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gertax

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  1. Praxisbericht Wasserstoffbusse https://wuppertal-total.de/stadtleben/wasserstoffbusse-uebererfuellen-erwartungen/
  2. Für einen Kleinwagen halte ich Wasserstoff auch für Unsinn. Auch für die meisten Mittelklasseautos. Für dicke SUVs und Reise- / Vertreterlimousinen machen dann wiederum allerdings Batterien keinen großen Sinn. Für Langstrecken-LKW, anstelle von Dieselloks und größer sowieso nicht. Ebenso in wenig besiedelten Regionen ohne entsprechende Ladeinfrastruktur. Der VW ID3 hat eine reale Reichweite von 260km, im Sommer (AMS). Wenn in fünf jahren 310km daraus werden sollten, also eine Steigerung um 20%, dann halte ich das schon für ein durchaus herausforderndes Ziel.
  3. Habt ihr zufällig mal einen lauten und einen leisen ESD im Tool von Martin Hepperle verglichen? Und könnt ihr eine Aussage treffen wodurch denn ein leiser ESD in eurem Fall im Diagramm charakterisiert war?
  4. habe Rückinfo bekommen. Es stimmen beide Werte. Er kommt so weit runter weil er mit Biogas fährt. mit 3,3 kg Erdgas / 100km: 3,3 kg x 27,5g Co2 / kg / 100 km = 91g / km bei fossilem Erdgas Mit Biogas werden daraus dann 91 x 0,2 = 18g weil bei Biogas ca. 80% des CO2 vorher von Pflanzen aus der Luft gebunden wurden. Die 20% sind dann die Energiekosten für die Herstellung. Das Auto aus dem oberen Beispiel ist ein Skoda. Ich nehme an dass es dann auch weitere Alternativen aus dem VW Baukasten geben sollte, sprich VW und Audi. Beim Auto wird der Wasserstoff in der Regel nur noch auf 700 bar verdichtet und dann gasförmig verwendet. Ein Tiefkühlen um den Wasserstoff flüssig zu speichern hat sich nicht durchgesetzt. Vermutlich aufgrund des Aufwands und der damit verbundenen Verluste. Regenerative Energien sind toll, allerdings hat die Sache zwei Haken: 1. dort, wo es vorteilhaft ist den Strom zu produzieren (Küstenregionen bei Wind, Stauseen etc. bei Wasser, Sahara bei Solarstrom), wird er in der Regel nicht in dem Ausmaß gebraucht --> der Strom muss transportiert werden. 2. zumindest Wind und Sonne unterliegen in den meisten Regionen starken Schwankungen. Nicht nur über die Tage, sondern auch mal über ein paar Monate. --> der Strom muss zwischengespeichert werden. Sowohl für die Speicherung als auch für den Transport ist Wasserstoff vorteilhafter. Speicherung: Es entstehen bei Wasserstoff keine / geringere Verluste über die Speicherdauer. Es kann sehr schnell gespeichert werden. Die Speicher sind kostengünstiger als riesige Batterien. Transport: Während für Strom große Investitionen in Stromtrassen notwendig sind (z. B. aus Nordafrika bis nach Europa), kann Wasserstoff mit dem Schiff transportiert werden. Weiterhin wird daran gearbeitet das bestehende Erdgasnetz für Wasserstoff zu befähigen. kurz gesagt: Vor dem Hintergrund des Wirkungsgrads von ~70% bei E-Fahrzeugen gegenüber ~40% bei Wasserstoff ist es natürlich sinnvoll soviel regenerative Energie wie möglich auf dem effizientesten Pfad in E-Fahrzeugen zu verwenden. Um die Dynamik in der Herstellung abzufedern und um Reserven aufzubauen (Windflaute, keine Sonne wegen Vulkanasche, Waldbrand etc.) nimmt man dann den regenerativ erzeugten Wasserstoff. Dass man da Wasserstoff für nehmen sollte und nicht was Anderes, zu dem Schluss sind diverse Studien gekommen die sich das Szenario mal in die Zukunft projiziert haben und sich Fragen gestellt haben wie: Wie viel Strom brauchen wir denn zukünftig? Wo kann man den denn Strom dann am Besten herstellen? Und ist es günstiger das in Afrika zu machen und zu uns zu transportieren oder doch lieber gleich in Europa zu produzieren? Und wenn es in Afrika soviel günstiger ist, wie kriegen wir den Strom am Besten zu uns? Und wo kommen die geringsten Schwankungen vor? Wasser- Wind- oder Sonnenenergie? Und so weiter.
  5. 18g. Ich frag mal nach, könnte aber ein paar Tage dauern.
  6. Porsche forscht beispielsweise an synthetischen Kraftstoffen. Nachdem das Thema nun dort schon mehrere Jahre hochgehalten wird, scheint mir das ernstzunehmend. Und es scheint auch schlüssig dass das bei einem Sportwagenhersteller gelandet ist. Der Markt ist eher eine Nische, und die Emotionalität durch das (verbrennungsmotorische) Fahrgeräusch spielt dort eben eine wesentliche Rolle. Aus der Industrie wurde schon vor Jahren eindringlich und immer wieder ein ganzheitlicher und technologieoffener Ansatz gefordert. In der Regel dann auf drei Säulen (E-Fahrzeuge, Wasserstoff, E-Fuels) basierend. Nachdem sich die Bundesregierung dieses Jahr zu einer Wasserstoffstrategie durchgerungen hat, könnte ich mir bei gleichbleibend hoher Entscheidungsfreude in weiteren 10 Jahren dann eine Strategie zu E-Fuels vorstellen. PS: ich kenne Leute die sind super happy mit ihren Gas / Benzin Hybriden und fahren die mit 18g CO2 pro km im Alltag. Das ist deutlich niedriger als alles mit von E-Fahrzeugen in Deutschland erzielt werden kann. Kauft aber irgendwie bloß kaum einer. Keine Lobby, dafür vom Tankstellennetz bestimmt besser als E-Fahrzeuge (und außerdem haben diese Fahrzeuge auch noch einen Tank für gewöhnliches Benzin).
  7. Der CO2 Ausstoß von allen Verbrennungsmotoren beträgt 0g (NULL Gramm) wenn diese mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden und die Kraftstoffe mittels regenerativer Energien hergestellt werden. (Link E-Fuels). Und das Beste daran, das funktioniert auch mit der Bestandsflotte! Quasi -sofern genügend E-Fuels verfügbar sind - ab morgen. Nachteil ist der Wirkungsgrad in der Herstellung von aktuell ca. 13%. (ob da dann nochmal der Fahrzeug / Motorwirkungsgrad dazukommt habe ich auf die Schnelle nicht gefunden). Zum Vergleich und aus dem Kopf (Größenordnung sollte aber grob stimmen): E-Fahrzeug: ~70% der eingesetzten el. Energie kommen auf der Straße an Brennstoffzelle (und aus Gründen der Speicherung rückverstromter Wasserstoff für E-Fahrzeuge): ~40% der eingesetzten el. Energie kommen auf der Straße an ------------------- Weiterhin kann man mit vergleichsweise moderaten Anpassungen Wasserstoff statt Diesel oder Benzin im Viertaktmotor verbrennen und damit ähnliche Wirkungsgrade wie bei Dieselmotoren erzielen. Nachdem keine Kohlenstoffe im Sprit sind kommt auch kein CO2 raus (außer in homöopathischen Dosen durch das Verlustöl). Wasserstoffverbrennungsmotor
  8. Ich glaube das ist hier nicht der Fall, da ist - neben der heißen Luft - schon ein großer Wille was zu erschaffen und die Welt zu verändern dahinter. Und es fahren ja sowohl Autos auf der Straße wie auch Shuttles ins All fliegen. Mir kommt es so vor als wäre die Komplexität der Automobilindustrie im Vorfeld unterschätzt worden. Da gibt es schon ein paar mehr Stellhebel als bei einem Softwareprodukt (paypal). Für den (möchtegern) Hersteller von elektrischen LKW trifft dein Satz aber wahrscheinlich ziemlich genau ins Schwarze! https://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/nikola-trucks-betrugsvorwuerfe https://www.focus.de/finanzen/boerse/die-vorwuerfe-im-check-nikola-chef-tritt-zurueck_id_12432288.html
  9. Tesla ist an der Börse mehr wert als Volkswagen, Daimler und BMW zusammen. Und der wertvollste Autohersteller den es gibt. Auf der Welt. Kommt mir so vor als würden in der Bewertung schon ziemlich viele Hoffnungen und Erwartungen für die Zukunft drin stecken. Ich glaube zwischenzeitlich ist Tesla wieder hinter Toyota zurückgefallen nachdem die Aufnahme in den S&P 500 verwehrt wurde. Aber "Leichtgewichte wie Daimler und BMW" hat Tesla schon lange hinter sich gelassen.
  10. Tesla ist immer noch die wertvollste Automarke der Welt. Nur dass das bei Tesla eben darauf basiert was in der Vergangenheit und aktuell versprochen und vollmundig angekündigt wird und nicht - wie vielleicht bei anderen Herstellern - darauf, was bisher erreicht wurde. Dass Tesla so hoch bewertet wird mag auch daran liegen, dass bei anderen Herstellern nicht proaktiv darauf eingegangen wird sondern der Kurswert mehr oder weniger als Ergebnis der bereits geleisteten Arbeit gesehen wird. Es gibt aber sicherlich nicht viele CEOs die das Börsenspiel so gut spielen können wie Elon Musk. Jedoch war das in der Vergangenheit wohl zumindest zeitweise auch bitter nötig um den von Verlust zu Verlust eilenden Hersteller vor der Schließung zu retten. Meiner Meinung nach ist die Millionen Meilen Batterie Teil einer Marketingstrategie. Das gehört zum Geschäft ebenso wie das Polarisieren der Massen. Und die Senkung des Schwermetall-Anteils in Batterien ist eine Selbstverständlichkeit an welcher alle arbeiten, ja sogar arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz erreicht man mit (ernst gemeinten) ambitionierten Zielen im Endeffekt meist mehr als wenn man nur auf Nummer sicher spielt und sich gar nicht erst aus der Deckung traut. Sicherlich hat Tesla ein paar Highlights zu bieten, unbestritten. In anderen Bereichen tut man aber - ob aus Kalkül oder Unvermögen sei dahingestellt - nur das Allernötigste. Und wer sich vorstellen kann vielleicht irgendwann einmal einen Tesla zu kaufen (und da zähle ich mich dazu), sollte sich im Klaren darüber sein, dass man eine Betaversion eines Autos bekommt, das noch dazu im letzten ADAC Test die höchsten Ladeverluste aller E-Fahrzeuge aufwies (ca 25%!). Und dass Dinge wie grausam schief eingesetzte Türen (Spaltmaße) und nach (verhältnismäßig) wenigen Kilometern auftretende Klappergeräusche (die im e-Fahrzeug deutlich störender sind als beim Fahrzeug mit Verbrennungsmotor) nicht mit over die air updates behoben werden können.
  11. Beim "Battery Day" gab es von Tesla leider nicht wie im Vorfeld gemunkelt die große Revolution mit der eine Million Meilen Batterie die auch noch super schnell geladen werden kann und so weiter. Stattdessen ist kontinuierliche Optimierung des Bestehenden in Richtung weniger Kobalt angesagt. https://www.spiegel.de/auto/battery-day-bei-tesla-elons-musks-batterie-show-enttaeuscht-die-investoren-a-90a67746-6536-4a2b-b161-94375ad1a846 Kein Sterbenswörtchen von irgendeiner Über-Batterie. Nachtrag: Manager-Magazin schreibt
  12. kleben. Und den richtigen Kleber verwenden (z.B. 620 Loctite), dann hat man noch eine Stunde oder so Zeit zum Ausrichten, was durch den noch flüssigen Klebstoff sogar besser gehen soll (direkte 1:1 Vergleiche sind schwierig).
  13. Sobald der Rechtsstaat zum Verkauf steht, darf auch der hier unter Beachtung der Pornoregeln zum Verkauf angeboten werden. Bis es soweit ist, bitte beim Thema Scheinwerfer bleiben und die Regeln für den Marktplatz beachten. Danke.
  14. gertax

    DBM News

    Wie ernst wird das mit der Lautstärke genommen? Und wie gemessen? Gab es dazu im Vorfeld irgendwo Infos? Im Fahrsicherheitszentrum in Singen wurde ich im Vorfeld mit 114 dB gemessen. Und man hätte einerseits das Messgerät noch näher ran stellen können und andererseits war der DEA damals noch nicht ausgereift und ist mit mehr Leistung eher lauter geworden. Wassergekühlt ist generell etwas leiser, aber ich glaube nicht dass das reicht um von 114 auf 108 zu kommen. Ich schätze wenn der Veranstalter das selbst misst und das Messgerät nicht gerade in den Auspuff reingeschoben wird sondern mit etwas Abstand vom Fahrzeug gemessen wird sollten schon alle durchkommen, aber 800km anzureisen um dann unschön überrascht zu werden ist auch nicht so toll.
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