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Pholgix

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  1. Hab das selbe vor! Warum ein größeres? Welchen Dämpfer planst du?
  2. Ich kann das alles nachvollziehen was du sagst aber was für mich nicht ins Bild passt ist, dass die Welle in der Mitte der Lagerfläche gebrochen ist. Bei Überlast brechen Teile normalerweise dort, wo die Kerbwirkung am größten ist oder wo es Störstellen im Material gibt. Wie gesagt, man könnte den Bruch und den Schädigungsmechanismus weiter analysieren, wenn der Kollege die Bruchstellen sauber fotografieren und hier reinstellen würde.
  3. Und hier mal noch der Vergleich aller Messungen mit Berücksichtigung der Abweichungen: Vespasitos Werte habe ich gemittelt. (Die DRT Lusso Messung n. Leeb hab ich raus genommen, da ich beim Nachforschen in meinen Unterlagen noch eine Vermerk gefunden habe, dass da was nicht ganz astrein lief) Ich denke der Knackpunkt sind u.a. die Messfehler, im Fachjargon "Messunsicherheit" (MU) genannt: Jede Maschine hat ihr MU (z.B gibt Zwick +-3% =+-21 HV! an), dazu kommt die MU bei der Anwendung (z.B. unpräzise geschliffen oder falsch gespannt usw.). So erhöht sich die MU teilweise ordentlich und +-30HV sind sicher realsitisch. Mit mehreren Messungen kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, den wahren Wert zu treffen und die MU zu verringern, was Vespasito getan hat. Seine Werte variieren um max. 2%, was ich für sehr gut halte. Dass ich bei meinen Messungen mit zwei Messmethoden (eine davon eher ungenauer) auf vergleichbare Ergebnisse komme, könnte ebenfalls ein Indiz dafür sein, dass ich "der Wahrheit" nahe bin. Am Ende sinds wahrscheinlich doch die Fertigungsunterschiede, hängt es doch von vielen Parametern im Fertigungsprozess ab . Da kann ne Menge schief gehen (Material, Härteprozess...). Und es könnte ja auch sein, dass die Hersteller ihre Fertigungsmethoden mit der Zeit geändert haben. Cool finde ich von Crimaz bzw. SIP die Angabe des Materials und er Härte: Unter der AFNOR- Bezeichnung 16NCD12, verbirgt sich Einsatzstahl mit sehr hoher Zähigkeit. Da weis man wenigstens mal woran man ist! Wäre super, wenn dem Beispiel andere folgen würden!
  4. Hi, wir werden die nächsten Wochen (bis 5.1.23) in Thailand zwischen Bangkok und Phuket mit dem Fahrrad verbringen und irgendwie wäre es cool, da auch mal ein wenig mit der Vespa rumzuflitzen. Hat jemand Infos, ob man irgendwo zw. Bangkok und Phuket ne klassische Vespa leihen kann und da etwas rumfetzen? Evtl. sogar n Treffen?? Die Thais sollen ja auch ganz grosse Fans sein?! Z.B. hab ich Vintage Vespa Thailand mitten in Bangkok ausgemacht, sind sogar official SIP Dealer mit fettem Schild https://goo.gl/maps/aDbM8ZXwNCx22APbA Bin für jeden Hinweis und Tipp dankbar!
  5. Danke für die Ergebnisse! Sehr schön, dass das mit dem Zahnrad und der Messung im Kern des Piaggio SK geklappt hat! Ich nehme an, es wurde so getrennt und geschliffen, dass keine Erhitzung die Härte beeinflusst? Ist das Zahnrad etwa aus den 90ern?
  6. Ja das kenne ich so auch mit Gepäck gut verteilt, vor allem mit Gepäck vorne und zwischen den Beinen! Das wird sie so finde ich besser als ohne Gepäck - drum freue ich mich immer mit schön viel Gepäck die Pässe hoch zu heizen
  7. Schöner Roller so komplett schwarz! Der Schwerpunkt war sicher auch schön tief mit dem tiefen Träger!?
  8. Im dümmsten Fall hat es etwas mehr Spiel... wichtig ist dass dort wo der Schließbolzen quer raussteht nichts beschädigt wurde. Da ist ihnen sowas wie ein Labyrinth.... Aber das sieht doch ganz ok aus, wenn man den Zylinder betrachtet
  9. Ja wirklich ein sehr schöner Zustand und vor allem keine Löcher vom Gepäckträger mit entsprechenden Rissen im Blech hinten!! Was richtig klasse wäre, wenn du für die Nachwelt mit einem Farbfächer vom Lackierer die Farbe unter den Trittleisten möglich genau bestimmen könntest Könnte man dann im Wiki verewigen. Die recht teuren Schlosssets sind qualitativ nicht schlecht aber auch nicht der Brüller. Meine hakeln und die Schlüssel sind ziemlich einfach gehalten. Ich habe mir drei Sätze kommen lassen und erst der dritte hat mir getaugt, bezüglich hakeligkeit. Aber mal so als Tipp bevor du das alte Schloss möglicherweise zerstörst: Der Schlossbart sah nicht sehr kompliziert aus und mit etwas Glück passen die neuen Schlüssel zu den alten Schlössern und Du kannst mit einem Schlüssel aus einer dieser Sets dein Schloss öffnen. Hatte das schon öfters bei Vespa, dass ich mit einem alten Schlüssel zufälligerweise ein Neues öffnen konnte, weil eben die Variationen bei sehr wenigen Schließplättchen nicht allzu groß ist. Sogar Herstellerübergreifend! Schau auch mal in meinem topic da hab ich das Thema sicher behandelt. Edit: da war ich wohl zu langsam...
  10. Welche meinst du? Manche 2K kleber reagieren auf mehr als 60 Grad heissluft sehr empfindlich und lassen sich wegbröseln...
  11. Naja kann man natürlich auch machen, wobei so eine Druckanzeige unkalibriert auch eher ungenau ist. Es ging ja um eine Möglichkeit mit Hausmitteln zu prüfen. Und die Geschichte mit dem Hammer kann jeder daheim machen.
  12. Inspiriert vom Kerbschlagbiegeversuch (klick), mit dem unter anderem die Materialalterung und Wärmebehandlungsmassnahmen überprüft werden, hab ich einige Schaltkreuze (bei ca. 20°) in einen Schraubstock mit scharfer Backenkante gespannt und mit einem 1kg Hammer solange Stück für Stück verbogen, bis das Teil gebrochen ist: Dabei habe ich versucht, das SK soweit wie möglich mit nicht zu harten und gleichmässigen Schlägen zu verbiegen, bevor es bricht. BGM 6501L_BI25 (=565HV bzw. 580HV) : 18-19° PX Lusso Piaggio 2011 (=600HV): unglaubliche 55°!! PX alt Piaggio verm. vor 2015 (=585HV) : 25° Das Piaggio 2011 war wirklich zäh und liess sich einfach nicht zum Brechen bringen! Ich musste sehr viele Schläge und viel Kraft aufwenden, um die Verformung und schlussendlich den Bruch herbei zu führen. Das gibt einem schon einen deutlichen Eindruck. Und das bei 600HV (Randschicht-)Härte! Beim Piaggio PX alt mit 585 HV hatte ich auch das Gefühl, dass ich recht viel Kraft aufwenden musste, um es zu verbiegen (25°). Mehr als beim BGM. Das BGM BI24 liegt irgendwo zw. 565HV bzw. 580HV und ist schon beim dritten Schlag und etwa 19° gebrochen, der Kraftaufwand war dabei geringer als beim Piaggio 2011. Das Ganze ist natürlich nicht ganz so aussagekräftig, da die Stärke des Schlages (bzw. die Schnelligkeit) nicht gemessen wird, bzw. dessen Reproduzierbarkeit schwierig ist. Wenn man das aber für sich mit möglichst ähnlicher Kraft direkt hintereinander mit mehreren SKen versucht, kann man schon eine Aussage treffen denke ich. Eine Aussage kann man dennoch treffen: Die hier getesteten original Piaggio SK (alle vor 2011) haben alle eine leicht höhere Härte als das BGM BI24 (nicht BH52!). Das BI24 brach aber wesentlich schneller (Winkel) und bei weniger Kraftaufwand als die Piaggio Teile. Man will ja eine harte Oberfläche UND möglichst zähes Verhalten.
  13. Ein Kumpel hat mich zu dem hier inspiriert, er wollte was sehr kleines: irgendwie verzerrt die ranzige Sony Xperia 10III Kamera die Bilder stark...in live siehts symmetrischer aus
  14. Ein Hauch Silikondichtmasse kann nicht schaden. Empfehlung: schau auch gleich unten beim Zylinderfuß ob da dicht ist. Vor allem am Übergang der Gehäusehälften sifft es gern, wenn die n Tick zueinander verschoben sind. Und nach 100km kontrolliere ich normal die Muttern am Kopf.
  15. OK, dann wirst den wohl auch nicht wiedersehen...
  16. Na klar ist das hart. Die Frage ist ob die Randschicht härter als der Rest ist.
  17. Was soll das bringen? Nach dem was ich bisher so gelesen habe, gibt es nur zwei Möglichkeiten die Einhärtetiefe und die Wärmebehandlung zu ermitteln: - Fraktographie (optische Begutachtung im Lichtmikroskop, REM Mikroskop (klick) - Härteprüfgerät, das eine Härteverlaufsmessung (in 1/100 Schritten vom Rand!) kann hier geliehen: an beides dürfte schwierig sein dran zu kommen. Ausserdem macht es der kleine Querschnitt eines Schaltkreuzes nicht einfacher...
  18. Du hast gelesen, dass sein Zylinderkopf nicht dicht war? Da hilft auch HD135 nichts... Und wenn eine Kerze so weiß ist, dann ist der sehr wohl aussagekräftig: das ist definitiv zu mager, egal wie lange du damit gefahren bist.
  19. Hat mich jetzt doch interessiert ob man da was erkennen kann und ich hab mal ein altes Piaggio SK in den Schraubstock gespannt und mit dem Fäustel bearbeitet: 1. Schlag: leichtes Verbiegen 2. Schlag: Das Ärmchen sprang energiegeladen durch die ganze Bude Die dunklen Randbereiche kommen vom Lichteinfall auf die unterschiedliche Bruchstruktur. Hab mal ein wenig in Büchern zur Bruchmechanik und Schadenanalyse geschmöckert - schlauer bin ich aber auch nicht.
  20. @Patricks willst Du mal noch die beiden Bruchflächen möglichst scharf fotografieren und einstellen? Dann könnte man versuchen herauszufinden was der Bruchmechanismus war...
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