Ahoi Folks, seit zwei Tagen sind wir zurueck in die kleine Hafenstadt Katakolo gekehrt, um hier unseren Aufenthalt auf der schoenen Peleponnes zum Abschluss zu bringen. Der Abschied bei Tatajana und Stravos in Dorio ist uns doch sehr schwer gefallen...Wir hatten uns in dem kleinen Dorf und vor allem bei unserer Gastfamilie recht gut eingelebt und die Zeit dort wirklich sehr genossen. Aber wie es so ist, soll man gehen wenn es am schoensten ist. Am Sonntag, nach einem Besuch auf einem wirklich ganz grossartigen, bunten und duftenden Markt in Kopaneiki, einem Nachbardorf von Dorio, sind wir gegen Nachmittag weiter bzw. zurueckgereist. Einen Tag zuvor, haben wir noch einen schoenen Tagesausflug gemacht. Die Route fuehrte uns ueber das antike Messini (eine aktuelle Ausgrabungsstaette, die noch mitten in ihren Arbeiten steckt-wir haben vielleicht geschwitzt...Steine gucken...) weiter nach Pylos, die weiss blaue Postkarten-Stadt, ein echtes Muss jedes Peleponnes Touris...auf dem Weg dorthin: Olivenbaeume! So weit das Auge reicht!. Leute, wir haben noch nie nie nie soviele Oliven gesehen. Seen. Meere. Ozeane. Welten voller Oliven. Den Abend haben wir in einer wunderschoenen Badebucht noerdlich von Pylos verbracht (ein Geheimtip der Gastfamilie) und haben im warmen, glasklaren Wasser gebadet bis es an der Zeit war heimzukehren und die Sonne begann ueber dem Meer unterzugehen. Die Rueckfahrt nach Dorio fuehrte uns sogar an einem Eifelturm im Steadtchen Filiatra vorbei. Na, ein bissel kleiner war er schon, aber sie haben sich Muehe gegeben ihn nachzuahmen... Bei unseren Gasteltern in Dorio gabs dann noch etwas gutes fuer den Magen (wie ueberhaubt die ganze Zeit ueber). Sonntag abend waren wir dann also in Katakolo, sind in unser Lieblingsrestaurant gestapft und haben unser Standardessen: Griechischer Salat und Calamari zu uns genommen. Zu unserem Glueck sind wir in Giannis Miniappartement Riga aufgestiegen und haben jetzt ein Zimmer mit Dusche d.h wir muessen nicht mehr raus auf die Terrasse...obwohl das natuerlich irgendwie auch cool war. Unsere Gasteltern beliebten uns mit einer Menge hochwillkommener aber SCHWERER Geschenke zu bedenken: Olivenoel und Wein. Dazu haben wir noch voellig unvernuenftig Honig, Oliven und oregano eingekauft was dann irgendwann die Zuladungsfrage aufwarf.. Immerhin war uns schon aus der Hinfahrt eine Felge gerissen, fuer die wir trotz Bemuehungen in diese Richtung bisher keinen Ersatz beschaffen konnten. Nund hatten wir lange gut (sehr gut) gegessen und mal eben fuer 10KG Souveniers dabei. PROBLEM! Loesung: Wir haben ein paar Berliner getroffen, die so nett sind unsere Leckereien mitzunehmen. Wir wollten eh daemnaechst nach Berlin. Dazu haben wir eine (hoffentlich nicht verhaengnisvoll werdende) Entscheidung getroffen und unser Zelt und unsere Luftmatratzen ebenfalls vorausgeschickt. Damit sind wir quasi campinguntauglich. Der Gedanke war zwar, dass es uns inzwischen in Zentral- und Nordeuropa ohnehin zu kalt zum campen waer, trotzdem wird man doch das Gefuehl nicht los, dass sich das nochmal raechen koennte. Egal... Um einige Kilo leichter haben wir heute noch einen Ausflug zur antiken Sportsteatte in Olympia unternommen. Wir haben angesichts von Touristenheeren dann aber doch auf eine genaue Besichtigung verzichtet und einfach nur die Fahrt in der heissen griechischen Sonne genossen. Heute Abend geniessen wir unser letztes griechisches Mahl, so wie wir es so sehr lieben und reisen dann morgen Mittag nach Patras zurueck wo um 23.59 (komische Zeit!?!) unsere Faehre nach VENEDIG auslaeuft. Wir melden uns....bestimmt... Gruesse an alle!!! Jana und Moritz