Hallo Jungs und Mädls,
mercy für die netten Beiträge und Mercy an Roli12 und v50_racin'. Komme gerne auf euer Angebot zurück, wenns so weit ist.
So, da nochein paar Bildchen vom Lockern der Bremsnocke. Hab die Schwinge in den Schraubstock gespannt, damit ich mit der Zange und dem Hammer diese in Bewegung setzen kann. Habs wieder heiß gemacht, natürlich WD40 und auch immer mal ein paar mit dem Durchschlag und Hammer auf die Enden gegeben. Irgendwann fing sie an sich zu bewegen. da sie auf der Seite des Bremshebels etwas gestaucht war, hab ich sie vorsichtig mit der Flex angeschliffen.
Zum entfernen der Schwingenschraube, hab ich die Silentgummis mit dem kleinen Schraubendreher gedrückt und wie solls auch anders sein, mit WD40 locker gemacht und herausgepopelt.
Das Polrad war bomben fest. Da hatte ich Glück, dass es mir den Sprengring nicht zerwuzelt hat. Hab mir vor dem Prozedere Markierungen gemacht, die Fuge für den Sprengring mit Schweißdraht ausgekratzt und so gut es ging gereinigt. Dann das Ganze wieder zusammen, den Sprengring rein und zusätzlich einen Abzieher gespannt. Da ist Vorsicht geboten!!! Sonst ist das Polrad hin. Wenn die Schraube und der Abzieher gut unter Spannung stehen, klopft (prellt) man meist das Polrad locker
So schauts aus.
Da ich alles reinigen will, muss ich auch alles zerlegen. So hab ich die Sicherungsscheiben der vier Schrauben zurück gebogen und die Schrauben entfernt. So konnte ich das Lüfterrad von der Schwungscheibe lösen.
Mir fiel auf, dass da noch eine Scheibe auf dem Lüfterrad ist. Nach einer kurzen Suche habe ich die Enden einer Spange in dem Dreck gefunden. Diese geöffnet und siehe da, die Scheibe geht ab. Für war die ist, weis ich nicht. Werd ich viel. noch erfahren.
Zündung ausbauen ist ja kein Problem, mach mir da nur immer mit einem kleinen Schraubendreher eine Makierung, damit ich beim Zusammenbau einen Anhaltspunkt habe für den ersten Start. einstellen muss ich dann sowieso.
Der ich sag mal Zündkontaktgeber hat sich ja schön ausdrehen lassen. Doch das Bakelit Teil für die Kabelverbindung war leider schon gebrochen. Hab erst versucht mit einem Linksgewinde Konus den Rest heraus zu schrauben, das ging in die Hose. Dann habe ich ein 10 Gewinde reingeschnitten, in der Hoffnung, dass ich das Teil nach innen (vom Dreck weg) drehen kann. War auch umsonst. Musste es zertrümmern, damit das Gewinde frei ist.
Die eine Schraube vom Kicker ging ja gut auf, aber die andere war, warum auch immer, total platt. Die habe ich mit einem Schraubendreher und Hammer in Bewegung bekommen, sodass sie sich löste.
So jetzt wirds interessant. Der Motor ist natürlich fest. Hatte ich schon mal, da war der Kolben in den Zylinder rein gegammelt. Aber er lies sich mit viel WD40 und ein parr Schlägen mit dem Hammer und einem Hartholz Klotz in Bewegung setzen. Hier ist mir schon gleich ein Stehbolzen gerissen. Dank des Schlagschraubers nur einer. Finde die Methode bei fest gegammelten Schrauben ganz gut, da der nicht nur dreht, sondern auch Schläge gibt. Den Kopf habe ich gleichmäßig rundherum mit einem Durchschlag und Hammer lösen können. Erhitzt wurde da auch.
Das Problem war hier, dass der Kolben genau am UT steckte. Daher konnte ich ihn nicht nach unten treiben. So habe ich wieder einmal mit Hitze und WD40 bei getan und mit einem Hartholz versucht den Zylinder nach oben zu klopfen. Naja, dauerte so 1,5 Std. bis sich mal was bewegte. Irgendwann wars aus mit bewegen, dan habe ich mit einem Holz den Zylinder untergelegt und mit einem 25mm Vollstahl auf den Kolben geklopft. Ich weis, es ist brutal, aber den Kolben werde ich sowieso nicht mehr benutzen. Habe vor, den Zylinder zu hohnen und einen Übermaß Kolben einzupassen.
Dann habe ich mal was mit Erfolg versucht: Ich habe den Zylinder über Kopf positioniert, hebe zwei Eiswürfel in den Kolben gelegt (das der kühl und klein bleibt) und den Zylinder am Fuß heiss gemacht. So brachte ich den Rest vom Kolben heraus.
Der Kolben ist natürlich hin. Der hat auch eine Beschädigung bei den Ringen. Könnte ein Klemmer gewesen sein. Da die Welle auch ziemlich hin ist, habe ich zu entfernen des Bolzens nur eine Zange untergelegt.
Jetzt zur Kupplung. Damit ich die Schrauben frei bringe, habe ich sie erst mit der Drahtbürste gereinigt und mit WD40 besprüht.
zum öffnen der Schrauben habe ich ihnen zuerst einen kick mit einem Durchschlag und Hammer gegeben und dann mit einem Schraubendreher aus dem Nussenkasten geöffnet. Der ist mir manchmal lieber, da ich mehr Kraft und einen ruhigeren Druck habe.
Der Kupplungshebel ist natürlich auch fest. Habe den in den Schraubstock gespannt, mit WD40 und Hitze behandelt. Durch hin und her drehen wurde er allmählich locker.
Jetzt habe ich den Splint oben entfernt und den Kupplungshebel heraus gezogen.
Jetzt habe ich den Stift, die Andrückplatte und die Kronenmutter entfernt. mit zwei großen Schraubendreher gegüberliegend habe ich den Kupplungskorb leicht rausheben können.
Aufgefallen ist mir sofort das Nadellager bei den Primär Ritzel. Das habe ich vorsichtig herausgehoben und dann mit der Kupplung so wie es war zusammen gesteckt. Der Anlaufring liegt auch bei den Sachen.
Um den Gehäusekranz vom Lüfterrad zu entfernen, muss man ja eigentlich nur die drei Schrauben entfernen. Scheisedreck. Zwei Schrauben waren so fest, dass nur die Möglichkeit des aufbohrens bestend. Hitze und WD40 hatten diesmal versagt.
So, jetzt ho i a Problem. Habe die Muttern und Beilagscheiben von den Gehäuseschrauben entfernt, das Gehäuse geht im Bereich der Kurbelwelle auseinander, aber im Bereich der Schwingenaufnahme bekomme ich max. 1mm. Ich dachte, dass die Hauptwelle und die Kurbelwelle flutschen sollten. Bin mir da aber nicht mehr so sicher. Auf der Seite vom Kicker ist alles fest und auf der Seite von der Hauptwelle kann ja eigentlich nichts sein, das blockiert. Naja, vieleicht hob i moing mehra Glück.
Und so schaugts momentan aus :))