HLKD zu groß und/oder Mischrohr zu mager.
Die LLG wird generell nur durch die Nebendüse versorgt und ist gewissermaßen ein Bypass, mit dem man von „Schieber geschlossen“ bis etwa 1/8 Schieberstellung Sprit zur Verfügung stellt, weil der Unterdruck da noch nicht reicht, direkt an der Nebendüse zu saugen bzw der Schieber die ND-Bohrung verdeckt. Damit stellt man nur sozusagen eine Art Gleichgewicht zum Gasgeben her.
Die oberen Bohrungen im dünneren Teil des Mischrohres, die oberhalb des Spritlevels im Vergaser liegen, „schalten“ sozusagen die Haupt(-düsen)förderung durch das Staurohr an oder aus. Je mehr Löcher und je höher und größer desto eher geht die durch den Unterdruck der jeweiligen Schieberstellung durch die HLKD eingesaugte Menge Luft sozusagen „trocken“ direkt durchs Staurohr wieder raus. ...und umgekehrt.
Irgendwann reicht der Unterdruck aber, das durch die im unteren, dickeren Teil des Mischrohres befindlichen Bohrungen aufgeschäumte Sprit-/Luftgemisch mitzureißen und die Bohrung der ND dadurch immer weiter zu übergehen.
Die unteren Bohrungen im dickeren Teil des MRs liegen unterhalb des Spritstandes und sind nur zum Verschäumen der durch Hauptdüse und HLKD definierten Zusammensetzung Sprit/Luft da. Der Sprit wird durch diese Aufschäumung sozusagen beweglich und kann leichter mitgerissen werden.
Das Verhältnis Luft <-> Sprit, mit dem der Motor aber generell läuft wird aber mit dieser Menge „Spritschaum“ (also letztlich der HD) und der durch die Durchlassbohrung des Vergasers strömenden Luft gebildet, nicht allein bzw. kaum durch die reine Aufschäumung.
Du musst es jetzt schaffen, durch Wahl von HLKD und MR den Punkt zu finden, dass die Förderung durch das Staurohr in dem Moment einsetzt, wo die Förderung durch die ND aufhört.
Dazu bitte ALLE Mischrohre und HLKD in Betracht ziehen. Dass es so oft auf BE3/BE2 und HLKD 160 hinausläuft ist entweder ein sehr, sehr glücklicher Zufall oder eine weitere urban legend des GSF...
Vergiss bitte auch diesen Quotienten bei den ND, er sagt nichts aus. Die ND funktioniert analog zum Hauptdüsenstock , nur eben ohne die „Abschaltbohrungen“. Hier ist die Fördermenge entscheidend.
d.