das wars wohl mit drehmoment für 2017. vorerst.
tja nun, das drehmoment hat die welle zerknuspert. feinkörniger drehmomentkaputtriss im sonst so zähen material.
wohl vom pleullager aus (so munkelt ein gewisser kieler) hat sich der riss einmal an der dünnsten stelle um den getriebeseitigen kurbelzapfen herum fortgepflanzt.
immerhin, für "das würde ich ja nicht mal meiner toten uroma als knie einpflanzen", tat die 10 euro welle länger ihren dienst, als endverföhnte mehrleistungsjuppies mit mehr barmitteln als aldi-bier auf tasch in ner dekade an zweiradstrecke machen.
nach langer überlegung entschied ich mich dazu, den riss nicht zu löten und die welle endgütlig zu verwerfen, da mein gasbrenner alle ist.
mit 19er welle und 12v kontaktzündung wirds weitergehen.
wie das aussieht? wunderschön:
falls es die auflösung nicht hergibt:
was mich aber tatsächlich mehr schmerzt, ist der zylinder. alle lager, simmerringe, getriebeteile usw sehen für die laufleistung exzellent aus. doch irgendwas muss mit dem 3. überströmling liebe gemacht haben. das sieht offengestanden echt nicht gut aus, da ist die beschichtung sambatanzen gegangen. ich habe keinen blassen schimmer, was da fernab der hellen sonne in finstrer umnachtung durch den verbrennungsraum geflogen ist. luzifer? irgend ein steinchen durch den offenene, ungeschützten ansaugtrakt? hilft nix, falls ichs rechtzeitig für celle schaffe, wird das einfach weggefeilt und mit minderleistung weiterbewegt.
sonst keine hitze- / klemm- / reibe- / apflekuchenspuren. keine übermäßigen rückstände oder sonst etwas verdächtiges, auffälliges.
ich weiß nicht, ob die beiden defekte mit einander zusammenhängen oder zufällig geichzeitig geschehen sind. wahrscheinlich habe ich zu wenig gepfuscht.
danke yannik für die hilfe :)