- "Hatschi!" - "Gesundheit!" So ging das die ganze Woche. Kopf dicht, Nase dicht, Hals dicht... und ich will zum Tauerntreffen... Donnerstang wird es besser und ich kann noch einen Schlafplatz in der Hütte erben. "Eigentlich" ´gehört zu einem Wintertreffen die Zelterei. So habe ich das die vergangenen Jahre gesehen und so sehe ich das auch heute. Aber mit so einer Rysselpest? Die Vernunft siegt (nicht). Ich fahre, aber ich übernachte dieses Jahr nicht im Zelt. Es geht also Freitag in der Früh los. Die 350km werden nur auf der Höhe von Salzburg durch üble Zündaussetzer gestört. Einmal alles, was nach Strom und Steckkontakt aussieht mit WD40 satt geflutet und eine neue Kerze rein und dann war das Übel auch schon vorbei. Nur die -8 bis -10°C konservieren etwas meine Zehen. Irgendwann stehe ich dann vor der Mautstation, um die letzten 5km Rodelbahn zu bezwingen. Um dieses Stück der Strecke geht eigentlich der Spaß. Nur ist -wie immer- die Strecke wegen Rodelbetrieb noch gesperrt. Aber nebenan ist ein Kaffeehaus. Die Auffahrt funkitioniert problemlos und oben dann das übliche Hallo. Und auch wie üblich: Freund Uwe ist mal wieder mehr unter dem Gespann als drauf; Schwinge zerfetzt. Aber ein Ersatzteil ist besorgt und nach etwas Schrauberei kann die Nachtfahrerei zwischen den Grillierungseinheiten beginnen. Es werden so -18°C in der Nacht, aber kein Wind. Ach ja, Grillieren... Wenn der Grill nicht richtig mag, kann man mal geschwind mit Bremsenreiniger nachhelfen (KINDER, NICHT NACHMACHEN!!!) So gegen 1 gehe ich dann auf die Hütte und dummerweise nicht gleich ins Bett. Es wird 3... Dann bricht der Morgen, tirilie... Das Zentralkomitee auf Morgenvisite. So um den Platz des Treffens rum: Dann eine kleinere Ausfahrt mit Schneefahrbahnanteilen Ein Blechroller kämpft mit der Bereifung Und es wird wieder nächtlich, wenn auch nicht mehr so kalt (-10°C): Und dann ist auch leider schon wieder der Tag der Rückreise. Ein feines Treffen, eine feine Fahrerei mit der Blechbyxe. Olli