Die Hoffnung habe ich leider nicht (mehr).
Schön, die breite Masse hat die Maskenpflicht akzeptiert. Damit haben sie dann aber auch ihren Beitrag geleistet und erwarten im Gegenzug dafür, dass der Staat (hat sich überhaupt mal eine von den Blitzbirnen Gedanken darüber gemacht wer oder was dieser "Staat" ist?) dafür sorgt, dass jedwede finanzielle Einbusse ausgeglichen wird.
Ich finde es ja gut, dass wir in einem sehr reichen Land leben und das es so viele finanzielle Unterstützung in den verschiedensten Bereichen gibt. Wenn man aber so quer durch die verschiedensten Medien liest, dann geht es eigentlich nur darum, dass es alles viel zu wenig ist und jeder meint, dass er ja vernachlässigt wird und der Staat da unbedingt für jede Einbuße aufkommen muß.
Ich weiss, ich bin fürchterlich altmodisch, aber vielleicht ist es ja doch gar nicht so doof, wenn es gut läuft mal ein bisschen was zur Seite zu legen statt ein noch dickeres Auto zu finanzieren. Das kann man jetzt auf die verschiedensten Bereiche, sowohl bei privaten Haushalten, als auch bei Selbstständigen und Unternehmen übertragen.
Ich persönlich finde es eigentlich deutlich wichtiger, dass wir die Krankheit als solche möglicht gut überstehen. Das massive Einschränkungen, auch andere Probleme nach sich ziehen (z.B. Psyche) dürfte klar sein. Von daher denke ich mal sollte diese Rundumschläge reduzieren (alle Sportstätten zu, alle Läden wieder auf, etc.). Es müßte differenziert betrachtet werden, was mit vertretbarem Risiko möglich ist und was nicht. Das so Sportarten wir Ringen, Judo, u.s.w. nicht so angebracht sind sollte klar sein, aber warum sind z.B. Golfplätze, Klettergärten und Ähnliches pauschal gesperrt?
Verbot von Menschenansammlungen ist sinnvoll, aber machen Ausgagsbeschränkungen tatsächlich Sinn?