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Inhalte mit der höchsten Reputation am 25.11.2014 in allen Bereichen anzeigen

  1. Ich bin eine deutsche 1°Serie von 1965 und komme vom Bodensee. Nun möchte ich gerne wieder auf die Straße. Leider wurde ich überlackiert nachdem an meinem Boden versuche fragwürdiger Schweißarbeiten vollzogen wurden. Auch mein Herz taktet nicht mehr. Ich sollte mich also in gute Hände begeben. Gekauft wurde ich von Timo der mich über die Bucht erstanden hat. Schnell war ein Freund (pedalo) bereit mein Herz zu überholen. Für mein Blech wurde ich im nachbarschaftlichen Stadtteil fündig. Und da komm ich ins Spiel. Vorgabe ist, altes Blech zu erhalten. Somit, trotz etwas Lackverlußt soviel wie möglich von diesem zu erhalten. Ein neues Bodenblech kam nicht in Frage trotz sehr vieler Risse und aufgepunkteter Bleche. Ist also genau mein Ding ...eine Herrausforderung. Garniert wird das ganze durch diverse Beulen. Hier die Ausgangsbasis wie Timo sie bekam: Dann gings ans Freilegen: Und die Service-Öffnung darf nicht fehlen: Ich hab dann als erstes den roten Schleier mit Universalverdünner weitestgehend entfernt um das Ausmaß besser beurteilen zu können. Koti grob in Form gebracht: Die angepunkteten Bleche entfernt und das Reststück vom Boden gesichert: Vor dem schweißen erstmal alles wieder grob in Form gebracht, dann gings zum ersten Schweißen: Nun wurden die Schweißpunkte mit der Flex grob verschliffen (Die Flex hochkant gehalten): ...um anschließend die Kante zu richten: Jetzt ist das bis oben schon recht ordentlich und kann geschweißt werden. Weiter bin ich noch nicht gekommen. Hab ja noch 11 eigene Rahmen in arbeit. Bin auch gleichzeitig am Werkstatt umziehen und muß 2 weitere Garagen umsortieren. Hab also nicht immer Zeit. Nach der zweiten Schweißorgie gehen Rahmen + Koti erstmal wieder zu Timo den Rest freilegen und die Schweißerei mit dem Dremel fein zu bearbeiten. So fühlt man die Beulen nicht gut. Ich möchte mich auch für die Bildqualität entschuldigen. Bei manchen Lichtverhältnissen kackt das Samsung S3 einfach ab. Habe keine Digitalkamera.... Dies soll hier auch veranschaulichen, das man durchaus auch rostiges Blech schweißen kann und nicht bei ein paar Rostmöcken gleich ein neues Bodenblech rein muß. Ist natürlich klar...den Style muß man mögen. Im hießigen Fall soll das blanke Blech wieder Rost ansetzen und wird dann versiegelt. Ach ja, wer Restbleche nach seiner Restauration übrig hat darf mir diese gerne zusenden. Porto wird natürlich erstattet. Ich selber habe kein Geld für neues Blech. Adresse gibts per PN. Ich gehabe mich wohl, euer Spinner Bertram Marianne meint noch: Wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin wird Timo das Topic natürlich weiterführen.
  2. falsches topic. in diesem hier geht es um gepäckträger, die NICHT sch.... aussehen!
  3. 2 Punkte
    Südengland 2014 Die Tourauswahl stand einigermaßen schnell fest: die für den Scooteristen mit Kultstatus belegte Küstenstadt Brighton und der Reiz des Linksverkehrs auf der Insel sorgten schnell für Einigkeit zwischen Cpt. Howdy, Pfupfu, cky2kkaiser und mir, wohin es gehen sollte. Anfängliche Planungen, dann über London zurück zu fahren, wurden auf mein Betreiben wieder verworfen, als ich Fotos vom Kynance Cove in Cornwall sah: Nicht nur, dass London alleine schon einen Zeitbedarf von mindestens 2-3 Tagen erfordert hätte, sprach mich mit meiner Leidenschaft für skandinavische Landschaften diese schroffe Küste mit Felsen, Heide, Moosen und Flechten und der (auf dem Foto nicht so) rauhen See besonders an. Die zwei Reisewochen legten wir vor und hinter das Wochenende der International Scooter Rally auf der Isle Of Wight, das wir mitnehmen wollten. Um nicht schon 2x2 Urlaubstage mit der Fahrerei von Nürnberg zur belgischen Grenze und retour zu verplempern (Autobahn fahre ich nur ungern), mieteten wir jeweils für Hin- und Rückfahrt einen Sprinter um diese Strecke schneller zu überbrücken, was gar nicht so einfach ist, wenn man 4 Sitzplätze braucht: die LKWs und Transporter der gängigen Verleiher haben nämlich in der Regel nur 3 Plätze vorne. Bei Buchbinder gab es dann einen Sprinter mit 9 Plätzen, also 2 Rückbänken, den wir dann anmieteten und vorab absprachen, dass wir eine der Rückbänke ausbauen, aber über die Roller gelegt mitnehmen (leider ging das nicht anders, da wir das Auto ja nach der Anreise wieder abgaben). Mit der Buchbinder-Filiale in Mülheim-Kärlich lag nun also auch der Startort fest – naja Aachen wäre uns lieber gewesen, aber man kann nicht alles haben. 1. Tag: Nürnberg – Coo (340 km Auto + 150 km auf den Rollern) https://goo.gl/maps/aXHHW Das Verladen ging gut, alle vier Roller passten mehr oder weniger quer in den Laderaum des Sprinters. Die Sitzbank vorsichtig darüber zu wuchten, war mühsam, so ein Ding ist sackschwer, wenn man es mit ausgestreckten Armen anheben und über die Roller ziehen soll. Die Anreise nach Mülheim-Kärlich ging zügig, so dass wir dort etwa um 14.30 Uhr Richtung Belgien losrollern konnten. Ein paar leichte Regenschauern später kamen wir auf dem Campingplatz in Coo an, augenscheinlich eine bei Mountainbikern und Kajakfahrern beliebte Gegend, mit einem tosenden Wasserfall und etlichen Lokalen drumherum. Wir hatten aus Kostengründen (armer Student dabei) vereinbart, möglichst oft zu zelten. Abgesehen von gelegentlichen Rückenschmerzen mag ich das Reisen mit Zelt immer noch sehr und der Aufwand mit Aufstellen und Zusammenpacken hält sich in Grenzen und wird jeden Tag routinierter. 2. Tag: Coo – Brüssel (150 km) https://goo.gl/maps/j8tLP Wieder nur eine recht kurze Strecke, aber man will ja auch für Brüssel-Sightseeing noch Zeit haben. Die National 3 ist in weiten Teilen schnurgerade und langweilig, aber das Fahren entspannt. Nur rund um Sint-Truiden reisst es einem gelegentlich den Kopf herum, wenn man an den Schaufenstern der spärlich bekleideten Huren vorbeifährt, die sich dort entlang der N3 und teils mitten in den Straßendörfern der potentiellen Kundschaft präsentieren. Die Belgier scheinen recht entspannt mit Rotlichtmilieu umzugehen... Außerdem sind sie die Erfinder der Pommes Frites und der Schlachtruf „Friture!“ wurde zum Running Gag der Reise. In Brüssel dann in der „Auberge de la Jeunesse Jacques Brel“ eingecheckt (4-Bett-Zimmer 106 €, recht zentrale Lage, nettes Rezeptionspersonal), ein Muss, weil Brels Chansons zu meiner Lieblingsmusik gehören. Dann ins Zentrum auf den Grand Place, zum Männeken Pis und zum Männeken Peace. 3. Tag: Brüssel – Calais (219 km) https://goo.gl/maps/g7diU Was muss man in Brüssel außer Grand Place und Männeken Pis noch gesehen haben? Genau, das Atomium! Zur Weltausstellung 1958 gebaut, wurde es erst von 2004-2006 renoviert und glänzte fantastisch gegen den superblauen Himmel. Ein geiles Bauwerk, das für sein Alter immer noch futuristisch wirkt. Weiter ging es über Brügge, das wir trotz „sehen und sterben“ und Unmengen an Touristen überlebt haben. Toller mittelalterlicher Stadtkern, einen Pizza-Hut gab es auch... Dann über Oostende an der Nordsee entlang ins Pas de Calais („Tschipfl, hähh“) und über Dunquerke bis kurz vor Calais auf den „Camping les Tamaris“, einen Campingplatz ohne Klopapier in den Toiletten, was morgens nach dem Kaffee eine echte Herausforderung für mich ist. Die nordfranzösischen (oder belgischen) Bratwürste sind für den fränkischen Gaumen allerdings eine Beleidigung... 4. Tag: Calais – Brighton (201 km) https://goo.gl/maps/d9weJ Campingplatz ohne Klopapier – hrmpf. Dann zur Fähre, die fahren mit mehreren Linien, so dass etwa jede halbe Stunde eine Abfahrt ist. An Bord gleich mein Aha-Erlebnis: man sieht von Calais aus schon die White Cliffs Of Dover, was mir gar nicht klar war, aber es sind ja auch nur gute 40 km Luftlinie. Die Roller verzurrt und die von Dave vorbereiteten Aufkleber auf den Lenker geklebt und dann Selfies an Deck. In Dover dann kurz orientiert, am ersten Kreisel fast zwei Mann durch einen ungebremst und hupend durchfahrenden holländischen Truck verloren, die A20 bis Folkestone, um dort am Hafen inmitten von Ska-Kneipen die ersten Fish 'n Chips zu essen. Weiter auf der gemütlicheren A259 über Rye und Hastings nach Eastbourne hoch zum Beachy Head zu meinem ersten persönlichen Highlight. Der Originaldrehplatz der Schlussszene von Quadrophenia ist für mich als Who-Fan seit der 3. Klasse so eine Art Hadsch und - lange geplant - konnte ich assistiert von den anderen die Schlussszene „reloaded“ drehen. In Brighton im Grapevine in der Middle Street eingecheckt, einem verschachtelten Low-Budget-Hostel für 26 Pfund die Nacht, Klo und Duschen einen Stock tiefer, Fluchtweg über etwa 60 cm breite Treppenhäuser. Abends Bummel durch die Lanes und die Bond Street, der Instinkt führt uns auch zum Gässchen, in das sich Jimmy und Steph von den Beach Fights zurückziehen. Essen im Street Thai, danach zum Strand und die Lichter des Brighton Pier und das Rauschen des Meeres genießen. 5. Tag: Brighton – Beer (248 km) https://goo.gl/maps/Ri2ba Der sonnige Morgen wird mit einem englischen Frühstück begonnen. Ziel ist heute Exeter, das sind knapp 300 km, die wir wegen viel Stop & Go in Staus um Portsmouth und Southhampton nicht schaffen werden. In Portsmouth statten wir Allstyles Scooters einen Besuch ab, Chris kauft einen Wedi für die ET3-Bremsgrundplatte, damit er nicht mehr mit den Füßen bremsen muss. Kurzer Plausch mit Johnno, einem wohl schottischstämmigen Scooterist, der uns seine Handynummer aufschreibt „falls irgendwas ist“. Er hat weder Verständnis für unser Vorhaben nach Cornwall zu fahren („There's nothing“), noch zum Treffen auf der Isle Of Wight („All assholes“). Grüße jedenfalls nach Paderborn von ihm. Durch die längere Pause bei Allstyles Scooters, die Tankstops (Benzin auf der Insel Ø 1,30 Pfund) und Essengehen wird es eng mit Exeter und wir beschließen, nur bis ins Örtchen mit dem schönen Namen Beer zu fahren. Auf dem Campingplatz dort verbringen wir die kälteste Nacht dieser Augustreise (!) mit 6°C. 6. Tag: Beer – Lizard Point (250 km) https://goo.gl/maps/0Vi67 Neben einem gerissenen Schaltseil bei Dave macht heute meine VBA Probleme und klemmt bei schnelleren Autobahnfahrten auch nach Hochbedüsen ein paarmal ab. Macht keinen Spaß einen bepackten Roller einen km weit auf einer Autobahn ohne Standspur zur nächsten Ausfahrt zu schieben, Basti macht mit gesetzten Blinker den Puffer zwischen mir und den vorbeirauschenden LKWs. Wird wohl Falschluft sein, denn auch mit 142er Düse (bei DR177 + 24er Lufi gelocht + SIP Road) spotzt der Motor nicht. Nach gefühlt sehr langer Fahrt kommen wir um 18 Uhr endlich am Kynance Cove in Cornwall an, unserem Wendepunkt. Es ist arschkalt und stürmisch, man vergleiche die Fotos mit dem ganz oben stehenden Bild. Aber trotzdem eine Landschaft nach meinem Geschmack. Am Parkplatz treffen wir ein spanisches Pärchen, das uns ganz erstaunt fragt, ob wir den ganzen Weg von Deutschland mit diesen Rollern gefahren sind. Die Rückfrage, ob die beiden mit ihrer Rostlaube den ganzen Weg von Spanien hoch gefahren sind, löst allgemeines Gelächter aus. In Lizard Point essen wir im The Witch Ball zu Abend und fahren dann einige Meilen zurück auf einen Campingplatz, wo wir in der Dunkelheit die Zelte aufstellen. 7. Tag: Lizard Point – nördl. Rand Dartmoor (172 km) https://goo.gl/maps/2NYD8 Der Engländer neben uns schmeisst auf der Freiung seines My-Home-Is-My-Castle-Zelt tatsächlich morgens um 8 Uhr den Grill an. Nach einem kurzen Abstecher nach Mullion's Cove geht es zu meinem Leidwesen gleich weiter. Wie gerne würde ich jetzt den Küstenwanderweg einen Tag lang entlanglaufen, aber keine Zeit, keine Atempause. Wir beschließen, die Isle of Wight wegzulassen, um die nächsten Tage nicht so hetzen zu müssen, weil das pro Nase mit Fährfahrten und Eintritt etwa 100 Pfund wären und dort sowieso „all assholes“ sind. Nach Cappucchino und Brownie mit „Cream“ (ein Batzen Butter) in Tavistock fahren wir durch den Dartmoor National Park, der Moorlandschaft in der die erste Szene aus dem Film „American Werewolf“ von John Landis spielt – glücklicherweise aber ja bei hellichtem Tag. Abends finden wir mit dem Woodlands Spring Touring Park einen ziemlich krassen Campingplatz: adults only (ich dachte erst an Swingerclub, aber es sind dort tatsächlich Kinder verboten), bei der Anmeldung eine lange Predigt, was alles nicht erlaubt ist, z.B. Parken nur auf dem Schotterweg, keine Einweg-Grills, nicht über Beete steigen, nicht spucken usw. Aaber: der Platz hat die Platinum-Auszeichnung für das „Loo Of The Year 2014“ der British Toilet Association bekommen – allein dafür hat sich die ganze Reise gelohnt! Abends mit Leihgrill Spareribs und sonstiges Fleisch gegrillt. 8. Tag: nördl. Rand Dartmoor – hinter Winchester (Kilmester) (235 km) https://goo.gl/maps/PhAk3 Über Sidmouth (Mittagessen im Dukes) Landstraßen ohne irgendwelche Höhepunkte bis Winchester. Da wollte ich die ansehen, nur hatte die leider schon zu. Für Kultur sind die anderen eh' nicht zu haben und es ist ja schließlich auch ein Rollerurlaub, bei dem es hauptsächlich um Fahren, Fleisch und Fritten geht. Abendessen folgerichtig bei KFC. Der Campingplatz hinter Winchester weist uns ab, ist aber wenigstens so freundlich, uns den Weg zu einem anderen Platz einige Meilen weg zu erklären, da über Google ansonsten keiner mehr angezeigt wird. In der Dämmerung landen wir so auf der College Down Farm, wo wir auf englischem Rasen neben dem Garten des ca. 80-jährigen Farmbesitzers zelten dürfen. Weiter unten stehen ein paar Wohnwägen – ist wohl ein Geheimtipp und irgendwie wartet man darauf, dass jeden Moment Schweinchen Babe um die Ecke kommt und eine Schafherde vor sich her treibt. 9. Tag: hinter Winchester (Kilmester) – Sandwich (222 km) https://goo.gl/maps/zA8aA Immer die Landstraße A272 entlang fahren wir heute durch unspektakulär-ländliche Gegenden über Petersfield, Midhurst, Billingshurst, Hayward's Heath, Uckfield, Lamberhurst, Sissinghurst und Canterbury nach Sandwich, nördlich von Dover. Wenn man schon in Beer war, muss Sandwich auch sein Das Aufregendste unterwegs war das Straßenfest mit Oldtimer-Ausstellung in Petersfield und ein Cricket-Spiel in keine-Ahnung-wo, bei dem der Ball gelegentlich in die ums Spielfeld parkenden Autos einschlägt. Abends in Sandwich erst Pizza bei Luigi's, dann eine Weile zum Ortsfest in den Park gefläzt und der Coverband zugehört (Superstition, Baker Street u.a.), die handwerklich echt gut war. Letzte Nacht auf der Insel im Sandwich Leisure Park (36 Pfund/4 P./2 Zelte) gezeltet, einem riesigen Campingplatz mit Abendanimation. 10. Tag: Sandwich – Middelkerke (149 km) https://goo.gl/maps/MKysf Nachdem das Wetter seit den kurzen Schauern am 1. Tag kühl, aber trocken war, fahren wir bei Nieselregen los nach Dover. Leider verpassen wir den Abzweig nach Deal und verfransen uns ziemlich in the middle of nowhere. Nur kleine Farmen, an jeder Kreuzung Wegweiser zum selben Weiler nur nicht nach Dover. Handyakkus leer oder kein Netz, wenn ich mich richtig erinnere. Es regnet immer mehr und schließlich finden wir Dover und auch die Fähre. Wieder auf dem Kontinent regnet es in Strömen und wir irren unendlich lange herum, bis wir die Landstraße Richtung Dunkerque finden. Nach nur 80 Kilometern auf dem Festland, sind wir klatschnass, haben entnervt (vor allem ich, meine Regenausstattung ist undicht) die Schnauze voll und nehmen ein Hotelzimmer in Middelkerke. Kaum Fotos heute. 11. Tag: Middelkerke – Leuven (168 km) http://goo.gl/maps/5nolP Das Pisswetter geht weiter, Regen ohne jede Unterbrechung. Meine Regenkombi hatte ich wegen kaputtem Reißverschluss vor einigen Wochen entsorgt und so nur eine uralte K-Way-Regenhose dabei und ich vetraute darauf, dass meine Tourenjacke einigermaßen dicht ist. Ist ja schließlich August. Von wegen, binnen kürzester Zeit bin ich bis auf die Unterhose klatschnass, keine trockenen Wechselklamotten mehr, keine Shops, die Regenklamotten verkaufen, irgendwie hat alles zu und nicht einmal ein Baumarkt hat Bauarbeiter-Ölzeug. Ein Waschsalon in Dendermonde ist meine Rettung, ich ziehe mich bis auf die Unterhose aus und stopfe sämtliche Klamotten einschließlich Schuhen in den Trockner. Dave kauft Mülltüten, die er über das trockene Paar Socken zieht, die anderen haben aber mit den Regenkombis nicht ganz so unter dem Regen gelitten wie ich. Rrrrrr, wie geil, wieder in warmen, trockenen Klamotten zu fahren! Langsam lässt der Regen nach, wir buchen aber ein Appartement in Leuven. Leuven ist eine wunderschöne Stadt mit reich verziertem gotischen Rathaus (man wollte Brüssel toppen) und lauschigen Gassen mit Kneipen und Lokalen aller Art. Leider haben die Läden schon um 18 Uhr zu, sonst hätte ich bei North Face was gegen den Regen gekauft. Beim Blick aus dem Fenster fällt uns erstmals auf, dass wir mit Rollern aus vier Jahrzehnten unterwegs sind: die VBA aus den 50ern, die VNB aus den 60ern, die ET3 aus den 70ern und die PK aus den 80ern. Abends Pizza-Lieferservice, Bier und TV. 12. Tag: Leuven – Altenahr (218 km) https://goo.gl/maps/prV1K Wieder immer der N3 nach durch Belgien, an den Nutten vorbei, Döner zu Mittag und bei Monschau über die Grenze nach D. Unterwegs kann Dave etwa einen Liter (!) mit Wasser versetztes Getriebeöl aus dem Motor ablassen, wobei rätselhaft ist, wie diese Menge in den Motor kommt. Die Vermutungen gehen von den Überlaufschläuchen des Gasers bis Entlüftungsschraube Kuludeckel. Wieder ein Hotel gebucht, in Altenahr, einem Weinort an der Ahr, recht malerisch. Die andern zu einem Spaziergang zu einem Aussichtspunkt überredet. 13. Tag: Altenahr – Nürnberg (61 km auf den Rollern + 353 km Auto) https://goo.gl/maps/7WnMh Endlich wieder trockenes, sonniges Wetter und von Altenahr durch die östliche Hocheifel eine der schönsten Strecken zum rollerfahren des Urlaubs. In Mülheim-Kärlich wird wieder alles in den Sprinter verladen und wir fahren zunächst Bundesstraße durchs Rheintal an der Loreley vorbei, dann Autobahn nach Nürnberg. The End
  4. 2 Punkte
    So, die matrix aus meinem wurmloch ,wird wieder etwas bissfester!
  5. *Klugscheißmodus on* Du hast nicht den Dämpfer verstellt, sondern lediglich die Vorspannung der Feder erhöht. Damit passt du das Federbein lediglich auf die vorhandene Kombination aus Fahrzeug und Fahrergewicht an. Im Regelfall sollte das so passieren das das Federbein bei normalem aufsitzen etwas einsackt. Damit hast du dann einen ausreichenden Negativfederweg wenn das Ding über Bodenwellen bügelt. Gibst du der Feder einfach volle Vorspannung, womit das Federbein zu hart zur gegeben Last wird, fängt das Ding bei jeder kleinen Bodenwelle an zu springen und die Kontrolle ist dahin. D.h. eine zu weiche Dämpfung kann man nicht mit einer überhöhten Federvorspannung ausgleichen. Dafür gibt es die vielfältig einstellbaren Fahrwerke wie die BGM Pro SC. Auch hier wird die Feder aufs Fahrergewicht einjustiert und danach dann die Dämpfung entsprechend eingestellt. Diese Technik ist bei einem Federbein für 39 Euro sicher nicht realisierbar... *Klugscheißmodus off*
  6. 2 Punkte
    Nein,bisher war ich dicht!
  7. So ein Tacho hatte ich auch mal an meinem Fahrrad
  8. Falls es zwischen euch gleich zu Intimitäten kommen sollte, geht doch bitte dafür raus auf die Terrasse...
  9. 1 Punkt
    Nen Vögel Gerippe??? Kate Moss????
  10. 1 Punkt
    Übrigens Leute, falls eure Kombis und/oder Handschuhe gelitten haben, hier meine Top Adresse: http://www.maritas-lederwerkstatt.de/ Die Frau hats drauf...die hat bei meinen Kombis schon den kpl. Hosenboden mehrfach ausgetauscht, Oberschenkelleder ersetzt, Handschuhe geflickt, den Brustbereich weiter gemacht, die Arbeit sah immer top aus . Selbst bei näherem hinsehen war da nichts zu erkennen, dass da was ersetzt wurde...die trennt die Kombis dafür kpl. auf und vernäht den Bereich neu!!!! Dabei nimmt sie echt nicht viel Geld dafür. meine Held Phantom Handschuhe hat sie für 10 Euro wieder zusammengeflickt Und nein, ich bekomme keine Provision
  11. 1 Punkt
    Der Veteran Vespa Club of Britain hatte das mal recherchiert und rausgefunden, dass Michail Gorbatschow (ja, der!) zu der Zeit als Funktionär einen Stahldeal mit Italien eingefädelt hat, Sowjetunion brauchte ja immer Devisen. Und offensichtlich hat er megatonnenweise Stahl mit minimal Molybdän- und Nickelgehalt geliefert, wohlgemerkt nach Vorauskasse. Alfa Romeo, Lancia und andere waren damals genauso betroffen wie Piaggio. Bei den Sprinten und TS (aber nicht bei den Rallys) wurde außerdem teilweise bei der Grundierung gepfuscht. Die beste Qualität hatten durchweg immer die Spanischen Modelle, eigene Stahlproduktion und immer Weltklasse. Edit: Wikipedia schreibt zum Alfasud: Es wird berichtet, dass einzelne Fahrzeuge bereits die erste Hauptuntersuchung wegen Durchrostung nicht bestanden, einige andere Modelle sollen schon mit Rostschäden z. B. an den Türkanten zu den Händlern gelangt sein. Die Ursache dafür waren u. a. die minderwertigen Recyclingbleche (aus Kompensationsgeschäften mit der Sowjetunion) mit ihrem rostfördernden Gehalt an Buntmetallen.
  12. Ich hatte das damals aufgezeichnet. So waren sie original drin:
  13. nicht wohl, sondern da sind min. 3 listen - lediglich die erste ist noch nicht mit leben gefühlt s.o. dat wars, bin raus aus deinen topics, ist mir zu doof - mach mal schön weiter sachen die schon x-mal durchgekaut wurden, vielleicht ne schraubenliste als powerpoint wie von deinem px-altschaltplan, damit auch jeder weiß was ein gepäckfach oder sonstwas ist.
  14. Ist ja klasse Kann mir jemand sagen wie ich die Freund aus Krefeld treffen kann Gruß Ditmar
  15. boah, hab gerade die ultimative Starthilfe für die Largeframer entdeckt.... passt sogar plug and play http://www.sip-scootershop.com/de/products/kindersitz+vespaio+furaum+_14207101
  16. wo bist denn her? ...frag icheinfach mal
  17. taugt in meinen Augen genauso wie die Grimeca.....is ja bis auf Trommel und Aufnahme eh Grimeca dran
  18. 1 Punkt
    von weizen kannste gut scheizen!
  19. Die Bockwurst ist extern verschenkt worden und war ein bis dato einmaliges Angebot eines anonymen Gönners.
  20. Lesen ist nicht so deins, oder? Dachte aber, dass du mit Bildern ansehen klarkommen würdest!
  21. Machs wie ich: einfach n Topcase montieren - da kümmert dich das Design des Gepäckträgers schlagartig nicht mehr Größter Vorteil: Ich selber seh's beim Fahren nicht und die hinter mir sind eh bedauernswerte Würstchen...
  22. Da musst du nochmal zurück, das geht so nicht!
  23. Na Ihr Ficker. Bin wieder im Lande. Offi in geheimer Mission lääst mich wieder an 12-mittag denken... Das war auch unglaublich geheim die Nummer.
  24. 1 Punkt
    @ boozy77: Zum theoretischen Einstieg könnte die WIG-Fibel (ab Seite 27 bzw. 47) ganz hilfreich sein.
  25. herrlich. noch ein bremsfallschirm für hinten. da geht auch mit ts1 nicht mehr als 90km/h
  26. das nummerschild ist echt porno, habe es auch mit den andern schildern verglichen aber so schaut es am besten aus.
  27. Solange Du nur Kröten und keine Klöten leckst, ist das doch noch im "grünen" Bereich.
  28. Die Farbe deiner Exkremente interessiert hier nicht! [emoji41] Moin [emoji4]
  29. wer will schon häßliche, dicke rollerfahrer (mich eingeschlossen) einen ganzen monat lang ansehen???
  30. Die Affen vom TÜV haben doch keine Ahnung von sowas... Würdest du das so lassen Harald oder gleich auf Einspritzer umbauen?
  31. Hey Folks: Hier mal ein paar Bilder von meinem Bajaj Chetak Projekt: PX 200 Polossi mit 120er Breitreifen und Scorpion Motor aus der Mitte geholt Rahmen bisschen geweitet, damit ich hinten tieferlegen kann und der Reifen nicht schleift PX Gabel 50mm gekürzt und fertig für die Scheibenbremse Original Kotflügel geweitet, damit er auf die PX Gabel passt Lenker auf hydraulische Bremspumpe umgebaut Rücklicht vom 59er Caddy Tacho optisch geändert und Fernlicht- und Blinkerkontrolle in den Tacho verlegt Trittbretter abseits von Leisten und Riffels ... Rohbau ist nahezu fertig und bald gehts zum Lacker. to be continued.... follow me on Facebook: https://www.facebook.com/pages/Lemarxon-Vespa-Garage/623198641104514?fref=ts
  32. Polini gleicht scheinbar nochmehr "über Kreuz" aus. Müsste man mal nachvollziehen, was in Relation das Taumeln macht. Hebelarm Taumeln daher ähnlich Hebelarm zu wuchtende Masse. Du gewinnst eher nix? Überschlägig ist das ein Abstand von 25mm der zwei Wangenmitten. Das Taumeln ergibt sich, weil Du zwei unterschiedlich große Fliehkräfte am rotieren hast. Wie wenn mann vom Supermarkt heimgeht, und zwei Tüten parallel schleudert. Eine mit 3 Bier- eine mit 4 Bier. Der Heimweg läuft besser, wenn Du das eine überschüssige Bier trinkst und weiterläufst! Alternativ trinkst Du 3 Bier, und fängst selber an zu eiern. Will sagen: fahr´ die 49 sauber ins Ziel. Die Dichte von "Deinem" Stahl musst eh´ erst noch schaun. (teilw. 7,75, grad wenn hart) Und dann die Klebe-Luft um die Gewichte nicht vergessen. Hast Du die 0,09mm Bohrungspressung gewichtsmäßig drin? Ruhig Blut mit dem Prozent also. Und ich behaupte immernoch, dass die Prozentskalierung dieser Rechenformel nur angenähert ist. Womöglich ist die geringste Lagerkraft bei diesem Rechenweg bei 48,734% oder 52,9652345%
  33. ... hat blank gezogen.
  34. Okay, zum Glück geht es nicht nur mir so. Habe schon an meinem Verstand gezweifelt
  35. So, ich bin jetzt dann auch größtenteils durch... "Es" läuft, hupt, blinkt und leuchtet Auch das letzte Schildchen von mh ist jetzt drauf... Was noch gemacht werden muss, ist eine komplette Politur, das Reserverad und 1,2 Aufkleber.
  36. Hallo Leute hier mal meine Kurve vom M200 Plug and Play mit VHST 26er und dem M3 Auspuff Nochmals Danke an Erich und wir sehen uns im Feber in Innsbruck Ciao M200-Prüfstand.pdf M200-Prüfstand.pdf M200-Prüfstand.pdf M200-Prüfstand.pdf
  37. Also wenn deine Bremshydraulik ein so offenes System ist, dass deine Flüssigkeit umgebende Schrauben verrosten lässt, solltest du das Problem eher primär angehen, als VA-Schrauben zu verbauen. Und ma ganz ab von der optischen Komponente, dass es ja nicht nur VA-Schrauben werden sollen. Nein, auch gleich noch Inbus... Wo verwendet man jetzt diesen VA-Kram??? Im Bereich Bremse und Fahrwerk schon mal gar nicht! Und am Block wegen Alu genauso wenig! Toll, dann kannste deinen Hauptständer mit VA befestigen! Was noch? Das Bremspedal ist streng genommen schon wieder ein No Go! Sehe den Sinn des ganzen überhaupt nicht! Gute verzinkte Schrauben halten 10 Jahre bevor die rosten! Und sie halten, gammeln nicht fest und kosten fast nix. In meinen Augen: UNSINN
  38. Der Druck im Bolzen ist aber nicht gleich dem Druck in den Überströmern rechts und links. Da strömt nichts (also nicht in dem Sinne in dem du das ansetzt), aber warum sollte da nichts schwingen? Im Bolzen herrscht ein Druck, so lange der Bolzen meinetwegen zu den Überströmern abgedichtet ist macht der die Druckveränderungen in den Überströmern eben nicht mit. Wenn der Bolzen dann aber die Überströmer überläuft kommt's zu einem Druckausgleich. Nach meinem Verständnis resultiert jeder Druckausgleich der nicht zu einer konstanten Strömung führt zu einer Schwingung. Im Klartext heißt dass, das das Gasvolumen im Kolbenbolzen pulsiert und damit einen Effekt im den Überströmern auslöst. Das ist ein für mich ganz persönlich denkbarer Erklärungsansatz für ein empirisch (ohne Literaturquelle) beobachtetes Phänomen, nämlich eine Leistungsveränderung. Wenn in dieses Minischwingungssystem oder wie man das auch nennen will noch ein Kontakt zum Auslass als Schwingungsanreger dazu kommt wird's eben noch mal anders. Ob die Erklärung greift oder nicht, oder ob's zu 'ner Verunreinigung des Frischgases durch Spülkurzschluss kommt weiß ich natürlich nicht. Wenn nur die Überströmer überlaufen werden aber mutmaßlich nicht, hätte ich jetzt gesagt. Du bewertest, wenn ich das richtig verstehe, einen Effekt ohne empirisches Relativ. Kann man machen, klar. Ich bin aber nicht sicher, ob ein offener oder verschlossener Kolbenbolzen einen Effekt auf die Vorverdichtung hat. Ist das Volumen nicht gerne mal vom Kurbelgehäuse abgetrennt? Also wenn man nicht gerade den Sonderfall CVF oder so hat?
  39. ich bin da an einer heißen sache dran! ultra rare mega mod original 60'th orange gartenschlauch. laut verkäufer nur etwas hart. wollte m007 schon fragen was so etwas wert ist, dann fiel mir aber ein das er von harten keine ahnung hat.
  40. wenn du kontakt aufnehmen willst, dann steht der chef im impressum. die haben sicher noch welche. http://moto-components.com/
  41. Hallo, wenn Interesse besteht werde ich hier schön langsam Bilder der Restauration meiner V31 einstellen. Einen kleinen Bilderbericht der Restauration, die mittlerweile über 2 Jahre dauert - wenn man im Ausland arbeitet bleibt nicht viel Zeit ... ...mit vielen Hochs und Tiefs, aber jetzt sollte es bald soweit sein - die ersten Probefahrten waren der Hammer. Jetzt heißt es Geduld haben und nichts überstürzen - aber seht selbst... Kurz nach dem Kauf : Sieht ja ganz gut aus dachte ich... aber bei genauerer Betrachtung : dann gings ans zerlegen : und das fröhliche Zerlegen geht weiter - geht ja auch schnell... ...einen hab ich noch... soooo -j jetzt war alles zerlegt, und es ging ans schneiden... und das musste raus : hier die innenansichten des tunnels, wo wahrscheinlich mäuse gehaust haben, bei der menge an stroh die ich gefunden habe... aber dann wurde ja alles gestrahlt und grundiert, verchromt, neu gekauft... in der Zwischenzeit konnte ich das Trittbrett erneuern und Dank meines hervorragenden Spenglers und der Traversen von mr.VespaGS ging das wie fast von alleine ein kleines Problem war und ist noch die Motorbacke : die Schiene wird gerade angefertigt und dann an die Backe angepasst und vernietet ( wie auch alle anderen Nieten neu gemacht wurden ) danach noch die Backe ans Fahrgestellanpassen und mit den noch fehlenden Teilen lackieren. bald danach war auch der Motor fertig - auch mit schon lackierten Teilen : auch beim Lackierer gings voran - hat aber seeeehhhhr lange gedauert... aber gut Ding braucht ja bekanntlich Weile - hier das Ergebnis ( ja ich weiss, die rote Grundierung ist nicht der originale Farbton - mein Fehler ) : da jetzt fast alles da war konnte ich mit dem Zusammenbau beginnen : ABER DAS GIBTS BEIM NÄCHSTENMAL - DENN DER BEITRAG IST SOWIESO SCHON ZU LANGE GEWORDEN - SORRY
  42. Habe jetzt drei verschiedene aceton verwendet und immer einen Unterschied festgestellt. Der beste aceton der auch am wenigsten den den olack angegriffen hat war der aceton von hendinger (eine rote Flasche/Kanister) Der Liter kostet 8 Euro und ist mehr als doppelt so teuer... Dafür das Resultat am besten. Sauber, schnell und olack schützend
  43. das wäre mir neu, dass die V30er Modelle eine braune Grundierung hatten. Richtig ist vielmehr, dass der Lackaufbau in den 50ern bei Piaggio so aussah: 1)Blech 2)roter Grund 3)grauer Füller oder Untergrund 4)Farbton empirisch belegt durch Beobachtungen an diversen Vespa 125 V30 und 150 GS VS1 erste Serie
  44. Ich finde das Topic hier echt total schräg, das muss ich schon sagen. Macht weiter so.
  45. Verde met. 6000M Verde met. 6002M Verde met. 6002M ist marginal dunkler, kräftiger im Grünton als Verde met. 6000M
  46. die Frage ist da aber: Wie lange noch? Wird doch bald abgerissen Das behaupten sie schon seit 3 Jahren... Bis jetzt steht nicht mal der neue Bebauungsplan - also dat dauert noch. Und dann hier die Zeit und den Ort zu aktualisieren ist wohl kein Problem.

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