Übermäßig dicke Leitungen an einspurigen Fahrzeugen zu verlegen wären in vielen Fällen "Unsinnaufgaben", solange dort nicht wirklich höhere Ströme fließen! Die thermische Verlustleistung in Form von Übergangswiderständen an Leitungen, Klemmen, Steckverbindungen, Schaltern usw., berechnet man nach dem ohmschen Gesetz mit Widerstand mal Strom zum Quadrat. Gibt es am Fahrzeug Übeltäter wie Lichtschalter oder oxydierte Steckverbindungen welche zu hohe Übergangswiderstände verursachen, dann am besten mit einem MilliOhmmeter fachgerecht nachmessen. So viel vorerst zum Sinn einer dickeren Leitungsverlegung! Stark pulsierende Gleichspannung am Ladeausgang zu einem vom BMS hochohmig geschalteten LiFePO4 Energiespeicher, kann stattdessen zu deren unerwarteter Zerstörung führen, vor allem wenn auch dessen Stromstärke etwas höher ist. LiFePO4 Akkus nehmen beinahe über den gesamten Ladevorgang den kompletten Strom welchen die Ladestromquelle anbietet als Ladestrom auf, aber knapp vor dem Ladschluß (beispielsweise 14,4 Volt) geht die Stromaufnahme sehr stark zurück. Wenn aber die einzelnen Zellen an LFP Akkus nicht exakt gleichmäßig ausbalanciert sind, dann schaltet das integrierte BMS aufgrund einer bereits vollgeladenen Einzelzelle den kompletten Akku von der Ladestromquelle weg, was bei der Echzeitaufzeichnung eines ordentlichen Modellbauladers dann so ähnlich aussieht! In der Aufzeichnung erkennt man sehr gut den kurzen Überspannungs-Peak, nachdem der LFP Akku den Ladestrom automatisch unterbrach, obwohl die höchstzulässige Ladeschlußspannung von 14,6 Volt noch nicht annähernd erreicht war. Wenn aber die Ladespannung von stark pulsierende Ladestromquellen rytmisch zwischen Nulldurchgang und Spitzenwert herumspringt, dann aktiviert das BMS nach jedem spannungslosen Nulldurchgang der Ladestromquelle automatisch den Ladeeingang (vergleichbar mit enem periodischen Restart)! Merkt man diese unerwünschten Vorgänge während der Fahrt nicht, dann können naturgemäß mehrere überladene Einzelzellen gnadenlos überhitzen und zerstört werden. Deshalb zwingend einen ausgreichend großen Elko, zur Glättung der Ladestromquelle parallel schalten. Wer diese Empfehlung ignoriert, ist für mögliche unerwünschte Folgen selber schuld!