Um einen Kopf oder Zyli auf einer Glasplatte plan zu bekommen,
muss man ein Künstler sein.
So wie es @sähköanspricht,
es kann in der Glasherstellung keine plane Scheibe hergestellt werden,
ausser diese Glasscheibe wäre anschliessend mit Diamant plangeschliffen.
Der Kopf darf beim maschinellen bearbeiten nicht verspannt aufgespannt sein,
sonst ist der Kopf nach abspannen von der Maschine wieder krumm und verzogen.
Wenn der Kopf oder Zyli händisch plan gearbeitet wird,
macht man das auf einer wirklich planen Platte (Stahl oder Guss),
noch besser auf einer Tuschierplatte.
Auf diese Platte wird der Bogen Schleifpapier (am besten Rückseite aus Gewebe) mit 60er oder 80er Körnung gelegt.
Überprüft wird die Planheit mittels hauchdünn aufgetragener Tuschierpaste auf einer Tuschierplatte.
Hier gibt es auch verschiedene Genauigkeitsgrade.,
betreffend Tragbild pro quadrat cm.
Hier tut es eine Platte die noch bezahlbar ist.
Wenn kein Platz für einen O-Ring vorhanden ist,
werden am Kopf "zwei" Labyrintheinstiche gesetzt.
1/10 tief und im ca. 1,5-2mm Abstand.
Die Einstiche mache ich mit einem 60° Gewindestahl.
Diese Labyrinthsystem wirkt zusätzlich gegen durchblasen.
Wenn diese drei Dinge passen,
wird jeder Kopf garantiert "ohne" Dichtmasse dicht.
Dichtmasse ist dann nur für's gute Gewissen!
Anbei ein Querschnitt einer M200 Modifikation,
pr
Edit: Im ersten Bild des Kopfes das Tragbild p&p aus dem Karton heraus.
Zyli mit "tuschiert" betitelt, Tragbild p&p
Bei Köpfen mit Kragen wie am M200,
muss der Kopf mit einem "planen" runden Aufschleifwerkzeug,
am besten aus Guss mit Schleifpaste aufgeschliffen werden.