“Die O-Lack Arie” Wie bereits geschrieben soll die VNA wieder in altem neuen Glanz erscheinen. Also ging es erst mal ans Putzen und anschließend an das Beseitigen des blauen Lacks. Der genaue Betrachter der ersten Bilder hat schon die gröbsten Probleme des Rahmens erkannt. Trittblech hinten rechts hat einen Riss, Beinschild oben links vom ausgenudelten Lenkanschlag ebenfalls, dasHeck eine ordentliche Delle und massig Rost auf dem Trittblech mit kleinem Loch links vorne. Nichts desto trotz sollte die alte Perle genau so erhalten bleiben da durch einen Tausch des Trittblechs die Patina verloren geht und das Heck so auch nicht wirklich hübscher dasteht. Die erste Begutachtung des Rahmentunnels zeigte dann nach Zerlegen der Vespa erste Anzeichen von Infiltration ungewollter Bewohner ;) Nach reiflicher Überlegung sollte es also losgehen mit dem Freilegen des O-Lacks. Hier hat das O-Lack Topic richtig gut weitergeholfen und ich kann es jedem nur empfehlen. Auch ist es eine gute Informationsquelle hinsichtlich Lackpflege. Eingedeckt mit Aceton, Nitroverdünnung, Nasschleifpapier, Polierpaste und Lackreiniger ging es ans Werk. Handschuhe aus Nitril können ebenfalls nicht schaden. Aceton ist Teufelszeug! Deshalb auch im Freien arbeiten Der Rahmen ist so gut wie fertig. Es fehlt lediglich das finale Finish. Bilder werden in diesem Beitrag nachgereicht. Auf den ersten Blick sollte man annehmen, dass unter dem blauen Lack der O-Lack gut konserviert ist und die Karosse sonst gut dasteht. An vielen Stellen stimmt das sogar, da anscheinend nicht angeschliffen wurde. Mein erstes Teil war die motorseitige Seitenbacke, die mal schnell zwischen Tür und Balkon gesäubert wurde. Dabei hatte sich die Auflegemethode zur Entfernung des Lacks am besten bewährt. Dumm nur, dass es lange dauert bis sich eine gefühlte 1mm starke Decklackschicht anfängt zu kräuseln und beim runterschaben mit einem Spatel recht schnell wieder fest wird. Auch beim Nachwischen verschmiert man die Tünche überall hin. Das rote auf der Backe ist Spachtelmasse, die sich in diesem Fall jedoch ebenfalls mit Aceton runterwischen ließ. Bis die Backe “entlackt”war, vergingen ca. 4 Stunden und der Rest sollte einfach ewig dauern. Also noch mal würde ich es nicht machen Seitenbacke rechts: Wie es dann so war,wurde munter weiter drauf losentlackt, mal hier,mal da... Der Einfachheit halber werde ich kein buntes Bildersammelsurium posten sondern die einzelnen Teile jeweils für sich. Seitenbacke links: Seitenfachdeckel: Habe gerade keine Bilder vom fertig entlackten,aufpoliertem und versiegelten Deckel hier. Bilder davon kommen die Tage. Wie man erkennen kann, hängt der Hebel locker in der Aufnahme. Die Feder ist gebrochen und muss ersetzt werden. Sobalb ich die entsprechende Niet (2x6mm) hier habe, wird auch diese Baustelle geschlossen. Niet endlich erneuert Und auch schon verbaut Rahmen: Habe nun endlich mal meine Bilder sortiert und kann ein paar Fotos vom Rahmen posten. Ein paar kleine Überraschungen ergaben sich erst nach der Entfernung der blauen Plörre und die roten Stellen auf den Bildern zum Beispiel sind großzügige Spachtelarbeiten des Vorbesitzers. Dieses ließen sich zwar auch mit entsprechender Geduld mit Aceton entfernen aber irgendwann musste ich einfach auch zum Dremel greifen Hatte die Hoffnung, dass die Einfahrvorschrift noch vorhanden ist aber leider war dies nicht der Fall. Stattdessen wurde ich mit Rissen, Rost und Dellen beglückt. Aber wer mag es denn schon gerne perfekt So nun aber ein paar Bilder damit es was zum gucken gibt. Ich bin jedenfalls vom Ergebnis überzeugt und mag die Kleine jetzt schon so wie sie ist Grob geputzt Spachtelentfernung mit dem Dremel... Nach dem Feinschliff mit Nasschleifpapier bis zu 2000er sieht man von dem Elend nichts mehr ;) Böööööse Risse: Nach dem schweißen (nicht schön geworden... gar nicht schön!!!) Nach dem dremeln mit Perd Fräser Und zu guter Letzt nach dem "Finish" Sieht zwar immer noch nicht sehr schön aus aber es passt zum restlichen Look. Von daher Und nun auch endlich die seid langem versprochenen Bilder vom Rahmen als Ganzes. Irgendwie habe ich im Eifer des Gefechts nur diese Bilder gemacht und komplette Seitenansichten vergessen. Wenn man beim arbeiten die Finger dreckig hat, vergisst man eben auch mal gerne Fotos zu machen So und weiter geht’s. Heute mal ein paar Impressionen zum vorderen Kotflügel. Wie man erkennen kann, hatte der Kotflügel bereits im Ursprungszustand etwas gelitten. Leider fehlen mir die Bilder vom Entlacken. Die Arbeiten waren mühsam weil an den blanken Stellen sehr dick rote Spachtelmasse vorzufinden war. Diese musste kurzerhand mit dem Heißluftfön und einem Schraubendreher runtergeschabt werden. Man glaubt gar nicht wie gut das geht und vor allem nicht wie klebrig und langwierig sich sowas gestalten kann Aber seht selbst: Weiter geht es in Beitrag #14