Liebe Leute, ich habe das Rad nicht neu erfunden, aber viel Inspirationen aus diesem Topic genutzt. Danke insbesondere hier an @DAROKARE.
Ich hab meine Sprint ohne Batterie mit einer Mitsubishi Pumpe ausgestattet. Diese Pumpe fahre ich seit Jahren ohne Probleme in meiner PX alt mit Batterie. Auf Grund der guten Erfahrungen wollte ich kein anderes Model verwenden.
Nachdem ich eine gebrauchte Pumpe aus einer Kawa als Reserve liegen hatte musste ich leider feststellen, dass sie erst bei einem erheblichen Gegendruck abschaltete. V.a. bei vermehrten Vibrationen, wie im Fahrbetrieb konnte die Schwimmernadel dem nicht Standhalten und es drückte zu den Überläufen des 30er PHBH raus.
Das hatte ich allerdings, quasi unter Laborbedingungen, auf der Werkbank simuliert.
Eine fabrikneue Pumpe, die ich nicht in den bekannten Shops und vergleichsweise günstig erworben hatte, konnte das deutlich besser. Wenn Wanne voll, dann stoppt die Pumpe. Überdruck aus den Überläufen kenne ich bei meiner PX übrigens nicht.
Zur Elektrik: den einfachen, aber zuverlässigen Bajaj Spannungswandler habe ich gegen einen GGB+CM getauscht. Auch der lag noch im Fundus.
Blackbox des SIP-Tachos und Blinkerrelais (PX lusso) für die Kellermann Lenkerendenblinker habe ich, wie zuvor auch, mit an die GG-Anschlüsse verkabelt.
Strom gibts halt nur, wenn der Motor läuft.
Neu ist der Anschluss der Benzinpumpe an die B+ und C-Anschlüsse mit einem ElKo zum Glätten der Spannung.
Nun kommt der springende Punkt: Was ist, wenn die Vergaserwanne leer ist?
Bei Düsenwechsel, Reserve verpasst etc. und der Motor nicht anspringt?
Natürlich könnte man 1000mal kicken, oder Anschieben.
Ich habe mir einfach eine DC-Buchse mit Anschluss an die Pumpe parallel gesetzt (im Foto oben rechts). Hier kann ich bei Bedarf kurz einen Batteriepack aus 8x 1,5V AA Batterien anschließen, um die Pumpe kurz laufen zu lassen, bis die Schwimmerkammer, wieder voll ist. Dies ist nur als Notfallprozedur bei stehendem Motor vorgesehen. Batterien deshalb, weil man sie überall bekommen kann und sie sich weniger selbst entladen, als Akkus. Findet Platz im Gepäckfach.
Die Benzinleitungen habe ich mit Kupplungen versehen. So kann ich den Tank bei Bedarf bequem ausbauen (mit luxuriöser Schlauchlänge) und im Fall eines Totalausfalls der Benzinpumpe, eine direkte Verbindung vom Tank zum Vergaser mit möglichst kurzem Schlauch herstellen.
Wie gesagt, nix besonders Innovatives, aber ich wollte gern meine Lösung einmal zeigen.