heute mal wieder ein paar minuten gefunden. alles hier folgende ist einfach mal nur runtergeschrieben wie es aufgefallen ist und teilweise laut gedacht und soll keines der genannten produkte/teile als solches bewerten - wird dies anders wahrgenommen - bitte melden und dieser beitrag wird entsprechend editiert. der piaggio deckel - hier ist der unterschied im quetschmaß im hundertstel bereich. da mich der herr stein mit seiner äusserung verwirrt hat, habe ich die messung 3 mal wiederholt. der unterschied im quetschmaß war jedes mal nahezu identisch - also wir sprechen hier von 1/100mm. das "oben" und "unten" bezieht sich auf den durchmesser des druckpilzes in richtung zylinder gesehen. um mal eine idee zu bekommen wie empfindlich die kupplung auf schiefstellung der andruckplatte reagiert, hab ich das ding mal über den abzieher vorgespannt. "gefühlt" gibts da ein problem ab ca. 1,8-2mm schiefstellung, gemessen am umfang der kupplungsbeläge zur grundplatte. ab diesem wert zieht die kupplung sich selbst unter rotation zu. bei gleichmässig vorgespannten schrauben benötigt die kupplung, genau wie das hartz vorbild, nur einen trennweg von knapp 1mm - umso merkwürdiger das in der theorie nach hinten noch sehr viel platz bleibt - man könnte also vermutlich die grundkonstruktion deutlich flacher gestalten. ich weiß, verschieden hohe nebenwellen und so weiter - aber ich denk' ja nur mal geschrieben vor mich hin... diese schiefstellung erreicht man, wenn man die schrauben am abzieher ungleichmässig vorspannt - also 2 schrauben sind gleich und die dritte ist 0,8mm weiter vorgespannt (bei M5 eine umdrehung, weil gewindesteigung 0,8mm). weiter fällt auf, dass die grundplatte, einmal aussermittig belastet, gerne radial ausweichen würde. die kupplung selber hatte ich noch nicht offen, von daher kann ich zu dem wie die grundplatte geführt wird noch nichts sagen - soll aber natürlich nicht bedeuten, dass die nummer im generellen nicht funktioniert - sondern eher dass das system auf den aussermittigen angriff reagiert - das würde die theorie mit dem sip deckel erstmal untermauern - also aussermittige belastung unter gleichzeitiger, geringer schiefstellung, zwingen die grundplatte dazu radial auszuweichen. einmal für eine "seite" entschieden, taumelt die platte dann und macht die kupplung zu. der piaggio deckel legt seinen druckpilz allerdings auch nicht mittig auf die andruckplatte. grob geschätzt wird hier ebenfalls die mitte wie beim anderen deckel auch um ca. 1mm verfehlt. dieser aussermittige angriff könnte allerdings auch am nötigen spacer für den kupplungsdeckel liegen. dadurch, dass die dichtfläche unter einem winkel steht, verändert sich die orientierung des druckpilzes durch das unterlegen des deckels. richtiggehend nachgemessen wie groß der effektive betrag der änderung ist, habe ich noch nicht, da der deckel sich aufgrund des überlagen stumpfes der kurbelwelle nicht flächig auflegen lässt. würde man die welle um ca. 3mm ablängen und die andruckplatte ca. 2mm tiefer orientieren, dann würde der deckel ohne spacer passen. einzig die nasen der kupplungbeläge fallen dann noch störend auf. allerdings kann man hier die kontur einfach mittles feile anpassen, da das überstehende material eh' nicht benötigt wird, auf prox zurück greifen oder die einbaulage um ein paar mm verändern. ein funktionstest mit laufendem motor steht noch aus. vielleicht funktioniert das system trotz dem aussermittigen druckpunkt weil der pilz nahezu senkrecht zur andruckplatte steht. wenn nicht müsste man entweder in einem weiteren test langlöcher in den kupplungsdeckel einbringen oder aber durch weitere maßnahmen an der kupplung die einbaulage selbiger so verändern, dass der deckel ohne spacer passt und dann mittig auf die andruckplatte wirken kann.