So, wieder zu Hause.
Daumenkuppe war noch zu einem Drittel dran.
Gut: der Knochen hat nix abbekommen.
Schlecht: der Fingernagel ist hälftig diagonal zerteilt. Heißt, der wird sich früher oder später verabschieden. Und sowas hasse ich wie die Pest. Lieber den ganzen Daumen ab als ein sich lösender Nagel.
Egal, eine Narbe mehr an den Händen. Aber immerhin werden sie dazu genutzt für was sie gemacht wurden: schaffe schaffe Häusle baue.
Die Ärztin hat mich vorhin aufgemuntert und mir detailliert beschrieben, wie Fußzehen amputiert werden um sie als Daumen wieder anzunähen, wenn der Daumen verloren und nicht wiedergefunden wird. Von daher sei so eine halb abene Kuppe ja nix schlimmes.
Wenn ich jetzt aber mal so die letzten 7 Jahre Revue passieren lasse, dann lässt sich eine erhebliche Häufung von solcherlei Missgeschicken feststellen.
Jetzt ist es ja nunmal so, dass ich meine Frau genau so lange kenne.
Besteht die Möglichkeit, dass Frauen durch schiere Anwesenheit Unfälle bei anderen Personen hervorrufen können? Auch über Distanzen von 1 - 2 km?
Wenn nein, dann muss ich es mir selbst zuschreiben. Will ich dann konsequent sein muss ich aber jegliches Leben zurück schrauben. Kein Grillen mit Holzkohle, kein Eierkocher mehr, keine Motorradhebebühne, Arbeiten mit Holz grundsätzlich verboten, jegliche Arbeiten zur Herstellung von Brennholz untersagt, spanende Bearbeitung mit der "Flex" untersagt, Gemüseschneiden und -schälen untersagt, jegliche Arbeiten am/im/um Kfz sind untersagt, etc. pp.
Aber ganz ehrlich: dann lebe ich das Leben lieber mit regelmäßigen Verletzungen als in Watte gepackt nix im Leben zu bewegen (im direkten Sinne, nicht im übertragenen. Im Übertragenen bewegen viele Menschen Berge, das ist mir bewusst) .
Lieber sage ich "den Daumen habe ich beim Hausbau verloren" als "das Haus habe ich bauen lasse, Narben habe ich keine".
Ich merke gerade, die Entspannungsbiere sorgen für Laberflash, geil.