Freut mich natürlich dass es euch gefällt
und ist auch ein bisschen "Lohn" für mich, für die vielen Stunden/Arbeit die ich da rein gesteckt habe...
Zurück von St. Tropez, will ich euch meine Eindrücke noch ein wenig Schilder.
Erstmal fettes Merci an unseren Club und an Alle die dabei waren... war mal wieder ein kleines Abenteuer und hat echt risigen spaß gemacht
Am Mittwoch früh um 3:00 Uhr ging‘s feucht fröhlich los. Die Anreise war mit PKW und Anhänger da die über 1000 km lange Strecke von uns bis St. Tropez mit dem Roller wohl doch ein wenig zu krass und einfach zu lange gedauert hätte - „leider“. Für die Fahrt haben wir ca. 12-13 Std. gebrauch und der Mittwoch war eigentlich schon gelaufen. Kleine Runde noch mit dem Roller gedreht und noch zum Essen, das war’s.
Donnerstag haben wir dann eine kleine Tour Richtung Westen unternommen durch St. Trapez und dann weiter runter am Meer entlang und ein Stück ins Hinterland auf einen kleinen Berg und zu einem Weingut… wo wir leider eine kleine zwangspause einlegen mussten da mir das Gasseil und gelichzeitig ein Schaltseil gerissen ist. Danach ging es mit Wein im Gepäck wieder zurück zur Unterkunft.
Freitags sind wir dann gleich mal zum “Vespa Vilage“ gefahren, haben uns Karten besorgt (15,-) und haben uns schon mal ein wenig im Vilage umgesehen. Anschließen sind wir dann Richtung Nizza an der Küstenstraße entlang. Was aber durch den vielen Verkehr doch recht zäh voran ging. Auf dem Rückweg ist mir dann das Gasseil wieder gerissen. Glücklicherweise hatten wir immer ein Paar Seilzüge mit. Abend sind wir ins Vespa Vilage gegangen wo ich aber ein wenig enttäuscht war: Vespa Parkplatz, ein paar Verkaufsstände, ein paar Ausstellungen und ein Bereich mit Bühne, einem Pizzabäcker und eine Baar. Das Ganze auf einer, vielleicht zwei, drei Fußballfelder großer Fläche. Das hab ich mir ein bisschen größer vorgestellt.... war aber trotzdem ganz nett.
Die Reaktionen auf meinen Roller haben mich natürlich auch gefreut bzw, waren sehr Spaßig und kam durchwegs gut an. Was ich immer ganz witzig fand, war die Frage, wie alt den der Roller schon war und was das für ein Model ist. Durch den Rahmen und die Lackierung meinte natürlich Jeder, dass der bestimmt aus den 1950er-60er sein müsste. Als ich ihnen das dann erklärt habe, dass das eine PX ist mit Baujahr 1995… da musste man ganz schön Überzeugungsarbeit leisten bis die mir das geglaubt haben. Da hat‘s dann viele verdutzte Gesichter gegeben und hat lange gedauert bis der Groschen gefallen ist. Zum Schluss hatte aber jeder ein ungläubiges Grinsen im Gesicht…..
Am Samstag früh habe ich mich erstmal noch der Gasseilproblematik gewidmet und hab das ein wenig optimiert. An diesem Tag ging es dann Richtung Inland (Berge). Dort war es dann richtig geil. Schöne Passstraßen, nette Dörfer, alte Ruinen, und wenig Verkehr. An diesem Tag sind wir eigentlich nur gefahren und haben die meisten Km runter geschruppt… ohne Pannen. So stellt man sich einen perfekten „Vespa-Tag“ vor. Richtig genial. Den Abend haben wir dann locker ausklingen lassen.
Sontag früh um 7:00 ging es dann auch leider schon wieder zurück.
Zur Gasseilproblematik.
Da ich einen 30er Vergaser habe und der original Gashebel im VNA Lenker zu kurz war bzw. zu wenig hub hatte, hatte ich diesen verlängert.
Ich bin so schon ca. 600 km gefahren und hatte bis dahin null Problem. Nur das Gas ging schon immer ein weing streng.
Also habe ich vor St. Tropez „leider“ noch ein kleinen Umbau gemacht.
Ich hab mir nochmal eine Führung gebaut damit der Bowdenzug nicht so abknickt im Lenker -> 90° zur Gashebel rüber und ich hab den Gashebel durch eine selbst gemachte Gasrolle getauscht. Dadurch ging das Gas schon viel leichter und geschmeidiger. Den Nippel an der Gasrolle habe ich aber ein weing zu genau eingepasst so das sich dieser nicht frei drehen konnte und daher ist mir immer das Gasseil kurz vor dem Nippel ständig abgeknickt und gerissen. Nun hab ich das alles nochmal aufgefeilt und mit mehr Speil verbaut. Bis jetzt scheint es zu funktionieren.