Maxi66 schrieb am 4. November 2011 - 22:39:
Alle Züge und Kabel waren ab, als letztes gings an den Benzinschlauch. Tank war über 3/4 gefüllt.
Der Schlauch war richtig schön hart, keine Chance den abzuziehen. Haben zu zweit ne Viertelstunde versucht den Schlauch abzukriegen.
Also kam ich auf die geniale Idee, den einfach zu kappen. Schraube zum verschließen lag bereit und auf gings.
Zange angesetzt und ordenlich zugepackt. Kacke, geht nicht. Also nochmal versucht. Dann fing es an zu laufen.
Ich mit Leibeskraft versucht den erst angeschnittenen Schlauch richtig zu kappen um ihn mit der Schraube zu verschließe, doch keine Chance. So ging es fünf Minuten, während ich den Schlauch mit der anderen Hand so halbwegs knickte, sodass der Strahl nicht allzu groß wurde, versuchte die andere Hand krampfhaft den Schlauch durchzuknipsen.
Dann fingen langsam an die Dämpfe ihre Wirkung zu entfalten, in Kombination mit einem leichten Gefühl des Frostes, da die Plörre komplett über meine Arme an mir herunterlief.
Endlich war der Schlauch durch. Scheiße, Schraube passt nicht da der Schlauch eher wie abgebissen und nicht wie durchgeschnitten aussah.
-"Kanister? Wo ist er? "
"Keine Ahnung!"
-"Dann nimm halt den Tank da!"
"Ja. ääähhhhh ne, Benzinhahn fehlt."
-"Und der Tank?!"
"Benzinhahn fehlt da auch!"
-Aber der Tank dahinten hat einen!"
"Is voll"
.
.
.
.
-"Flasche? Wo ist eine?"
*Schnell Flasche zur Hälfte geleert und Schlauch reingehalten.....
Drei Troßpfen fanden den Weg in die Flasche, bis es auförte zu laufen.
Dann war erstmal Putzen (mit Nebenwirkungen der halb geleerten Flasche in Kombination mit den Dämpfen) angesagt, bis ein nachbar mit Kippe um die Ecke kam.
"Na, wieder am Schrauben??!"
Hätte böse ins Auge gehen können.

















