Renomierte Teilehersteller,
seien es Getriebeteile oder was auch immer,
verlassen sich nie auf das sogenannte 3.1 Werkszeugnis das einer Stahllieferung beiliegt.
Dieses Werkszeugnis gibt Auskunft über die jeweilige Schmelze,
Legierungsbestandteile,
Legierungsanteile in % angegeben,
Schmelzmenge, (wichtig, wenn z.B. 50 to geschmolzen wurden, nicht das mit gleicher Schmelzennummer 150 to am Markt angeboten werden)
Herkunftsland,
Name der Hütte.
Entweder wird im eigenen Labor oder im unabhängigen Labor eine Materialanalyse gemacht,
bevor die Teile in die Fertigung gehen.
So eine Analyse kostet knappe € 55,-
Der Stahl wird am heiß umkämpften Markt weltweit eingekauft.
Hier kommt es immer wieder zu Ungereimtheiten mit der Qualität,
und der Übereinstimmung mit dem Werkszeugnis.
Es passieren oft auch Fehler beim deklarieren von Stahllieferungen.
Nun wird ,
wenn ohne Materialanalyse der Stahl verarbeitet wird,
erst viel zu spät bemerkt,
die Teile, z.B. die Getriebe werden zu hart, zu spröde,
kohlen beim einsetzen zu tief auf,
bei sonst gleichen Bedingungen.
Oder der Grundwerkstoff verliert im Zahngrund zu viel Zähigkeit.
In den Härtereien läuft alles Computergesteuert und Prozesssicher ab.
Was passieren kann,
es wird mal ein Korb mit vielleicht 4-500 Getriebeteilen gar nicht gehärtet,
die waren nur aufgekohlt.
Es sind schließlich Menschen die dort arbeiten.
In meinen zig Berufsjahren hatten wir des öfteren Fälle,
in denen Schnittplatten aus der Härterei kamen,
mit dem Hinweis,
wir bekommen die nicht hart,
überprüft mal euren Stahllieferant.
Zu den erprobten Getrieben,
Benelli Getriebe liefen ja bis vor kurzem unauffällig,
viele Getriebe tun täglich ihren Dienst.
Entweder wurde der Stahllieferant gewechselt,
oder auch die Härterei,
wobei in jeder modernen Härterei bei Abruf der Werkstoffnummer,
ihr Computergestütztes für dieses Material,
das erprobte Programm abläuft.
Oder die Häterei arbeitet nicht zuverlässig,
siehe "nicht" gehärtete Teile.
Die Zeiten sind lang vorbei,
wo Zahnräder im Flankengrund vor dem aufkohlen,
mühsam mit Draht gewickelt wurden,
um im Zahngrund ein zu starkes aufkohlen zu verhindern.
Solche Getriebe würden das doppelte kosten,
pr
Edit: Auf einem Bild zu erkennen,
da ist die Nebenwelle "butterweich"!