maskenverweigerer im Prozess auch argumentiert, dabei allerdings übersehen, dass die gesetzliche Regelung zeitlich befristet war und die entsprechende Verlängerung erst wieder am Tag nach Ausspruch der Kündigung erneut in Kraft trat. Das Thema ist extrem vielschichtig, und nix Genaues weiß man derzeit noch nicht... für Arbeitgeber auch nicht ganz einfach.
  8. So gerne ich dir zustimmen würde. Die Arbeitslosenversicherung ist tatsächlich so was, wie eine Versicherung und keine reine staatliche (Hilfs-) Leistung. Auch der maskenverweigernde Spinner hat eingezahlt. Ob jetzt ein „Versicherungsfall“ im eigentlichen Sinne vorliegt, oder eventuell Ausschlussgründe wegen selbst herbeigeführter Arbeitslosigkeit ist eine andere Frage...
  9. Er ist nicht persönlich aufgetaucht, sondern hat einen übermotivierten Hiwi zum Arbeitsgericht Offenbach geschickt. Der und der Kläger selbst natürlich beide ohne Maske und mit „ärztlichem Attest“. Inhaltlich ging es ja um eine Kündigung wegen beharrlicher Maskenverweigerung und in diesem Zusammenhang um die an ein Attest zu stellenden Anforderungen. Letzteres ist aktuell noch recht umstritten. Im Ergebnis ist der Typ im Wege des Vergleichs jetzt seinen durchaus guten Job los, von der (kleineren) Abfindung wird nach der Steuer jetzt vermutlich auch nicht gar so viel übrig bleiben. Man kann sich nur wundern, wie verbohrt diese Leute sind und wie weit sie dafür gehen...
  10. Auslegungssache. Ich halte einen konkludenten (=Erklärung durch schlüssiges Verhalten) Widerruf für am naheliegendsten.
  11. Auch, wenn es nicht dein Fragenbündel nicht beantwortet: In Hessen müssen vollständig geimpfte (nicht zwingend geboosterte) Haushaltsangehörige nicht in Quarantäne und unterliegen auch sonst keinen Einschränkungen/Auflagen. Ebenso in Bayern. Das gilt so auch ohne Tarifvertrag allgemein nach dem Gesetz gem. § 616 BGB, soweit im Arbeitsvertrag nicht explizit ausgeschlossen: Erkrankung des Kindes ist ein klassischer Fall.
  12. Im Zukunftsmuseum Nürnberg gibt es einen Raum, in dem man mit VR-Brille, "Greifern" und anderen Mitspielern in eine virtuelle (Zukunfts-)Szenerie versetzt wird und gemeinsam Aufgaben erledigen muss. Man nimmt sich und die anderen dabei tatsächlich als Avatare wahr und kann mit den Greifern virtuelle Gegenstände greifen und umhertragen. Man bewegt sich auch nicht nur virtuell durch den Raum, sondern tatsächlich in diesem realen Raum. Das ist schon ganz lustig.
  13. Ihr seid in Österreich insoweit doch eigentlich ganz gut aufgestellt. PCR für Jedermann, auch Touristen, für umme € 20.-. Ich kenne zwei Personen, die vergangene Woche im Gebiet Salzburger Land getestet haben. In beiden Fällen lag das Ergebnis am Folgetag vor.
  14. Danke für die ausführliche Antwort. Blöde Frage: Fernsehen wird im Regelfall doch 2-D ausgestrahlt. Wird das dann irgendwie „umgewandelt“, oder bleibt das dann so?
  15. Was kann man da freizeitmäßig so damit anstellen? Außer Pornos gucken? Und, by the way, lohnen VR-Pornos?
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