Werter @Crank-Hank, ich will die Ori Polräder in gar keinem Fall überbewerten, aber von den mittlerweile zig gewuchteten Polrädern ist mir halt folgendes aufgefallen.
Es sind Polräder im Umlauf wo auf der Rückseite kaum Wuchtbohrungen eingebracht sind, es werden ja von Werk aus alle Polräder gewuchtet.
D.h., diese Polräder sind vom Guss her sehr gleichmässig.
Dann wiederum hatte ich Polräder in der Hand, da waren um die Wuchtung zu erreichen eine Unmenge von Bohrungen eingebracht, schätze übern Daumen bestimmt 15-20g.
Da man ja mit dem Doppelzirkel an diesen Stellen keine Chance hat zu prüfen,
wenn dann bewegt sich das dann auch nur im zehntel mm Bereich der Wanddicke.
Da hilft dann nur der Blick mittels Strobolampe von hinten seitlich zwischen die Lüfterschaufeln bei laufendem Motor mit Gasstössen.
Hier sieht man dann ganz genau wie die Gussoberfläche springt.
Es soll ja vorkommen das bei Ausschöpfung all unserer Möglichkeiten die wir in diesem Topic angerissen haben die Vibs in den Griff zu bekommen, der ein oder andere scheitert.
Vieleicht hat der ein oder andere ein Polrad im Regal liegen, oder kann sich mal ein's ausleihen das sehr wenige Wuchtbohrungen aufweist und ein solches testen.
Wenn das dann eine deutliche Besserung bringt, kann jeder selbst entscheiden ob er bei dem vorteilhaften "schweren" Ori Polrad bleibt,
dieses pimpen lässt oder was auch immer.
Mit "pimpen" meine ich folgendes,
das Polrad wird aufgespannt, die Lüfterschaufeln eingescannt und auf der CNC Maschine im Schaufelgrund so wenig wie nötig nachgefräst.
Die vorhandenen Wuchtbohrungen werden beim wuchten wo nötig mit Stahlgewindestopfen, evtl. sogar mit Wolfram Cu 80/20 oder 75/25 verschlossen.