Ich stelle es mir so ähnliche vor wie bei einem Computer: Je weiter oben das Tier/Lebewesen in der Entwicklungsleiter steht, desto mehr "Programme" laufen da im Kopf ab. Da wir uns als die oberste Stufe der Leiter empfinden, laufen bei uns -natürlich!- die meisten Programme im Kopf ab. Bei einfachen Tieren, wie z.B. Ameisen, stelle ich mir das wie ein "Branding" im Kopf vor. Da laufen die Programme "Ameisenhügel-raus-und-rein.exe" und "Fressen.ini" und "Duftspur-folgen.dll" und "Material-tragen.dll" ab. Fertig. Bei einem Spatz kommen noch "Katze-wegfliegen.exe" dazu. "Fortpflanzen.exe" und "Brüten-und-Füttern.exe" sind in "Arterhaltung.zip" zusammengefaßt. Bei einem Hund, oder wie von Ihnen gerade angesprochen, bei einem Löwen, läuft auch noch "Hunger-jagen-fressen.zip" ab, wobei da schon unterschieden wird zwischen "Antilope.exe", "Gazelle.exe" und "Gnu.exe". "Gnu.exe" benötigt noch "Jagen-im-Rudel.ini" mit anderen Löwen. Je höher das im Kopf geht, desto eher kommen meiner Meinung nach noch "Spaß-Programme" oder "Wissenschafts-Programme" dazu. ("Saufen-mit-Blechfahrzeug-Kumpels.exe" ist z.B. eher kontraproduktiv, sowohl für den Kopf als auch für die Arterhaltung, stimuliert aber wohl irgendwelche anderen Bereiche im Kopf.) Der Ordner "Wissenschaft" hat dann wieder Unterordner und läßt sich beliebig aufteilen. Ist aber nicht direkt für's Überleben wichtig. Ist aber auch nicht bei allen Menschen gleichwertig aufgeteilt. Bei allen läuft aber "Fressen-und-Trinken.exe" sowie "Arterhaltung.zip". Auf einem Pentium 133 laufen halt andere Programme als auf einem Quadcore-Extreme-Challenge-Pro-Highspeed-Kernel-Prozessor mit Lichtgeschwindigkeittaktung. Wogenau man dann die Grenze zwischen "einfachen Standardprogrammen" = "nicht denken" und "Multitasking"/"Exklusive Programme" = "denken" zieht, mag vermutlich schwer sein. Weil, außer Menschen können wir ja niemanden fragen, der uns antworten kann. Teufelskreis! Nichts. Beneidenswertes Nichts. Gucken, atmen, furzen, schlafen, furzen, nichts. Ab und zu eines der oben genannten Programme laufen lassen. Was machen Sie denn an einem erholsamen Tag? Oder ich? "Gucken, atmen, furzen, schlafen, furzen, nichts.", und so wenig wie möglich im Kopf passieren lassen. In diesem Sinne: