Hallo zusammen, die Kommentare sind absolut berechtigt. Ich möchte kurz erklären, warum ich aktuell den Weg über NOS gehe. Ziel ist eine Produktentwicklung, um der Lambretta-Gemeinschaft ein straßentaugliches Plug-and-Play-Kit mit ca. 50–55 PS, voller Wasserkühlung und entsprechender Langzeithaltbarkeit anbieten zu können. Ich stehe hierzu bereits in Abstimmung mit TÜV-Prüfern. Es geht derzeit nicht darum, Maximalleistung oder Rekorde zu zeigen, sondern um Belastungs- und Haltbarkeitsnachweise. Wenn mein Kugelwellenkonzept auch bei 80–100 PS (NOS) zuverlässig funktioniert, ist damit belegt, dass das System bei 55 PS dauerhaft standfest ist. Genau diese Prüfungen sind für die spätere Eintragungsmöglichkeiten relevant. Warum also NOS? Tests mit größeren Vergasern und anderen Membranen haben gezeigt, dass der Kosten-/Nutzen-Faktor im Vergleich deutlich schlechter ist. Zum Beispiel alleine der Umbau auf eine voll programmierbare Zündung würde einen Umbau auf RD-Stumpf, neue Welle, neue Lima-Seitenteile sowie Zündung und CDI erfordern – Kosten ca. 2.000 €. Zur Info: Digital habe ich bereit alles dafür fertig konstruiert und auch eine Handlungsanweisung von den CDI-Herstellern für u.a. die andere Drehrichtung erhalten. Ein NOS-Kit inkl. Erstfüllung kostet weniger als die Hälfte und bringt mich schneller und effizienter an die notwendige Belastungsgrenze aller Komponenten. (Gehäuse, Welle, Antrieb, Kette, Kupplung, Getriebe...) Mit diesen Daten (Prüfstände, Dokumentation, Patentanmeldung) möchte ich anschließend gemeinsam mit dem TÜV dan final klären, welche Leistung realistisch eintragungsfähig ist. Zum Vergleich: Chimera-Kits werden aktuell mit ca. 42 PS per Einzelabnahme eingetragen. Ziel für für dieses wassergekühlte System sind eintragungsfähige 50–55 PS. Kurz gesagt: NOS ist ein Mittel zum Zweck, kein finales Setup. Weitere Tests mit Membranen, Auspuffanlagen, Zündungen oder anderen Konzepten folgen nach der Produkteinführung. Viele Grüße, Lutz