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Inhalte mit der höchsten Reputation am 18.06.2022 in allen Bereichen anzeigen

  1. Hier mein Senfglas. 70'er V50 Special Ciallo Cromo -144cc M1L-60GTR (51/97) -VHSB34 -EGIG Kupplung, Korb, Nebenwelle, Schaltklaue -Primär 28/69 NW 18/20 -gekürzte PK Gabel mit Grimeca Bremserei -BGM Dämpfer -Mamba S und Ares -alles save und eingetragen O-Lack (oder das was davon übrig ist) wurde mit rot/weiß aufpoliert und mit Elaskon 46 versiegelt.
  2. 5 Punkte
    Umgangssprachlich hatte ich erst ne Geschlechtskrankheit und kein Speiseeis vermutet ...
  3. 3 Punkte
    Wer hier unterwegs ist, kann sich vorstellen, wie schön es für ihn ist, endlich wieder frei zu sein. Danke für eure Anteilnahme. De Johann
  4. Hier meine im Rawstyle. Motor kommt vom Egig und ist ein Quattrini M1l60 Gtr Zylinder auf c1 Gehäuse und ein paar Äderungen z. B. Polygon Nebenwelle und Kupplung. Lenkrohr ist von S&S mit einer 1cm längeren Schwinge für maximalen Nachlauf. Den Rest sollte man auf den Bildern sehen.
  5. Passend zum Start von COVID erstanden und dann gemütlich fertig gemacht. Erste Bewährungsprobe schon bestanden. Kleiner Abstecher um’s Eck zur EL nach Belgien. Schönes Tourenfahrzeug
  6. 2 Punkte
    Meine ersten Solovairs … Von 16 an habe ich viele Jahre lang Stahlkappenstiefel getragen. Meistens Gettagrips. Fast immer 11 Loch. Mal schwarz, mal grün, mal blau. Ich fand die nicht nur optisch super, sondern hab mich darin auch immer wohl gefühlt. Nun gut, vor 15 Jahren etwa war das letzte Paar hinüber. Ich war dann in diversen BW Shops und hab alles mögliche probiert. Und die Stiefel waren immer hart und unbequem. Ich hab es dann aufgegeben und noch ne Zeit lang nen altes Paar BW Stiefel aufgetragen. Und dann hab ich vor einiger Zeit hier im GSF diesen Thread entdeckt, erstmals was von Solovair gehört und mir gedacht: Die probierst Du bei Gelegenheit mal aus. Jetzt war ich für ein paar Tage in London hab der hier im Thread ebenfalls schon genannten Britisch Boot Company in Camden nen Besuch abgestattet. Vor 25 Jahren war ich zuletzt dort … und der Laden hat sich null verändert… Riesige Auswahl. Fast alles Made in England. Nicht nur aktuelle Solovairs, auch Martens und Tredairs aus den 90er Jahren. Er hat mir sogar angeboten, mir innerhalb von zwei Tagen alte Gettagrips aus den 90er in meiner Größe zu beschaffen… Leider fehlte mir die Zeit dafür. Aber ich war mit dem Solovair Englander eh glücklich. Vom ersten Reinschlüpfen an. Und heute bin ich damit - wie in alten Zeiten - acht Stunden unterwegs gewesen. Top! Null Druckstellen, viel Luft an der richtigen Stelle. Das Leder ist sau dick und trotzdem super weich. Die Sohle wunderbar flexibel. Läuft sich super darin. Ich bin begeistert.
  7. 2 Punkte
    Also für 35 Euro müssten mich schon einige der Kugeln am Kopf getroffen haben...
  8. Hier klar zu sehen, die T4 Trommel ist hinten bündig, die PX locker ca. 10mm höher. Etwas dazwischen gibt's nicht.
  9. 2 Punkte
  10. Mal ne Woche in Diesel einlegen.
  11. 2 Punkte
    Ernsthaft? Probiert doch mal den Zugkeil (Schaltkreuz) von der anderen Seite zu montieren. Da machen plötzlich die Schrägen an den zwei Armen Sinn wa
  12. 2 Punkte
  13. 1 Punkt
    Moin. Ich weiß keine Vespa oder Lahmbretta, aber hier gibts ja auch einen Schnelle Franzosen bereich. Hab gestern eine Peugeot 103 SPX in France gesehen. Das wäre genau mein ding. Bj95, Französiche Papiere, 1207km, erster hand. Zustand fast wie neu und alles original. Ok bei den hinteren Dämpfern bin ich mir nicht sicher, aber sonst wirklich lecker. Wie wird sowas denn gehandelt? Er rief 2k auf. Aber ich kann es nicht wirklich einordnen ob das viel ider wenig ist. Lg Frank
  14. 1 Punkt
    ... du bist auf dem Dorf mit pragmatischen Lösungen aufgewachsen. Und hast sie alle überlebt!
  15. Ape50 mit egig170 Wurde so am Montag im Italienischen Fernsehen ausgestrahlt, dies hier war Teil2, im Teil1 ging es mehr um den Rahmen und sonstigen Schmeichlereien
  16. Anbei ne Kurve Vergaser: vhsb34 hd: 174 nd:60 Sz: 127/187 Qk:1,25mm Zündung: Overrev sonst noch Fragen?
  17. Danke, habe den Herrn @Px166 mal angeschrieben
  18. @alfonsodanke dir nochmal für die Beratung! Habe jetzt das as266 zusammen mit x2 und ner 60er nd verbaut. Das läuft richtig gut! Hätte ich gleich machen sollen! Bei der HD bin ich bei 130 gelandet und brav alles mit düsenlehre gecheckt. Stein Dinse hat diesmal absolut passende Düsen geliefert
  19. 1 Punkt
    Als Ed von Schleck noch DINGI hieß.
  20. Das hägt noch vom Auspuff, Zylinderbearbeitung und hinterreifen ab Ich fahre NW 18-21 Primär 29-68 SZ126-188 (gerade Auslassoberkante) besser wäre aber rund Reifen 90-90 Vhsb34 Vorher war 3.50 drauf und das war zu lang der Unterschied was sogar extrem spübar Bei zb Unisex und unbearbeiteten Zylinder wäre ein 3.50 Reifen sicher kein Problem
  21. Oder in Petroleum. Kannste in 1Ltr. Pullen im Baumarkt kaufen.
  22. Ich denke, Du solltest das Thema anders anpacken: Als erstes muss das Mischrohr so viel Durchfluss gewährleisten, dass es die HD nicht drosselt. Das lässt sich mit der zugehörigen Formel im Dell‘Orto Handbuch errechnen, oder einfach was bewährtes einbauen. Was ich Dir aber ziemlich sicher sagen kann, ist dass ein 262 egal ob AS oder AV zu mager ist. 28er Vergaser die mit AS Mischrohr vernünftig funktionieren habe ich persönlich noch keine gesehen, beim 30er kann es schon mal sein, dass der Motor ein AS braucht. Mit 264 bzw. 266 bist Du eigentlich fast immer bestens beraten. Wenn das alles passt (Schwimmernadelventil nicht vergessen!) kannst Du eine passende Nadel dafür suchen. Ein kleineres Mischrohr um eine eventuell zu fette Nadel zu kompensieren halte ich für gefährlich. Sorry wenn das jetzt etwas holprig beschrieben ist, ich hoffe es kommt trotzdem einigermaßen rüber.
  23. jupp. exactamente. So mach ichs bei der 2022er Polinibanane jetzt auch.
  24. Ganz langweilig den BGM Sport Clubman, der ist nämlich schon eingetragen!
  25. 1 Punkt
  26. 1 Punkt
    Ohne manche Spezialwerkzeuge geht es einfach nicht, andere finde ich fast überflüssig aber in das kleine schwarze bin ich schon etwas verliebt. Ich liebe es. Danke SCK! Gut, wie gerade erst gesehen gibt es auch ein Video dazu..... Egal, ich hab spass.
  27. Kommt das nächste Mal hier bei mir rum...wenn ihr etwas früher los fahrt, dann ist hier auch noch Zeit für einen Kaffee.
  28. Das ist nicht dein Ernst oder? Da gehört kein Fett, keine Kupferpaste noch sonst was hin. Sag mal bitte aus welcher Quelle du das hast, fällt mir echt schwer zu glauben, dass das so von Piaggio vorgeschrieben ist. Halte ich persönlich für absolut nicht zielführend, wenn man sich und andere nicht gefährden will.
  29. 1 Punkt
    Gerade Sie, PäKaHaaaDää und wolei sollten die kennen. Bravo Hits olé.
  30. @standgasfahrer Wenn du mir einen Deckel fertigst für Alt Wanne, kann ich gerne einen Prüfstandslauf machen. Fahre derzeit mit Pinascodeckel. Versand wäre nicht teuer da ich aus Ö bin.
  31. 1 Punkt
    Welke: ZDF Freitag Abend, Wilke Möring als Falke: ab und an Sonntag Abend ARD Fand den aber auch gut.
  32. 1 Punkt
    So den, 20 Tage später haben wir den Johann von dem Lampenschirm befreit und der kleine hat sich dann erst einmal ca. 2 Stunden geputzt. Die Wunde ist jetzt soweit verheilt, dass Fell wächst auch wieder nach und es sind keine Tabletten mehr zu verabreichen. Nur mit dem Laufen geht es dem Umständen entsprechend noch nicht so gut, aber schon besser als vor 2 Wochen. Mal schauen, ob es heute wieder nach draußen geht.
  33. 1 Punkt
    Bin ich (ziemlich sicher / passiv(!)) bei! Super, dass bei oich da doch noch wat geiht!
  34. Heute mal gut was runtergeradelt, 3 gute Pässe, 3 Bundesländer. Ich dacht nicht, dass so eine SF auch gut auf Touren ist aber ich bin echt entspannt angekommen. Gut, 300m vor der Unterkunft hat sich der Krümmer gelöst, wohl zu schwach angeschraubt Der Motor hat echt in allen Lebnslagen was drauf. Hatten von Starkregen bis 30 grad alles dabei. 450m bis über 1750m... konnte alles mit einer Bedüsung durchfahren, ein Traum. Die Fabbri Motorlager und die BGM Sport Reifen auf den Edelstahlfelgen bringen auch nochmal Wirklich viel Fahrsicherheit. Bin schon auf die Dämpfer gespannt.
  35. ob man so einen Halter in noch massiver und noch hübscher abgenommen bekommt ? Also aus nem Block gefeilt praktisch. Plus Abstützung am M5 vom bisherigen Bremshebel. ich könnte mir das als legal gangbaren Weg zur Vollhydraulik vorstellen...
  36. Danke Helmut, bis nu wurden mir von 5 Klemmern seitens Kunden bereichtet, was wirklich garnichts ist bei der Mänge. Davon haben 3 alles ohne demontage so weiter gefahren und bei 2 waren die Ringe fest, diese haben dann den Kolben getauscht und die Zylinder sahen sogar noch sehr gut aus, hohen wäre überflüssig, kann man aber machen. Bei Alu Zylindern wäre vemrutlich 5x neuer Satz notwendig gewesen, weil wir du sagst, sich das neu Beschichten kaum mehr lohnt, wenn der kit nicht über 500 kostet. Genau darum ist der 170er auch ein GG und kleine Fehler gehen nicht direkt massiv auf den Geldbeutel NEWS: Bald kommen die ersten 186ccm mit 56 Hub Es gibt nun verschiedene Köpfe wovon ich jeweils eine Handvoll gemacht hab, Kodi wäre bei so wenig Dichtfläche zu den Stehbolzen eine fast sichere Problemquelle 51 Hub 124° 51 Hub 126,5° 54 Hub 126° 54 Hub 128,5° 56 Hub 126° 56 Hub 128,5° Dabei wurde jeweils die Verdichtung angepasst, bei 54 Hub +0,8ml und bei 56Hub +1,5ml Brennraumvolumen bei gleich bleibender QK Auch ein 58 Hub für eine Lammi ist mit dabei, dort ragt der Brennraum 3,5mm in den Kopf (Foto) Der Kolben öffnet bri 54 Hub 1-2mm im UT, bei 56 3-4mm ! Fazit nach den aktuell knapp 1000km auf meinem 54 Hubler... Scheisegal, merkt man in keinster weiße, weder sprotzen noch höherer Spritverbrauch. Der 180er mit dem vhsb34 läuft noch geschmeidiger als der 170er mit phbh30
  37. Der Fresco wir vielleicht noch anders verlegt. Ungefähr so:
  38. Danke für eure Setups, es sollte die Tage eine 106er HD sowie 2 andere ND zum Testen kommen. Kerze kann ich auch mal b8 probieren, b9 war halt vorher drin daher habe ich das so gelassen. Was fahrt ihr denn so an Zündung? Bevor ich weiter teste wollte ich diese mal abblitzen (lassen). Eig müsste ja mit geplantem Kopf so 18-19 Grad v.OT oder? update: Zündung heute abgeblitzt, stand bereits auf 19 Grad, bleibt daher so.
  39. Nur nachträglich zur Info für andere: deine Zündpistole ist eher nix, die steigt schon bei 4000 Blitzen/Minute aus. Bei guten Blitzpistolen sind da bis zu 8000 Blitze/Minute drin. Wobei im PKW Bereich kaum einer bei mehr als 4000 Umdrehungen abblitzt, fürs Auto also komplett ausreichend. Die Flytec/Vespatronic und andere IDM Zündungen >> haben nur 4 Spulen(1 x Erreger) und keinen Pickup! Ohne Pickup wird der Funke bei Induktionswechsel Nord/Süd-Pol von der CDI getriggert, da das bei 4 Magneten mit 2 Polwechseln pro Umdrehung passiert, zündet die IDM Zündungen auch 2 mal pro Umdrehung also alle 180 Grad versetzt. Für die Zündpistole bedeutet das natürlich auch zwei Blitze pro Umdrehung, bei deinen 2000 Touren muss Sie also 4000 mal pro Minute blitzen. Wenn's dann schneller dreht, schaft es die Elektronik nicht mehr den Strobe zu laden und es tut sich gar nix mehr.
  40. Meinst du die Beiden? DDog2009Anleitung.pdf DDog2014Kurzanleitung.pdf
  41. 1 Punkt
    "Im Prinzip ja schöne Autos, nur technisch halt von gestern" ja, lieber Kuchenmann... genauso wie alle die Objekte hier in diesem Forum. 😃 luftgekühlt, rund und viel zu teuer für das was sie leisten...
  42. ja… trennt perfekt, zieht sich Butterweich obwohl Federn für Leistung bis 40 Ps verbaut sind (die Leistung wird der Tornado natürlich nie haben…) top einschleifpunkt… kein ruckeln und zuckeln an jedem Punkt fein zu dosieren. Für mich jeden Cent wehrt. Ganz klare Empfehlung…
  43. 1 Punkt
    ein schönes O-Lack Projekt wartet hier. LI 125 2te Serie
  44. 1 Punkt
    Auf Basis von Swissscooters Idee habe ich heute auch meinen Gradmesser fürs Polrad eingeweiht. Ich habe einfach eine 10er Schraube auf eine alte Polradmutter und eine 10er Mutter auf einen Winkel geschweißt. Das Ganze funktioniert mit der Vapezundung super, da man die Grundplatte gleich entsprechend einstellen kann. Theoretisch müsste man gar nicht mehr blitzen. Ich hab dann noch eine Kontrolle mit den auf herkömmliche Weise am Lüfter und Maghousing markierten Stellen gemacht. War genauso genau :)
  45. „If you don’t plan anything, nothing can go wrong“ hat mal ein motorradfahrender US-Amerikaner, den wir in Südfrankreich trafen und der seine Arbeit für ausgiebiges Reisen gekündigt hatte, gesagt. Da ist schon was Wahres dran, wenn man den Verlauf der Planungen unserer diesjährigen Tour betrachtet: zunächst als 2-wöchige Tour gedacht, wurden Routenvorschläge für Pyrenäen, Irland Norwegen und Korsika abgesteckt, die sich schnell erledigten, weil von den üblichen Verdächtigen die Hälfte wegen frischem Nachwuchs oder anderer familiärer Gründe nur eine Woche zum Rollerfahren freimachen konnte. Also wurde auf eine 1-wöchige Tour durch die schwäbische Alb zum Bodensee, über Zürich im Bogen hoch in die Vogesen, durchs Elsass nach Luxemburg und wieder heim nach Nürnberg umgeplant. Dann kam Corona und vom Kreis der Mitfahrer blieben noch Cpt. Howdy und ich übrig und trafen die Entscheidung, einfach durch die Alpen zum Gardasee zu fahren. Die Streckenplanung lief dann von Tag zu Tag spontan, genauso wie die Campingplatzsuche, ausgenommen am 1. Tag. 1. Tag (~310 km) Nürnberg - Dinkelsbühl - Geislingen an der Steige - Krauchenwies - Bodman-Ludwigshafen (Bodensee, Camping Schachenhorn) Von der Vogesentour haben wir die Route bis zum Bodensee übernommen. Nach 30 km geht meine Kiste während der Fahrt aus und ich bin überzeugt, daheim mit vollem Tank losgefahren zu sein. Überzeugungen sind aber auch trügerisch, der Benzinpegel ist tatsächlich schon auf Höhe des Röhrchens (bei diesem Fast Flow beginnt die Reserve so früh, dass ich noch über 30 km fahren kann). Nicht viel später ist es dann eine Verstopfung im Vergaser (wieder ich), die einen Halt nötig macht. Am Abend dann Seeidylle und Thaifood auf dem Campingplatz. 2. Tag (~346 km) Bodman-Ludwigshafen - Konstanz - St. Gallen - Appenzell - Vaduz (Liechtenstein) - Davos - Flüelapass (2.383 m) - Berninapass (2.328 m) - Aprica (I, Camping Aprica) In Konstanz biege ich falsch ab und wir fahren nicht wie beim Morgenkaffee geplant am Südufer des Bodensees bis fast nach Bregenz, sondern quer durchs Appenzeller Land. Erstes Zwischenziel ist Vaduz/Liechtenstein, weil wir auch gerne Länder sammeln. Hatte ich mir anders vorgestellt, so als Städtchen, das wie ein Adlerhorst an den Felsen klebt, ist aber recht unspektakulär im Tal, nur eine Bilderbuchburg liegt oberhalb am Berg. Davos muss man auch nicht gesehen haben, aber der Flüela macht Laune, wie auch der Bernina (St. Moritz schauen wir erst gar nicht an), bei Sonne und blauem Himmel wären die Blicke in die Bergwelt noch schöner gewesen. Bei Campocologno (CH) bzw. Tirano (I) über die Grenze in die nördliche Lombardei und in Aprica auf einen leicht seltsamen Campingplatz mit in Holzhütten eingebauten Wohnwägen und Hinweisschildern für Hottentotten wie uns. Es gibt Pizza 3. Tag (~141 km) Aprica - Passo Crocedomini (1.862 m) - Lago d'Idro - Lago di Ledro bzw. Pieve di Ledro (Camping Al Lago) Wir fahren über den niedrigen, aber landschaftlich und zum Fahren mit enger und kurviger Straße wunderschönen Passo Crocedomini, der mir es schon in diesem Reisebericht angetan hat zum Lago d’Idro, an dem wir Mittagessen (Pasta) und dann weiter zum Ledrosee, wo wir uns auf dem schönen Camping Al Lago einmieten, im kühlen Nass Erquickung finden und kalt zu Abend essen. 4. Tag (~156 km, "Ruhetag") Pieve di Ledro - Riva del Garda - Mori - Monte Baldo Höhenstraße - Malcesine - Riva - Pieve di Ledro (Camping Al Lago) Wir beschließen, noch eine zweite Nacht am Ledro zu bleiben und einen „Ruhetag“ einzulegen. Deswegen fahren wir rüber nach Riva del Garda, bummeln kurz durch den Ort und stellen fest, dass der Spielzeugladen gar nicht mehr die Figuren von Mussolini, Hitler und anderen namhaften Diktatoren im Schaufenster hat wie noch 2012 . Aber wir sind ja nicht zum Vergnügen hier, sondern zum Fahren und steuern die Monte Baldo Höhenstraße an, die sich auf der östlichen Seite meist ohne Blick auf den Gardasee über den Höhenzug des Monte Baldo schlängelt. Nur an einer Stelle kann man runter nach Limone und Riva blicken, passenderweise steht dort auch eine Wirtschaft. Auf dem Runterweg zum See wird die spontan gewählte Straße immer enger und zweimal ignoriere ich ein recht großes Schild, auf dem irgendwas von „pericolosa“, verboten für LKW, Camper, Automatikgetriebe, Scooter und 20% Gefälle steht. Das Mopped im roten Kreis sieht aber wie ein Mofa aus und wir entscheiden, dass eine Vespa nicht unter das Verbot fällt . Was dann kommt, ist eine max. 2 m breites Sträßlein mit Kehren, die man im Schritttempo nehmen muss. Bei der Recherche nach der Tour finde ich heraus, dass dieses Ding (ich nenne keinen Namen) bei Radfahrern wegen der Steilheit (im Schnitt 15% und max. 20%) eine gewisse Berühmtheit hat und 2012 auch schon mal als Etappe des Giro del Trentino raufwärts gefahren wurde. Zurück dann über Malcesine und Riva wieder zum Ledrosee. Baden und endlich wieder Pizza . 5. Tag (~262 km) Pieve di Ledro - Trento - Seganzano - Passo Lavazé (1.805 m) - Canazei - Sellajoch (2.218 m) - Wolkenstein - Klausen - Sterzing - Ratschings (Camping Gilfenklamm) Durch das Sarcatal, Trento und das Cebratal fahren wir – ich bin wieder durch einen aktuellen Reisebericht beeindruckt von der Sellarunde – über Seganzano (Erdpyramiden) nach Canazei und dann das östliche Stück der Runde übers Sellajoch. Die Felsen der Rosengarten- und Sellagruppe sind immer wieder absolut beeindruckend. Von Wolkenstein aus dann runter ins Eisacktal und parallel zur Brennerautobahn auf der Landstraße nach Sterzing und in dessen Nähe auf den Campingplatz. Was gab es da zu essen? Du Schnitzel und ich? 6. Tag (~297 km) Ratschings - Jaufenpass (2.094 m) - Timmelsjoch (2.474 m), dort an der Mautstelle erfahren, dass der Weg ins Ötztal wegen Erdrutsch ab Obergurgl gesperrt ist, also alles wieder runter - Jaufenpass (2.094 m) - Sterzing - Brenner (ab hier Regen) - Innsbruck - Scharnitz - Walchen-/Kochelsee - Ried bei Benediktbeuren (Landhotel 'Die Waldschänke') Das Timmelsjoch fehlt uns noch bei den Passübergängen zwischen I und AT, also den Jaufen hoch und runter ins Passeiertal und dann zum Timmelsjoch hochgeschnauft. Auf dem großen Passschild an der Zufahrt fällt mir neben dem „Aperto“ noch ein draufgeklebter weißer Zettel auf und ich lese im Vorbeifahren noch sowas wie „gesperrt“ und „Obergurgl“, denke mir aber nichts dabei, weil ja „Aperto“. Schöne Passstraße mit kleinem Museum zum Bau auf der Passhöhe. Einige Kilometer nach der Passhöhe gelangt man dann an eine Mautstation, an der man uns und den vielen anderen Motorrad- und Autofahrern erklärt, dass die Straße wirklich nur bis Obergurgl befahrbar ist und ab da wegen eines Felsrutsches für Wochen gesperrt ist . Ärgerlich, das hätte man eigentlich schon vor dem Jaufenpass riesengroß und deutlich ankündigen können, weil schon zum Jaufenpass ein nicht unwesentlicher Prozentsatz des Verkehrs dann weiter ins Ötztal will. Wir lernen aus dem 150 km-Umweg, dass man morgens über Internet immer checken sollte, ob die geplanten Pässe auch durchgängig befahrbar sind. Leider hat nichtmal das Motorradmuseum an der Mautstation offen, also alles wieder retour nach Sterzing und über die Brenner-Landtraße (ab etwa der Grenze fängt es an zu regnen) nach Innsbruck (Regenklamotten an, weil sintflutartig) und weiter über den Zirler Berg, Scharnitz und Walchen-/Kochelsee. Eigentlich wollen wir noch bis zum Starnberger See, aber kurz nach Kochel fällt mein Licht aus und es ist am Nachmittag schon so regenwolkendüster, dass man arg ungern ohne Licht unterwegs ist. Deshalb gönnen wir uns ein Hotel bei Benediktbeuren mit richtigen Betten für uns Bandscheibenpatienten. Ich hoffe, dass die Witterung am nächsten Tag heller ist und ich ohne Licht fahren kann (die Birnen sind es nämlich nicht und der Spannungsregler sollte bei einem Treffer wenigstens noch ungeregelten Strom durchlassen). 7. Tag (~266 km) Ried - Starnberg - Fürstenfeldbruck - Dachau - Schrobenhausen - Eichstätt - Nürnberg Es hat helles und freundliches Regenwetter, also „go“. Nicht mehr viel zu erzählen, ab irgendwo zwischen München und Nürnberg hört der Regen auch auf. Wir begegnen 5 Polizeiautos, aber die haben besseres zu tun als mir wegen ohne Licht hinterherzufahren. 500 m vor meiner Garage reisst mir noch der Kupplungszug und ich schiebe gar heim. Fazit: schöne Tour, viele neue Pässe gesammelt, Wetter trocken bis auf das letzte Stück, keine richtige Panne. Corona hat man am ehesten am 3. Tag durch die Lombardei gemerkt, da hatten auch die Fußgänger auf den Gehwegen Mund-Nasen-Schutz auf. In der Schweiz zu diesem Zeitpunkt (1. Juliwoche) nirgends Maskenpflicht, am Gardasee etwa wie bei uns in Geschäften und auf dem Weg zum Tisch im Lokal. Am strengsten dann beim Mäcces in D, wo ein Mitarbeiter aufpasst, dass man Hände desinfiziert und Zettel ausfüllt. Das ausgefallene Licht an meinem Roller lag übrigens an einem Kurzen durch den Regen, der die Speisespulen auf der ZGP angeschmort hat. (Die Strecke auf kurviger.de) Nächstes Jahr dann hoffentlich wieder mit der üblichen Reisegruppe
  46. Halte ich für einen sehr guten Beitrag. Wie gesagt, ich würd' mich da gar nicht am Individuum aufhängen wollen. Einzelne kann man mögen, oder halt auch nicht. Wenn überhaupt denke ich auch das man bestenfalls die Gesamtheit kritisch betrachten darf/soll. Kritik ist aber eigentlich gar nicht mal unbedingt mein Ding. Wir haben zwei Kinder, da überlegt man dann (also ich) dann schon irgendwann, wo man sich die Reise für sie hin wünschen würde. Mein persönliches Fazit wäre, dass mir Größe, Aussehen, wirtschaftlicher Erfolg, sexuelle Orientierung, Nobelpreise, Golfturniersiege, Lieblingsschokolade, bis zu 'nem gewissen Punkt meinetwegen sogar die politische Orientierung ziemlich wumpe wären. Wesentlich wäre für mich halt, dass sie irgendwann, wenn's gut läuft immer mal wieder bis dauerhaft (unwahrscheinlich) sagen werden: "Ich bin glücklich". Nächster Schritt wäre dann die Frage, was Glück ist. Meine persönliche Minimaldefinition wäre was in der Art von "alles iss cool so wie's iss und kann so bleiben". "Alles" hat bestimmt 'ne nicht unwesentliche materielle Komponente, klar. Hoffentlich, und für mich sehr wahrscheinlich, aber auch eine nicht Materielle. Und da bin ich dann bei meiner Authentizität. Wenn ich bin wer ich bin, und nicht auf der Suche nach dem Ich den von dir genannten Plastikkasperkram in all seinen ständig neuen Varianten und Spielarten durch dekliniere hab' ich, glaube ich schon mal ganz viel geschafft. Und kann dann sogar Plastikkasperkram durch deklinieren. Ich krieg' das schwer in Worte gepackt, also eigentlich auch egal. Das iss auch nix mit Bildungsbürger. Ich bin Handwerker und freu' mich eher über ein gebogenes Rohr als über einen Aphorismus von Karl Kraus. Ich find' (fällt mir jetzt nur gerade als Beispiel ein) zum Beispiel den gar nicht mehr so präsenten Stuckrad-Barre mit seiner "guck mal wie scheiße die sind" Attitüde maximal unsympatisch. Authentizität, so wie ich's verstehe, funktioniert ohne Abgleich. Also nicht ich bin das und das und das wie bei dem und dem nicht (das wäre der Stuckrad-Barre Zeigefinger) sondern eher ich bin halt das und das und gut. Also wirklich gut. Und eben nicht, um's mal mit 'nem banalen Beispiel zu belegen, "im Druckausgleichsmanagement" wenn man ab und an mal wo die Tür aufmacht. Oder mal weiter gefasst: Wie "glücklich" kann eine Gesellschaft sein, die erkennbar "Stillstand ist Rückschritt" als Großcredo ausgerufen hat? Also mehr so Frage, ob man viel öfter Leute einfach mal mitleidig in den Arm nehmen sollte. Oder ob das maximale subjektive Arroganz ist. Egal. Ist halt ein weiteres Einfallstor zur Fundamentalkritik oder so.

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