Je genau, so schauts aus. Und an dem Jugend-Forscht Image arbeite ich noch. Bin auf der Suche nach einem Styroporbehälter indem der Behälter genau reinpasst. Dann schaut das Ganze ein wenig aufgeräumter aus und isoliert wärs auch noch. Finde aber leider nur Thermobehälter für GN 1/2 Behälter.... Zudem muß ich zugeben, jedesmal wenn ich das Ganze anfasse, tippe ich zuerst mal kurz drauf und schau ob ich nicht einen Schlag bekommen. Da muß noch nachgebessert werden... Stimmt Erstens nach Erfahrungswerten, aber es gibt auch unzählige Tabellen nach denen man sich richten kann. Zusätzlich hängts ja auch noch vorallem vom eigenen Geschmack ab, wie blutig oder durch man ein Fleisch haben möchte... Gardauer spielt bei Kerntemperaturgaren nicht so stark die Rolle. Wenns mal innen drinn z.B. 56°C hat, spielts keine Rolle wie lang es noch bei dieser Temperatur drinnen bleibt. Es wird nicht mehr "durcher". Mehr wie die eingestellten z.B. 56° wird es nicht bekommen und da bleibts oder ists halt nun mal rosa. Wann aber z.B. ein großes Roastbeef innen auch die gewünschte Kerntemperatur hat, weiß man eigentlich nur wenn man ein Thermometer mit drinnen beim Fleisch hätte. Könnte man aber auch mit einvakuumieren. Bei kleineren Fleischstücken kann man aber davon ausgehen das es nach 1,5 bis 2 Stunden die Temperatur locker hat... Schweinefilet hab ich letztens auf 63°C gemacht. Schwein braucht mehr, das kann man ned blutig essen, genausowenig wie z.B. Hühnchen oder so... Zum Beispiel mal hier ein WIKI-LINK mit Kerntemperaturen Ein zusätzlicher Vorteil dieser Methode ist auch noch daß das Fleisch die Gewürze, welche im Beutel mit einvakuumiert wurden, über die relativ lange Gardauer optimal aufnehmen kann. Die ätherischen Öle aus Kräutern z.B. werden durch die Temperatur gelöst und ziehen schön ins Fleisch. Ein weiterer Vorteil, für mich der eigentliche, das Fleisch verliert keinerlei Flüssigkeit. Wenn man Fleisch zuerst anbrät und dann im Ofen ziehen läßt, zieht es sich durch das scharfe Anbraten zusammen und presst beim im Ofen ziehen lassen seinen eigenen Saft raus. Durch das schonende "Vorgaren" bekommt das Fleisch keinen Streß und verliert beim nachträglichen Anbraten durch die Vorgarung keinerlei Saft mehr in der Pfanne. Die schonende Garung ist ja auch schon lange beim Smokern oder so bekannt. Ich will hier niemanden bekehren oder belehren, ich bin auch kein Meisterkoch der dies alles erfunden hat. Ich hatte Spaß beim bauen dieser Apparatur und erfreue mich jetzt an dem für mich doch sehr tollen Ergebnisses und des leckeren Fleisches welches ich so in der Pfanne allein nicht hinbekommen habe... Max