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Inhalte mit der höchsten Reputation am 01.11.2024 in allen Bereichen anzeigen

  1. 15 Punkte
    Hallo Zusammen, die S2 ist fertig. Nach langen hin und her konnte ich mich mit diesen Einzelsitzen nicht anfreunden... also habe ich nach zu einer sportlicheren Variante für die S2 entschieden... seht selbst: Ist eine LI SS geworden Alles ist schon unter dem Body gelandet, nur die Floorboards sind angepasst. Die Toolbox/Tank ist übrigens komplett zum hochklappen, damit man leichter das Reserverad rausnehmen kann, bzw. auch komplett demontierbar. Man beachte übrigens das Emblem...! Dem aufmerksamen Leser fällt auf - Hm müssten es nicht eigentlich 476 (ccm) sein - Tja, wenn ich da nicht schon wieder was geplant habe Für diejenigen, welche einen Soundcheck haben wollen - das Ding ist wirklich leise geworden, auch durch die Airbox. Hier der Soundcheck als YT Link: Ich habe erhöhten Standgas 78db gemessen, vermutlich ist dieses die leiseste Lammy in meinem Fuhrpark. Noch was zur Vergaserposition und Airbox. Als der Motor im Rahmen hing und die Vergaser mal in Position waren, war ich so gar nicht überzeugt. Das waren über 35°Winkel auf beiden Seiten, da sind die PWKs empfindlicher als Dellortos. Meine Lösung war ziemlich einfach. Auf dem linken Zylinder habe ich den Monza Ansaugstutzen montiert und den Chimera Ansaugstutzen vom linken Zylinder rüber zum rechten Zylinder - et voilà - passt. Die Airbox war echt so ein Thema. Zunächst (ohne die Reserverad/Tank Idee) wollte die originale Toolbox umbauen. Nachdem Entschluss für die Reserverad/Tank Lösung, viel der Zugang zur Toolbox weg. Also habe ich nach verschiedenen Lösungen geschaut. Zudem wollte ich das Gewicht nicht zusätzlich noch weiter nach oben treiben, obwohl das mit einer 130kg Fullbody S2 eh schon ziemlich sinnlos ist, über Gewicht nachzudenken. Wie es auch sei... Um das zusätzliche Gewicht von Rad/Tank zu kompensieren habe ich einfach leichte KG Rohre aus dem Baumarkt genommen - die ganze Air-Box hat damit unter 10Euro gekostet - und das Zusatzgewicht, weil die schwere Originaltoolbox nun weg ist sind ca.2KG. Das ist ok zumal das Rad und der Tank zusätzliche Stabilität in den Rahmen bring und die "Wheely"-Gefahr nochmals senkt. Auch dazu habe ich mal ein Video gemacht: Nun zur Leistung: Die Airbox zieht doch die originale Rahmenöffnung und mit einem 50mm KG Rohr. Das mündet dann in einen Luftfilter und dann gehen ziehen beide Vergaser die Luft aus den ca. 4L der Box. Das ist selbstverständlich viel zu wenig um die beiden 30mm ausreichend zu versorgen. Theoretisch also mal gerade genug für 2*24mm Vergaser. Bei 10 Euro konnte ich jedoch nix falsch machen es zu versuchen, zumal die Lautstärke und die Luftfilterung ne saubere Sache sind. Was kommt nun raus...? Es kostet ganze 10! PS an Spitzenleistung - JEDOCH - Bevor nun über dieser "DOWNSIZING" gemeckert wird, schaut Euch mal die Kurve an: (Hier im Vergleich zu den knapp 73PS mit komplett offenen Vergasern und nachdem ich die Verdichtung für die Straße auf 10,5:1 zurückgenommen habe) Ab 7000rpm schlägt die 50mm Reduzierung voll rein... jedoch, der Motor dreht weiter hin bis über 10300 und liefert dann auch noch ü60 PS (ist hier nur abgeschnitten, da ich nun einen Autostop bei 9200rpm eingestellt habe) Also stehen von 7500-9500rpm ü60PS und bis zu 53Nm. Bei 7500 wären das theoretisch mit der superlangen Übersetzung ü150km/h - bei der "Windschnittigkeit" der S2 gehe ich von ü130km/h aus. Ich bin von der HD von 145 - auf 115/118 runter!!!! Der ARF Wert ist immer noch bei 12,5. Trotzdem war ich zunächst beleidigt. Man gewöhnt sich halt an einer "7" an erster Stelle ;) Nachdem ich gestern dann jedoch wieder und wieder und wieder den Motor unter Volllast auf dem Dyno hochgejagt habe und der Motor wieder, wieder und wieder wie ne Bank 62/63PS abliefert, bin ich gar nicht mal unzufrieden. (Dynos sind durch Autostop bei 9200rpm alle abgeschnitten - der Motor dreht aber fröhlich weiter über 10.000) Von fast 30 Läufen nicht einer unter 61PS. Teilweise waren 37°C in der DynoBox. Die Zylinderkopftemperatur liegt dann bei ca. 120°C auf dem linken und ca. 130°C auf dem rechten Kopf. Auf der Straße kann ich ab ca. 30Km/h schon den 5. Gang einlegen und rausbeschleunigen - kein Verschlucken, Ruckeln oder sonst etwas auffälliges - wie an der Schnur zieht der Motor hoch und wenn der Reso-Kick kommt - dann glaubt man kaum, dass nun fast 200Kg beschleunigt werden müssen. Schon fast "langweilig". In den nächsten Tagen werde ich noch versuchen wieder auf knapp 28-30PS Vorreso zu kommen und ggf. noch die 65PS beständig zu erreichen. Also, wer nun noch denkt, diese Chimera Bastellösung ist nix für einen - der soll mir bitte mal Argumente aufzeigen, warum nicht. Dieses Kit bedeutet aus meiner Sicht den nächsten Level für fahrbare ü60PS auf der Lammy, mit einer Fahrbarkeit die von der ersten Umdrehung einfach nur überzeugt, mit einem Klang, der einfach sexy ist und der zu 100% in einen Fullbody Rahmen passt! Derzeit sind wir (Federico und ich) am überlegen, ob wir nicht 5 Kundenmotoren fertigstellen und als Komplettmotoren anbieten, statt als Kits. So eine Entscheidung fällt selbstverständlich leichter, wenn es Vorbestellungen gibt. Wer gerne einen Motor haben will, kann vertrauensvoll Kontakt mit mir aufnehmen. Liebe Grüße, Lutz
  2. Mein Egig 220 ist heute fertig zusammen. Die erste Probefahrt hat richtig Spaß gemacht. Im Vergleich zum m200 sehr stressfrei zu fahren. Danke Erich für deine Beratung
  3. Aber nur rechts. Links ist die Position gleich. Das liegt daran, dass bei der PK S der Riegelmechanismus schräg links unterhalb der Drucktaste sitzt - und da es nur eine Bauart für beide Seiten gibt, hat man bei der Motorklappe die Lasche nach hinten versetzt, damit der rechte und der linke Knopp außen auf gleicher Position im Chassis sitzen. Das Schloß der XL / XL2 ist "symmetrisch" aufgebaut.
  4. Ich habe jetzt mal Glück gehabt und eine O-Lack Ersatzradklappe vom Sukram ( siehe oben) gekommen für meine noie Golden Shower. Meine war Grotten schlecht nachlackiert und sah wirklich zum kotzen aus. Bissel ausbeulen und Klebereste der Zierleisten entfernen inkl. Blase am Daumen und ich bin happy hoch drei was passendes gefunden zu haben. Ich hoffe Zotti erzielt auch zufriedenstellende Ergebnisse mit der Motorklappe aus diesem Set. Viel Spaß beim rubbeln 😂
  5. Nach fast 2 Jähriger Pause mit diesem Projekt, Aufgrund mangelder Zeit für meine eigenen Projekte wollte ich nochmal angreifen, obwohl ich eigentlich genauso keine Zeit hab wie die letzen Jahre Das ist aktuell das Resultat davon, m EGIG407 twin carb ohne Lachgas und mit normalen Tankstellensprit super Plus
  6. Würde nicht spacern, da die Bolzen schon so zu kurz sind und die Felge ja über den Absatz auch zentriert wird. ich hab den Kupplungsdeckel beschliffen und vorne die Grimeca-Trommel links und rechts der Auflageflächen bearbeiten müssen.
  7. Ich fand den Carbondeckel in der Passform zum Rahmen wirklich ned schön. Hab dann den originalen einfach ausgestellt und die PK Lüfter Abdeckung ausgeschnitten.
  8. Die Fahrzeuge aus diesem Land sind wohl besonders wertvoll, denn diesen fehlt ein "T" in der Fahrzeug-Identnummer, was aber der Originalität keinerlei Abbruch tut, wie ich seinerzeit von Morlikäfer (oder wie der Vollschaffner hieß) gelernt habe.
  9. Außer das Objekt der Begierde kommt aus Pakistan, Indonesien oder Takatukaland und es steht vielleicht Rally 200 dran. Und man kennt sich nicht aus, dann lieber nicht rein investieren. 😎
  10. Moin, mich würde interessieren wieviele Forenmitglieder an so einem Zylinder Interesse hätten. Der Zylinder sollte natürlich langlebig und Leistungsstark (mindestens 10 PS gesteckt mit Potential nach oben) sein. Bitte keine "Sinn-Diskussion" starten. Ich bin selbst jemand der nur die B196 Klasse fahren darf. Ich könnte mir vorstellen, dass da reichlich Interessenten gibt. Ich selbst würde einen haben wollen.
  11. Mal wieder ein kleines Aubautopic, sonst ist ja eh nix los hier. hab heuer meine Serveta 200 zurückgekauft. Hatte das Ding damals um 2005 gekauft und bin dann einige Jahre damit, mit verschiedenen Motoren drinn gfahrn. Wie auch immer vor ca. 10Jahren hab ich das Ding dann mit zerlegtem Motor nen Kumpel verkauft. Immermal nachgetrauert. Heuer im Sommer rief mich der Kumpel an, wenn ich möge, könne ich das Ding zurückkaufen. Motor war immernoch halbzerlegt, im Prinzip hatte der das Ding nur eingelagert. Also abgeholt und jetzt soll das Ding wieder fit gemacht werden. Sitzbank wurde Abgezogen und der alte Überzug von innen neu genäht, und verstärkt Scheibenbremse, hat nen neuen AFK Bremssattel bekommen, ist somit jetzt tubelesstauglich Gestern noch das Lincetypische Kabelwirrwarr aufgeräumt, Neuer Lichtschalter, Neue Kabeläste und eine 6polige Steckverbindung für die Kontrolleuchten. Die Lince bekommt eine Vape mit dem großem DC Regler. Kabelbaum der Lince passe also eigentlich eh perfekt dafür. Der Regler hat zusätzlich noch nen Ausgang für eine Ladekontrollleuchte. somit hatte ich eine Kontrollleuchte zuwenig im Lenker. Rot Gelb Grün wird genutzt für Aufblendlicht, Ladekontrolle, Blinker Eine Led für den Reedkontakt der Tankreserve vom Fastflow ist im Tacho eingezogen. Motor wird ein Monza 66x58 mit Linke-nummer und PHBH dazu dann bei Zeiten mehr...
  12. „2024 aber jetzt mal Meer! Komm, wir fahren nach Korsika!?“ 😲💪🏻😁 Wenn aus einem Spruch ernst wird. Als wir Anfang des Jahres die Tickets für die Fähre kaufen, wissen wir jetzt gibt es kein Zurück mehr und die Vorfreude steigt umso mehr. Ich mache mich immer mal wieder ein bisschen an die Routenplanung und am 22.6. ist es dann endlich so weit. 4 PX’en, 8 Tage Korsika! Tag 1. Morgens um 6:00 Uhr geht es auf Richtung Genua mit Zwischenstopp in Domodossola. So war jedenfalls der Plan… Fast schon routinemäßig fahren wir ca. 100 km auf der Autobahn bis an die Schweizer Grenze. Wie vorhergesagt fängt es leider kurz nach der Abfahrt auch an zu Regnen. Wir fahren die nächste Raststätte runter und ziehen uns unsere Regenkombis über, die wir auch erst abends im Hotel wieder ausziehen. Im Dauerregen fahren wir quer durch die Schweiz, wo wir uns aufgrund des Wetters entscheiden den Autozug in Kandersteg, anstatt dem Grimselpass zu nehmen. Spart uns wertvolle Zeit, ist allemal ein Erlebnis wert und den Grimsel kennen wir eh schon. Bei einer Pause nach dem verlassen des Zuges klart das Wetter ein wenig auf, wir haben schon die Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen, die uns aber kurz darauf auf dem Simplonpass genommen wird. Es schüttet wie aus Eimern und ist arschkalt. Ich hab nur die CDI im Kopf, die bei solch starker Nässe schon einmal Probleme machen kann. Die Kisten laufen aber abgesehen von einer etwas zu großen HD bei Benni tadellos durchs Wetter und über den Pass. Den Simplon runter und die italienische Grenze überquert wird es von Meter zu Meter wieder wärmer und auch der Regen lässt wieder nach. Am ersten Tag nach Italien, unser persönlicher Rekord! Wir checken in einem kleinen Bergdorf oberhalb von Domodossala in einer gemütlichen Ferienwohnung ein. Aufgrund des überteuerten Datenroaming in der Schweiz, haben wir unsere Handys dort immer aus. Als wir dann im WLAN unser WhatsApp checken, staunen wir alle vier nicht schlecht. Nachricht von der Reederei: „Wir müssen Sie für MORGENABEND! wegen eines Defektes in der Kabine von Genua nach Livorno umbuchen.“ Livorno sind über Land 5 Stunden mehr, da selbst nach Genua nichts schiefgehen darf ist das so gut wie unmöglich. Nach vielen erfolglosen Versuchen die Reederei telefonisch zu erreichen- kurzes Brainstorming , mit der Entscheidung Autostrada bis nach Genua zu ballern, um dann zu entscheiden, wie es weiter geht. In allem Überfluss soll es morgen auch wieder den ganzen Tag regnen. Tag 2. Unsere nette Gastgeberin macht uns extra schon um 6 Uhr Frühstück und wir springen vor der Abfahrt schon morgens in unseren Regenkombi, der komischerweise auch jedes Jahr enger wird. Durch den Regen ist uns die Autostrada tatsächlich sogar lieber als auf nasser Straße durch unzählige Kurven mit typisch italienisch schlechtem Asphalt. Es regnet leicht vor sich hin und auf der Dreispurigen Autostrada ist so gut wie nichts los. Wir machen richtig Meter. Kaffee im Autogrill darf natürlich nicht fehlen. Im Apennin kommt es allerdings wieder vom Himmel wie aus Eimern und der Verkehr nimmt schlagartig zu, das Wasser steht Zentimeter hoch auf der Autostrada. Ich fahre nur noch den Rückleuchten des vor uns fahrenden Autos hinterher und habe wieder nur die Elektrik und den aufgrund der vielen Brücken und Tunnel fehlenden Standstreifen im Kopf „Nicht ungefährlich“. Beim nächsten Tankstopp auf Höhe Genua klagt David tatsächlich über Zündaussetzer während des Starkregens. Sepp wundert sich über komische Geräusche an seiner PX und nur durch Zufall sehen wir wie sich die Auspuffschraube gelöst hat und schon am Reifen ansteht aber noch keinen Schaden angerichtet hat. Was ein Glück und auch der Wettergott meint es jetzt besser mit uns. Es klart auf, Schraube ist fest und die Zündaussetzer lassen mit jedem trockenen Meter mehr, nach. Wir sind so gut in der Zeit das wir die Autostrada verlassen und uns durch die Berge in Richtung Livorno schlängeln. Kein Verkehr, wunderschöne Kurven und immer wieder den Blick aufs Meer. So eine Planänderung kann auch immer wieder was Positives sein. Sogar ein Abstecher nach Pisa passt noch rein, wer hätte gedacht das wir mal mit der Vespa am schiefen Turm stehen werden. Von Domodossola nach Pisa/Livorno, wir können es selbst kaum glauben. Noch schnell die obligatorischen Bilder gemacht und dann aber ab Richtung Hafen und die Fähre suchen. Wir beziehen unsere Kabinen und suchen das aufgrund der Umbuchung kostenlose Abendessen. Wir sind uns nicht sicher, ob wir Fleisch oder einfach nur Kartonage essen und wissen alle vier nicht ob wir überhaupt schon einmal so schlecht gegessen haben. Auch sonst finden wir nicht viel Positives auf diesem Kahn und können Mobylines in keiner Hinsicht weiterempfehlen. Der Stimmung tut dies aber keinen Abbruch, kaltes Bier bekommen sie auf die Reihe und die Rückfahrt findet sowieso mit der Konkurrenz statt. Es kann also nur besser werden. Tag 3. Endlich, Korsika! Schon ein verrücktes Gefühl mit diesem Bock die ersten Meter auf der Insel zu fahren. Leider spielt das Wetter wieder nicht richtig mit. Wir können anhand der Wolken zweifellos sehen, dass es uns in den nächsten Minuten wieder richtig waschen wird und ich suche als Vorausfahrender einfach nur noch die nächste überdachte Sitzgelegenheit in Bastia, die in letzter Sekunde auch kommt. Bei lecker Burger, Bier und netter Bedienung warten wir den Regenschauer ab. Innerhalb weniger Minuten ist die Bude rappelvoll mit durchnässten Motorradfahrern. Siehe da, die Wolken klaren auf und die Sonne lässt sich blicken. Regenkombi aus, T-Shirt an! Jetzt aber auf, es ist schon nachmittags und wir wollen noch ums Cap Corse, um in Macinaggio auf die Westseite zu wechseln. Wir fahren an der westlichen Steilküste mit quasi dauerhaftem Blick aufs Meer und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus, müssen uns aber wegen der teilweise sehr schlechten Straßen ziemlich konzentrieren. Verkehr ist glücklicherweise sehr wenig und begleitet von hunderten Schmetterlingen genießen wir unsere erste trockene Fahrt auf Korsika. Wir halten noch an einer idyllischen Bar am Meer und erreichen spätabends unsere Ferienwohnung in L'lle-Rousse wo es dann noch zu Pizza und Bier in die Altstadt geht. Tag 4. Nach dem Frühstück werfen wir alle mal einen prüfenden Blick auf die Technik, es sind bis dahin immerhin schon ca. 1000 km und die lose Auspuffschraube vom 2. Tag tut ihr übriges. Los geht es weiter entlang an der spektakulären Westküste. Unendliche Kurven direkt zwischen Felsen und Meer, einfach geil. Unterwegs biegen wir ab ins Fangotal und springen in eine der unzähligen Badegumpen bis wieder die nächsten Regenwolken aufziehen. Wir betreten gerade wieder eine Bar, als es anfängt zu Regnen. Die Pizzen, die die Bedienung an die benachbarten Tische trägt, sehen so gut aus das wir länger als geplant sitzen bleiben und auch was essen. Pünktlich beim Bezahlen kommt auch wieder die Sonne raus und wir machen uns auf Richtung Tagesziel Porto. Das war es dann übrigens mit Regen auf unserer Tour. Angekommen in Porto beziehen wir unser Hotel, in dem wir jetzt Zwei Nächte bleiben. Abendessen in gemütlicher Runde bei einheimischer Salami, Käse, Baguette und Pietra Bier als Schlummertrunk „Leben Wie Gott in Frankreich“. Tag 5. Am nächsten Morgen schwingen wir uns wieder relativ früh auf die Sitzbank um eine Runde durch die roten, schroffen Felsen an der Küste zu fahren um dann ins Landesinnere abzubiegen, damit wir zur Mittagszeit wieder in Porto ankommen. Einfach brutal wie gebirgig diese Insel ist und wie schön die kleinen Bergdörfer sind. Uns begegnen immer wieder Tiere, die mitten auf der Straße stehen. Von Ziegen, Kühen über Schweine, es ist alles dabei. Ab 14.00 Uhr haben wir uns ein Boot gemietet und fahren bei ziemlich starkem Wellengang mit einer „im Prinzip“ Nussschale raus. Wir sind uns alle Vier sicher: Das wäre in Deutschland niemals erlaubt. Wir suchen uns eine ruhige Bucht mit türkisblauem Wasser und verbringen den Nachmittag mit Baden und Bier. Tag 6. Morgens packen wir unsere Siebensachen auf den Bock und fahren nach dem Frühstück Richtung Canyon de la Ruda, dabei überqueren vorher noch den höchsten überfahrbaren Pass Korsika‘s, den Col de Vergio. Angekommen im Canyon macht dieser seinem Namen alle Ehre, gerade noch durch riesige Pinienwälder, steht auf einmal kein einziger Baum mehr, nur noch Felsen links und rechts und in der Mitte ein Flusslauf, einfach faszinierend. Das Thermometer zeigt mit Sicherheit um die 30 Grad an. Wir peilen weiterhin grob Bastia an wo abends die Fähre Richtung Savona geht. Wir haben allerdings erst Mittag und schwitzen so, dass wir noch ein Stück ins Ascotal fahren wollen, um eine schöne Badegumpe zu suchen. Diese ist auch flott gefunden und wir baden in kristallklarem Süßwasser. Wir wollen grad die Helme aufziehen, um wieder aus dem Tal raus zufahren, kommt uns eine PX entgegen und er hält natürlich an. Nach einem kurzen Gespräch empfiehlt er uns auf alle Fälle weiter in das Tal, dass eine Sackgasse ist, zu fahren da es am Schluss immer enger wird und einen hochalpinen Charakter hat. Wir überlegen nicht lange und vertrauen dem Gleichgesinnte. Und er hat recht! Was eine Natur, was Kurven und was für eine Steigung am Schluss. Wir sehen oben die letzten Reste Schnee und Überbleibseln inkl. Skilift von einem Skigebiet. Bei der Abfahrt halten wir noch auf einen Kaffee, wo es dann allerdings langsam, aber sicher heißt den Gashahn zu spannen und in Bastia den Hafen anzuvisieren. Gott sei Dank kann man mit Zweirädern problemlos an den langen Staus vor Bastia vorbeifahren, sonst wäre es zeitlich durchaus sehr eng geworden. Noch schnell Proviant im Supermarkt geholt und ein sich lösender Gepäckträger wieder befestigt, reihen wir uns zwischen Wohnmobilen in den Warteschlangen für die Fähre ein. Die Camper um uns herum kommen natürlich wie so oft mit uns ins Gespräch und haben sogar Eiswürfel und Platz im Kühlschrank für unser eben gekauftes Bier, hervorragend! Übrigens erzählen auch diese nur Negatives von der Hinfahrt mit Mobylines. Überraschend geht es dann doch schnell los, kurze Hektik, um unsere Getränke wieder einzusammeln und ruckzuck stehen wir auch wieder auf der Fähre. Umfallen kann nichts, es wird quasi Blech an Blech geparkt. Ein Hoch auf den O-Lack. 4er-Kabine mit gefühlt drei Quadratmeter inklusive Bad! Wird lustig, aber Kaltgetränke gibt es ja eh oben auf dem Deck. Übrigens ist wie erhofft bei Corsica Ferries alles um Vielfaches besser. Tag 7. Wir kommen früher als planmäßig angegeben in Savona an, heißt Lautsprecherdurchsagen um 5 Uhr morgens mit der Bitte sich zum Frühstück zu begeben. Nicht so geil, allerdings wird uns das am Ende des Tages den Arsch retten… Denn jetzt geht eigentlich der anstrengendste Teil der Reise los, 2 Tage jeweils deutlich über 400km über die Alpen, man muss ja unbedingt einen relativ großen Umweg fahren.. Da ich eine Vorahnung habe, dass sich die Geschichte ziemlich ziehen könnte, fahren wir hinter Savona direkt wieder auf die Autostrada, um die ersten 100km durch die Poebene, Boden gutzumachen. Ansonsten geht es durch unzählige Dörfer links an Turin vorbei Richtung Susa. Wir sehen die ersten Gipfel und halten an einer typisch italienischen Bar direkt an der Straße. Der Spritz 4,50 €, da kann man nichts sagen und schon ist eine Runde bestellt inkl. Frischer Panini´s. Die Mittagssonne ballert und es geht endlich Meter für Meter aufwärts auf den Col de mont Cenis und wir sind um jedes Grad kühler froh. Wissend das die Alpenüberquerung ansteht freuen wir uns wieder wie Bolle, obwohl wir uns ja auch schon wieder auf der Heimreise befinden. Richtig eingetaucht in die Berglandschaft sind wir einfach immer wieder beeindruckt. Im Prinzip immer das gleiche aber doch wieder so unterschiedlich spektakulär. Es läuft wie am Schnürchen und wenig später stehen wir auch schon auf der Passhöhe und entscheiden uns aufgrund des guten Zeitfensters für eine Kaffeepause. Es ist schließlich nur noch ein Pass und ein Stück Tal bis zum Hotel… In der Hütte treffen wir auf die wohl originellste und älteste Wirtin der Alpen. Wir schätzen ihr Alter auf 102, sie trägt Tracht und versucht uns auf Englisch, französisch, ein bisschen deutsch und zusätzlichen Bildern zu erklären, was Napoleon früher hier am Berg schon trieb. Sie erzählt uns nonstop von früher und ist erst, wenn auch nur kurz, sprachlos als sie erfährt von wo wir gerade kommen. Ein absolutes Original! Wir machen noch ein Bild mit ihr und verabschieden uns Richtung Majestät - dem Col de l’Iseran. Unten noch schnell die Tanks zum gefühlt 20. mal vollgemacht und dann geht es hoch auf den höchst asphaltierten Pass der Alpen. Wir fahren an meterhohen Schneemassen vorbei, verrückt. Natürlich die obligatorischen Bilder am Passschild geschossen bemerkt David ein Plattfuß. Besser hätte man diesen nicht hinlegen können, Schrauben direkt am Passchild des Iseran. Die GS 1250 Fahrer staunen nicht schlecht, als die Vespa 15 min später wieder einsatzbereit ist. Wir fahren übrigens alle 2000er in kurzen Hosen, soviel Pech wie wir an der Hinfahrt hatten, soviel Glück haben wir jetzt mit dem Wetter. Irgendwo an der Abfahrt bemerke ich, dass wir ja noch über den kleinen Sankt Bernhard müssen, der ging irgendwie unter. Jetzt heißt es doch nochmal Gashahn spannen, obwohl die Müdigkeit schon langsam Eintritt und die ersten Jammereien über irgendwelche Beschwerden an irgendwelchen Körperstellen los gehen. Aber auch hier wieder schönste Kurven und Landschaften die einen problemlos bei Laune halten. Im Aostatal wird es dann zäh, wir essen noch lecker Pizza in einem kleinen Bergdorf, tanken zum 400. mal und erreichen gegen 21:30 unser Hotel am Fuße des großen Sankt Bernhard. Gott sei Dank war die Fähre am Morgen zu früh… Goldgelbes Kaltgetränk aus der Minibar, Dusche und Bettruhe. Tag 8. Nach einem grandiosen Frühstück geht es frühmorgens hoch auf den Sankt Bernhard, unser letzter Pass der Reise. Es ist noch frisch und die Sicht liegt bei null. Die Wolken hängen so tief, dass man sieht, wie sie förmlich am Berg und der Straße hoch peitschen. Auch wieder spektakulär. Wieder in der Schweiz angekommen halten wir auf der Passhöhe für einen Passaufkleber und weiter gehts am Genfer See entlang und quer durch die Schweiz, um bei Miecourt wieder auf französischen Boden zu fahren. Wir überqueren an der Heimfahrt so oft Grenzen, dass wir gar nicht mehr wissen, wie wir die Einheimischen gerade begrüßen sollen. Italien/Frankreich/ Italien/Schweiz/Frankreich – Ciao/ Bon jour/ Grüzi/ Salut. Durchs Elsass gehts die letzten zähen Kilometer am Rhein entlang, wo wir dann mittels Fähre bei Rhinau wieder auf deutschen Boden kommen. Wir essen in der Nähe noch zu Abend und können die ganzen Eindrücke noch gar nicht richtig verarbeiten. Am Schluss sind es fast 2400 km. Was für ein Ritt. Was für ein Glück mit der Technik. Trotz des anfänglichen Dauerregens in Summe doch top Wetter und am allerwichtigsten, der Schutzengel war wieder stets an unserer Seite. Auch dieses Jahr wieder ein Männerausflug par excellence, wo man sich gerne lange und immer wieder daran erinnert und bestimmt noch Jahre später von den ganzen Erlebnissen, begeistert Geschichten erzählen wird. Hoffentlich bis nächstes Jahr.
  13. Mag sein - Elestart hat das Fahrzeug nicht, hatte es damals vom Ex-Moderator Schorsch erworben. Der Eintrag bezüglich maximaler Kennzeichenbreite stammt aber wohl aus der seinerzeit von dir veranlassten 21er Abnahme.
  14. Als späterer (und bis dato) Eigner dieses Fahrzeugs mit damaligem Wohnsitz Köln bescherte mir eben dieser Eintrag anno 2007 einen Besuch eine Etage höher beim Sonderbeauftragten für besondere Kennzeichengrößen der Stadt Köln. Zähneknirschend gab es dann eine der angeblich letzten 3 freien Kombinationen aus 2 Buchstaben und einer Zahl nach der Städtekennung.
  15. Ganz vorne ist noch eine Schraube kommt man eher schlecht dran aus dem Rahmen kommt ein Gewinde.
  16. originale waren fast alle aus Alu....selbst bei den späteren T5 Classic aber bei den Ersatzteilen hat Piaggio irgendwann nur noch aus Plastk geliefert... unoriginale gabs sowohl Alu als auch Plastik Rita
  17. ja der Verschluss ist an einer anderen Stelle
  18. Ich hab mir selber einen gebaut.... Länge weiß ich gar nicht, war aber ziemlich das Maximum was im Rahmen Platz hatte. Den hab im mit VRA in Verbindung mit m200 und Egig 220 verbaut.
  19. Ich habe diesen hier, mit dem goofi geht's sich aus 👍 https://www.egig-performance.com/produktseite/stoßdämpferversatz
  20. Ich musste damals mit den großen Kuchenblechen anner PX das Kennzeichen wölben! Stand so im Tüv-Bericht drinne! Bei einem Grenzübertritt DE-AT wollte der Beamte mich nicht weiterfahren lassen - ich faxte ihm den Tüv-Bericht (als Beweis!) mit dem Hinweis das es so in Ordnung ist.
  21. Kann ich abends mal übereinander legen und dir ein Bild schicken
  22. VHT lack. gibts beim @FalkR inkl. anleitung zum einbrennen (wichtig!). vorher den groben dreck mit bremsenreiniger, anschließend mit isopropanol oder silikonentferner. bremsenreiniger hinterlassen meistens „staubige“ ablagerungen, auch wenn man diese nicht direkt wahrnimmt.
  23. Fast Flow ist nicht gleich FastFlow. Als Neuling suchte ich nach einem FastFlow, der SIP 2,0 war nicht Lieferbar, also suchte ich eben einen anderen und es wurde der OMG FastFlow. Erst als ich eine Lambdasonde besorgte stellte ich fest das ich plötzlich zu mager war auf Reserve, auf Reserve fuhr ich weil ich auf der Überholspur der Bundesstraße bergauf nicht auf Reserve schalten wollte. Das ganze Thema Benzinversorgung ist nicht ohne Darum reicht es nicht aus auf einen FastFlow zu verweisen, es muss schon auf die richtigen hingewiesen werden
  24. Jedes Jahr um diese Zeit kommen die selben Arbeitsgerätschaften zum Einsatz und stoßen aufgrund ihres Lärmpegels auf unterschiedlichste Resonanzen im eigenen Umfeld...(meistens negativ!) Laubgebläse und Saughäcksler Auch ich kann mich dieser Tätigkeiten nicht ganz entziehen und daher schaue ich, dass ich da bezüglich Lärmbelästigung in einem vertretbaren Rahmen bleibe. Das lässt sich am Besten mit den deutlich leiseren Akku-Geräten praktizieren. In der Regel ist der Lärmpegel ggü. Benzinern um ca. 10 Dezibel leiser. Daher stelle ich Euch mal wieder zwei Produktneuheiten aus dem Hause Stihl vor, welche ich mir für die heurigen Herbstarbeiten angeschafft habe. 1.) Das BGA 250 (Laubbläser) 2.) SHA 140 (Saughäcksler) Akkusystem AP Das BGA 250 zählt zu den stärksten Akku betriebenen Blasgeräten (26 N Blaskraft, 1039 m³/h) und da spielt es schon in der Liga der Benzin betriebenen Rückenblasgeräte mit. Ich habe es im Einsatz bei großflächigen Privatgärten mit Großbaumbestand und bin da wirklich sehr zufrieden. Liegt gut in der Hand, ist aber aufgrund des einsteckbaren Akkus auch deutlich schwerer (gleiches gilt für den Saughäcksler). Blaskraft ist auch bei extrem feuchtem Laub wirklich überzeugend. Die Anschaffungskosten sind eigentlich bei beiden Geräten "relativ" günstig, allerdings kommt halt auch immer der Akku dazu. Das Blasgerät macht nur Sinn, wenn hier ein AP500S Akku (zumindest beim Bläser) verwendet wird. In der Booster Funktion ist die Einsatzdauer sonst extrem niedrig. Man benötigt für einen ca. 1000m² großen Garten in der Regel zwei AP500S Akkus. (da wurde allerdings noch nicht der Weg gesaugt) Im Vergleich dazu hat das Kombigerät SHA 56 (Privatanwender mit AK-Akkus) eine Blaskraft von gerade mal 8N und setzt 560m³/h um. Das Gleiche gilt für den Saughäcksler SHA 140. Auch da werden satte 910m³/h umgewälzt. Gegenüber dem in der gleichen Liga spielenden Benziner (BG 86) ist das eine Steigerung von ca. 15% . Der Akku-Saughäcksler ist diesmal auch deutlich strömungsgünstiger ausgeführt und kann werkzeuglos demontiert werden. Das hat Vorteile bei der Reinigung bei eventuellen Verstopfungen. Bis dato musstest du da eine eingerastete Überwurfmutter lösen. Jetzt sind es Schnappverschlüsse. Auch der strömungsungünstige 90° Grad Bogen (oft verstopft) ist jetzt weggefallen und es bläst direkt in den Sack. Beim Fangsack bin ich allerdings noch ein wenig unschlüssig ob mir der gefällt. Da hätte ich als Verschluss lieber einen Zip gehabt. Die jetzige Ausführung hat eine Faltschließe mit Ösenverriegelung. Da wird sich erst im Dauereinsatz zeigen, ob sich das bewährt. Verwendungszweck: Gebläse: bei großzügigen und gepflegten Rasenflächen bzw. bei großen Laubmengen Bei einigen Gärten legen die Besitzer auch wert, dass Laubhaufen in den hinteren Gartenbereichen über den Winter als Unterschlupf für Igel etc. verbleiben. Da geht es vorwiegend darum, dass das Bestandgras nicht unter den feuchten Laubmassen erstickt. Ganz wichtig unter der Kronentraufe von Großbäumen, wo sich die Entwicklung der Gräser im allgemeinen schwer tut. Saughäcksler: Traufeneinfassung, Kieswege, Staudenbeete, enge Auspflanzungen bzw. für Endreinigung nachdem großen Herbstservice. Warum ich vorwiegend Stihl-Produkte verwende, liegt in der ursprünglichen Festlegung der Akku Serie, in der Qualität der Geräte und dem gewerblichen Hintergrund. Ich habe mich aus Kostengründen auf eine Linie festgelegt (AP-Serie), weil ich möglichst viele Geräte und Einsatzbereiche abdecken wollte. In der gewerblichen Anwendung fährst du damit einfach bequemer. Für den Privatanwender reichen unter Garantie preiswertere Produkte anderer Hersteller vollkommen aus. Ich würde grundsätzlich die sogenannten Profi Serien (egal welcher Hersteller) nur Personen ans Herz legen, die über die entsprechenden Freiflächen verfügen bzw. einen dementsprechenden Einsatzbedarf haben. In Kleingärten machen diese Anschaffung aus Kostengründen kaum Sinn. Es geht mir vorwiegend darum, dass die frühere Argumentation entkräftet wird, dass Akku-Geräte leistungstechnisch deutlich unter den Verbrennern liegen. Da hat sich die letzten Jahre viel getan und man sieht auch, dass in einigen Bereichen die Leistung bei vergleichbaren Geräten auch mal darüber liegt. Es entscheidet oftmalig nur die Einsatzdauer ob ein Benziner dem Akku-Gerät vorgezogen wird. .....ich wünsche Euch noch einen angenehmen Feiertag!
  25. ja von dort würde ich auch keine Vespa kaufen, kenne mich auch schon etwas aus und besitze auch drei Vespen nur die Rally ist neu für mich und deshalb auch erst mal erkundigen. Trotzdem danke
  26. Seit dieser dubiose Sukram sein Scarabeo-Fieber los ist, scheint mit dem ja wieder was anzufangen zu sein. Schön, was du da raus geholt hast, und happy bist. One more PK, Hail Sukram. Hail PK. Noch eine Primavera, und eine DL, dann geht es bei mir hier auch weiter.
  27. Danke für den Hinweis. Ich war schon etwas irritiert am Kunstoffschieber. Nur finde ich auf Anhieb bei meinen Händlern hier in der Schweiz keinen Schieber #7 Anschlussstutzen habe ich auch schon hier liegen. Bei den Abgewinkelten Stutzen braucht man meines Wissens, nicht am Gehäuse zu verändern. Der 16er SHA passt dann beim Ciao Rahmen gerade noch so rein, und schaut dann zur Ecke der Motoraussparung. Einzig was nicht mehr passt, ist die Luftfilterkappe vom 16er SHA Vergaser. Aber das Filtergitter, kann man auch anderweitig befestigen. Ich habe den Stutzen hier --> https://www.scootertuning.ch/Ansaugstutzen-zu-Polini-Speed-Engine-Gehaeuse-fuer-SHA-15-16-Vergaser::25065.html Der hier wird mehr oder weniger die selben Masse haben. ---> https://www.mofakult.ch/de/swiing-r-ingenious-16-mm-sha-ansaugstutzen-speed-engine-version-2-0-piaggio-ciao-si-bravo-22445 @polinist Ich kenne nur die Bauform der 2 oben genannten Stutzen. Ich ging davon aus, das mehr oder weniger alle Hersteller in etwa die selbe Bauform haben. Viel Spielraum an Kreativität hat man ja eigentlich keine, wenn es nur eine einzige Position des Vergaser gibt, die gerade noch so in den Rahmen passt. Wie im 2. Link beschrieben, sollte man unter die Klemmschraube des Vergasers z.b. einen Sprengring setzten, damit die Schraube beim anziehen nicht am Gehäuse anstehen kann.
  28. wäre schade drum... und viel "Südtiroler" Speck ist ja jetzt auch nicht mehr dran... Sorry... fürs Offtopic.... aber wenn du was machst.... dann gescheit !!
  29. wie schon geschrieben muss man abdüsen. Das Zündkerzenbild ist mM. sowas von egal - solange es nicht wie Gandalf oder nasse Holzkohle aussieht.
  30. Finde ich jetzt nicht schlecht. Ich konnte vom kunden budged keine nebenwelle mehr verbauen. Und die org piaggio innereien den zerstörten piaggio gehäuses waren in einem super zustand. Mann wird sehen.. vieleicht schaff ich es morgen auf die rolle..
  31. So 2000 jetzt, im Frühjahr evtl. mehr. Normal ist die Rahmennummer immer schwarz und nicht überlackiert. Beim Aufkleber neben dem Benzinhahn sieht man auch das dort abgeklebt wurde. Normal sollte da eine Kante zum Aufkleber sein, dieser wurde scheinbar vorm Nachlackieren abgeklebt, daher die Ränder am Aufkleber. Farbe sieht dem original nachempfunden aus, die gibt's in Japan noch zu kaufen regulär, darum wird da gerne mal ausgebessert. Das weinrot gabs eigentlich erst ab 6 stelliger Rahmennummer , irgendwo V5SA1T 14900 aufwärts. Wenn zu mir die Kisten kommen habe ich aber immer zu wenig Zeit sie genauer unter die Lupe zu nehmen, überlasse ich immer dem Kunden, da Meinungen zum Zustand und Lack subjektiv sind. Hast du eine historie wie die nach Frankreich kam und von dort zu uns? Immer interessant wo vespas rumkommen und dann bei uns landen.
  32. Genau so. Neben der offensichtlicheren Präsenz auf der Fahrbahn (als wenn man am rechten Seitenstreifen fährt), hat das Fahren auf der linken Seite der Fahrbahn den großen Vorteil, dass man im Falle eines Kontakts / Sturzes (aus welchen Gründen auch immer) nach rechts noch ausreichend Platz zum ausweichen / fallen hat. ....also bilde ich mir auf alle Fälle ein.
  33. Kann das nicht ins "dumme Menschen kotzen mich an" Topic? Schon lange nicht mehr so gequirlte DUMME Scheisse gehört. Aber der Begriff zulässige HÖCHSTgeschwindigkeit scheint vielen Leuten nichts mehr zu sagen, vielleicht sollte man im 3ten Lebensabschnitt sein Wissen über die StVO nochmal auffrischen.
  34. Die Frage stellt sich mir jedes Mal wenn ich deine Aneinanderreihung von Wörtern sehe... Und das denkt man sich dann auch immer....
  35. Interessant, dass die Freude an alten Fahrzeugen verglichen wird mit dem"weghupen"schwächerer Verkehrsteilnehmer... Dementsprechend ist es voll o. K., wenn der geneigte (Achtung, Klischee) SUV Fahrer den Liebhaber alter Schaltroller von der Landstraße hupt, weil dieser mit seinem Oldie nur 80 (mehr geht halt nicht) statt der erlaubten 100 fährt.
  36. Die freiwillige Zulassung bei Elektrorollern hat in der Regel ja etwas mit staatlichen Zuschüssen für E-Kisten zu tun. Die bekommt man nicht mit einem Versicherungskennzeichen.
  37. Selten son Schwachsinn gelesen...
  38. Hallo zusammen Ich grabe mal diesen alten Tread hervor, weil ich den gerade interessant finde und weitere Erfahrungswerte zur Speed Engine liefern kann. Eigentlich schraube ich schon sehr lange an meinen amerikanischen Oldies mit 4 Rädern und V8 Motoren herum. Da aber einer meiner Jungs im Mofa Fieber ist, ich dann natürlich die Technik im Schuss halten muss, habe ich mir nun nach 34 Jahren ohne Mofa auch wieder eines gekauft. Früher immer nur Sachs und Puch, wurde es diesmal ein Ciao S (Erre),noch mit den schönen 17" Speichenfelgen und Original mit Variomat. (Weil mein Sohn auch ein Ciao angeschleppt hatte.) Da mein Ciao "Erwachsenengerecht" sein soll, habe ich ihm ebenfalls eine Speed Engine von Polini spendiert. Optisch bleibt das kürzlich aus Italien importierte Ciao, alles schön original, noch mit Originalem Lack. Setup: Polini Speed Engine Polini 46mm Zylinder inkl. Kopf Quetschkante 1,2mm (hat nach dem Einfahren brutale 18 Bar Kompression) Mazzucchelli Kurbelwelle Racing/Anticipato (AMT 004) 10mm KoBo 13-13 Vergaser mit Malossi Lufi (der 16er Vergaser zum ausprobieren liegt schon bereit) Unterbrecher Zündung Auspuff Sito Plus (soll ja schön leise sein und original wirken) Getriebe Malossi 1:8,92 (Vorher war das Originale 1:12,27 verbaut) Multivar Rennvariomatik Malossi Malossi Wandler & Kupplung mit gelber Malossi Feder & Malossi Wing Clutch Bell Nichts verändert, nur Kanten an der Zylinderlaufbahn gebrochen, also einfaches Stecktuning. Da ich damit einfach so auch gemütlich zum Einkaufen oder auf Touren gehe, habe ich im Moment 10g Vario Gewichte verbaut, das er schnell mit niedriger Drehzahl läuft. Kraft hat er auch so mehr als genug. Unvorsichtiges anfahren endet damit das dir gleich das Vorderrad hoch geht. Steigung von ca. 10% läuft mit mir drauf (77kg) schön mit 50km/h ohne Anlauf, in der Steigung anfahren, im flachen habe ich 72km/h mit GPS gemessen. Drehzahl dabei weiss ich noch nicht, da muss ich mir erst mal noch einen Drehzahlmesser besorgen, einfach so aus Interesse, damit man das auch mal weiss. Aber ich schätze mal so im Bereich von 6000-7000 rpm. Mit Giannelli Power Auspuff verliert er ziemlich Kraft unten raus, oben raus ist er genau gleich wie der Sito Plus Den TECNO Circuit mit Doppel-Schalldämpfer hatte ich auch mal drauf, damit verliert er noch mehr Kraft unten raus, und oben kommt trotzdem nicht mehr. (Das ist sowieso eine Krücke von Auspuff, alles nur Show) Ich denke oben geht ihm wegen dem doch recht kleinen 13er Vergaser die Leistung aus. Ein Tuner aus dem Tessin hat auf dem Prüfstand mit SE Gehäsue, aber Malossi 46.5mm und MDP Kurbelwelle mal den 13-13 mit dem 16er Vergaser verglichen und bei Leistung und Drehmoment ziemlich genau 10% mehr erreicht. Ein 21mm Vergaser war dann aber zu viel des guten, und hatte weniger Leistung wie der 13er. Der selbe Tuner aus dem Tessin hatte genau meine Motor Konstellation auf dem Prüfstand, und hat mit der 13-13 Vergaser je nach Auspuff zwischen 3.8 und 5.4 PS, und zwischen 4.3 und 5.7 Nm gemessen. Ich finde das macht sich als Alltags Moped ganz gut. (Blau ist meiner, weiss vom Sohn.)
  39. Ich will im Winter auch den Zylinder verbauen. Soll meinen direktgesaugten Quattrini in der PK ersetzen. Deswegen auch mit: - Vollwangenwelle BGM verschweißt mit 54/105 - DRT Primar 2.56, eventuell auch 2,46 und kurzen vierten und - Sonnenkupplung. Polini Ansaugstutzen mit daheim rumliegender Polini Membrane mit 0.035mm Malossi Blättchen und entfernten Mittelsteg. - Fox Ansauger für 30er Vergaser - PHBL 30 BS mit Fabbri fast nix Luftfilter - Ares 130 Curly Wird durch die Welle natürlich gespacert und nach dem messen der Steuerzeiten werde ich den Zylinderkopf um den Brennraum herum abdrehen lassen und so den Kopf im Zylinder versenken. Da kann man ja ganz gut spielen mit QS. Bin mal gespannt was an Setups hier noch alles raus kommt.
  40. Das ganze ohne SIP-Logo wäre fein. Weiterhin für mich ein Ausschlusskriterium.
  41. Dürfte ich dann freundlich darum bitten, derlei Touren hier NICHT MEHR ZU POSTEN? Das macht mich fertig...

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