Grißeich benand, hob wieda Buidl und a bissal Matrial zum schreim.
Nur kurz zum Corleone: es stimmt, ich habe die Primärfedern komplett übersehen, und hoffe, dass die nicht spinnen. Hab das zwar schon mal gemacht, aber noch nie kaputte Federn entdeckt. Jetzt reisse ich deshalb den Motor nicht mehr auf und bete.
So, nun zum Thema V 14. Nachdem die Schaltung funktioniert, entferne ich nochmal die Gabel, damit ich das Lenkschloß einbauen dann. Hier habe ich mir ein glücklicherweise Original besorgen können (Danke Thomas) das keinen Schlüssel mehr hatte. Hab mal wieder hier im Forum gelesen, wie man die selber nachbauen kann. Dazu habe ich ca. 3Std. gebraucht, bis ich den Schließzylinder aus dem Schloss mit einem schmaler geschliffenen Stahldraht heraus gepopelt habe. Aber es geht. Kleiner Tipp, sobald sich der Zylinder bewegt, sofort drehen, damit die kleinen Stifte nicht ins nächste Loch rutschen.
Die 4 kleinen Stifte, die gleichlang sind, stecken in den Löchern des Schlosses. Die 4 Stifte im Zylinder haben unterschiedliche Längen, an denen der Schlüssel angepasst werden muss. Diese müssen bei steckenden Schlüssel genau bündig mit der Außenseite des Zylinders sein, damit sich der im Schloss drehen kann. Wenn das nicht genau passt, drücken entweder die Stifte des Schlosses in den Zylinder, oder anders herum und der Zylinder kann sich nicht drehen. Die Stifte im Schloss sind gefedert.
So, nun habe ich mir im Baumarkt 2 Schlüssel Rohlinge gekauft. Den einen habe ich in den Zylinder gesteckt, damit die einzelnen Stifte herausragen. Jetzt habe ich sie mit der Schiebelehre genau gemessen und die Maße in einer Skizze festgehalten.
Hab dann den Schlüssel an den Zylinder gehalten, damit ich mir die Position der Stifte markieren konnte. Nun habe ich mit der flachen Seite einer kleinen Feile (ca.3mm breit) an den markierten Stellen die Tiefe vorsichtig gefeilt. Damit der Schlüssel auch hin- und her kann, hab ich die Kanten noch abgeschrägt. So sieht der Schlüssel dann aus, wenn er Geschliffen und entgratet ist. Entgratet habe ich mit einer harten Drahrbürste in der Bohrmaschine.
Und so, wenn er im Zylinder steckt.
Jetzt habe ich den Zapfen für den Anschlag des Zylinders im Schloss in den Zylinder gesteckt (ist gefedert), den ersten kleinen gefederten Stift ins Schloss gesteckt, mit einer spitzen Pinzette ins Loch gedrückt, den Anschlagzapfen mit dem Fingernagel in den Zylinder gedrückt und den Zylinder ins Schloss geschoben. Dann den Nächsten Stift usw. Dann noch den Anschlagzapfen gedreht, damit er heraushüpft. Bei dieser Aktion die Stifte vom Zylinder oben halten und wenn alles drin ist, erst drehen sodass die Stifte übereinander sitzen. Wenn sich jetzt der Zylinder im Schloss mit dem Schlüssel drehen lässt, passt alles. Muss aber hier erwähnen, dass dies eine riesen Fummelei und Nervenaktion ist.
Nun habe ich noch eine neuen Feder in den Schaft für die Sperrplatte eingepasst und schon funktioniert wieder alles. Wäre schön. Da war noch das kleine Blech, das die Platte über die Schlüsselfunktion nach außen drückt. Das Teil habe ich verlängert, da es die Platte nicht weit genug nach außen drückte. So war die Lenksperre immer drin. Von der Verlängerung habe ich leider kein Bild. Hab aber nur ein längeres Blech drauf geschweißt und mit der Feile eingepasst.
So, jetzt wieder die Kugeln fürs Lenkkopflager mit Fett eingeklebt und rein mit der Gabel.
Da ich die alten Seilzüge nicht herauszog, habe ich damit gleich mal den Kupplungszug einziehen können.
Als nächstes habe ich mir den Gaszug vorgenommen. Problem war nur, wie es auch immer so ist, dass das Halteblech für das Gasseil am Griff fehlte. Hab dann über Googel herausgefunden, wie es aussieht und das Rohmaterial hergerichtet. So habe ich aus einem 4mm Flacheisen ein Stück mit 4x1cm herausgeschnitten, ein Loch für den Dorn mit 5mm und ein Loch für den Seilzugnippel 5,5mm gebohrt. Dorn von der Rückseite angeschweißt, plangeschliffen und den Schlitz fürs Seil mit der Flex eingeschnitten.
Jetzt noch alles was sich beim Gas geben bewegt reinigen und das Neu gebaute Teil mal am Seilzug einhängen.
Nun noch das Gasseil mit einem Schraubnippel am Vergaser eingehängt und Gaszug fertig.
Hier noch ein paar Bilder, wie ich die Züge angeordnet habe.
So liabe Leid, des wars wieda fia heid. Bis zum nächstn moi, eicha Gossi aus BY.