@OdeseusOdysseus Sag mal, hast du zuviele Irrfahrten durch die Ägäis hinter dir? Im Grundsatz bin ich jedoch durchaus stolz auf dich und deinen Sauberkeitsanspruch. Darf ich fragen, wie du den täglichen, mehrmaligen Unterhosenwechsel bewerkstelligst? Du ziehst morgens nach dem Duschen einen frischen Schlüpfer an und haust dir dein Frühstück rein. Dann juckt es dich schon wieder in der Kimme und du duscht erneut. Anschließend kommt wieder eine neue, knallenge Unterhose ins Spiel. Dann machste Dich auf den Weg zur Arbeit und bei der Fahrt im Bus krachen schon die ersten Blähungen in den Plastiksitz des Busses mit der Nr. 781 und leider kommt auch ein wenig Material mit. Weich reibt sich die Suppe um deine strammen Popo-Backen und hüllt alles in braune Schleier. Breitbeinig steigst du aus dem Bus aus und legst die letzten Meter zur Arbeitsstätte vorsichtig gehend zurück, so dass nichts vom Stuhlgang durchs Hosenbein in die Schuhe fällt. Bevor du deinem Chef "Guten Morgen" sagst, kommt erst Mal der Gang auf die Firmentoilette, wo schon die ersten Kollegen hocken, den Morgenbrei in die Keramik drücken und anschließend die Buxe wechseln. Auch du, nicht faul, ziehst dir das braungefleckte Leinen vom Leib, schüttelst viele Hände und wechselst aufm Pott die Unterhose. Großartig! Nach dem Mittagessen rumort es wieder im Bäuchlein und das Därmlein sagt "heute keine Feuerpause" und jagt Schuss um Schuss in die Mittagshitze. Und wieder macht das die neue Unterhose von Calvin Klein nicht mit. Große Brandlöcher in der Mitte und dazu ein Duft, der jede Douglas-Parfümerie in ein Abwasserkanal verwandeln würde. Und diesmal heißt es "ab untern Schreibtisch", mit dem Druckerkabel die Furche gesäubert und wieder ne neue Unterhose an. Die Kollegen/innen kennen das schon und wundern sich auch nicht. Auf dem Nachhauseweg im Bus Nr. 781, der Busfahrer hat grob den Plastiksitz von heute morgen sauber gemacht, passiert es schon wieder. Braune Soße aus deinem Ofenrohr und diesmal ists sehr flüssig. Der Busfahrer kotzt ins Handschuhfach, während du schon wieder nackt im Bus die letzte Unterhose ausm Rucksack zauberst und die alte, sehr sehr feuchte und braun-karamelisierte Boxershort als Gastgeschenk für den öffentlichen Nahverkehr zurück lässt. Zu Hause angekommen geht es noch zwei Mal am Abend unter die Dusche und dazu gibt es immer neue, frische Ware. Aber der Vorteil ist, du riechst immer wie "Echt irischer Frühling" und wie frisch gebuttert mit Kerry Gold. Alda, Respekt!