erkenntnis des abends: alu-weichlöten klappt, youtube hat recht!
der ersatz- / übergangsmotor muss mal aufgesessen sein und hatte an der kleinen hälfte unten den bekannten durchschlag von der bordsteinkante und wäre sicher nicht mehr dicht gewesen.
sone macke ist kein einzelfall; mir sind schon viele an der stelle defekte motoren begegnet, die meist halbhärzig (eine mischung aus halbherzig und kunstharz-polymer-dingenskirchen-kaltmetall ^^) geflickt wurden. davon halt ich eher so mittelmäßig viel, da der kunststoff altert und vom heißen öl unterwandert wird.
daher wollt ichs besser machen: löten :) ich löte alles. bier, marlboro, messing, motoren, the whole fucking world.
natürlich will die mächtige aluschweiß-lobby nicht, dass bekannt wird, dass man sowas auch mit stinknormalem sn97cu3 fitting-lot flicken kann (smp ca 280°)
spezielles kapilarlot / reibelot für alu soll zwar auch toll sein, aber bei 10 - 15 euro / meter und der hohen verarbeitungstemperatur, is mir das nicht ganz genehm. außerdem hätte ich sorge bezüglich verzug bei den nochmal etwa 100 grad höheren smp.
stelle saubermachen, gut anschleifen, heiß machen mit möglichst starkem brenner, sn97cu3 drüberreiben und sobald es anschmilzt mit nem scharfen schlitzdreher verreiben um die oxidschicht des furchtbar schnell passivierenden alus aufzubrechen. dabei natürlich nur indirekte flamme!
die risse und das loch haben sich wunderbar geschlossen. leider ist die gaskartusche dann aus der puste geraten, ich hätte gerne auf die dünne zinnschicht noch mehr auf getragen um anschließend alles spurlos zu verschleifen. man muss schon echt ordentlich hitze zuführen!
plan für die nächsten tage: neue kartusche holen, block im ofen tempern, dann nochmal ordentlich material zugeben, bilders machen.
ob das hält? jo. ich war skeptisch, aber das lot scheint sich tatsächlich (wie im wehwehweh prophezeit) echt mit dem alu verbunden zu haben. man kann es nicht abschlagen, abmeißeln oder in placken mit ner schwarfen klinge wegkratzen... das beste: die dämpfe machen high