Servus und weida gähst.
Nachdem ich das Problem mit den Motorhälften hatte, hatte ich in Erwägung gezogen, ob evtl. der fest gewachsene Schaltarm ist. Da eh schon alles an dieser Stelle kaputt gegammelt war, habe ich erst versucht, den Stift zu lösen. Keine Chance.
Zum Glück habe ich ja noch einen guten Motorblock. Also habe ich vorsichtig mit Dremel und Flex die Schaltraste entfernt.
Zudem festgestellt, dass die nicht für Gestängeschaltung ist. Hab schon im Netz nach Ersatz gesucht, aber das ist nicht einfach habe ich festgestellt.
Also bei mir schmerzt es, wenn man einen V20M so bearbeitet :((.
Habe aber feststellen müssen, dass es nicht nur an dem gescheitert ist, sondern der Fixierstift das Problem des Spaltens war. Nicht zu vergessen ist die Schraube, die man auch lösen muss. Irgendwann hat er aufgegeben und die beiden Hälften haben sich trennen können. Das muss Liebe sein:)).
So, hier mal ein Paar Bilder vom Inneren.
Die Kicker Einheit habe ich mit der Hauptwelle herausgenommen. Beim Kicker sind mir zwei kleine Federn aufgefallen, auf die ich mal ein Auge werfe, wegen verlieren. Vorsicht bei Kleinteilen!
Die Kurbelwelle habe ich mit einem Körner und kleinen Hammer aus dem Gehäuse getrieben. Vorsichtshalber habe ich die Mutter aufgeschraubt, nicht dass sich das Gewinde staucht und beim Zusammenbau Probleme macht.
Zum ausbauen der Nebenwelle habe ich die Mutter von außen gelöst. Ging aber nicht so einfach. Klar, war verrostet. Also WD40 und Hitze. Bei dem Rost brauche ich nicht mehr mit dem Schraubendreher gegen halten, da dies mit Sicherheit kaputt geht. Daher habe ich mit dem Schlagschrauber gearbeitet, weil ich dieses für den Zusammenbau erhalten will. Zudem musste ich das kleine Zpritzblech entfernen, das mit zwei kleinen Schrauben befestigt ist.
Beim Ausbau der Nebenwelle fallen einem die Stifte vom Nadellager entgegen. Diese kann man mit einem kleinen Tütchen auffangen, wenn man sie braucht. Also vorher drüber stülpen.
Um die Distanzhülse der Hauptwelle zu befreien, muss die Scheibe mit den vier Löchern heraus drehen. Diese habe ich abwechselnd an den vier Löchern mit einem kleinen Durchschlag vorsichtig in Schraubrichtung gelockert und anschließend mit einer Spitzzange und Rohrzange gelöst.
So, so sieht es aus, wenn mal die Teile des Motors bei Seite gelegt sind.
Jetzt weder noch die Lager entfernt. Auf das werde ich jetzt nicht im Detail drauf eingehen, da man hier meist nur die Sprengringe entfernen muss. Zum ausschlagen kann man Durchschläge, die verlängerungen und Nussen vom Ratschenkasten verwenden. Bei der Kurbelwelle solle ein Abzieher genommen weden.
Nun werden die Teile mit Verdünnung gereinigt.
Ich bevorzuge alles zu zerlegen, wenn ich es reinige, da ich zum eine die Teile genau sehe, ob sie beschädigt sind, zum anderen, mache ich mir dabei Gedanken, wie was funktioniert. Aufpassen bei den Gangrädern, dass man die immer in der gleichen Reihenfolge hinlegt. Ich stecke immer alles nach der Reinigung so gut es geht zusammen, so wie es ausgebaut wurde. Hier sollte man auf Ordnung achten. Denn wenn mal eine größere Pause ist, kann man in einem Sauhaufen erst mal fieseln, wo welches Teil hingehört. Ist aber jeden das seine.
Da ich bei meiner "Feiramdhoibi" den hinteren Stoßdämpfer betrachtet habe, kam mir die Idee, diesen zu überholen. Habe daher das Gewinde mit einer Drahtbürste gereinigt und mit WD40 die Hülse abgeschraubt. da sind mir zwei Löcher aufgefallen. hab diese mit einem Bohrer gereinigt und mit Spitz-und Rohrzange aufgeschraubt. Ich habe mich dann zwei Stunden damit beschäftigt, da alte Öl heraus - und neues rein zu bringen. Habe auch den schönen Beitrag im Forum gelesen, wo aber nicht der Dämpfer verwendet wurde. Mein Problem ist, dass ich das Innere nicht heraus bekomme. Hab dann die Sache beendet und werde versuchen im Netz noch was zu finden.
Des wars dan fia des moi. Habedere, bis nächsts moi.