Da hat er recht!
Drahtbürste taugt nicht,und Flex ist eh' pfusch,ungenau,und reibt Dir nur Verunreingungen ins Blech.
Ich selbst benutze auch gar keine Korundschleifer mehr.
Besser Onkel "Brassler" Wolfram-Karbidfräser mit Dremel zur Hand nehmen,und den Krebs vorsichtig abnehmen.
Dann siehst Du auch am sauber,blankgefrästen Blech sehr gut,wie weit er wirklich fortgeschritten ist,
und ob doch größere Maßnahmen erforderlich sind.
Was aber scheinbar noch nicht der Fall ist ?!?
Wenn Du aber noch länger wartest,sieht es bald so aus,wie der XL2 die ich gerade am Wickel habe.
Und das sieht auf den ersten Blick an der gleichen Stelle,auch nicht ganz so schlimm aus...
Das ist zwar auch noch relativ fest,aber sitzt schon tiefer!
Wie bei allen auf Phosphorsäure basierenden Rostumwandlern,wäre ich aber bei Hohlräumen/Falzen sehr vorsichtig,bzw. sogar abgeneigt sie dort anzuwenden,da die dort,vielleicht wegen Unerreichbarkeit, nicht abwaschbare,neutralisierte Säure mehr Schaden anrichtet,als der Rost selbst!
Ähnlich wie Streusalz.
Nach der eventuellen,vielleicht ja auch gar nicht nötigen Rostumwandlung,würde ich aber an den kleinen,nicht sichtbaren Stellen,auf komplizierten Lackaufbau mit O-Lack verzichten.
Zinkgrund und Hammerit drüber reicht eigentlich.
Bevor du unten etwas versiegelst,solltest Du peinlichst darauf achten,daß es großflächig super sauber ist,
damit Dir keine Feuchtigkeit drunterkriechen kann,die dann nicht mehr abtrocknen kann.
Das ist noch schlimmer,als offene "Wunden".
Unterbodenschutz macht deshalb auch nur bei gestrahlten,frisch lackierten Mopeds Sinn.
Schweißer und Sandstrahler freuen sich da auch immer sehr drüber...
Vor allem den aus Bitumen.
Bei Krebs brauchst du im nächsten Winter auch keinen Artzt mehr... (verzichte hier mal auf einen lustigen emoji)
Umso größer wird aber auch mit der Zeit die papierdünne Fläche.
Und papierdünnes Blech läßt sich auch extrem super schweißen...
Umso größer mußt du deshalb hinterher aber auch schneiden!
Was du heute kannst besorgen...