Richtig, das ist jetzt ein 150er Block mit dem größeren Stehbolzenabstand, da paßt der GT150 so drauf.
Der 125 hat einen kleineren Stehbolzenabstand und eine kleinere Bohrung für den Zylinderfuß. Da paßt der GT125 plug & play, alternativ gibt es den GT150 "de Michelis Kit". Das ist der 150er Zylinder mit dem Stehbolzenabstand des 125 Blocks. Dafür ist es aber erforderlich die Bohrung für den Zylinderfuß im Motorblock zu vergrößern.
Kurbelwelle ist bei mir eine spätere mit einem Kolbenbolzenlager, nicht mehr mit Laufbuchse wie die frühen.
Das leichte Rutschen der Kupplung der ersten Probefahrten habe ich erstmal in den Griff bekommen. Der Ausrückmechnismuß hat etwas gehakt und ging nicht ganz zurück. Nachdem ich den Kupplungsdeckel noch mal ab hatte, gereinigt und gängig gemacht scheint das Problem wohl behoben zu sein. Bei den Prüfstandsläufen hatte ich zumindest nicht mehr den Eindruck, dass die Kupplung rutscht. Da meine Rolle so 330 - 340 kg wiegt, entspricht das schon halbwegs den Verhältnissen auf der Straße. Wenn da beim Vollgas Durchbeschleunigen nichts rutscht, rutsch auf der Straße auch nichts.
Ich fahre jetzt 1:33 mit standard Teilsynthetik Öl. Für den Zylinder reicht das allemal. Da es eine neue Kurbelwelle ist gehe ich mal davon aus, dass das auch keine Probleme macht. Ich denke sogar, dass bei den stehenden Zylindern das untere Pleullager besser geschmiert wird, als bei den liegenden Zylindern. Oben ist ein modernes Lager drin, in der Serienmaschiene von Yamaha läuft dieser Kolben bei leicht nach vorne geneigtem Zylinder mit 14 PS bei 7.500 U/min