der aufwand ist sehr überschaubar und kein hexenwerk.
benötigt wird:
- andere spule auf der zündgrundplatte
- aussenliegende zündspule auch "hochspannungsspule" oder transformator genannt
- halterung für aussenliegende zündspule
bedeutet: kabel abschrauben, zündgrundplatte abnehmen, spule runterschrauben, neue spule draufschrauben, neu verkabeln, aussenliegende spule mit halter montieren, anschließen - fertig. frage in die runde was vergessen?
ach, die andere spule auf der zündgrundplatte hat damit nix zu tun, die macht das licht.
die ausführliche erklärung:
die innenliegende zündspule (also die alte version, verbaut in der 1.serie und frühen 2.serien) besteht aus einigen wicklungen dickem draht und vielen wicklungen dünnem draht.
wenn sich nun das polrad mit seinen magneten um die spule dreht, wird in den dicken wicklungen wechselstrom induziert. unbelastet vielleicht so ca 50 volt. die vielen darüberliegenden wicklungen von dünnem draht wirken nun wie ein transformator. es werden etwa 100 mal mehr wicklungen dünner draht als dicker draht sein, so dass die spannung von 50 volt auf 5000 volt hochtransformiert wird. das reicht dann für den zündfunken. leider ist der dünne draht aus platzgründen so dünn, dass er durch alterung, vibration und hitze, die unter dem polrad direkt am motor recht groß sind, irgendwann risse in der isolierung oder gar brüche bekommt. dann wird der funke unstet und es wird zum lottospiel, ob man ankommt oder liegen bleibt.
diese gemeinsamkeit haben alle innenliegenden zündspulen, der ein relikt der vorkriegstechnik sind.
wenn der transformator nun nach aussen verlegt wird, wo er nicht mehr ganz so viel hitze und vibration abbekommt, hält das deutlich länger. ausserdem ist aussen mehr platz als unter dem polrad, weswegen der draht stabiler dimensioniert ist.
das ist so meine laienhafte erklärung, wenn ungenauigkeiten bestehen freue ich mich über verbesserungen ;)