Das Kaffeesatzlesen kann beendet werden,
Rundlauf des Schwungs perfekt, max. 0,04mm,
Rundlauf des CNC-Lüfterades auch 0,04mm Schlag,
auf überdrehtem Konusdorn vermessen, der zum messen nicht mehr ausgespannt wurde.
Wuchtung perfekt, Unwucht unter einem halben Gramm, siehe Knetgummikügelchen,
wenn ich das hinklebe, rollt der Schwung sofort los,
ohne bleibt an allen Stellen stehen. (feinste Arbeit)
Passfeder hat 0,1mm Luft, (spitz zugeschliffene 0,1er Lehrenblech lässt sich stecken) hab das noch zusätzlich mit Edding geprüft,
da streift nix.
Wie Anfangs von mir vermutet, der Anfang des Konusstumpfes ist ziemlich scharfkantig und hat sich "extrem eingegraben".
Denke mal 0,2mm bestimmt!
Wenn ich den Konusstumpf mit dem Kupferhammer mit einem trockenen Schlag reinklopfe,
merke ich einen Schmetterschlag, aber der Konus zieht nicht, fällt fast durchs Eigengewicht wieder raus.
Trotzdem ist das Tragbild perfekt, hab das hauchdünn tuschiert,
der Konus trägt wirklich überall, besser geht es nicht.
Übergang vom Konus zum Ø des Wedistumpfes, max. R der Wendeplatte!
Zur Bruchstelle, unterschiedliches Bruchgefüge, im Zentrum des Stumpfes Materialeinschlüsse,
die andersfarben sind, das hat man, wenn in der Schmelze Legierungen eingeschmolzen werden,
die da nicht rein gehören,
auch deutet das unterschiedliche Gefüge des Stahls auf unterschiedliche Materialbeschaffenheit hin.
Der Stumpf ist regelrecht "ich zitiere Truls", explodiert,
nach der Bruchstelle verlaufen Richtung dünnes Teil des Konus zwei Risse,
einer ca. 10-12mm lang, der andere etwas kürzer, aber weit aufgerissen, richtig aufgesprengt.
Der kürzere Riß beginnt genau an einem Punkt,
der aussieht, wie wenn eine großer Stromfluß stattfand, z.B. wie beim schweißen, wenn ich Masse mit der Elektrode suche.
Ich hab versucht so gut es ging das unterm Mikroskop sichtbar zu machen.
Die Bruchstelle stirnseitig unterm Mikroskop zu plaziern,
scheiterte leider an der Bauhöhe meines USB-Mikroskops.
Habe auf Wunsch vom Lars,
und Tims hilfreichen Tipp, die Durchgangsbohrung am Schwung 0,15mm größer ausgedreht,
damit der Stumpfanfang frei sitzt,
nun ein leichter Schlag mit dem Kupferhammer, danach konnte ich nur mit Mühe den Stumpf raus klopfen,
so muss eine Konusverbindung sitzen!
Fazit,
ein drückendes Konusende, der Schwung wird nicht mal mit 100 N/m fest, oder bleibt fest,
der taumelt sich immer los,
zu kleiner Radius am Übergang vom Konus zum Wedistumpf,
Material der Welle, das für die Belastung unter dieser Dauerschwingung,
zumindest für dieses Einsatzgebiet, nicht gerade die glücklichste Wahl ist,
ich hab in meinen zig Jahren schon sehr viele gebrochene Schnitt u. Spritzguss Werkzeuge gesehen, auch Kuwes)
aber so eine Bruchstelle ist mir noch nicht untergekommen,
habe die Passfeder absichtlich nicht entfernt,
falls hier noch Fragen dazu, oder Anschauungsbedarf besteht,
pr