Die sog. "Minderleistung" beschert den Autokonzernen bzw. ihren Vertragswerkstätten in der Folge Kunden, die für jede Kleinigkeit (Scheinwerferleuchtmittelaustausch etc.) zum Service und dort fett ablöhnen müssen.
Das produziert natürlich keine glücklichen Kunden, aber da das viele Kunden (und in Zukunft immer noch mehr) so machen müssen und das zum Normalzustand wird, kräht irgendwann kein Hahn mehr danach.
Der hippe 18jährige, der irgendwann nur noch self-service-unfreundliche E-Fahrzeuge kennt, sich sowieso nur mit seinem Laptop und smartphone gut auskennt, von Vespa und Lambretta nur weiß, dass der olle Vadda und Oppa mal an so einem alten, stinkenden Dreck herumgeschraubt hat, fährt am Ende zum "Luft in den Reifen nachfüllen" in die Werkstatt, lässt sich dort im Bordcomputer gleich dann den neuen Reifendruck abspeichern, latzt 26,90 Euro plus Corona-Zuschlag und zahlt mit smartphone-Pay-App.
Denn er hat es eilig, kommt doch auf Netflix die neuste Scheiße und außerdem spricht heute sein Influenzer zu geilen sneakers.
Hätte wirklich Bock, in glänzender Rüstung auf nem Streitroß mit nem Morgenstern in der Hand übers Land zu reiten und Tod und Vernichtung zu bringen, bis mich einer abknallt.