Ich hab' da vielleicht eine falsche Vorstellung, dachte aber irgendwie, dass das bei längerem Engagement irgendwie noch was Anderes ist. Ursprünglich, wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Idee mit der Börse in Amsterdam entstanden um Schiffs- oder Frachtanteile an Kauffahrtsschiffen und/oder deren Ladung zu kaufen oder zu verkaufen. Also irgendwer hat meinetwegen so'n Schiff ausgerüstet um Gewürze aus Indien zu holen. Das Ding fuhr los, war 'ne Weile unterwegs, zwischendrin hat der Mensch, der das Schiff ausgerüstet hat dann Geld gebraucht und Anteil an der Nummer verkauft. D.h. die Anteilseigner gingen mit in's Risiko, wenn das Ding unterging hatten sie Verlust, sie haben aber unter Umständen ein Unternehmen mit ihrer finanziellen Beteiligung auch erst möglich gemacht. Klingt für mich plausibel. Wenn jetzt meinetwegen irgendwer Anteile an einem Unternehmen erwirbt, also quasi sein Geld der Firma zur Verfügung stellt, und die lange hält ist er irgendwie an einer "realen" Wertentwicklung beteiligt. Beim "Zocken", also Kaufen, Verkaufen binnen Tagen (oder Sekundenbruchteilen) gibt's keine Wertschöpfung. Die Idee ist grob die selbe wie bei Kettenbriefen, würde ich jetzt denken. Da kann man dann schon unter Umständen moralische Bedenken haben. Wahrscheinlich sehe ich das aber zu einfach. Keine Ahnung.