Die ganzen, von denen es Unmengen gibt haben halt den Nachteil Bettschubser zu sein. (Prusa's). Das ist zu viel bewegte Masse um schnell und akkurat zu drucken und begünstig ghosting.
Anders als beim Fräsen heißt es im 3D Druck möglichst wenig bewegte Masse an Druckbett und Druckkopf haben. Die Fahrwege sind kurz, da machen mm/s nicht so viel Unterschied. Die Beschleunigung reißt da mehr raus und die ist empfindlich auf Massenträgheit. Dann gibts Vibrationen und unpräzise positionierung usw.
Core XY, Ultimaker, H-Bot u.Ä. sind die Prinzipien auf die man setzen sollte.
Wer mehr Bauraum als bei meinem Vorgeschlagenen Sapphire S will: den Sapphire gibt es auch als "Plus" mit 300x300x350 (oder andersrum) Bauraum. Grad gesehen dass in der FB Gruppe eine Pre-Sale aktion gepostet wurde mit um die 400€. Z-Achse sieht aber nicht ganz optimal aus, da die an den Enden eine umgefaltete Lasche hat. Könnte man aber easy durch 2 kleine Aluprofile ersetzen.
Für nicht basteln wollen oder gar sich nicht groß mit dem Druckvorgang befassem müssen zu wollen, muss man schon ein paar k€ in die Hand nehmen.
Das Druckbild muss man eigentlich an jeder Maschine lesen lernen um alle Parameter der Drucksoftware in den Griff zu bekommen. Und Qualität gibts halt nur gegen Geld, was die reine Maschine angeht.
Nylon Lasergesintert habe ich vor Jahren an der Uni auf 'ner EOS Maschine. Ja, das macht man lieber nicht zuhause. :D
Die Teile auszugraben und dann säubern ist ne wahre Schweinerei und man braucht ne Art Sandstrahlkammer, nur eben ohne San, bloß Druckluft. Und trotzdem sieht der Raum aus wie Sau.
ABS braucht sowieso einen beheizten Bauraum. Sonst wird das nichts. PETG habe ich selber noch nicht gedruckt. Generell empfiehlt es sich aber, wenn man eine billige China-Bastelbude kauft (das sind sie alle (!)) dann sollt man den Drucker einhausen und am besten feuerfest...wenn man sich mal die Elektronik in den Chinakrachern genauer anschaut. Wenn's drin ist, am besten das Netzteil gleich von Meanwell o.Ä. nehmen.