So, do bin i wieda. Guad hots gschmeckt. Na mach ma wieda weida.
Der Kicker ist ja schon sauber und kommt als nächstes dran. Dazu habe ich mir noch das Sicherungsblech gebaut und den Kicker mit dem eingefetteten Filzring und der Andrückplatte dafür montiert.
Als nächstes verbaue ich die Zündgrundplatte, die ich ja schon im vorigen Beitrag hergerichtet habe. Dazu fädle ich die Kabel durch das vorgesehene Loch und setze die Platte in der Flucht nach den Markierungen, die ich bei der Demontage gemacht habe, zusammen und schraube sie mit den drei Schrauben fest. Dann noch den Zündkontaktgeber und den Kabelverteiler rein geschraubt, das wars eigentlich.
Da ich die Halteplatte für die Lüfterradabdeckung vergessen habe, dann alles wieder zurück bauen musste, lege ich Euch ans Herz, dies an dieser Stelle nicht zu vergessen. Sind ja nur drei Schrauben.
Dann montiere ich die Schwungscheibe, indem ich die Keilscheibe auf die Welle stecke, das Schwungrad drauf setze, die konische Scheibe drauf lege, die gezackte Beilagscheibe drüber lege, mit der Schraube fest ziehe und den Segering in seine Nut setze.
Dann setze ich das Lüfterrad drauf, das mit den vier Schrauben und den kleinen Sicherungsblechen befestigt wird. Hier habe ich mir auch bei der Demontage ein paar Markierungen mit dem Körner gesetzt. Das Abdeckblech habe ich dann auch gleich mit der Klammer eingesetzt.
Bevor ich jetzt die Schwinge aufsetze, sollte erst die Bremsnogge daran eingebaut werden, da man danach nicht mehr so gut ran kommt, um den Sicherungssplint zu montieren.
So, jetzt wieder alles schön einfetten und die Schwinge an seine Stelle bringen. Danach setze ich die drei Schrauben an, mit denen ich auch das Halteblech für den Stoßdämpfer befestige. Jetzt drehe ich die Schwinge zu der Befestigungsschraube am Motor und ziehe die Mutter und die drei Schrauben an der Schwinge fest.
Nun habe ich gleich die neuen Silentgummis und die alten Anschlaggummis eingesetzt. Diese lassen sich leicht mit einem Gleitmittel setzen. Ich hab da eins, zum verbinden für HT-Rohre vom Baumarkt.
Die Gewinde, wo die Stellschrauben für die Bowdenzüge rein kommen, schneide ich gerne mal vorsichtig mit dem Gewindeschneider nach, damit auch hier nix zwickt. Zum drehen verwende ich an den engen Stellen gerne einen verstellbaren Maulschlüssel.
Jetzt gehts an die Bremse. Hierfür schmiere ich die Nogge und den Fixierstift der Klötze mit Bremsenfett ein, da die ja auch immer in Bewegung sind und immer leicht gehen sollen. Lässt sich auch beim nächsten Wechsel leicht lösen. Und den kleinen Klipp am Fixierstift nicht vergessen.
Anschließend stecke ich die Halteplatte für die Felge auf die Verzahnung der Welle, schiebe die Unterlegscheibe drüber, ziehe die Mutter fest und sichere diese mit einem passendem Splint.
Die Bremstrommel schiebe ich dann über die vier Radschrauben, setze diese dann locker an, damit sich später bei der Reifenmontage nichts verzwickt. Jetzt schraube ich erst die zwei kleinen Schrauben zum befestigen der Bremstrommel rein.
So, jetzt noch schnell den Ansaugstutzen mit den drei Schrauben und Dichtung anbringen, und der Motor ist schon fast zum einbauen fertig.
So, jetzt mach ma mitn Vagasa weida.
Erst habe ich mal den Vergaser in all seine Einzelteile zerlegt.
Jetzt dürfen die Teile mal wieder nach langer, langer Zeit baden im Ultraschallbad bei 60°. Diese Teile habe ich, da sie sehr verdreckt waren ca. 2 Stunden behandelt. Danach wurden die Sachen noch mit 8 Bar im Teilewaschgerät intensiv geduscht.
Der Metallfilter im Benzinschlauch Anschluss war hinüber. Solchen habe ich noch von meinem Opa geerbt, den ich dann mit der Blechschere in Form geschnitten und um eine passende Nuss gebogen habe. Der komplette Ring hat sich leider nicht lösen lassen, darum habe ich den Filter nur so rein gesteckt. Ist zwar eine Fuselei beim Zusammenbau, aber es geht.
So, jetzt habe ich den Vergaser wieder in umgekehrter Reihenfolge mit neuen Dichtungen und Öl Zusammen gebaut.
Gut, dass ich auch noch den Luftfilter geöffnet habe. Hier gehe ich mal davon aus, dass jemand der Vorbesitzer die Filtermatte entfernt hat.
So habe ich mir aus einem Schleifvlies zwei Streifen geschnitten, mit Öl bestrichen und
das Öl mit Druckluft in die Poren geblasen, innen alles gut mit Öl benetzt und wieder mit Adern vom Stromkabel zu gemacht. So sollte das ansaugen von Staub auch verhindert werden. Hab ich mal so aufgeschnappt.
Des wars mitn Vagasa.
Jetzt kommen wir zur Gabel, bzw. Schwinge. Hier hatte ich wieder eines meiner Problemchen. Das Loch für die Achse der Stoßdämpfer Aufnahme war ein wenig ausgenörgelt und schief. Hab leider das Foto vom Ausgangspunkt vergessen zu knipsen. Hab dann die Buchse mit einer 8er Schraube und Hülse rausgezogen und ein 15er Loch gebohrt und eine passende Buchse hergerichtet.
Diese Buchse konnte ich dann mit dem Flüssigmelall im Schraubstock in die Aufnahme drücken. Nun habe ich mit einem 10er Metallfräser auf beiden Seite mittig ca. 10mm tief eingebohrt und dann mit einem 10er Bohrer den Rest durchbohrt. So hat sich der Bohrer von der Mitte der einen Seite zur Mitte der anderen Seite gependelt und das loch so gemacht, dass jetzt auch die Achse wieder ziemlich gerade geführt wird.
Hab noch die Dämpferfeder innen mit einer Messingbürste gereinigt und das ganze zusammengebaut.
So, hier noch ein letztes Bild des hinteren Stoßdämpfers, denn dieser hat mich noch so genervt, dass er jetzt ersetzt wird.
Hier hab ich mal so ziemlich die Teile zusammen gelegt, die ich für die Schwinge benötige.
Angefangen habe ich mit den beiden Lagern der Achse der Rades einzupressen. Alles gut gefettet, habe ich die kalten Lager mit der passenden Nuss am Schraubstock eingepresst.
Die Achse habe ich dann vorsichtig mit dem Schonhammer eingeklopft und den Rest mit der Schraube eingezogen. Bevor man die Achse reinbaut, sollte man schon die Bremsklötze Montieren, da man man später nicht mehr gut ran kommt. Nicht so machen wie ich (Depp). Das ganze wie bei der Bremse am motor.
Anschließend hab ich die alten Buchsen, die ich mit Glas gestrahlt habe wieder an ihren Platz gebracht. Blöd, dass man diese Nadellager nicht separat bekommt. Gut war, dass die Buchsen noch sehr gut in Schuss waren und ich im Netz die passenden Stifte gefunden habe. Diese hab ich dann mit Hilfe der Achse, viel Fett und der Pinzette in ihre Position gebracht.
Jetzt wurden die O-Ringe über Schwingenaufnahme und den Stoßdämpfer gestülpt, die Abstandhalter mit Fett fixiert und die beiden Achsen vorsichtig durchgeschoben. Nun die O-Ringe runter flutschen und gut is.
Da ich die alten Schmiernippel lassen will, aber keine Fettpresse dafür habe, Schraubte ich zum befüllen einen normalen rein und dann wieder die Alten.
Die Bremstrommel habe ich in der selben Reihenfolge montiert, wie die Hintere.
Jetzt no an Stoßdäbpfer oben ogschraubt und aus die Maus.
Na dann, bis zum nächstn moi.