@Polinizeihallo, im nachhinein erstmal ein danke an dich,
Du warst ja derjenige, der mir die Bilder der Haut vom Hammerhai zugänglich machte.
In erster Linie geht es in diesem Topic nicht um Leistungszuwachs, sondern um die Minimierung des Blowack's.
Vergiss aber bitte auch nicht, das an dem ü40PS Motor,
den Du eine Woche lang täglich Prüfstandsläufen unterzogst,
diese hier im GSF peinlichst genau dokumentierste, und eine gewisse Kontuinität belegen konntest.
Im nachhinein nach deiner "sprich auf der Höhe der Zeit Methode" getunten Leistungsteile.
Ich seh die Schlagzeile im GSF noch vor Augen,
wo sind die 9 - 10 Ponys abgeblieben.
Wenn dann dieser Motor "Stand Bremen" gegenüber damaligem Stand 8 PS Minderleistung hatte, dies aber doch zum Klassensieg reichte.
Entweder war das Drehzahlband dermassen gut zu händeln, oder ich muss die Motorenleisung und Entfaltung der Konkurenz hinterfragen,
oder fuhr der Veit in einer anderen Liga.
Lieber Michael,
um diesen Disput nicht ausufern zu lassen, Du lobst in einem Satz,
aber zugleich gibst Du im gleichen Satz mir so dick Fett ab.
Zu einem auf der "Höhe der Zeit" tunen zu können,
muss ich erwähnen, mich traf in diesen zwei Nachtschichten fast der Schlag, weis nicht mehr genau, wann es an's auslitern ging,
als sich herausstellte, das Du nicht mal in der Lage warst,
die Verdichtung richtig zu berechnen!!!!
Wenn ich in Motorsport Klassen wie dem Kartsport,
wo jeder das Sprungbrett in die F1 sieht,
von Jahr zu Jahr, 3-4 Meisterschaften mit seinen Motoren eingefahren werden,
kann die "auf Höhe der Zeit" liegende Tuner Qualität gar nicht so neben der Kappe liegen und antiquitiert sein.
Für mich ist das Thema @Polinizeihiermit durch,
wie gross die Freude eines Wiedersehens sein wird, mal schau'n würde der Franz sagen.
An @Yamawudri, Christian, ich habe nie behauptet, das solche Oberflächen in Motorteile einzubringen, eine neuentdeckte Wissenschaft von mir sei.
Eigentlich hat es doch in der Technik schon "fast" alles gegeben,
nur es muss immer wieder aktiviert und angewandt werden.
Jedoch arbeitete ich seit ca. 53 Jahren, seit ich meinen ersten Motor tunte,
mit extrem rauen und ebenen Flächen, auch um die Wellen, die rotierende Werkzeuge hinterlassen, zu egalisieren.
Ich praktizierte das immer mit einem in 45° kreuzendem Feilenstrich.
Mit Riffelfeilen die mit Hieb "0" als gröbster Hieb erhältlich sind.
Mit punzen und ribletieren als sog. Nachgang nach dieser Feilenbearbeitung fing ich dann 2011 an.
D. h. im Klartext,
weit vor dieser Biological Application 1997 die von dir angeführt wird,
der Herren Bechert/Brusel/Hagel und Meyer setzte ich das mit extrem rauen Oberflächen um.
Darüberhinaus las ich schon im Hütten in einer Auflage von 1977 eine Presseerklärung seitens Porsche.
Hier ging dann ein Aufschrei durch die Fachpresse, als Porsche ein glätten der Oberflächen von Gasführenden Kanälen verneinte.
Porsche äusserte sich damals dazu, wir fahren mit leicht angerauhten Oberflächen.
Desweiteren arbeitete ich im Formenbau bei Alcan, jetzt Federal Mogul,
wo die Porsche Werksköpfe, sowie die V6 Köpfe des Porsche TAG Projektes für die F1
Motore mit denen Niki Lauda zweimal Weltmeister wurde.
Ich kam im Schnitt zweimal am Tag in die Giesserei wo die Zyliköpfe dieser geilen Motore gegossen wurden.
Ich darf und will mich nicht zu den Oberflächen dieser Kanäle äussern,
ich musste damals eine Vereinbarung unterzeichnen,
aber der Adler Willi meinte damals, Helmut, mit den Augen darfst du stehlen.
Unter jahrelangem Druck der schreibenden Zunft,
revidierte Porsche diese Aussage und meinte, ja wir "polieren" die Kanäle!
Alles im Hütten nachzulesen.
Mein Lehrmeister, der Adler-Willi, Willi Klee, übrigens der Mann, der weltweit die Resonanzauspüffe kreierte,
meinte damals zu mir, Helmut, die beste und rauheste Oberfläche der Kanäle sind die von GG Zylindern, da kann ein deutlich gröberer Formsand verwendet werden.
Heutzutage mit 3D gedruckten Sandkernen, kann der Konstrukteur dieser Kerne schon mal bestens eine strömungsoptimierte Richtung der Druckkontur und Form vorgeben.
Aber alles aus dem 17. Jahrhundert und bei irgend einem Vollmond gelernt,
Gruß an beide Herren