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Krebs ist ein Arschloch

Featured Replies

Geschrieben

In verschiedenen Threads habe ich es ja schon immer wieder geschrieben, ich habe Prostata-Krebs und weiß davon seit September 21.

Ich weiß seit 2 Wochen, dass die Metastasen jetzt in aggressiver Form die Leber angegriffen haben. Innerhalb von 3 Wochen nach einem MRT, dass keine Auffälligkeiten zeigte, war auf einem CT vom Vortag die Leber so geschädigt, dass ich aufgrund der Blutwerte keine Chemotherapie bekommen kann.

 

Es war mir immer klar, dass ein Befall der Organe das Ende bedeutet. Mit etwas Glück habe ich noch ein paar Monate.

 

Ich mache diesen Thread auf, um nicht das "Heute ist kagge..."-Thread zu spamen.

 

Ich gehe mit meiner Krankheit seit 3 Jahren offensiv um und werde hier berichten, was so geht. Im Moment bekomme ich täglich Besuch von lieben Menschen und feiere das Leben.

 

Soweit für den Moment.

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  • Wie ich es leider gerade auf einer anderen Plattform lesen musste, wird Jan eure Wünsche leider nicht mehr lesen. Ich muss das jetzt mal sacken lassen.   Edit sagt, ich möchte da nie

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Geschrieben

Alles Gute dir!

Und Hut ab vor deinem Kampfgeist und deiner Selbstreflexion.

 

Bzgl. der Thematik "Krebs" sind die Medien ja vollgeballert mit teilweise schwindeligem Halbwissen. Gab es bei dir rückwirkend etwas, was die Entstehung begünstigt hat? Sind ja meist mehrere Faktoren.

Haben sich die Ärzte dazu geäußert?

 

Für die Behandlung ist das dann vermutlich nicht mehr relevant...

Geschrieben

Ich wünsch dir ein möglichst langes Feiern! Schön, dass du liebe Menschen um dich hast.

Geschrieben

Oh Mann, das geht nahe.

Hab Dich 2 mal in live kennengelernt.

Krass wie Du damit umgehst und ein Beispiel für viele.

 

Ich wünsche Dir von ganzem Herze eine wundervolle Zeit.

Geschrieben

Oh Mann, das geht nahe.

Hab Dich 2 mal in live kennengelernt.

Krass wie Du damit umgehst und ein Beispiel für viele.

 

Ich wünsche Dir von ganzem Herze eine wundervolle Zeit.

Geschrieben

Danke Dir für Deine Offenheit. 
Von mir und meiner Familie sind alle Daumen gedrückt für Deinen weiteren Weg!

Geschrieben

Die Oma meiner Frau kämpft auch seit 4 Jahren gegen Krebs. 
Sie hatte immer wieder höhen und tiefen. 
Dir, deiner Familie und natürlich allen anderen die diesen Scheiß durchmachen: viel Kraft. :cheers:

Geschrieben

Lieber Skawoogie,

 

wir kennen uns nicht persönlich, aber ich möchte Dir und deinen Lieben auf diesem Weg alle Gute wünschen.

Was das genau ist, und wann, werdet ihr am besten wissen.

Ganz viel Kraft euch allen.

Und ein großes Danke für Deine offene Art, mit diesem Mist (ich sage extra nicht "Herausforderung" o.ä.) umzugehen. Es zeigt einem die Wichtigkeit mancher Dinge im Verhältnis.

 

Sei stark! Ganz sehr stark!!!

Geschrieben

JHB, würde ich nicht aus einer halbgeplanten Lapalie heraus halbspontan ab Montag für vier Tage stationär gehen müssen, wäre das der Aufruf für den road trip.

Aber ich bleibe positiv und sobald ich fahren kann und darf, bin ich bei Dir. Stay tuned via whatsapp. 

 

Geschrieben

Viel Kraft wünsche ich dir! 

Geschrieben

Von mir unbekannterweise auch alles Gute.

Ob du es glaubst oder nicht, Ich denke gerade jeden Tag mindestens zweimal an dich.

 

Fühle dich umarmt!

 

Grüße

Stefan 

Geschrieben

Von mir unbekannterweise auch alles Gute! Ich wünsch dir und auch deinen Angehörigen und Freunden viel Kraft für das was kommt. 
 

Im April 23 meinte meine Frau zu mir sie hätte für die ganze Familie nen Termin zum Hautkrebsscreening gemacht. Zu der Zeit haben wir grad unsere Halle gekauft und ich war mit dem Anbau dort voll beschäftigt. Deshalb meinte ich zu ihr, für so einen Scheiß hab ich grad keine Zeit. Doch sie blieb zum Glück hartnäckig:inlove:. Bei mir wurde sofort schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Ich hab davon noch nichts bemerkt gehabt. Ich hatte großes Glück und er konnte komplett entfernt werden, außerdem wurde er entdeckt bevor etwas gestreut hatte. Seit dem lebe ich deutlich bewusster und hab auf das Vorsorgethema einen anderen Blick. Auch wenn es unangenehm ist- geht zu den Vorsorgen!Wenn man den Dreck zeitig erkennt hat man deutlich bessere Karten!

 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Malle Lexe:

Von mir unbekannterweise auch alles Gute! Ich wünsch dir und auch deinen Angehörigen und Freunden viel Kraft für das was kommt. 
 

Im April 23 meinte meine Frau zu mir sie hätte für die ganze Familie nen Termin zum Hautkrebsscreening gemacht. Zu der Zeit haben wir grad unsere Halle gekauft und ich war mit dem Anbau dort voll beschäftigt. Deshalb meinte ich zu ihr, für so einen Scheiß hab ich grad keine Zeit. Doch sie blieb zum Glück hartnäckig:inlove:. Bei mir wurde sofort schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Ich hab davon noch nichts bemerkt gehabt. Ich hatte großes Glück und er konnte komplett entfernt werden, außerdem wurde er entdeckt bevor etwas gestreut hatte. Seit dem lebe ich deutlich bewusster und hab auf das Vorsorgethema einen anderen Blick. Auch wenn es unangenehm ist- geht zu den Vorsorgen!Wenn man den Dreck zeitig erkennt hat man deutlich bessere Karten!

 

 

Dann schließe ich mich hier mal an, obwohl ich eigentlich das Thema von @Skawoogie davon freihalten wollte, um nicht von seiner Geschichte wegzuleiten, das ist nicht meine Absicht:

 

Meine Frau war hartnäckig genug, wg. eines kleinen Knotens 2x innerhalb 6 Monaten beim eigenen Arzt ausgelacht (kein Witz, leider, O-Ton sowas wie "das ist doch nix, in Ihrem Alter ist das ja Blödsinn), bestehend auf Überweisung zum Radiologischen Institut, dass bei Ihr ein 5mm Tumor extrem frühzeitig entdeckt wurde.

 

Die OP ist bereits gelaufen, weitere Behandlung (Bestrahlung, Hormon) läuft und hoffentlich sind wir vor Weihnachten erstmal wieder auf einem guten Stand, der dann weiterhin zu monitoren ist. Wir sind der jetzt behandelnden Ärztin extrem dankbar, da wurden jetzt kurzfristig alle Register gezogen, bleibt der Umstand, dass das auch nochmal 3-6 Monate früher hätte sein können, was wiederum Risiko minimiert hätte.

 

Ich habe zeitgleich gerade meinen besten Patenonkel der Welt mit hochaggressiver Form im KH, der einfach nie beim Arzt war, weil er "ja nix hatte". Sehr spät entdeckt als die Probleme nicht mehr zu übersehen waren. Da sieht es gerade alles andere als gut aus. Blase, Prostata, Hirn linksseitig mit Lähmungserscheinungen. 

 

Das GSF ist in einem Alter, da sollten sich bitte alle mindestens an der empfohlenen Vorsorge beteiligen und idealerweise noch darüber hinaus sinnvolle Eigenleistungen ziehen.

 

Ich meine diesen Aufruf sehr ernst und halte es zum Thema passend, ohne sagen zu wollen dass das alle Probleme löst. Ich hoffe es wird richtig verstanden.

Geschrieben

@Skawoogie  feiere das Leben so lange du es noch kannst. Danke, dass du deine Geschicht hier öffentlich machst.

 

Viele Grüße vom alten Wikinger

Geschrieben

Wir haben uns (leider) auch nicht kennengelernt, mein absoluter Respekt und meine Hochachtung wie Du mit dieser Sache umgehst!!! Ich wünsche Dir - wieviel Zeit Dir auch immer bleiben wird - das von Herzen allerbeste, eben das Beste, was man aus dieser Situation machen kann!

Geschrieben

S wie stark

K wie kämpferisch 

A wie authentisch 

W wie witzig

O wie offenherzig 

O wie originell 

G wie großartig 

I wie integer 

E wie ehrlich 

:inlove:

Ich denk an Dich! :cheers: 
tOi!tOi!tOi! :thumbsup:

 

 


 

Geschrieben
  • Autor

Momentan geht es tatsächlich täglich weiter mit den Besuchen. Anscheinend ist es für die Besucher mindestens genauso therapeutisch wie für mich.

Wer setzt sich schon gerne mit dem Tod auseinander. Aber ein großer Teil ist schon das Leben, das Vergangene und auch der Teil, der noch vor mir steht. 

Nachher höre ich mir die neue Busters-Platte an.

Geschrieben

Auch von mir alles Gute, unbekannterweise. Auch wenn wir hier im Forum durchaus mal geteilter Meinung sind, finde ich deine geradlinige Art ja sehr sympathisch. Freut mich, dass du einen Weg gefunden hast, das beste aus dieser Situation zu machen!

Geschrieben

Auch von mir alles Gute und viel Kraft dir und deinem Umfeld.

Warst regelmäßig bei der Vorsorge? Ich hatte meine aufgrund Corona schleifen lassen und beim letzten großen Check beim Hausarzt einen  PSA über der Norm. Meine Hausärztin hat mich dann zum Urologen zur Abklärung geschickt. War dann zum Glück falscher Alarm. Da geht einem aber schon der Arsch auf Grundeis. Ab jetzt lasse ich das nicht mehr schleifen. Isch schwöre. 

Bearbeitet von Rollerbube

Geschrieben
  • Autor

Ja, ich war regelmäßig beim Urologen. Allerdings war mein damaliger Arzt eine Pfeife. Den Tumor hatte der freiwillige und kostenpflichtige PSA-Test an den Tag gebracht und nicht die Routineuntersuchung des Urologen.

Und anscheinend bin ich genetisch veranlagt, daher habe ich meine Vorsorgeuntersuchungen schon relativ früh gestartet. Vor 8 Jahren war alles gut, vor 3 dann halt nicht mehr..

 

Geschrieben

Und dann ging das so schnell? Dabei heißt es doch wenn man ihn frühzeitig entdeckt hat man sehr gute Chancen.

Ist wohl wie immer trotzdem eine Frage an welcher Stelle man sich bei der Gaußschen Glockenkurve befindet.

Geschrieben

Wünsche Dir und Deinem Umfeld viel Kraft! Und wieder mal ein Beweis, dass "Mutter" Natur es halt so auslegt, wie es vermutlich sein muss...."gestern" noch alles unauffällig, aber kurze Zeit später ist alles anders! :-( 

Geschrieben
  • Autor

Vor 8 Jahren hatte ich noch keinen PSA-Test gemacht, frag mich nicht, warum. Kann also eine ungeahnte Zahl an Jahren zum Ausbreiten bekommen haben.

Geschrieben

Jetzt bin ich dann doch froh darüber, dass mein Arzt mir die PSA-Geschichte aufgequatscht hat. Das werde ich ganz sicher auch regelmäßig checken. Leider lasse ich andere Baustellen schleifen, habe aber beste Absichten das zu ändern.

 

Wie geht‘s dir denn aktuell? Bist du wenigstens Schmerzfrei?

Geschrieben
  • Autor

Ja, das habe ich im Griff. Es fehlt an Kraft...

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