Moin,
ich gehe mal davon aus,daß du zu dem Keller auch das Haus hast.......ich habe mit unserer Bude ( Bj.30) ähnliches durchgemacht.Kellergschoß ca.90cm im Erdreich,Ziegelmauerwerk,Bodenplatte war 3-5cm Estrichbeton auf nacktem Sand,ohne Isolierung/Dämmung.Durch die Deckenhöhe von 2,3m bot sich der Ausbau an.
Von Aussen habe ich das Haus nach und nach ausgegraben,geteert,Styrodur drauf und diese Noppenfolie( gegen mechanische Einwirkung ist die glaub ich) rüber.
Innen hatte ich einen Architekten/Bausachverständigen zum Beratungsgespräch.Kostete für knapp 1,5 Stunden 'n 100er. Kann ich aber empfehlen.
Neben der Folie gegen aufsteigende Feuchtigkeit( unser Haus steht trocken auf gelbem Sand) mußte eine Dämmung her, um den Taupunkt weg zu bekommen.
Wenn der Fußboden/Beton kalt ist kondensiert die Luftfeuchtigkeit.Schlafen,duschen,.... Schlimm ist es wenn auf dem kalten Boden Laminat oder Teppich verlegt ist.Dann gammelt es darunter.War so bei uns.Vom Vorgänger gut gemeint,aber scheiße gemacht.Ich hatte mich entschieden,den vorhandenen,alten Boden rauszustemmen,um möglichst wenig an Deckenhöhe zu verlieren.Bis zum letzten Stein der Aussenmauer (auf keinen Fall tiefer!) waren das mit Sand ca. 10cm. Dann Sandboden glatt und in Waage ziehen,Folie drauf,80cm Styrodur,nochmal Folie und zum Schluß ca. 8cm Estrichbeton. So bin ich in 16 Monaten von Zimmer zu Zimmer (Familie oben-Baustelle unten) und habe 280 Bütten Bauschutt mit der Hand und Schubkarre aus dem Haus geholt. Und ich weiß nicht wie viel Beton rein. War eine SCHEIßARBEIT, hat sich aber gelohnt. Tolles Raumklima, keine kalten Füße.
Aber laß dich beraten,was für dich am besten ist oder in Frage kommt.
Willste ein paar Bilder zur Abschreckung?
Gruß,Mo