...mal in erster Linie nicht gleich in Panik verfallen, auch wenn es Dich juckt! Das gefährliche bzw. gesundheitsschädliche sind die Brennhaare der Raupe, die sich leider am ganzen Gehölz ablagern können und nicht nur in den Gespinsten. Bei großen Bäumen wirst Du in der Regel um eine EPS Bekämpfung mittels Absaugung (Staubklasse H), Einsatz einer Arbeitsbühne und entsprechender Schutzkleidung nicht herum kommen. Da sind die Arbeiten je nach Größe des Baumes sehr umfangreich und aufwendig. Wobei es aber auch Gemeinden gibt bei denen die Feuerwehr oder das Grünflächenamt die Bekämpfung übernimmt. Leider in Privatgärten oftmalig zu Lasten der Eigentümer. Bei so kleinen Bäumen, würde ich es ganz ehrlich aus Kostengründen ggf. selbst versuchen, wenn Du es Dir zutraust. Es setzt aber voraus, dass du dich selbst ordentlich schützt (Schutzanzug, Gesichtsschutz, Handschuhe und ordentliche Atemmaske). Ich tue mir da beim Reden relativ leicht, weil ich auch über die notwendige Schutzausrüstung im Zuge der Baumpflegeaktivitäten verfüge. Be solch kleinen Aktivitäten trage ich zu meiner Baumpflegebekleidung dann auch noch meisten einen Schutzanzug bzw. wird nach Bekämpfung sofort das Textil eingetütet und bei 60° gewaschen. Etwas bessere Einwegschutzanzüge wären vielleicht auch eine Alternative, die kannst dann nachher gleich entsorgen. Das wirklich Gefährliche sind die Brennhaare der Raupe die sich im Gespinst aber auch auf den restlichen Gehölzflächen befinden können (daher die Absaugung). Auf der Haut erfolgen schwere Irritationen (Art Verbrennung), deutlich gefährlicher, ist die Einatmung der Haare. Problem ist auch, du solltest recht zügig sein bei der Entfernung, da die Raupen, wenn sie sich gestört fühlen, relativ viele dieser feinen Härchen verlieren. ich gehe in der Regel bei kleinen Kronen so vor: 1.) Schutzbekleidung und Atemmaske überstreifen 2.) Fixierung der Gespinste und Härchen mittels Haarspray (der Profi verwendet hierfür einen spez. Schaum bzw. eine Klebefixierung). 3.) sorgfältiges und rasches Abklauben der Gespinste (Eintüten in dichte Säcke)...Profi: saugt mittels Spezialsauger (Kl. H) ab 4.) Reinigung der Bekleidung (meist lasse ich dann meine Montur in einer Putzerei chem. Reinigen) 4.) Danach erfolgt die Verbrennung bzw. Entsorgung (Restmüll-Müllverbrennung) Vorbeugend kannst du aber auch Bodennematoden (Fadenwürmer) einsetzen oder den Baum mit einem Bakterium behandeln. Will Dich da aber jetzt nicht animieren, da hier sehr wohl auch ein gewisses Restrisiko besteht. Wenn du zuwarten kannst, dann sollte bis spätesten Ende Juli der Spuk ein Ende haben und sich die Raupen in Falter verwandelt haben. Für die Zukunft kannst dann auf die Fadenwürmer und Bakterium setzten. Die Fadenwürmer können auch bei direkten Befall eingesetzt werden. Vielleicht noch als Ergänzung: Der Eichenprozessionsspinner befällt neben den Eichen auch gerne Hainbuchen! zu den Kosten: Je nach Größe und Umfang und den eigesetzten Hilfsmittel unterschiedlich. Meisten kommen dann noch Pauschalen dazu. Ein Kunde (Münchner Umland) von mir hat letztes Monat für eine mittelgroße Eiche knapp um die 18 Meter und Kronendurchmesser so ca. 20 Meter mit Arbeitsbühne und zwei Mann im Einsatz ohne MWST knapp € 1.500 berappt! Die waren einen halben Tag zu Gange. Das Ganze kann schon empfindlich teuer werden bei entsprechender Größe und erschwerter Zugänglichkeit.
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125vnb6 , · Geschrieben vor 3 Minuten 3 Min