Das ist ein typisches Problem in dieser Diskussion:
Mir geht's um Roller, ich rede über Roller in einem Rollerforum, und dann kommste mit dem konservativen Feindbild veganer Steaks oder – ojemine, geschändete – Jag E-Types . Mich interessieren aber die Spielzeuge von Leuten nicht, die schon viel, viel, mehr als andere haben . Als bekennender Nicht-Öko ist mir dieses ständige Geraunze aus der konservativen Ecke einfach nur repetitiv, total langweilig, und es biegt unverhohlen konsequent ignorant vom Wesentlichen ab. Bitch, please!
Für mich (für mich, für mi-hich) ist ein technisch und leistungsmäßig attraktiver E-Antrieb eine innovative Form des Tunings, keine primär vom Öko-Diskurs angetriebene Entwicklung. Gerne mit Spielereien wie Beschleunigungskurven und Vmax in meiner SF wählen, um mich in Abstufungen zwischen Leistung und Strecke zu entscheiden. Solange es keine innovative Form des Tunings ist, interessiert es mich nicht. Also auch diese lauwarmen Umrüstkits nicht.
Bei Karren könnte man auch was schönes, altes, wieder für den Alltagsverkehr interessant machen. Bei der Nutzung bestehender Ressourcen sind neue Fahrzeuge gleich welchen Antriebs keine nachhaltige Lösung, auf E-Antrieb umgebaute, bereits existente Fahrzeuge aber eine Chance:
Umbau und Instandsetzung würden Werkstätten und einen innovativen Mittelstand fördern. Eine ganze Palette an Old-/Youngtimern, die auf einem Plattformprinzip hergestellt wurden, würden sich gleichfalls nach einem Plattformprinzip in größeren Zahlen elektrifizieren lassen.
Aber das ist eh alles viel zu konstruktiv für diese Ecke. Ich ziehe die E-Posts in ein passenderes Topic um , denn eigentlich ging's ja um Renditekurven zu Investitionen, ne worr?