… fährt Fixie bzw. E-Scooter, bzw. 'ne quietschbunt restaurierte italo V50 mit brauner Sitzbank – in etwa absteigender Quantität. Welche Altersgruppen oder SINUS-Milieus SUVs tagtäglich fahren, ist in meiner Schilderung für Großstädte wumpe.
Der Punkt ist, dass trotz oder eher dank effizientester Motorentechnologie SUVs auffallend unökonomisch gefahren werden und den Trend zu immer mehr Leistung, Sicherheit und in Folge mehr Tonnage antreiben. Dass diese Fahrzeugklasse die denkbar unökonomischste im Sinne des Individualverkehrs ist, rundet den insgesamt beschissenen Eindruck von SUVs ab. Ich schreibe das nur, weil es absurd anmutet, SUVs für irgendwelche Positivargumente herzunehmen ([blah], aber die Motoren an sich [zufälliges Argument über Motorenhightech] …). Hybrid-SUVs mit Schnickschnacktech-Motoren bleiben SUVs, und sind auch als 100% Stromer keine Lösung, sondern weiterhin ein eklatant Ressourcen verschwendendes Problem, mit immanenten Risiken für andere nicht-SUV Verkehrsteilnehmende.
Bevor das Kontra kommt: Mir geht's um SUVs als Neuzulassungen und deren seit Jahren steigenden Zahlen in den Statistiken des KBA. Es geht nicht um Spaßfahrzeuge, Old-/Youngtimer mit dicken Motoren und geringer Jahreskilometerleistung, oder getunten Zwei-bis-Vierrädern. Die machen den Kohl nicht fett, aber das werktägliche Hin und Zurück. E-Mobilität und kleine Fahrzeugklassen wären eine schöne Grundlage, um weiter die Fahne des Individualverkehrs hochzuhalten, bei den Preisen wird aber daraus nix.
@BugHardcore Was hat man früher bloß ohne SUVs gemacht ? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da wurden Pferde- und Baustellenanhänger von dicker motorisierten Benz- und Volvo-Kombis, oder Gölfen über die Autobahn gezogen. Kann natürlich sein, dass der Anteil an Leuten mit Pferde-/Wohn-/Baustellenanhänger gesamtgesellschaftlich gestiegen ist , oder zumindest in Metropolregionen .
PS: T-Online